Aufmerksame Nachlese mit Ansage

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Aufmerksamkeitserregend (Symbolbild). Credits: Kimoriiii

Nach so vielen Lifestyle-Themen müssen wir noch kurz nachtragen, was die Aufmerksamkeit der Menschen jüngst erregte.

– Tragisch, aber mit Ansage: Mehr als 2.000 5.500 Tote in der Türkei und Syrien (Qualitätsmedien: „in den Rebellengebieten“) nach einem Erdbeben. Dazu aus der Rubrik „nützliches Wissen: „Durch die im Vergleich zu Kalifornien oder Japan weniger erdbebensicher konstruierten Gebäude fordern Erdbeben gleicher Intensität in der Türkei deutlich mehr Todesopfer.“ Auch der türkische Eintrag bei Wikipedia zum Thema sieht sehr vernachlässigt aus. Jetzt überlegen wir gemeinsam, wo das Problem ist.

– Tragisch, mit Ansage II: Die Friedhöfe in der Ukraine füllen sich. Pepe Escobar hat dazu einen interessanten Artikel verfasst, dessen Faktendecke mir aber recht dünn erscheint:
The message from Washington may, at first glance, give the impression that the US would admit Russian control over Crimea, Donbass, Zaporozhye, and Kherson – “the land bridge that connects Crimea and Russia” – as a fait accompli.

By the way: Escobar schreibt vorwiegend für einschlägige Qualitätsmedien: „bei Russia Today, CBS News, The Real News, Sputnik, TomDispatch, Mother Jones, The Nation, dem staatlichen iranischen Press TV und dem arabischen Nachrichtensender Al Jazeera aus Katar.“

– Die Authenticator-App von Microsoft hat bei mir noch nie funktioniert, vermutlich weil sie ständig telefoniert (via Fefe). Von Microsoft, mit Ansage.

– In Großbritannien tobt der Klassenkampf. „Am ersten Februar streikten eine halbe Million Menschen. Die größten Ausstände seit Jahrzehnten gehen weiter.“ Wenn man weiß, das der Mann, der dem Ausschuss vorsitzt, der die Geschäfte der Bourgeoisie organisiert, reicher als der König ist, weiß man, was man bekommt. Mit Ansage.

– „Mitarbeiter im ARD-Hauptstadtstudio wird nach Lobeshymne neuer Sprecher des SPD-Verteidigungsministers.“ Mit Ansage sozusagen.

Dazu schrieb ich schon mehrfach etwas:
„Die Berliner Republik kanalisiert ihre Informationen über Hintergrundgespräche und Stammtische, über informelle Netzwerke, über Vereinbarungen zwischen einzelnen Politikern und einzelnen Verlagsgruppen. Der Traum vieler deutscher Journalisten scheint immer noch darin zu bestehen, eines Tages selbst Politiker, Pressesprecher oder Redenschreiber zu werden. Der Traum jedes britischen Journalisten besteht darin, einen nichtsnutzigen Politiker um seinen Job zu bringen.“ (Roger Boyes, The Times, London)

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Aufmerksamkeitserregend (Symbolbild). Credits: Harry the British Cat, 42.000 Follower

Wokes Pack

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Mohammed (rechts) vor seinen frühesten Anhängern. Illustration zu al-Bīrūnīs Kompendium Athar al-Baqiya ’an al-Qurun al-Chaliya. Das Werk befindet sich in der Sammlung der Bibliothèque nationale in Paris (Manuscrits Arabes)

Neues aus Wokistan: „Für ihre Gebühren erwarten Studenten ein wokes Umfeld und leichte Prüfungen“.

Political Correctness ist Ehrensache. In den obligatorischen Weiterbildungen an den Fakultäten spielt die Toleranz gegenüber anderen Religionen selbstredend eine Hauptrolle. Die Teilnehmer bestehen einige Fortbildungskurse nur, wenn sie erklären können, warum Verständnis angesagt ist, sollte ein streng gläubiger Muslim weiblichen Vorgesetzten und Kolleginnen nicht die Hand geben.

Viele Fragen beantworten sich von selbst, wenn man erfahren will, wo die Kohle herkommt und wo sie hingeht:
Die Auswüchse der politischen Korrektheit in den USA haben auch handfeste ökonomische Gründe. Die Studiengebühren in den Vereinigten Staaten sind inzwischen horrend – und wer so viel zahlt, stellt auch hohe Ansprüche. Viele Studenten erwarten nicht nur eine persönliche Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch Professoren, Studienberater und Psychologen. Sie verlangen auch eine Wohlfühlatmosphäre, in der niemand beleidigt oder ausgeschlossen wird: eine woke Stimmung fern politischer Kontroversen – wenn möglich gar ohne Leistungsdruck und Noten. Kaum jemand möchte sich für ein „Befriedigend“ im Diplom mit einem Studienkredit hoch verschulden.

Professoren werden entlassen, wenn ihre Prüfungen angeblich zu schwer sind, weil die Lehrkräfte wissenschaftliche Standards einfordern.

Stanford hat aktuell ebenso viele Angestellte wie Studenten. Um solche Apparate am Laufen zu halten, bedarf es vieler zahlender Studenten.

Das Problem wäre ganz einfach zu lösen: Würde ich als Unternehmen einen Absolventen dieser „Universitäten“ einstellen? Ganz sicher nicht. Dieses Pack ist faul, ungebildet und dazu noch arrogant und nervt. Ich würde in Deutschland auch niemanden einstellen, der sich bewirbt und dabei Gendersprache benutzt.

The future is getting weirder

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Credits: Jojo’s Photo Studio

Der Fotograf schreibt zu den Fotos: „These photos look like they were taken at a real party. They’re actually images of a house party full of people that don’t exist…. because they’re A.I. generated images. The more you look at them, the more unsettling they are. The future is getting weirder.“

Ich habe für das sechste Foto auch eines in Original-Größe hochgeladen, damit man erkennt, dass die „Intelligenz“ von Computern mit Fingern schlechter klar kommt als Albrecht Dürer vor einem halben Jahrtausend. Warum, weiß nicht nicht. Ich dachte immer, Gesichter seien schwieriger zu „fälschen“ als Hände.

Auf der Mauer

Berliner Mauer

Mauerfall 1989. Oben rechts bin ich zu sehen. Keiner hat ein Handy dabei. © Lothar Michael Peter

Im Dorfe

max henry ferrars

Max Henry Ferrars: Dorfszene im Schwarzwald, 1905.

Auf Fratzenbuch schrieb jemand: A group of children playing a game in a small village in 1905. This photo is just magnificent! It’s delightful to think of what this sounded like, too: no cars, cell phones, etc.. Just kids playing a game, a babbling brook, and chickens clucking in the yard…“

Gegenmeinung: But. Don’t think it’s good to see life back then through rose colored glasses. Life was hard and people often died very young. Not all children lived like in this photo. Many lived in deep poverty. My mom grew up in the mid 1930’s. She talked about teachers hitting students and no one cared to stop it, because that was the norm. My granddad worked at a brickyard when he was 5 in the 1890’s.
Just saying that while we all get nostalgic about old times, there were lots of darkness there too.

Darüber würde ich gern das Publikum eine 11. oder 12. Klasse einen Besinnungsaufsatz schreiben lassen. Die scheinen übrigens Ringelreihen zu spielen. Kennt das noch jemand?

Territories in Westasien

reiseführer israel.

Eine weitere Spende eines edlen Lesers dieses Blogs – mehr brauche ich vermutlich nicht. Ich finde den Titel lustig. Mit „territories“ haben sie sich an allen möglichen politischen Fettnäpfchen vorbeigemogelt.

Untere Essentialisten

reiseführer israel.

Die Spende eines edlen Lesers dieses Blogs kam heute an. תודה! תודה! אני אוהב את הספר.

Sie sind mit dem Internet verbunden.

technical problem
Das technische Problem, ein Insekt zu fangen, wurde in diesem Fall nicht zufriedenstellend gelöst.

Verehrtes Publikum: Ich verneige mich in Ehrfurcht vor den versierten Beiträgen, die meine technischen Probleme weitgehend lösten. Weitgehend.

technical problem

1. VPN via WireGuard geht jetzt auf allen Betriebssystemen. Warum ist man (zx2c4 und Edge Security) darauf nicht schon früher gekommen?
Keep in mind, though, that „support“ requests are much better suited for our IRC channel. Har har. I love it. Old school.

technical problem

So gaaaaanz einfach war es unter Linux nicht. Heiko Richter hat es dankenswerterweise relativ volkstümlich erklärt.

In die Datei /etc/wireguard/wg0.conf fügen wir die Konfiguration ein, die wir von der Fritz!Box erhalten haben. Die Datei, die einem die Fritzbox vorher – bei der Einrichtung von WireGuard – geruhte zu überreichen, heisst wg_config.conf und funktioniert sowohl für Windows und Linux (sudo gedit usw.)

Sehr geehrte Damen und Herren Nerds aka Thomas Niedermeier ! Manuals wie Ubuntu Desktop als WireGuard VPN Client konfigurieren lese ich nur, wenn mich eine attraktive nackte Frau dazu auffordert. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das Thema verstanden habe: VPN ohne Fritzbox o.ä.? Wer tut sich so etwas an?

wireguard linux
So sieht das dann unter Jammy Jellyfish aus.

Auch Detailprobleme (Wie permanent einschalten? Wie ausschalten? Ist es überhaupt an?) kriegte ich nach einiger Zeit hingefummelt.

[x] Problem gelöst.

2. Mit WireGuard kann ich mich auch von nah und fern mit meiner Fritzbox verbinden. Wer hätte gedacht, dass das so einfach funktioniert! Was geschieht aber im Oktober?

Bei der Ausreise vom Flughafen Ben Gurion aus kann es zur Einbehaltung von elektronischen Geräten, insbesondere Laptops, durch die israelischen Sicherheitsbehörden kommen. In diesen Fällen werden die Computer eingehend untersucht und dann nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

Hurra! Endlich eine „Online-Durchsuchung“! Das will ich sehen. Aber mein fettes Linux-Laptop nehme ich sowieso nicht mit… Und wenn sie meine Veracrypt-Container nicht aufkriegen, behalten sie den Rechner? Da entwickele ich sportlichen EhrgeizAber ich hätte gar nichts zu verbergen.

technical problem
Das technische Problem, sich zu entfesseln, wurde hier nur halbherzig gelöst. (Credits: Schockwellenreiter)

Zwischenwelten und Genüsse

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Ich habe meiner entzückenden Physiotherapeutin versprochen, dass ich 2023 ein Sixpack anstrebe.

Das neue Jahr lässt einen gleich mit den Ohren schlackern. Wir haben da eine Religiotin Annette Kurzschluss Kurschuss, die stammelt: „Waffen für die Ukraine sind Pflicht christlicher Nächstenliebe.“ Aber so etwas ist man von den Pfaffen ja gewohnt, obwohl ich instinktiv zu radikalen Maßnahmen greifen möchte.

Apropos „radikale Maßnahmen“: Natürlich waren junge männliche Einwanderer bzw. deren Kinder, vor allem der arabischen Art, überproportional verantwortlich für die Silvesterrandale und die Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte. Aber das ist kein Anlass, um über Immigration an sich zu streiten. Im arabischen Kompong Glam kann man vom Fußboden essen, wie jemand, der dort war, mit glaubhaft bestätigte. Auch arabische Fluglinien erlauben nicht das Herumrandalieren und Zumüllen. Es liegt also an etwas anderem.

Meine These: Regeln werden nicht durchgesetzt. Das ermutigt den Abschaum, sich dann an nichts mehr zu halten. (Was sagen deren Eltern eigentlich dazu? Oder waren die gerade in einer Moschee?) Wolfgang Büscher schreibt in der Welt:
Oder, wie so viele um sie her, in dieser über Generationen sich erstreckenden Zwischenwelt leben, in der das Geld und die Autos, die Straßennamen und die Behörden deutsch sind – aber alles, was Identität stiftet, das Essen, die Sitten und die Religion, die Vornamen der Kinder und die Kleidung ihrer Mütter, all das ist Herkunft pur. Libanon, Türkei, Kosovo. Migration ist eine hoch identitäre Bewegung. Und Deutschland ist offenbar kein Land, das darauf eine Antwort findet.

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Das Blogvolk will es so.

Zum Erholen zwischendurch: Ich habe auf allen verfügbaren Kanälen Shota Mebakuro abonniert. Shota ist ein Influenzer Fotograf, der wahre Kunstwerke produziert, von denen ich meistens nicht sagen kann, ob die Bilder echt sind oder stark bearbeitet. Ein Genuss zum Anschauen!

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Unter Ychromosophikern

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According to science Schlechte Nachrichten für Männer: „Y chromosome may be disappearing in humans, new study finds“.

Das erklärt natürlich einiges.

Folge ihnen nicht

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– Die Innenministerin will das Waffenrecht verschärfen? (Geht das eigentlich noch?) Hat der Verfassungsschutz schon mehr Befugnisse gefordert? Zufälle gibt’s.

– Aus dem schon erwähnten Gespräch unter alten Freunden habe ich eine weitere Information: Ich kenne mittlerweile schon zwei Personen persönlich, folgen eine älter als ich, die andere halb so alt wie ich, die nach einer Impfung gegen COVID-19 eine Art Schlaganfall bekamen, teilweise gelähmt waren, so stark, dass eine auf der Intensivstation landete, die andere wochenlang starke Schmerzmittel schlucken musste.

Das Schlimme in beiden Fällen (Berlin und Kleinstadt in Sachsen-Anhalt) war, dass die Ärzte nicht erkannten, um welche „Krankheit“ es sich handelte, sondern wochenlang herumexperimentierten. Beide genannten Personen würden sich übrigens wieder impfen lassen – darum geht es nicht, sondern um die „offene Kommunikation auch möglicher Risiken“.

Unter Ehrenfrauen im Krieg

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Ehrenfrau (Symbolbild)

Wir müssen noch einige Ereignisse aufarbeiten dergestalt, dass wir sie unzusammenhängend aneinanderreihen.

Newsweek hat ein Interview mit „retired U.S. Marine Corps Colonel Andrew Milburn“, dem Anführer der Mozart Gruppe („which is helping train Ukrainian troops and evacuating civilians from the front lines, including around Bakhmut“). Der äußert sich recht pessimistisch über die Frontlage aus der Sicht der Ukraine:
„They’ve been taking extraordinarily high casualties,“ Milburn said of the units training with Mozart. „The numbers you are reading in the media about 70 percent and above casualties being routine are not exaggerated.“

– Dann haben wir noch eine Ehrenfrau, eine Neuköllner Stadträtin, mit einer Ausbildung, die sich für grüne Politiker*&%_Innen geziemt (Kunstmalerin „Promotionsstudium am Institut für Humangeographie, Goethe-Universität Frankfurt am Main (ohne Abschluss)“), die Wählerstimmen im kriminellen arabischen Milieu sammelt. Dort lobt man sie (und lacht sich vermutlich kaputt).

– Interessant auch, was eine Ehrenfrau Politikerin der „Linken“ dem Sender N-TV verrät, bezüglich der Aktion gegen die Reichsbürger: „Ich selbst wusste seit Mitte letzter Woche bereits davon und weiß außerdem von mehreren Medien, die schon seit zwei Wochen Kenntnis hatten. Es waren die Namen der Beschuldigten bekannt, ihre Adresse und der geplante Zeitpunkt des Zugriffs. Ja. Dabei waren die Pläne für die Razzia vom Generalbundesanwalt als geheim eingestuft worden. Es sollten also keine unbefugten Dritten davon erfahren, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Geheimhaltung ist aber schwierig, wenn man vorher Zielpersonen und Uhrzeiten durchgibt.“

Da fällt mir nichts mehr zu ein.

Wieder das Klimadings

balkonblumen

Ich weiß nicht, warum meine Balkonblumen im Dezember blühen und nicht im Sommer. Ist das normal oder das Klimadings? Oder ist Putin schuld? Was meinen die Qualitätsmedien?

Aquastop safety valve

wasserstopper

Ich hatte mir via Großbourgeoisie ein Water Block Sicherheitsventil bestellt. (Warum schreiben die Denglisch? Entweder heißt es water block safety valve oder Wasserstopp Sicherheitsventil. Und welche Sprache soll aquastop sein? Lateinisch mit veraltetem Deutsch?)

Jetzt sehe ich aber, unter meine Spüle kriechend, dass am Wasseranschluss für die Waschmaschine (die in der Küche steht, weil das Bad dafür zu klein ist) schon so etwas mitgeliefert wurde, was nach einem Sicherheitsventil aussieht. Falls die hier mitlesenden Installateure das bestätigten, enthöbe mich das der lästigen Pflicht, mein frisch erworbenes Teil einzubauen. Was meint das Publikum?

Post scriptum für die Nachgeborenen: Identifiziert die grammatikalische Form „enthöbe“ und warum die gebraucht wurde und warum dort der Wes-Fall eines Kommentars harrt!

wasserstopper

Mobiler Hotspot: Ein

stromlos

Danke, Putin! Neukölln ist ohne Strom… Jetzt guckst du hier: Nutzt du Taschenlampe und Kerze.

Standartisiert

zdf

Liebes ZDF, heißt es jetzt auch „standartisiert“ als Beitrag zur allgemeinen Kriegshysterie der Journaille? Schon klar, die Deutschen werden immer dümmer Schüler werden immer schlechter, aber müssen Journalisten da unbedingt nachziehen? Oder liegt es am Gendern?

In Israel sieht es anders aus, aber da gibt es auch weniger Hijabs. Among highly educated young Israelis (25-34), women are a clear majority with 62.6%, according to the OECD report „Education at a Glance 2022“.

Die Deutschen geben kein Gas mehr

gas

Wisst ihr Bescheid… (vermutlich gesehen auf dem Parteitag der „Grünen“).

Sowjetistan

Sowjetistan

Ich empfehle Sowjetistan: Eine Reise durch Turkmenistan, Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan und Usbekistan. Die norwegische Autorin Erika Fatland ist offenbar eine furchtlose Person, was mit imponiert. Ich weiß, was es heisst, in „gefährliche“ Gegenden zu reisen, und als Frau potenziert sich das noch einmal.

Das Buch ist unterhaltsam und flüssig geschrieben. Man lernt das Land und die Leute kennen, erfährt alles Nötige über die Geschichte, ohne das Gefühl zu haben, belehrt zu werden, und kommt aus dem Staunen nicht heraus. Ich muss zugeben, dass ich vor der Lektüre kaum in der Lage gewesen wäre – ausser bei Kirgisistan -, auf der Karte zu zeigen, was wo genau ist. Auch bei den Namen der Hauptstädte hätte ich passen müssen.

Wenn man „Sowjetistan“ gelesen hat, kann man die heutige politische Situation einschätzen. Man bekommt auch das Gefühl, warum die Russen die Finger von den Ländern lassen – das könnte nur schief gehen.

Ich werde auch die anderen Bücher Fatlands nach und nach kaufen. Zusammen mit Allein unter 1,3 Milliarden die beste Lektüre über Reisen seit langer Zeit. Ich hatte damals auch über meine Reisen schreiben sollen, aber ich war dazu zu unerfahren und naiv und hatte keinen Plan. Und heute will niemand mehr lesen, wie es in Lateinamerika vor vier Jahrzehnten aussah.

שָׁנָה טוֹבָה [Update]

idf

Nehmt dies, „Palästinenser“! Es scheint hier aber nicht um die korrekte Haltung beim Schießen zu gehen. Just saying. #IDF

[Update] Auf Fratzenbuch ist dieser Beitrag „Hassrede“ und wurde gesperrt.

Monahska, Katzen und Katastrophen

monashka
Die russische Telegram-Influenzerin Monashka mit typischem Zubehör

Heute endlich wieder einmal etwas total Politisches. Ich gebe einen kleinen Instagram-Lehrgang. Man muss immer an der vordersten Front der Erkenntnis sein oder herausfinden, wo die Front ist. Das war immer mein Motto. Wie sieht es also in Neuland aus? Auf Fratzenbuch habe ich meine Chancen ausgereizt. Wenn man bei 5000 „Freunden“ und halb so viel Abonnenten angelangt ist, geht es nicht viel weiter, außer man ist zusätzlich in den klassischen Medien bekannt oder eine junge und kluge Frau, was aber selten vorkommt. Instagram habe ich bisher nur genutzt, um hübsche Weiber und Katzen mich zu unterhalten. Informationen erwarte ich dort nicht. Wenn man aber genauer hinschaut, wird es spannend. Was genau muss man tun, um damit Geld zu verdienen? Und wie macht man das?

Ich arbeite in einem Bürogebäude, in dem auch eine Firma residiert, deren Geschäftsidee es ist, Beeinflusserinnen „Influenzer“ zu betreuen. Ich plauderte neulich mit der Chefin, die den QR-Code auf meiner Visitenkarte ganz großartig fand, warum auch immer – ich erwartete, dass sie gelangweilt guckte. Man muss sich bei diesen Leuten spontan die Frage verkneifen: „Und was machen Sie beruflich?“ Weit gefehlt. Sollte man nicht fragen. Das ist extrem komplex. Wieder einmal muss man von der Pr0n-Industrie lernen, die zwangsläufig technisch am weitesten fortgeschritten ist.

Heute morgen begegnete mir wieder auf Fratzenbuch die allgegenwärtige Lupe Fuentes (Single!), deren Website offenbar nicht mehr gepflegt wird, die aber trotzdem überall dort präsent ist, wo Leute für Premium content ihrer Art bezahlen würden.

lupe fuentes

Was also soll mir die Top Level Domain ee sagen, guapa? Ganz einfach: Websites sind bei dem Publikum, um was es geht, so was von Neunziger. Niemand wird annehmen, dass die Damen, deren Vorteil (vgl. das Mädel hier auf Instagram startkapital mit ausreichendem Startkapital, um andere auf sich aufmerksam zu machen) das Äußere war und ist, sich damit beschäftigen, wie man HTML „programmiert“ oder ob der Unterschied zwischen Windows und Linux für TikTok relevant sei. Man muss einfach überall sein – und das ist ein Vollzeit-Job. Für diesen Blog-Beitrag brauche ich mindestens zwei Stunden (inklusive der Screenshots), und das dauert viel zu lange. Instagramer hätten schon nach fünf Sekunden aufgehört zu lesen, weil sich nichts bewegt und sowieso TL;DR.

Regel: Die Kriterien, um beurteilen zu können, ob etwas „echt“ ist, sind dieselben wie im WWW. Auch die Methoden, wie User parasitär Prominente und Prominentes benutzen, in diesem Fall Katheryn Winnick. Die „Viking-Queen“ instagram fake braucht sich nicht mehr um ihre Bekanntheit bemühen und hat eine sechsstellige Zahl an Interessenten für „ihre“ Postings, wo auch immer. Und schon schleimt sich eine Vielzahl von Schmarotzern hinterher, die ihre Fotos klauen, sammeln und Fake-Accounts generieren. Ich soll also „Katheryn Winnick“ folgen, weil sie mir auf Instagram folgt? Seriously? Nice try, aber ziemlich dämlich.

Regel: Normale Nutzer auf Instagram haben maximal eine dreistellige Zahl von Abonnenten. Das ist genau so wie auf Facebook. Vierstellig: Weiblich, spärlich angezogen oder professioneller Inhalt wie bei sehr guten Fotografen. Oder Katzen. Katzen gehen immmer. Models haben das Problem wie bei Pr0N. Davon gibt es Unzählige. Da hilft auch kein Algorithmus. Viele junge Damen sehen auf klitzekleinen Videos mit den Standardposen oft auch genau so attraktiv aus wie die Mädels, die einen Catwalk live kennen oder die sonstwie bekannt sind. Was also tun? Instagram ist kommunistisch ein großer Gleichmacher. Man muss also mehr machen als das Smartphone permanent vor sich hin und herzutragen und jeden Furz jeden Move und Groove (mein Denglisch macht sich!] zu filmen und online zu posten.

Lindsay Brewer

Lindsay Brewer und Milana Mikhailus (unten): Beide Models und nach dem klassischen Ideal umwerfend schön, aber die Brewer ist zusätzlich Rennfahrerin. Das macht gleich eine Null mehr bei den Zugriffszahlen, Likes und Kommentaren auf Instagram und den kleinen, aber geldwerten Unterschied zwischen sechsstellig und fünfstellig. Supermodels, die einen Ferrari mit 300 km/h fahren können und mit 900 PS klarkommen, gibt es nicht viel – ein unschlagbares Alleinstellungsmerkmal bei der Vermarktung. Olga Kurylenko ist älter als die meisten Instagram-Nutzer, hat dort eine dreiviertel Million Abonnenten, aber außer Schönheit und ihren Filmen keine weiteren Qualitäten. Ihre Bekanntheit reicht aus. Bei Gal Gadot wird es schwieriger zu entscheiden, welcher Account der ihre ist oder einem Schmarotzer gehört. 46.000 Abonnenten? Definitiv zu wenig. Oder doch eher 86.000?

Milana Mikhailus

Nun zu uns, Katzen. Sieht man gern an, weil die Attitude, für nichts verantwortlich zu sein und trotzdem Futter und Streicheleinheiten zu bekommen, der heimlicher Traum Aller ist. Das aber ist kein Spezifikum Instagrams – auch TikTok und die Reels von Facebook wimmeln von [Achtung! Stabreim!] flauschigen Felltierchen. Aus anthropologischer Sicht interessiert das nicht allzu sehr, es sei denn, man stellte sich die recht schwer zu beantwortende Frage, wie sich das Rezeptionsverhalten der Nutzer sozialer Medien ändert, wenn cuteness und Katastrophen in Echtzeit nur Sekunden auseinander liegen? Was sieht man wann – hängt das von der Stimmung ab? Sind süße Kätzchen und Ertrinkende irgendwie gleich viel Aufmerksamkeit wert?

catspakistan flood

Die Frage gilt auch für die Mädels weibliche Nutzer: Was interessiert? Wie muss ich den Busen heraushängen lassen (direkte Nacktheit geht nicht), damit er ansprechender ist als der Waschbrettbauch Gabby Lanas? Muss ich Lolita nachahmen? Da sind unzählige Japanerinnen und Koreanerinnen im Vorteil, die wissen, was Manga und Hentai ist und warum man dort so „kindlich“ aussehen möchte. Jung HoYeon hat auf Instagram („hoooooyeony„) das schon beschriebene Problem – zahlreiche Fake Accounts mit ihrem Namen.

girls

Die Leserschaft kann gern experimentieren – mit der Stoppuhr: Was schaue ich länger an? Eindrucksvolle exotische Fotos professioneller Fotografen à la National Geographic oder einfach nur einen hübschen nackten Hintern einer ebensolchen Dame? Oder doch lieber gleich Pr0n?

faces

Mir fällt es schwer, den Unterschied zwischen Facebook, Instagram und den jeweils verwandten Medien wie Telegram zu beschreiben, weil es mühsam ist, überhaupt Inhalte zu finden. Alle soziale Medien sind bekanntlich nur ein Echoraum, in dem das widerhallt und der jeweiligen Peer Group wiedergekäut wird, was von der Realität bekannt ist. Bei Instagram ist das Bewegte Trumpf, vor allem natürlich beauty dominiert der Schminktipp. Dazu kann ich nicht viel sagen, weil ich mich nicht schminke. Aber auch hier erkennt man gleich drei Kategorien: Original-Accounts, etwa der Sydney Sweeneys, Fake-Accounts oder die von Fotografen, die sich im Abglanz der Promis sonnen und bewegen, und Girl-next-door– Accounts, die aber nicht unattraktiver sein müssen. Nicht zufällig gibt es die Girl-next-door-Kategorie auch bei Pr0n.

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Die russische Telegram-Influenzerin Monashka ist für mich das Parade-Beispiel für alles. Ihr „normaler“ Telegram-Kanal hat mehr als 30.000 Abonnenten – ich wüsste nicht, wie ich das jemals mit irgendeinem Medium erreichen könnte. Sie ist nur ein junges russischen Mädchen, das oft mit Freundinnen altersgemäß herumalbert. monashka Die Lotterie der Gene hat sie aber mit einem Gesicht ausgestattet, das man nicht so schnell woanders findet. Sie weiß genau, dass sie auf ihre Unterlippe beißen und mit den Augen rollen muss – und macht das oft genug -, damit der potenzielle männliche Kunde wiederkommt. Vermutlich muss man keinen Youtube-Lehrgang absolvieren, um das zu können. Ihr Telegram-Kanal ist gratis, aber sie bietet auch Filme und Fotos kostenpflichtig an. Man ahnt schon, welcher Art dieses Angebot ist.

Glaubt jemand, dass „Monashka“ sich das alles selbst ausgedacht hat? Sie ist, wie auch die Pussy-Riot-Damen, eine Tussy aus der Mittelschicht, die nicht arbeiten muss. Ein Fall also für Sugar-Daddys. Ich denke aber, dass sie das gar nicht mehr nötig hat, sondern in Wahrheit ziemlich professionell agiert und soziale Medien an der Grenze zu Pr0n ausreizt. „Monahska“ erwähnte in einem Posting, dass sie einen „Assistenten“ haben. Und wer fotografiert? Vermutlich gibt es auch in Russland Firmen, die „Influenzer“ – in welchen Medien auch immer – betreuen und einen Teil der Einnahmen einsacken. Alles anders als bei mir: Ich muss mir alles selbst beibringen, nebenher noch arbeiten und habe – als tittenloser katzenloser alternder Mann – ohnehin keine Chance.

Garantiert wird „Monahska“ von den einschlägigen Filmemachern kontaktiert werden – im Gegensatz zu den meisten Instagram-Models, die auf den Schlampen-Faktor, mit dem „Monahska“ kokettiert, verzichten. Falls sie sich darauf einließe, dauerte ihre „Karriere“ nur kurz oder würde verhindert. Es sei denn, sie wäre eine so clevere Unternehmerin wie Lupe Fuentes oder wie Natalja Nemtschinowa.

monashka

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