Pussy Riot, steifpenissig, und Super-Sado Putin

Die Titanic schreibt an das ehemalige Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ „die Leser“ über Pussy Riot:
Gottlob entschädigtest Du uns in der zugehörigen Titelstory mit Bildunterschriften wie „Revolution kann sexy sein, wenn kirschäugig Solschenizyn im Glaskasten zitiert wird“. Indem Du nämlich zeigtest, Spiegel, wie sexy Journalismus sein kann, wenn steifpenissig die eigene Schmutzphantasie zitiert wird.

Denn Du hast ja recht: Wieso sollten Frauen, die sich „Pussy Riot“ nennen, nicht Freiheitskämpferinnen und Wichsvorlage zugleich sein? Und lassen sich diese geilen Ost-Schlampen nicht von dem Super-Sado Putin genau das besorgen, was unsere verzärtelten West-Weiber nur in schwiemeligen Schundromanen nachlesen?

Ich musste Tränen lachen beim Frühstück…

Einmal Bordo, bitte!

So was kann man sich gar nicht ausdenken: „In dem Fall hatte eine Kundin einen Flug nach Porto buchen wollen. Die Mitarbeiterin des Reiseunternehmens buchte jedoch einen Flug nach Bordeaux und forderte vor Gericht den Reisepreis ein. Die aus Sachsen stammende Beklagte habe den Zielort zu undeutlich genannt.“ (Spiegel online)

Das Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt entschied, dass der Kunde eines Reisebüros selbst dafür verantwortlich ist, dass die Mitarbeiter das Reiseziel verstehen. So berichtet es die Zeitschrift ReiseRecht aktuell (man kann auch Links setzen ins weltweite Netz, Spiegel offline, auch wenn ihr euch vor Links fürchtet).

Schön sind die Kommentare: Sächsisch sei „die einzige Sprache der Welt, die für Gorgonzola und Gurkensalat das gleiche Wort verwendet“. Oder: „Erinnert mich an einen Sketch aus Tramitz und Friends. Als der sächsische Kunde einen Baguetteboden anstatt einen Parkettboden bekam.“

Ich frage mich, woran die sächsischen Reisenden eigentlich gemerkt haben, dass die nicht in Porto waren?

Bullenmarkt

Gendarmenmarkt

Das spontane Distanzierungs-Syndrom (SDS) oder: Soll der Besitz von Kinderpornografie straffrei bleiben?

Falkvinge

Rick Falkvinge, der Gründer der schwedischen Piratenpartei, hat einige Thesen formuliert, wie der Besitz von Kinderpornografie im nächsten Jahrzehnt juristisch gewürdigt werden sollte. Fazit: Um den sexuellen Missbrauch von Kindern besser zu bekämpfen, sollte der Besitz von Kinderpornografie nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.

This article argues that our current laws on the topic are counterproductive, because they protect child molesters instead of bringing them to justice, they criminalize a generation of normally-behaving teenagers which diverts valuable police resources from the criminals we should be going after, and they lead to censorship and electronic book burning as well as unacceptable collateral damage to innocent families. Child abuse as such is not condoned by anybody, and this article argues that current laws are counterproductive in preventing and prosecuting it.

Falkvinge schreibt zu Recht, dass es sich um ein „toxisches“ Thema handele. In Deutschland ist die öffentliche und mediale Hysterie gesetzt: Schaum vor dme Mund per default. Quod erat demonstrandum: Die deutschen Medien sind noch nicht einmal in der Lage, sein Anliegen korrekt wiederzuheben. (erfreulich unaufgeregte Ausnahme ist die Süddeutsche). Nur Udo Vetter hat sich aus juristischer Sicht nüchtern mit dem Thema auseinandergesetzt.

Ich stimme Udo Vetter in einigen Punkten nicht zu. Falkvinge hat jedoch in fast allen Punkten recht. Ich habe jedoch keine Lust, dieses schmierige Thema hier lang und breit abzuhandeln. Es ist auch unwichtig. wie Udo Vetter richtig sagt: Es gibt keinen relevanten Markt für Kinderpornografie, mit dem jemand Gewinne machen könnte, obwohl alle Hysteriker das immer behauptet haben.

Udo Vetter: „Dazu muss einleitend gesagt werden: Was gemeinhin als Kinderpornografie umschrieben wird, sollte auch dokumentierter Kindesmissbrauch genannt werden.“ Das ist korrekt. Man muss aber hinzufügen, dass die Definition dessen, was „Kind“ ist, nach deutscher Gesetzeslage in das subjektive Empfinden verlagert wird. Es gibt keine Normenklarheit.

Rechtsanwalt Dr. Helmut Graupner (Wien) schreibt auf pornoanwalt.de dazu:
Eine neue EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Kinderpornografie sieht nicht nur Internetsperren vor, sondern verpflichtet die 27 Mitgliedstaaten auch zur Kriminalisierung von Erotika mit Erwachsenen. Verboten wird nicht nur Pornografie, sondern jede Darstellung sexueller Vorgänge.
Vielfacher Kritik begegnete der EU-Rahmenbeschluss zur Bekämpfung von Kinderpornografie und der sexuellen Ausbeutung von Kindern (2004/68/JI), den die damals noch 15 Mitgliedstaaten 2004 verabschiedet haben. Denn die Altersgrenze für absolut verbotene ‚Kinder’pornografie wurde mit diesem Rahmenbeschluss auf 18 Jahre festgesetzt, ohne zwischen Kindern und Jugendlichen zu unterscheiden. Mündige und heiratsfähige 17jährige Jugendliche wurden gleich behandelt wie 5jährige Kinder. In das Verbot einbezogen wurde auch Pornografie mit DarstellerInnen, die wie unter 18 Jahre aussehen.

Wer sieht warum wie „unter 18 Jahre“ aus? Das soll „Normenklarheit“ bei einem Gesetz sein?

Man muss sich zum Beispiel nur die Argumentation des Oberlandesgerichts Hamburg durchlesen:
Das Amtsgericht geht – rechtlich zutreffend – davon aus, die automatische Abspeicherung und Aufrufbarkeit der Dateien im Internet-Cache begründe objektiv Besitz im Sinne des § 184 b Abs. 4 StGB; es sieht jedoch den Nachweis eines diesbezüglichen Besitz(begründungs)-willens für nicht geführt.
Das Amtsgericht folgt dem Sachverständigen darin, dass „durchschnittlich erfahrene Internetnutzer“ (Hervorhebung durch Senat) die Existenz und Funktion des Internet-Cache kennen, verkennt allerdings, dass bei einem Internetnutzer, der sich jahrelang gezielt der Internet- und Computertechnologie zum Aufsuchen und Speichern von kinderpornographischen Dateien bedient hat und dem die Totallöschung früher gespeicherter Dateien gelungen ist, die Existenz und Funktion des Internet-Caches bekannt sein dürfte. Die vom Angeklagten mit dem Aufruf zum Betrachten kurzfristig in den Arbeitsspeicher geladenen Dateien enthalten (ebenso wie deren automatisch gespeicherte Version im Internet-Cache auf der Festplatte des Computers) Darstellungen, die auf einem Datenspeicher festgehalten sind, und sind damit Schriften im Sinne von § 11 Abs. 3 StGB.
Nach der Rechtsprechung sind Dateien, die auf Datenspeichern – wozu auch Arbeitsspeicher gehören – festgehalten sind, selbst Datenspeicher und stehen somit Schriften gleich. (…)
Schon wer bewusst und gewollt Seiten mit kinderpornografischem Inhalt aus dem Internet aufruft und auf dem Bildschirm seines Computers betrachtet, unternimmt es, sich den Besitz von kinderpornografischen Schriften (hier: Daten) zu verschaffen. Nicht erforderlich zur objektiven und subjektiven Tatbestandserfüllung sind ein Plan, die Datei manuell abzuspeichern, oder ein Wissen um die automatische Abspeicherung der Datei im so genannten Internet-Cache.

Jemand, der versehentlich auf eine japanische Hentai-Anime gesurft ist, weil er gar nicht wusste, was das ist, macht sich strafbar, obwohl er vielleicht schockiert weggezappt ist, weil es nach Ansicht des Gerichts nicht darauf ankommt, dass „durchschnittlich erfahrene Internetnutzer“ von einem Cache (Zwischenspeicher) des Browsers gar nichts wissen. Und woher will ein Gericht wissen, ob jemand „bewusst“ und „gewollt“ auf eine Website gelangt?

Und mit dieser Rechtsauffassung sind die Piraten zufrieden?

Es gibt auch in der deutschen Piratenpartei das spontane Distanzierungs-Syndrom (SDS, also known as Exorzismus auf der Basis protestantischer Gewissenserforschung).

Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von der StVO | von Falkvinge und allen unter dem Scheibenwischer | im Internet angebrachten Gegenständen | Texten. Wenn Sie sich diesem Fahrzeug | meinem Rechner nähern, stimmen sie damit diesem Haftungsausschluss automatisch zu.

Schlömer und die anderen Distanzierungs-Groupies kann man nur mit Tucholsky korrekt beschreiben: Deutsch bleibt deutsch, da helfen keine Pillen.

Die Diktatur der Rechtecke

rechtecke

Gesehen in einem Hinterhof der Taubenstraße in Berlin-Mitte.

Verehrer höherer Wesen wollen verhindern, dass Medien über Missbrauch berichten

Telepolis: „Regensburger Diözese will weiter Bericht über Missbrauch verbieten“. Es geht unter anderem um regensburg-digital. Dort hieß es am 18.10.2011:

Damit dürfen wir nach eineinhalb Jahren Maulkorb wieder die Meinung vertreten, dass die Diözese Regensburg durch ihr Verhalten bei einem Missbrauchsfall in Viechtach 1999 wesentlich dazu beigetragen hat, dass die Verbrechen eines Priesters nicht öffentlich wurden und er so später erneut einen Ministranten sexuell missbrauchen konnte. Wir dürfen die Meinung vertreten, dass sich die Diözese Regensburg in diesem Zusammenhang beim Vertuschen sehr kreativ gezeigt hat und dass seinerzeit vereinbarte Geldzahlungen den Beigeschmack von Schweigegeld haben.

Die Diözese wolle offenbar bis vors Bundesverfassungsgericht, schreibt der Blogger Stefan Aigner heute.

Soll der Nürburgring ein Tierbordell werden?

Wahr ist, dass es keine Tierbordelle in Deutschland gibt. Aber man kann ja mal vor etwas warnen, was es nicht gibt.

Also tönt der Tierschutzbund: Es ‚wären zum Beispiel private Tierhalter denkbar, die entgeltlich ihr Haustier zur Verfügung stellen oder Landwirte, die Geld für den Zugang zu Nutztieren nehmen.'“

Denkbar ist vieles. Sagt mal, ihr „Tierschützer“: Habt ihr eigentlich noch alles Tassen im Schrank? Oder seid ihr schon so bekloppt wie die Jugendschutzwarte?

Sicher. Man darf Tiere nur essen, aber nicht ficken.

„Das neue Tierschutzgesetz soll auf Initiative der Landesregierung von Rheinland-Pfalz künftig einen Passus enthalten, demzufolge Zoophilie mit einem Bußgeld belegt wird.“

Auch klar. In Rheinland-Pfalz hat man auch sonst nichts zu tun. Und man sollte auf jeden Fall verhindern, dass der Nürburgring zu einem Tierbordell umgewandelt wird.

Neue Marktlücke für Anwälte: „Tiervertreter“. Gibt es schon eine Rechtsschutzversicherung für Schafe? Oder vielleicht einen „Missbrauchsbeauftragten“ der Metzger-Innung?

Die Zukunft der Pornoindustrie

porno

Der Technologieforscher Jonathan Coopersmith im Interview mit der taz:

„Ein zukünftiges Ziel der Pornoindustrie wird die Verschmelzung von virtueller Realität und reiner Realität sein. Die Pornografie könnte zukünftig ein wichtiger Faktor sein, bei dem Versuch die Kluft zwischen Realität und Sehnsucht zu schließen.“

Endlich mal jemand, der den Finger am Puls der Zukunft hat und auch meine Meinung teilt. Man sollte ihm Second Life empfehlen.

Am Rande vermerkt: „Technologie“ sei eine falsche Rückübersetzung aus dem Englischen und Griechischen und zudem Blähdeutsch, sagt der Sprachpapst Wolf Schneider. Die aktuellen Wörterbucher sehen das anders: Technologie sei die Wissenschaft von der Technik. Ein hässliches Wort ist es aber trotzdem. Mir gefiele „der Technikforscher“ besser. Also:

Der Technikforscher Jonathan Coopersmith im Interview mit der taz: Ein Ziel der Pornoindustrie für die Zukunft wird sein, Realität und virtuelle Realität zu verschmelzen.

Frauen und Tölchen

hund

Ein nettes Interview mit jemandem, der sich mit Hunden auskennt und wahre Dinge sagt:

Wenn der Hund gut erzogen ist, können Standardbefehle wie „Aus“ oder „Sitz“ eine Hilfe sein. Aber meine Erfahrung zeigt mir: Die Leute, die es nicht schaffen, den Hund vom Jogger abzuhalten, haben ihm auch nicht die elementaren Erziehungsregeln beigebracht. [Hört! Hört! Sehr wahr! Das gilt für 90 Prozent aller Berliner Hundebesitzer, insbesondere alleinerziehende Frauen.] (…) Wenn ich eine starke körperliche Präsenz habe und mich bedrohlich vor einem einigermaßen verträglichen Hund aufbaue, werden 99 von 100 Hunden sagen, okay, ich lasse es lieber.“

Auch wahr. Das Foto zeigt übrigens meine ehemaliges Tölchen Ajax vom Teufelslauch auf dem Gelände des Gleisdreiecks (2008), das heute leider ein Park ist. Und leider weiß ich auch nicht, wo der Hund heute ist; meine Ex-Frau, zu der ich keinen Kontakt habe, scheint ihn abgegeben zu haben. Das hätte ich ja nicht übers Herz gebracht.

Ein Wort an Euch, Verehrer höherer Wesen!

Jesus hates you

Gleisdreieck, revisited

GleisdreieckGleisdreieckGleisdreieckGleisdreieckGleisdreieckGleisdreieckGleisdreieckGleisdreieckGleisdreieckGleisdreieckGleisdreieck

Die wohlwollenden Stammleserinnen und die geneigten Stammleser werden sich erinnern, dass ich am 12.04.2004 und am 14.11.2004 – also vor acht Jahren – hier zum ersten Mal das Gelände am Berliner Gleisdreck beschrieben habe. Google Earth bietet noch einen nostalgischen Blick auf das wildromantische Gelände inklusive des „Wäldchens„, das ich vor Jahren mit Tölchen aka Ajax vom Teufelslauch fast täglich durchstreift habe.

Heute ist das Gleisdreieck ein so genannter „Park„, das heisst Natur wird erstens kapitalisiert – wie alles im Kapitalismus – und zweitens „gestaltet“. Ich war damals einer der Sprecher der Bürgerinitiative, die genau das befürchtete. Widerstand ist zwecklos, nicht nur die Natur, sondern auch Bürgerinitiativen werden schnell assimiliert.

Ich muss zugeben, dass ich mir das Ergebnis schlimmer vorgestellt habe als es ist. Das, was früher interessant, romantisch und abenteuerlich war, ist natürlich alles weg. Quod erat demonstrandum. Der Park wird offenbar von der Bevölkerung angenommen, aber für Kinder gibt es ausser dem „Wäldchen“ („Gleiswildnis – bitte nicht betreten“) nichts zu entdecken. Alles ist kindersicher und verplant. Und natürlich sind auch alle Ruinen verriegelt und verrammelt.

Lustig war ja, dass die Planer des Parks das eigentliche Anliegen – Kreuzberg und Schöneberg zu verbinden – am Anfang gar nicht realisierten. Auch jetzt es es mühsam, nach Schöneberg zu kommen. Ich musste erst einen Zaun niederreißen (sorry). Aber immerhin gibt es „meine“ Wiese noch (Bild ganz oben), auf der ich mich vor sechs Jahren oft ins Gras gelegt habe, während Tölchen auf Mückenfang ging oder sonstwie herumtollte.

Nördlich der Monumentenbrücke (unteres Bild) scheint noch ein Rest unverplanter Natur zu sein, vielleicht werde ich das Gelände südlich der Yorckbrücken bald erkunden, bevor es plattgemacht auch in einen „Naturerlebnisraum“ verwandelt wird.

Geisterfahrer

geisterfahrer

Welche Berliner Straße befahre ich hier auf der Gegenfahrbahn?

Potsdamer Platz blitzlos

Potsdamer Platz

Ich staune immer wieder, wozu die Kamera meines Smartphones freihändig in der Lage ist. Meine normale Kamera würde ohne Stativ nur verwackelte Bilder hinkriegen.

Mehdorn revisited

Manager Magazin: „Der arabische Großaktionär Etihad, der mit knapp 30 Prozent an der Fluggesellschaft beteiligt ist, drängt auf einen Abschied von Hartmut Mehdorn.“

Ich wüsste einen würdigen Nachfolger, der ähnlich qualifiziert ist: Rainer Schwarz. Oder vielleicht Wowereit.

Auf der Möckernbrücke nachts um halb Eins

ora et labora

Eine wirklich schöne Frau, und sehr individuell und geschmackvoll angezogen. Sie würdigte mich keines Blickes, obwohl ich sogar meinem Bauch einzog, und obwohl wir beide am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße ausstiegen und in dieselbe Richtung gingen. What a pity. (Aber ich hatte ein scheußliches weißen Hemd an, das schreckt natürlich ab.)

Die Polizei, dein Freund und Kinderschänder

Der österreichische Kurier (via Fefe) berichtet: „Ein Linzer Exekutivbeamter und seine Ehefrau sollen Kinderpornos besessen, angefertigt und in Umlauf gebracht haben.“

Wie man Kinderschänder erkennen kann, zeigt der Artikel deutlich: „‚Der Mann ist bisher als korrekter, engagierter und hilfsbereiter Beamter in Erscheinung getreten‘, (…) In dieses Bild passt auch, dass der 47-Jährige unter anderem als Lebensretter in Erscheinung getreten ist. ‚Mein größtes Hobby ist meine Familie‘, erklärte der als Held Gefeierte später.“

Ora et Labora in Schönholz

ora et labora

Diese Ruine in Berlin-Schönholz soll früher ein Kloster gewesen sein, das würde den Schiftzug „ora et labora“ auf der Wand erklären. Ich habe aber keine Ahnung, welches es war, eine Recherche half nicht weiter. Ich werde mir vermutlich demnächst auch das Sowjetische Ehrenmal ansehen, von dessen Existenz ich bis gestern gar nichts wusste.

S-Bahn-Canvas

canvas

Zu welchem bescheuerten Online-Verhalten will mich denn die Berliner Boulevard-Zeitung BZ Berlin hier erziehen? Ich vermute, dass „Canvas element“ etwas mit einer falsch gestellten S-Bahn-Weiche meinem ausgeschalteten Javascript zu tun hat?

Schwedischer Assange Sex

Ich weiß nicht, warum in deutschen Medien ständig von „Vergewaltigungsvorwürfen“ gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange die Rede ist. Das ist Quatsch.

Welt Online hat dazu einen ganz vernünftigen Artikel verfasst:
Internationalen Statistiken zufolge liegt Schweden bei Vergewaltigungen an der Spitze – weil Frauen sich hier eher trauen würden, zur Polizei zu gehen, sagen die einen. Weil Verurteilungen auch ohne ausreichend Beweise zustande kämen und in Schweden Dinge als Vergewaltigung definiert würden, die in anderen Ländern kein Straftatbestand sei, sagen die anderen. (…) Aus den Aussagen der Frauen jedenfalls geht weder hervor, dass Geschlechtspartnerin Nummer 1 – eine in Schweden bekannte und radikale Feministin –, zum Sex gezwungen worden sei, noch, dass das Kondom seinen Geist aufgegeben habe.

Nordic News Net hat die Polizei-Interviews zusammengefasst (Englisch und Schwedisch):
• The sexual encounters between Julian Assange and the two women involved were entirely consensual.

• At no time did either woman tell Assange to stop or otherwise express disapproval of the sexual acts in which they participated.

• Both women told friends that their purpose in visiting the police was not to accuse Assange of any crime, but to seek assistance in compelling him to be tested for HIV.

• Upon hearing that a warrant had been issued for the arrest of Assange, the woman who was being interviewed by the police became so distraught that was unable to continue and departed without endorsing the written account. She later told a friend that she felt „run over by the police and others“.

• The other woman involved has given contradictory accounts of her relationship with Assange.

• The police officer who conducted the initial interview was ordered by a superior to alter the written record and was taken off the case.

Noch Fragen?

Kapital-Lebensversicherung ist legaler Betrug

Telepolis: „Bei einer Kapitallebensversicherung sind weder die genauen Investments noch deren Gewichtung bekannt. Meistens handelt es sich bei dieser Versicherung um einen langfristigen Sparvertrag mit einer oftmals erbärmlichen Rendite. Bereits 1983 fällte das Landgericht Hamburg ein vernichtendes Urteil (AZ: 74 047 / 83, LG Hamburg), dem bis heute Versicherungen nicht widersprochen haben. Der Kern des Urteils bildet der Satz: Eine Kapital-Lebensversicherung zur Altersvorsorge ist legaler Betrug.“

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