Keine Konsequenzen – wetten dass?

Livestream zur Freilassung Mollaths. Mit Mollath ist es wie mit dem Verfassungsschutz: Justiz GeheimdienstSkandale ziehen keine Konsequenzen nach sich. Interessant der Satz: „Es gibt eine Inflation psychischer Krankheiten“.

Die Schönheit der Moderne

Efeuweg

Berlin-Rudow (Gropiusstadt), Efeuweg.

Sächsischer Genitiv jetzt auch in Englisch!

sächsischer Genitiv

Ein weites Feld

Flughafen TempelhofFlughafen Tempelhof

Der Kommunismus ist an allem schuld

„Die Kommunisten hätten Gleichberechtigung glorifiziert und ein Stück weit das Selbstbewusstsein der Männer zerstört, schreibt der Mongolei-Experte Carl Robinson.“

Wie blöd muss man eigentlich sein, um so einen Unsinn zu verzapfen? Und wo war in der Sowjetunion „Kommunismus“? fragt der Kommunismus- und Feminismus-Experte Burks.

Strahlender Ozean, reloaded

N-TV: „Der Anstieg radioaktiv verstrahlten Grundwassers im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima nimmt nach einem Zeitungsbericht immer dramatischere Formen an. Das Wasser könne innerhalb der nächsten drei Wochen an die Oberfläche treten, meldet die Zeitung ‚Asahi‚ [die heisst Asahi Shimbun! Das kommt davon, wenn man keine Links setzt!] und beruft sich auf Ergebnisse eines Krisentreffens vom Vortag.“

Mir fehlt da irgendwie ein Satz: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung“. Sollten die den versehentlich vergessen haben?

The beautiful ballerina girlfriend Lindsay Mills

Lindsay Mills

Komisch, dass die Boulevardpresse jetzt gar nichts mehr über Edward Snowdens Freundin schreibt. Mail online und der schweizer Blick hatten das Thema genüsslich durchgehechelt. Auch von Medien auf Hawaii wurde die äußerst ansehnliche Dame als Lindsay Mill von der Waikiki Acrobatic Troupe geoutet.

L’s Journey, das Blog der Tänzerin, ist mittlerweile nur noch über archive.org erreichbar. So eine Frau würde ich nicht sitzenlassen, es sei denn, sie wäre eine Oberzicke. Vielleicht hat sie ja doch schon ein Ticket nach Moskau in der Tasche.

Prism funktioniert nicht mehr

prism

Eingesandt von Leser B. – danke!

Neulich beim Verfassungsschutz

Verfassungsschutz

Eingesandt von Leser O. – danke!

Inside North Korea

Bilder und Filme von David Guttenfelder, Associated Press chief photographer: „Inside North Korea“. Sehr interessant.

Vom Kapitalismus lernen heisst siegen lernen!

Die Süddeutsche (via Fefe) berichtet:
Die Investmentbank Goldman Sachs lässt einem Medienbericht zufolge täglich Tausende Tonnen Aluminium in ihren eigenen Lagerhäusern hin- und hertransportieren. Das treibt den Rohstoffpreis künstlich in die Höhe. (…) Außerdem treiben diese nach Recherchen der New York Times absichtlich verschleppten Lagerfristen den Marktpreis insgesamt in die Höhe.

Jetzt müssten die Angehörigen der „Glaubensgemeinschaft Freier Markt(TM)“ den Unterschied zwishen „Preis“ und „Wert“ einer Ware kennen. Da diese Heilslehre aber gar keine Werttheorie hat, die ein Wissenschaftler vielleicht immerhin mit der Kneifzange anfassen würden, sondern ganz primitiv wie ein papuaneuguinesischer Regenzauberer den Anschein für die Realität nimmt „(Ich tanzte, also regnete es“), können die das nicht erklären: Der Wert bleibt gleich, aber der „Marktpreis“ (gibt es einen Unterschied zwischen „Preis“ und „Marktpreis“?) steigt. Schwierig, gelle?

„Den Märkten“ gefällt das, würden die Lautsprecher des Kapitals formulieren.

Der Kommunismus fängt in Unna an

Das Aluminiumwerk Unna gehört schon zu einem Viertel der Belegschaft, Der Chef und Mehrheitsaktionär ist der ehemalige Betriebsratsvorsitzende.

Die Lokalzeitung schreibt: „Durch den Verzicht auf eine Dividendenausschüttung, den die Hauptversammlung der Aktionäre nun beschlossen hat, steigt der Bilanzgewinn auf über 26 Millionen Euro. Dies entspreche einer Eigenkapitalquote von 53 Prozent“.

Am 28.10.2008 hatte ich hier schon einmal berichtet:
Vergesellschaftung bedeutet aber so etwas wie zum Beispiel wie im Fall des Aluminium-Werks in meiner Heimatstadt Unna geschehen: „Ganz Deutschland schaute im Januar 2000 auf das Aluwerk. Noch nie hatten ein Betriebsrat und die Belegschaft ein Unternehmen übernommen. Für eine Mark wurde das Werk damals verkauft.“ Das Werk im Besitz der Belegschaft sei heute eine „verdeckte Perle“, wie sogar das Wall Street Journal schrieb.

Die Aluminiumfabrik in Unna ist für eine neue und andere Gesellschaft nach dieser, in der wie gerade leben und deren Wirtschaftsform und Gottheit „Der freie Markt(TM“ wir alle lieben und verehren, so etwas wie die Ciompi (14. Jahrhundert, Italien) für den Kapitalismus – dessen embryonale Form, ein zartes Pflänzchen, das fast allein auf weiter Flut steht, aber die Richtung in die Zukunft weist eingedenk der Tatsache, dass irgendwann viel mehr Planzen dieser Sorte kommen werden.

In rund 200 Jahren wird die Mehrheit der Unternehmen in der Hand deren sein, die in ihnen arbeiten. Erinnert mich daran, wenn es soweit ist.

Radioaktiv verseuchtes Grundwasser im Meer? Keine Gefahr!

Ich komme Fefe jetzt zuvor: Am zerstörten AKW in Fukushima ist radioaktiv kontaminiertes Grundwasser ins Meer geflossen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe laut AK-Betreiber Tepco natürlich nicht.

Warmest regards, you insufferable bastard!

Ich liebe britischen Sarkasmus. Ben Pobjie macht sich im Guardian Gedanken darüber, wie man am Ende einer E-Mail grüßen sollte:

You can sign off with „regards“, which means, quite literally, „I have no regard for you at all“. Or you can use the more extreme „warmest regards“, which means, „never contact me again you insufferable bastard“. Then there’s „yours“, which means, „I don’t even know who you are or what you wrote to me about“, and its cousin, „yours sincerely“, which means, „you owe me money and I will make your life a living hell until I get it“ (…) At the worst end of the spectrum are the faux-affectionate sign-offs. Writing „love“ is fine when writing to someone you actually love: otherwise you’re either going to sound disturbed or sarcastic. Writing „fondly“ is almost the same as writing „I hate you“.

Der Twitter-Tetzel

Papst Franziszus bekommt jetzt den Beinamen „Twitter-Tetzel„: Wer dem Papst auf Twitter folgt, komme nicht so lange in die Hölle. „Vatican offers ‚time off purgatory‘ to followers of Pope Francis tweets“.

Ich bedaure ja die armen Kabarettisten. Die Realität überholt sie im Sauseschritt. So was kann man sich gar nicht ausdenken.

Das grosse unpolitische Liegewiesen-Quiz auf burks.de

sommersommer

Vermutlich kann man nicht erkennen, wo ich hier gerade herumliege? Oder doch? Nein, am Himmel natürlich nicht!

Griechenland besänftigt europäische Gläubiger mit riesigem Holzpferd

Der Postillion (seit 1845): „Der stark verschuldete EU-Mitgliedsstaat Griechenland hat seine europäischen Gläubiger mit der Schenkung eines riesigen Holzpferdes vorübergehend besänftigt. Das mehrere Tonnen schwere Präsent wurde in einer Nacht- und Nebelaktion vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt abgestellt…“

Noch etwas Geheimes

„Es besteht kein Zugangsanspruch nach dem Informationsfreiheitsgesetz auf die Liste jugendgefährdender Medien (Teile C und D), weil mit Veröffentlichung eine konkrete Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch Verletzung der Unversehrtheit der Rechtsordnung droht.“ (Verwaltungsgericht Köln, Urteil vom 4. Juli 2013, Az.: 13 K 7107/11, via Pornoanwalt.de)

Echo: ung, ung, ung, ung, ung.

Maduro in Moskau

Portal america21.de: „Venezuelas Präsident Maduro in Moskau und Minsk“. So ein Zufall. Worüber er da wohl mit Putin spricht? „Eine direkte Flugverbindung zwischen Caracas und Moskau wurde gleichfalls erörtert.“ Man muss eben an die Zukunft denken.

How to attract beautiful women

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Ich wüsste gar nicht, dass ich über dieses Thema geschrieben hätte? Manchmal bringen Spammer einen auf Ideen: Der Titel dieses Postings verschafft mir sicher mehr Traffic von ugly men.

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