Unter Fitness-Göttern

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Vielleicht war es die letzte Bootstour in diesem Jahr bei Kaiserwetter. Ich musste das ausnutzen. Außerdem wollte ich einem Freund, der halb so alt ist wie ich, zeigen, wo der Fitness-Gott wohnt. Nach fünf Stunden fing er ein bisschen an zu klagen, dass dieses und jenes schmerzte. Wenn man nicht geübt ist, ist das normal. Und wenn ich schneller als ein junger Mann per Kajak bin und auch schneller raus- und reinkomme in das Boot, hat sich der Tag für mich gelohnt.

Morgen muss ich mich mit Anwälten herumstreiten. Ich hoffe, dass ich genug Energie dazu getankt habe.

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Kommentare

5 Kommentare zu “Unter Fitness-Göttern”

  1. nOby am September 10th, 2024 10:45 a.m.

    Wenn ich Deine Paddelei sehe bekomme ich Horror. Immer mehr importierte exotische Bestien bevölkern deutsche Gewässer. Ich hätte Angst vor Monsterfischen, die Enten mit einem Happen verschlucken oder schwimmende Schuppenkriechtiere, die plötzlich wie Nessie aus dem Wasser auftauchen und nach mir schnappen.

    Meine Ambitionen als Kanute wären in jedem Fall sofort beendet, wenn der Bootskörper mit 1 oder mehr im Wasser treibenden Schafköpfen kollidierte oder ich kentere und tauche mit einem Schafkopf in der Hand wieder auf und oder ich tauche auf und mir fehlen Finger, weil die eine unter Wasser lauernde Schnappschildkröte abgebissen hat.

    In meiner Kindheit gab es das alles nicht. Es gab nur die, die damals von uns als Wasserratten bezeichnet wurden und heute Nutria heißen. Darunter waren einige Exemplare, die nannten wir Monsterratten. Die waren größer als 30 Tage alte gesunde Ferkel und hatten vor uns keine Angst und fauchten laut, wenn man denen zu nahe kam. Gebissen hat uns nie eine.

    Vor Aalen ekelten wir uns mehr. Die wurden hier mit in das Wasser geworfenen Kuhköpfen gefangen.

    Wann gibt es die ersten Krokodile nebenan im Bach oder in Spree und Rhein?

    Kann Burks schwimmen und trägt er eine Rettungsweste? Er hat das nie erwähnt. Mao konnte schwimmen.

  2. admin am September 10th, 2024 11:07 a.m.
  3. ... der Trittbrettschreiber am September 10th, 2024 4:07 p.m.

    @nOby

    „…die plötzlich wie Nessie aus dem Wasser auftauchen und nach mir schnappen.“

    Das muss nicht sein. Am Ufer ist es auch nett – grinsend wartende BärInnen m/w/d/hx und Gevatter Isegrimm freuen sich unter dem Neo-Schutz der akademisch tierschützenden Verblödeten, die die Macht bekommen haben, das Leben derer zu zerstören, die durch ihre Urahnen von eben diesen Gefahren befreit wurden. Warum die wohl Wölfe und Bären hierzulande ausgerottet hatten?
    „Wissen geht verloren, wandert ab und wird mitgenommen“… gut durchgebraute Sprüche meines Berufsalltags, umgeben von Hyperintelligenzien der deutschen Wirtschaft (auch mit Mittagsmenü)…hx.

    PS: …gehe heute wild zelten im Teutoburger Wald… hollerdifittitralla…, hier gibts Raubtiere auf zwei Beinen.

    https://www.youtube.com/watch?v=3Klp3UoJLYE

  4. nOby am September 11th, 2024 12:56 p.m.

    … der Trittbrettschreiber am September 10th, 2024 4:07 pm

    PS: …gehe heute wild zelten im Teutoburger Wald… hollerdifittitralla…, hier gibts Raubtiere auf zwei Beinen.

    Da war ich zuletzt 1972 oder 73. Hochsommer. Habe bestimmt 100 Fotos vom Hermann mit einer Agfa Isolette aus dem Jahr 1954 aufgenommen. Die war mit 120iger Rollfilm. Schwarz-Weiß. Dazu gab es kein Bier, sondern Capri-Sonne mit Strohhalm, wenn ich mich richtig entsinne.

  5. ... der Trittbrettschreiber am September 12th, 2024 9:29 a.m.

    @nOby

    :)… 1972: Geroge Orwell war längst gelesen und die grüne Patina des Hermann wurde noch mit Hopfen assoziiert – und mit Gluck…hx.

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