Chess is gloriously rebellious

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Der Guardian hat einen ganz entzückenden Artikel über Schach mit ebensolchen Zitaten über das königliche Spiel:

The real attraction of chess is that the board is a simulacrum of life, where intense battles can be fought with no casualties, where the rules and objectives are clear, where neat geometric certainties replace messy realities. (…)

Raymond Chandler called the game: “The most elaborate waste of human intelligence outside of an advertising agency.” (…)

Perhaps this is what the mufti really fears: chess players are natural rebels who have rejected the workaday world and all its totems.

Das Foto zeigt eine Stellung aus der Partie zwischen Wilhelm Steinitz und dem Berliner Curt von Bardeleben, Hastings 1895. Schachfreunde wissen, was jetzt kommt.

Kommentare

4 Kommentare zu “Chess is gloriously rebellious”

  1. Horst Horstmann am Januar 23rd, 2016 6:47 pm

    Ich habe bis heute noch nicht herausgefunden, mit welcher Taste man da eigentlich schießt. :|

  2. ... der Trittbrettschreiber am Januar 23rd, 2016 9:35 pm

    gab es damals schon „win-win“ Situationen oder ist einer der Beiden verbittert und grollend nach Hause gegangen und hat aus lauter Verzweiflung Blog-Kommentare verfasst??

  3. Wolf-Dieter am Januar 24th, 2016 4:54 pm

    Meine spontane Assoziation zu Schach ist eine Stelle in John Steinbecks „Wonniger Donnerstag“.

    »Schau­en Sie, Jo­seph Maria. Schach ist wohl das ein­zi­ge Spiel auf der Welt, bei dem Be­trü­gen nicht mög­lich ist.«

    Jo­seph Maria nahm diese Fest­stel­lung mit Stau­nen auf. »Wieso nicht?« frag­te er.

    »Wenn es mög­lich wäre, zu be­trü­gen, dann käme keine Par­tie zu­stan­de«, sagte Doc.

    Jo­seph Maria nahm das mit nach Hause. Es quäl­te ihn die ganze Nacht über.

    Also ich, ich spiel kein Schach.

  4. Temnitzbiber am Januar 25th, 2016 9:03 pm

    Besser kein Schach spielen! Ist unislamisch! (Hat gerade ein Mufti des IS – sorry: Aus Saudiarabien per Fatwa festgestellt!

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