Seit wann ist die Linke linksextrem?

linksextremismus

Irgendwie ticken die Uhren in Bayern anders. Die entblöden sich nicht, eine im Bundestag vertretene Partei unter “Linksextremismus” abzuheften. Totalitarismus-Doktrin vom Feinsten eben. (via Fefe)

Kommentare

5 Kommentare zu “Seit wann ist die Linke linksextrem?”

  1. knut am November 28th, 2011 6:18 pm

    vor allem sind unter den ersten 5 Linksextremisten gleich 4 Gruppen der LINKEn…

    Wahnsinn, ich meine, wenn DAS Linksextremisten sind… wow… dann bin ich… oh mann… .

    Ich habe heute gelesen, dass das Bayrische als Dialekt in 40 Jahren ausgestorben sein wird.

    Ein schwacher Trost.

  2. ...der Trittbrettschreiber am November 28th, 2011 9:19 pm

    …also ich möcht’ auf die Bayern, die bayrischen nichts kommen lassen.
    Mir ist jedesmal, wenn ich dort drunten unterwegs bin, ganz fröhlich ums Herz.
    Fast ist’s, als wäre das wirkliche Leben unterhalb der Weißwurstgrenze entstanden. Da wird gelacht und gespikst, da wird ordentliches Bier getrunken und das Essen, ja das Essen, das kann da erst Essen genannt werden. Und vom Parlieren verstehen die Bayern erst recht so Manches. Jeder Sauprais hat in Bayern die Chance, seine underbe Herkunft für eine Zeit zu vergessen und sich brav einzureihen in das anarchische Denken derer, die Bayern wählen und wählen lassen. Da zeigt man nicht nur was man in der Krachledernen hat sondern auch noch worauf man damit sitzt. Auf einem Scheml vor einem Maß oder auf dem Fahrersitz eines röhrenden Sportwagens zur Sommerzeit. In Bayern fusionieren Zeiten und Trends. In diesen Strudel sollte sich jeder hin und wieder hineinwirbeln lassen, dem ein wöchentliches “`Moin”‘ schon recht anstrengend scheint. Fürtioaner – und habe die Ehre.

    ;o) auweia

  3. Temnitzbiber am November 28th, 2011 11:04 pm

    Antifaschist sein bedeutet Linksextrem sein? Na, dann ist mir klar, warum die SPD immer noch als “links” gilt, obwohl der Rassist Sarazzin da nicht nur immer noch Mitglied sein darf, sondern auch dort noch seine Fans hat. Da wirds wohl noch etliche Nazimorde brauchen, bis mal wer aufwacht!

  4. Michael am November 29th, 2011 12:46 am

    Du hoast in Bayern die Oanzig Wohre Boadei zu wöhln, Sonntags ab in dia Kirchn und nachm Hochomt ins Wiatshaus zu Schweinshaxn miat Kraut und a Moass. Sonst buist a Kommunist, hoast mi?! Dös kimmt dohea weil iha Saupreissn koa so scheana waissblaua Huimml hoabt’s und koana Albn erst recht net.

    ;-) m

  5. altautonomer am November 29th, 2011 11:03 am

    Damit wird doch das alte Schema fortgesetzt:

    In Oberbayerischen Mittenwald nahe dem Karwendel tut sich einiges. Das Eisstadion des Ortes wurde frisch renoviert , ein Geigenbaumuseum wird im April nach Restaurationsarbeiten wiedereröffnet, im Mai wird der Internationale Geigenbauwettbewerb stattfinden und das adidas BIKE Transalp Challenge 2005 wird im Juli von Mitttenwald aus starten.

    Das alles steht auf der Homepage des Urlaubsortes zu lesen. Was man dort nicht erfährt: Jeden Pfingsten findet dort eine der größten soldatischen Feiern Deutschlands statt – so auch in diesem Jahr.

    Heutige und früheren Angehörige der Gebirgsjäger treffen sich seit 1952 in Mittenwald. Seit einigen Jahren findet das Treffen der Bundeswehrsoldaten und ehemaligen Wehrmachtsmitglieder nicht mehr ungestört statt. Der “Arbeitskreis Angreifbare Traditionspflege” organisiert Gegenveranstaltungen und Demonstrationen und stört damit den Frieden des Gebirgsortes. Der Grund: Die Elitetruppe hat im 2. Weltkrieg zahlreiche Massaker angerichtet.

    Bitte jetzt drei Mal raten, welche Gruppe/Seite vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

    Hier die Passage aus dem VS-Bericht 2006:
    In Mittenwald, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, beteiligten sich
    Linksextremisten an Protesten gegen die traditionelle, alljährlich stattfindende so genannte Brendten-Feier des „Kameradenkreises der Gebirgstruppe e.V.“. Die Gegendemonstrationen fanden vom 26. bis
    28. Mai unter dem Motto „Endlich Schluss mit dem Gebirgsjägertreffen
    in Mittenwald“ statt. Hauptinitiatoren dieser Veranstaltungen waren
    der „Arbeitskreis Angreifbare Traditionspflege“, hinter dem maßgeblich
    die VVN-BdA steht, und die VVN-BdA selbst. Sowohl die Auftaktveranstaltungen am 26. Mai in Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen
    mit bis zu 50 Teilnehmern als auch die zentrale Demonstration am
    27. Mai in und um Mittenwald, an der sich nahezu 300 Personen des
    linksextremistischen Spektrums beteiligten, verliefen weitgehend stö-
    rungsfrei.

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