Innerhalb der Fehlermargen

Die russische Propaganda aka Pjotr Akopow (also automatisch voll gelogen) schreibt:

„Nach den jüngsten Umfragen liegt Trump in fünf der sieben Bundesstaaten in Führung – überall außer in Wisconsin und Nevada (und im erstgenannten Bundesstaat holt er allmählich auf). Ja, sein Vorsprung ist gering und reicht von 0,3 Prozent in Pennsylvania bis 0,9 Prozent in Arizona. Das liegt doch innerhalb der statistischen Fehlermarge, oder? Ja, aber es lohnt sich, einen Blick auf die Umfragen der beiden vorangegangenen Wahlen in diesen Staaten zu werfen.

Und dabei stellt sich heraus, dass Trump jetzt eine viel stärkere Position hat als 2016 und 2020. Vor acht Jahren zum Beispiel lag er in Pennsylvania mehr als neun Prozentpunkte hinter Clinton und gewann am Ende mit 0,7 Prozent. Vier Jahre später gaben Umfragen Biden einen Vorsprung von mehr als sieben Prozent gegenüber Trump, aber Donald verlor mit nur 1,2 Prozent.

Das Gleiche gilt für Michigan und Wisconsin – Trump hatte [in den Umfragen] deutlich hinter Clinton gelegen, aber gewonnen, und der Verlust gegen Biden war deutlich geringer als versprochen. Und das in einem Umfeld, in dem Clinton und Biden in den Umfragen deutlich vor Trump lagen und Harris nun hinter ihm liegt oder auf gleichem Niveau zurückbleibt.

Wenn das derzeitige Muster in den verbleibenden drei Wochen vor der Wahl anhält (obwohl es wahrscheinlich nur noch günstiger für Trump wird), dann wird Trump am 5. November Harris in fünf von sieben Staaten sicher besiegen und am Ende 296 Wähler gegenüber 215 haben. Allerdings hat er gute Chancen, auch einen sechsten Staat, Wisconsin, zu gewinnen – und dann wird die endgültige Zahl noch höher sein.“

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Frierende Avatare schauen dich an

Avatar

Nur mal kurz zwischendurch. Unten: Skerry of Var, Torvaldsland (die goreanische Version der Wikinger).

Skerry of Varr

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Details bleiben ein großflächiges Rätsel auf Anwendungsebene

Büro
Büro der Stadtverwaltung in Karlsruhe (Symbolbild)

Bei der Karlsruher Stadtverwaltung sind ein halbes tausend Rechner ausgefallen. (via Günter Born, Golem, Die neue Welle, Fefe, karslruhe.de).

Das ist nicht so aufregend. Interessant aber, dass so ein Event immer nichtsagendes Geschwurbel nach sich zieht, so dass man automatisch denkt, die seien entweder total dämlich und ahnungslos oder wollten einen verarschen auf den Arm nehmen. „…“liegt die Ursache für die Störung bei einer Fehlfunktion in einem Anwenderprogramm.“

Was ist denn ein Anwenderprogramm im Gegensatz zu einem Nichtanwenderprogramm? Ist nun das Programm kaputt, und wer war das? Oder war die Software ab Microsoft Werk schon kaputt? Oder sitzt das Problem wieder vor dem Monitor und hat zwei Ohren?

„Der Name des problematischen Programms sowie der des auf den Systemen der Verwaltung eingesetzten Betriebssystems wurden von der Stadt nicht konkret benannt.“ Vielleicht ist das ja alles gelogen?

Wenn ihr mir nicht sagt, was eigentlich los war, könnt ihr euch die weitschweifigen Erklärungen gleich sparen oder einfach behaupten, es sei wieder ein Cyberangriff aus dem Cyberraum. Überprüft ja eh niemand.

„Der Name des problematischen Programms sowie der des auf den Systemen der Verwaltung eingesetzten Betriebssystems wurden von der Stadt nicht konkret benannt.“

Ach. Um was könnte es sich handeln? Um Windows for Workgroups 3.1/3.11? Um Sinix? Oder Kylin?

Günter Born: „Was da genau passiert ist, liegt für mich im Dunkeln – aber vermutlich liege ich richtig, wenn ich Windows 10 oder 11 als Betriebssystem konstatiere. Im Artikel von die neue Welle heißt es, dass die Störung „seit Anfang der Woche“ auftritt. Da am 8. Oktober 2024 Patchday bei Microsoft war, postuliere ich mal, dass die Updates zum Wochenende frei gegeben wurden und sich beim Einschalten der Rechner am Montag, den 14. Oktober 2024 installiert haben. Dann haben die Nutzer festgestellt, dass etwas nicht mehr auf Anwendungsebene funktioniert.“ (Samt schöner Kommentare!)

Da steh‘ ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!

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Sie werden fallen vor euch durch das Schwert

sinwar
Credits IDF/Section 27A copyright act: „Zusammengefasst ermöglicht Section 27A des israelischen Urheberrechtsgesetzes die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke, deren Rechteinhaber nicht identifiziert werden können, unter der Voraussetzung, dass man nach bestem Wissen versucht hat, den Rechteinhaber zu finden. Wenn dieser später ermittelt wird, hat er Anspruch auf eine faire Vergütung.“

Ich frage mich, mit wem Israel jetzt über die Freilassung der Geiseln verhandeln will? Es wird doch niemand rufen: „Hier, ich bin der Nachfolger Sinwars!“

„…Somewhere in hell, Yahya Sinwar is sitting with the whole of Hamas’ leadership, looking up and thinking they should have released the hostages when they had the chance…“

Für diese Gelegenheit gibt es natürlich auch den passenden Spruch aus dem 3. Buch Mose aka Levitikus oder Wajikra in der Tora 26, Vers. 7:

sinwar
Leviticus 26, V. 3

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Wie man zer welte solte leben und anderes

Oasis of Lame Kailla
Main Avatar sitzt auf einer virtuellen Steinbank und sagt in Mittelhochdeutsch:

Ich saz ûf eime steine
und dahte bein mit beine:
dar ûf satzt ich den ellenbogen:
ich hete in mîne hant gesmogen
daz kinne und ein mîn wange.
dó dâhte ich mir vil ange,
wie man zer welte solte leben.
deheinen rât kond ich gegeben,
wie man driu dinc erwurbe,
der keines niht verdurbe.

Wir müssen diverse Frontberichte nachholen.

Ostfront

Ostfront

Die russischen Streitkräfte rücken vor und vorer. An der Heimatfront tut sich auch einiges. Der Fliegerhorst Holzdorf, in Sachsen-Anhalt, soll, so meldete der MDR, „einer der größten Luftwaffenstützpunkte der NATO“ werden. Die russische Propaganda (also automatisch voll gelogen) argumentiert: „Es ist durchaus vorstellbar, dass in den entsprechenden Berliner Kreisen weder die Landespolizeikräfte noch die Bundeswehr als wirklich zuverlässig angesehen werden, und die Einrichtung von NATO-Stützpunkten und Kommandozentralen in den östlichen Bundesländern vor allem einer Sache dient: ausländische Truppen dort unterzubringen.“

Das ist ja mal eine hübsche Theorie. Sozusagen die Allierten aka Admiral Harris 2.0. Was sagen die Wagenknechte?

Ostfront
Mitgaism begrüßt mich gleich auf Deutsch, obwohl ich das gar nicht will. Schon klar, auch ChatGPT weiß das: “ wird die IP-Adresse automatisch bei der Verbindung zwischen dem Gerät des Nutzers und der Website erkannt, und anhand dieser IP-Adresse kann mithilfe von Geolokalisierungsdiensten das Land oder die Region ermittelt werden, aus der der Nutzer stammt.“

Naher Osten Front

– Das religiös-zionistische Portal „Israel heute“ berichtet auf Telegram: „Die UN-Friedenstruppen, bekannt als UNIFIL, hatten nur eine Aufgabe, bewaffnete Terroristen aus dem Süden des Libanons fernzuhalten, von wo aus sie auf Israel schießen könnten. Sie scheiterten so katastrophal, dass Israel gezwungen war, in den Krieg zu ziehen, um die Region von den Terroristen zu säubern. Was macht UNIFIL jetzt? Sie weigern sich zu kämpfen, weigern sich, sich zu bewegen, und beschuldigen Israel, die Sicherheit ihrer Friedenstruppen zu gefährden“, hieß es im Leitartikel von heute im Wall Street Journal unter der Überschrift „Die UN-Friedenstruppen sind die besten Freunde der Hisbollah“.

Wall Street Journal: „Tehran is threatening in secret diplomatic backchannels to target the oil-rich Arab Gulf states and other American allies in the Middle East if their territories or airspace are used for an attack on Iran, said Arab officials.“

– Ganz besondert interessant fand ich den Bericht der Jerusalem Post von vorgestern: IDF website reveals critical information, aiding enemy attacks on Oct. 7. – A detailed virtual map of training bases, including specific locations such as mess halls, living quarters, and assembly areas, was publicly available on the IDF recruitment site, Mitgaisim.“

bild berichte

Heimatfront

Bild kann man zum Thema Israel besser lesen als die meisten anderen Gazetten draußen im Lande: „Seit Monaten blockierten Wirtschaftsminister Robert Habeck (55) und Außenministerin Annalena Baerbock (43) deutsche Waffenlieferungen nach Israel – mit ihrem Veto im Bundessicherheitsrat.“ – „Insider bezeichnen die Methode der beiden als „absurd“. Und trotz der Israel-Blockade gingen Waffen an Erdogan raus.“

Das kommt davon, wenn man feministische Außenpolitik macht. Auch Wolfgang Kubicki, mit dem ich sonst vermutlich nur beim Uhrenvergleich übereinstimme, hat recht: „Sollte dies zutreffen, wäre das ein ungeheuerlicher Vorgang“, so der FDP-Vize. Man müsse sich „in Grund und Boden schämen“, sollten die Grünen-Minister zudem eine Versicherung vom jüdischen Staat dafür eingefordert haben, dass die deutschen Waffen nicht völkerrechtswidrig (z. B. für einen Genozid) eingesetzt würden.

Da verschlägt es einem die Sprache…

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Gamedesign oder: Oase der lahmen Fantasy-Reittiere

Oasis of Lame KaillaOasis of Lame KaillaOasis of Lame KaillaOasis of Lame KaillaOasis of Lame Kailla
Alles selbst gebaut…

Ich musste mich heute entscheiden: Tue ich etwas Nützliches oder Sinnloses? Hier liegen auch mindestens 20 Bücher, die ich noch lesen muss, darunter der schon bekannte Parzinger, dessen letzten Teil wir noch nicht durchgenommen haben.

Ich entschied mich für Mr. Spock: Faszinating, but higly illogical macht mehr Spaß. Ich werde also an meiner Wüsten-Sim herumdöseln und sie für das nächste Roleplay-Event mit Hauen und Stechen vorbereiten. Ich habe sie upgedatet, was aber nur 40 Euro mehr im Monat als bisher kostet – jetzt passen rund 100 Avatare drauf, ohne dass der Rechner in Kalifornien, der das rendern muss, die Grätsche macht. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Ohne jetzt angeben zu wollen: Ich bin richtig gut, also so auf Bundesliga-Niveau beim Gamedesign, aber es gibt noch bessere, wahre Künstler, deren Niveau ich nie erreichen werde.

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Der Pass

der pass

Man geht ja mit der Masse, durch Algorithmen getrieben, die sich die Großbourgeoisie ausgedacht hat. „Der Pass“ bei Netflix trifft offenbar den Geschmack des Streaming-affinen Volkes. Ich habe mir die erste Staffel angesehen und werde auch weiterschauen, weiß aber nicht, ob ich die Serie empfehlen soll.

Oder: Der einzige Grund, warum ich am Ball bleibe, ist der großartig aufspielende Nicholas Ofczarek. Schande über mich, dass ich den noch gar nicht kannte.

Ich finde, die Abgrenzung zwischen Rechten und Linken verschwimmt – man kann das nicht mehr so eindeutig benennen wie vor 20 Jahren. Es wird komplexer, schwieriger. (Nicholas Ofczarek in einem Interview)

Vielleicht muss man „gut“ und „schlecht“ der Serie einfach gegenüberstellen.

Schlecht: Ich mag die Hauptdarstellerin Julia Jentsch aka Kommissarin Ellie Stocker nicht. Ich finde sie auch nicht attraktiv. Gemeint ist natürlich, wie sie spielt – so irgendwie transusig, blass, psychisch verdreht. Warum setzt man mir eigentlich beim Kripo-Personal emotionale Wracks vor? Mir würden auch „normale“ Personen gefallen, die keinen an der Klatsche haben.

Schlecht und fast ein Grund abzuschalten: Es wird wieder die zigste „Online-Durchsuchung“ praktiziert, hier aber durch den Täter. Der kann wie ein Magier von fern in alle Rechner schauen, sogar die Kommissarin beim privaten Sex beobachten – der übliche Quatsch eben. Man hält – aber vermutlich zu recht – die Zuschauer für ziemlich bekloppt, was IT angeht. Der Plot, was Computer angeht, ist so realistisch wie „The Witcher“. Ich halte das auf Dauer nicht aus, ohne mich zu ärgern – und deswegen schaue ich keine Filme.

Gut: Spannung, überwältigendes Environment (Schnee, Berge, düstere Wälder), Maskenspiele, die auf örtlichen Sagen fußen. Das alles ist originell und definitiv unterhaltsam.

Gut: Nicholas Ofczarek aka Komissar Gedeon Winter spielt alle an die Wand. Man freut sich, wenn er auftaucht, damit es wieder interessant wird. Er ist der Typ, der im breitesten Österreichisch (oder was auch immer das für eine Sprache ist) seine Chefs anbrüllt, wer ihnen „ins Hirn g’schissen“ hätte. Oder auch durch seine bloße Anwesenheit die hartnäckigen Bösewichte einschüchtert, obwohl er sie nur anguckt und derweilen irgendein Fastfood mampft. Der Ofczarekt hat eine physische Präsenz fast wie Travis Fimmel oder Sean Connery.

Schlecht: Der Journalist Charles Turec ist ebenso Fantasy – so einen gibt es nicht, jedenfalls nicht in Deutschland: Einzelgänger, findet alles raus, und darf das auch noch alles drucken, ohne dass eine Kompanie Rechtsanwälte ihm Knüppel zwischen die Beine wirft. Nein, Leute, das ist eure Idee von Journalismus – und die ist so aktuell wie Sherlock Holmes ein Kommissar von heute ist.

Schlecht: Einen Krimi teilweise aus der Täterperspektive zu zeigen, halte ich immer für schwachsinnig. Auch Raymond Chandler hat das so gesehen. Aber ich bin nicht repräsentativ für irgendeinen Publikumsgeschmack.

Also, verehrtes Publikum, entscheide selbst…

der pass

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Unter den Saal Verlassenen [Update]

innen
Ohne Worte oder: Sie können es nicht lassen… Geht sterben!

Die Politsekte „die Linke“ zerstreitet sich – wie erwartet und wie ich in der bürgerlichen Presse lese – auf dem Parteitag in Halle Landesparteitag in Berlin wegen eines Antrags zum Thema Antisemitismus.

Ein Antrag auf dem Linken-Parteitag in Berlin setzte sich kritisch mit dem Thema Antisemitismus auseinander. So relativierten politisch links verortende Menschen mitunter das Hamas-Massaker. Über den Antrag gerieten die Linken jedoch in Streit. Einige Delegierte wie Petra Pau verließen die Veranstaltung.

Wenn man sich die Themen der Anträge ansieht, zum Beispiel Schutz für palästinensische Geflüchtete, dann sollte man sofort austreten. Hier kommt alles zusammen, was zusammengehört: Reaktionäre woke Gendersprache („Geflüchtete“ statt „Flüchtlinge“), völkisches Denken (es wird suggeriert, es gäbe ein „Volk“ der Araber in der geografischen Region Palästina), und Lobbyismus für den Terror (wir brauchen mehr Einwanderer, die mit der Hamas oder Hisbollah sympathisieren) – die Dreieinigkeit des Antisemitismus in Deutschland.

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Unter nicht Konvertierenden

Jerusalem

Mein Beitrag als Goi zu Jom Kippur. #Dasmusstejetztsein

Um es kurz zu machen: Man kann das Thema so zusammenfassen, wie ein (säkularer) jüdischer Freund es heute morgen getan hat:

jewish

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Männerschnupfen

Männerschnupfen
A mildly uncomfortable but non-threatening illness that causes persistent fatigue, slight headaches, and an annoying cough. It’s not severe, but it forces the person to rest more than usual. They feel constantly drained and unable to focus on tasks, leading to frustration. The symptoms, while not dangerous, make even simple activities feel exhausting, forcing them to slow down and take breaks. It’s a nagging condition that interrupts daily life but doesn’t require medical intervention, only one man is too see, –no women –ar 3:2 –chaos 100 –s 750

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Berg Zion

mount of olives

Blick vom Ölberg auf Jerusalem – vor genau einem Jahr stand ich dort.

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Unter neumärkisch Speisenden

Restaurant NeumärkerRestaurant Neumärker

Fisch im Restaurant „Neumärker“ in Varel: Klare Fischsuppe mit Gemüsestreifen sowie Nordseescholle mit gebratenen Speckwürfeln, Bratkartoffeln und Marktsalat.

Aus Gründen mit Gruß an den Trittbrettschreiber!

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Am Jadebusen

Varel

Natürlich schreit der Titel nach einer komplett anderen Bebilderung, die auch mit flach nichts zu tun haben sollte. Aber so ist es nun mal hier bei den Teetrinkern. Das Rollstuhlschieben hat mir überraschend wenig Muskelkater eingebracht. Dafür habe ich seit drei Tagen einen Schnupfen, was nervt.

Varel

Am Horizont ist die Skyline von Wilhelmshaven zu sehen. Der Fluss Jade, der von rechts (Süden) in die Nordsee fließt, ist nur 22 Kilometer lang, ist also eher ein Flüsschen. Man kann darüber natürlich trotzdem wissenschaftlich forschen.

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Schafe sind natürlich auch da. Der Hafen Varels (das sich übrigens mit scharfem F ausspricht) wird durch eine Schleuse vom Busen getrennt.

Varel

Die Häuschen erscheinen nur auf den ersten Blick als malerisch; dieses hatte keinen Schornstein, und nach Zentralheizung sah es auch nicht aus. Aber vielleicht hat die dort hausende Künstlerin noch eine Zweitwohnung.

Wir außen übrigens Krabbenbrötchen (eines für fast sechs Euro!) und das ortsübliche Fischige.

Varel

Das obige Bild lässt mich tief nachdenklich zurück. Wer stellt sich einen rosafarbenen Gorilla in den Vorgarten – oder das andere Zeug? Oder verkaufen die nur an psychiatrische Anstalten oder Blindenheime?

Morgen fahre ich wieder zurück und bin schon gespannt darauf, ob die IDF schon den Nachfolger des Nachfolgers des Nachfolgers Nasrallahs zu den Jungfrauen befördert hat.

Varel

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Leer und flach

Varel

Die Weltläufte allgemeine Situation werde ich erst ab Donnerstag wieder kommentieren können. Hier in Friesland ist alles weit weg. Heute habe ich einen Rollstuhl samt Insassen rund zehn Kilometer weit geschoben und bin platt.

Die Kleinstadt („… ist mit 24.335 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Friesland“) hier ist wie alle: Als es noch Industrie gab, bauten die stolzen Bürger repräsentative Häuser. Jetzt gibt es weder Industrie noch stolze Bürger, und es sieht dementsprechend aus.

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Man liest hier den Friesländer Boten und informiert sich über die Anstalten.

Varel

Lichtspielhaus: geschlossen. Zwei Hotels in der Innenstadt: geschlossen. Viele Geschäfte: geschlossen. Rollator- und elektrische Rollstuhl-Dichte: hoch. Spielhalle: geöffnet.

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Es gibt ein paar schöne Häuser und Ecken, aber weniger als in meiner alten Heimat.

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Im „Haus des Handwerks“ finden wir auch eine Beratung über Alkoholprobleme. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Varel

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Zurücktreten!

Paus

Es ist eine Schande…

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Unter Wetterfesten oder: Wo zum Teufel sind Hude und Varel?

bahn

Nein, alles gelogen, Deutsche Bahn! Ich kann auch mit Rucksack und Tasche schnell rennen und habe den Anschlusszug in letzter Sekunde noch bekommen. In Bremen war es dann auch so, dass ich wieder den Anschlusszug beinahe verpasst hätte. Alle Züge waren unpünktlich. Der ICE von Berlin nach Hannover wäre rechtzeitig angekommen, musste aber eine Viertelstunde bei der Einfahrt waren, weil sein Gleis „noch belegt“ war.

Wie hat die Bahn das eigentlich in grauer Vorzeit gemacht, also vor zwei oder drei Jahrzehnten? Sind das alles heute Softwarefehler, gegen die man bekanntlich nichts machen kann?

bahn

Als ich 1981 zum zweiten Man in Belize war, verkauften sie T-Shirts auf der Straße mit der Aufschrift „Where the hell is Belize? Kosteten aber mehr als 20 Dollar und waren mir zu teuer.

Heute ging es mir ähnlich. Hude? Jade? Südbollenhagen? Rastede? Varel?

hude

Wie könnte man die Menschen in Friesland beschreiben im Unterschied zum restlichen Deutschland?

ChatGPT: Die Menschen in Friesland, insbesondere im nordwestlichen Teil Deutschlands, haben eine ausgeprägte regionale Identität, die sich in verschiedenen Aspekten des täglichen Lebens von anderen Teilen Deutschlands unterscheidet. Einige wesentliche Unterschiede sind:

Sprache und Dialekt: In Friesland wird oft noch die friesische Sprache gesprochen, die neben Hochdeutsch eine wichtige Rolle spielt. Friesisch ist eine germanische Sprache, die eng mit dem Englischen verwandt ist.

Kultur und Traditionen: Friesische Kultur ist stark von maritimen und ländlichen Traditionen geprägt. Dies zeigt sich in traditionellen Festen wie dem Biikebrennen, bei dem riesige Feuer zum Ende des Winters entzündet werden, sowie im Ringreiten und der Trachtenpflege. Auch die friesische Teezeremonie, bei der Tee mit Kandis und Sahne serviert wird, ist ein wichtiges kulturelles Merkmal. Diese Traditionen unterscheiden sich von denen anderer Regionen Deutschlands, die oft stärker von städtischen oder industriellen Einflüssen geprägt sind.

Mentalität: Den Friesen wird oft eine gewisse Bodenständigkeit, Zurückhaltung und Unabhängigkeit nachgesagt. Sie gelten als wetterfest, pragmatisch und stolz auf ihre regionale Identität. Dies spiegelt sich auch in ihrem starken Gemeinschaftssinn wider. Im Vergleich dazu wird den Menschen in anderen Regionen Deutschlands, etwa in Bayern oder dem Rheinland, oft eine geselligere und extrovertiertere Lebensweise nachgesagt.

Lebensweise: Friesland, das sich durch weite, flache Landschaften und Küstengebiete auszeichnet, hat eine Lebensweise, die stark von der Natur und dem Meer beeinflusst wird. Der Umgang mit den Gezeiten, dem Wind und dem rauen Wetter spielt eine wichtige Rolle. In anderen Teilen Deutschlands, insbesondere in städtischen Gebieten oder bergigen Regionen, ist das Leben oft schneller und urbaner geprägt.

Geschichtliche Eigenständigkeit: Friesland hat eine lange Geschichte der Eigenständigkeit und war im Mittelalter teilweise unabhängig. Diese Tradition von Selbstbestimmung prägt bis heute das Selbstverständnis der Friesen. Im Vergleich dazu haben andere deutsche Regionen unterschiedliche historische Erfahrungen mit der territorialen und politischen Zugehörigkeit gemacht.

varel

Bevor die Frage kommt: Ich besuche einen Freund, der – 15 Jahre jünger als ich – nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt im Rollstuhl sitzt. Meine engen Freunde wissen, wer gemeint ist.

varelvarel

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Der Sumpf ist tief

Security
Symboldbild für das Thema

Interessanter und ausnahmsweise einigermaßen gut recherchierter Artikel in der Berliner Zeitung über das Sicherheitsgewerbe in Berlin: „Geschäft mit der Flüchtlingskrise: Der Sumpf im Security-Gewerbe ist tief“.

Es ist relativ leicht, eine Security-Firma zu gründen. Schon vor Jahren haben arabische Clans begriffen, dass hier viel zu holen ist. Sie schicken entweder Strohmänner mit sauberer Weste vor oder Familienmitglieder, die keinen Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis haben.

Ein Insider erklärt die Betrugsmaschen: „Seriöse kommen nicht dagegen an“. Wenn aber zu hundert Prozent der Preis entscheidet und die Qualität eine untergeordnete Rolle spielt, wie wird man der billigste Anbieter? Indem man bei der Bewerbung zum Beispiel einen unrealistisch niedrigen Preis pro Mann und Stunde angibt. „Wenn jemand einen Stundensatz unter 21,50 Euro vorlegt, dann kann das nicht funktionieren“, sagt ein Insider aus der Branche, der ungenannt bleiben will. Man habe Zusatzkosten für jeden Angestellten. Etwa Sozialabgaben wie Renten- und Arbeitslosenversicherung und Krankenkasse bis hin zum Einkleiden, Schulungen, den Beitrag zur Berufsgenossenschaft. Eine auskömmliche Kalkulation beginne bei 24 Euro.

Folglich heuern viele Firmen mehrere Subunternehmer an, sagt der Security-Mann: „Wenn Sie laut Vertrag am Tag 150 Personen stellen sollen, aber davon haben Sie nur 20 oder 30, die durch Nach-Nach-Nach-Unternehmer nicht regulär beschäftigt sind – was meinen Sie, was Sie da am Tag verdienen?“ (…)

Nur schwer kommen die Behörden bei den Gewerbekontrollen hinterher. Nach Angaben einer Polizeisprecherin kontrollierte das LKA im vergangenen Jahr an 85 Flüchtlingsunterkünften, inklusive dem Ankunftszentrum Tegel, insgesamt 514 Mitarbeiter von 204 Sicherheitsunternehmen. Die Fahnder stellten 300 Verstöße fest. Bei 127 der Überprüften lag keine Zuverlässigkeit vor. Sie hätten keine Bewachungstätigkeit ausüben dürfen. Andere hatten nicht mal eine Unterrichtung. Und ein Wachmann war noch keine achtzehn.

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Neben Dickschädelechsen

Stygimoloch spinifer
Credits: Museum für Naturkunde, Berlin

Schädel eines Stygimoloch spinifer. „Stygimoloch war mit geschätzten 3 Metern Länge ein mittelgroßer Pachycephalosaurier.“ Das Artefakt aus der Kreidezeit ist ca. 66 Millionen Jahre alt und wurde in North Dakota gefunden.

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Unter Drachenreitenden

tharlariontharlarion

Abendlicher Ausritt im Dort Aretium mit schönem Blick über die Weinberge. Man gönnt sich ja sonst nichts. Das Reittier ist dem Ambiente angemessen.

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Survive only a few days

ukraine

Remix (Ungarn): „The Ukrainian army is suffering from a steady decline in the capabilities of its front-line units, according to Polish news outlet Do Rzeczy, citing a report in the London Financial Times that between 50 and 70 percent of recruits survive only a few days on the frontlines.“

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