How communism turned Cuba into an island of hackers and DIY engineers
PBS NewsHour: „How communism turned Cuba into an island of hackers and DIY engineers“. Sehr schöne Fotos und Beispiele, aber natürlich existiert in Kuba kein „Kommunismus“.
Der Mangel als Motor des Fortschritts? Das lässt mich nachdenken. Die (zensierte) DDR-Literatur war ja auch um Klassen besser als die BRD-Literatur, weil die Leute gelernt hatten, zwischen den Zeilen zu lesen und offenbar auch zu schreiben (von den Plots ganz zu schweigen).
Prediction or Influence? – Books of the Past That Forecast the Future
„Prediction or Influence?“ – Books of the Past That Forecast the Future (via Kueperpunk: „Eine Infografik über technologische Vorhersagen in der Literatur und wann sie Realität wurden…“)
Many writers of the past have predicted the facts of our present society with a level of detail that seems impossibly accurate. Some of them were even derided in their times for what were called outlandish and unbelievable fictions. Yet their imaginations were in reality painting portraits that would eventually be mirrored by history books a century later. Which seems to beg the question, Where does inspiration come from?
Immobilienmakler und Rechtsanwalt. Eine schöne Kombination.
Die Berner Zeitung im Gespräch mit Martin Sonneborn. Zum Totlachen, wenn es nicht eigentlich zum Weinen wäre.
SuS oder: habt ihr sie noch alle?
Marius Jung schreibt im „Tagesspiegel“ über Neger, maximalpigmentierte Messerwerfer und Penner, die (vielleicht) eine Wohnung suchen oder auch nicht. Sehr schön zu lesen.
Land of Ice
Demilked: „37 Photographic Proofs That Iceland Is A Miracle Of Nature“. Unglaubliche Fotos…
Fantasy Frontiers
The Economist hat eine interaktive Karte (Javascript erforderlich) über strittige Grenzen in Asien. Informativ gemacht.
Nudelmesse!
Tagesspiegel: „In Templin streiten sich verschiedene Kirchen mit der Satire-Religion des Spaghettimonsters. Die lädt offensiv zur ‚Nudelmesse“.“
In Templin wird das Fliegende Spaghettimonster, das auf dem Schild die weit verbreitete Darstellungsweise des eucharistischen Fischs mit Nudeln und Fleischklöpsen nachahmt, jeweils am Freitag um 10 Uhr mit dem Gottesdienst in einem umgebauten Haus auf Rüdiger Weidas Grundstück angebetet.
Bruhahahahaha.
Jauchze in Walhall, o Odin!
Die Titanic über die deutschen Medien und den Wahlausgang in Rumänien. Lesenswert.
Male Escorts oder: Wie geht es deiner Seele?
Aeon: „Is the growing market for male escorts a sign of female sexual liberation or just a re-run of the same old stereotypes?“
The high cost means most customers are women with disposable incomes. At Aphrodisiac, 41 per cent of clients are in their 30s, and just 10 per cent in their 20s. The majority are single (36 per cent) or divorced (20 per cent); 18 per cent are married. At the upmarket agency Platinum X, in Sydney, most female patrons are 35‑50 years old. (…) Western women today have more freedom, money and power than at any point in history. Yet for many, like Louise, the decision to buy sex goes beyond financial independence: it marks a brave new world of go-getting female sexuality, in which women can be as assertive as men in pursuing what they want.
Hihihi. Ich habe mich mal umgesehen, ob es so etwas in Berlin für Frauen gibt. Sex darf in der deutschen Netzgemeinde bekanntlich nicht vorkommen, deshalb springe ich hier in die Bresche.
Die meisten „male escorts“ sind natürlich für schwule Männer, aber es scheint auch welche für Frauen zu geben. Lustig ist Premiumgigolo: „Premiumgigolo.com does not sell sex. We are a Gigolo listing service.“ WTF? Zum Kringeln ist auch Escortservice4ladies: „Angebote an unseren Service, können Sie uns auch postalisch senden, Infopost senden Sie mir bitte an meine Adresse, diese finden im Impressum. Bitte, haben Sie dafür Verständnis das wir nur ernstgemeinte Anfragen beantworten.“ Das hört sich an, als müsse eine Frau erst Geld nach Nigeria überweisen, bevor es dann weitergeht. Immerhin gibt es dort eine Telefonnumer, ein Impressum und sogar eine App, aber das sagt ja gar nichts.
Dazu passt das Interview (zwei Teile, grandios!) mit einer ehemaligen Prostituierten auf Krautreporter: „es gibt so viele Prostitutionen wie es Prostituierte gibt. Es ist vollkommen unmöglich, eine saubere Grenze zwischen Prostitution und Nicht-Prostitution festzuziehen… Mein liebstes Zitat kommt von Simone de Beauvoir, und sie sagte sinngemäß: Der einzige Unterschied zwischen einer Prostituierten und einer Ehefrau besteht in der Dauer und der Art eines Vertrags.“
Well said.
Chess!
FIDE World Championship 2014 – livestream (English)
„Bild“-Zeitung entlarvt GDL-Chef Claus Weselsky
Dpo: „‚Bild‘-Zeitung entlarvt GDL-Chef Claus Weselsky als Dämon aus der Niederhölle“.
Schon seit einigen Wochen spekulierten die Boulevardzeitungen, Weselsky könnte neben seiner Tätigkeit als Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auch ein wichtiges Mitglied von Satans Legionen sein. Der wahre Name des zwiegehörnten Dämonen soll ‚Weselskyor der Weltenbremser‘ lauten.
No Arachnophobia, pleasse!
Livescience.com: „They’re Alive! ‚Goliath‘ Tarantulas Among Spiders at New Exhibit“. Vgl. auch news.yahoo.com: „Goliath Encounter: Puppy-Sized Spider Surprises Scientist in Rainforest“. Das erinnert mich daran, dass ich noch einmal nach Guyana wollte….
Bericht aus Brüssel
Martin Sonneborns zweiter Bericht aus Brüssel (September) ist jetzt online.
Internet bei 300 km/h im Tunnel
Nettes User-Posting bei Heise über Internet in Japan im Vergleich zu Deutschland. Fazit: „Die haben hier doch alle ein Rad ab!“ (Vgl. aber auch die Gegenmeinung und den Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden.)
War for Talent
Islamabad (dpo) Der „War for Talent“ hat begonnen: Die Terrororganisation al-Qaida stellt ihren Mitgliedern neue Benefits in Aussicht, wenn sie nicht zur Konkurrenz vom Islamischen Staat (IS) abwandern. Ab sofort können Selbstmordattentäter damit rechnen, im Paradies von einer zusätzlichen Jungfrau empfangen zu werden. Der schon seit einigen Wochen andauernde Exodus der Mitglieder zum PR-erprobten Rivalen soll so gestoppt werden.
„Wir haben es momentan mit massiven Abwerbungsversuchen seitens des IS zu tun und wollen leistungsstarke Mitarbeiter noch fester an uns binden“, sagte Abdul Handschur, der Head of Human Resources von al-Qaida, am Rande einer Fachkräftemesse in Pakistan. „Daher haben wir uns für eine Erhöhung der erfolgsabhängigen Vergütung entschieden.“
Nobody Stands to Win in This Tit-for-Tat Battle
RIA Novosti fasst (in Englisch) die Presseberichte „westlicher“ Medien zur Ukraine und zu den Sanktionen gegen Russland zusammen. „Nobody Stands to Win in This Tit-for-Tat Battle“.
Im Gegensatz zu den meisten deutschen Medien verlinkt Novosti die Quellen. Lesenswerter Überblick.
OMGoettinger oder: Eigentlich ist das nicht lustig
Don Alphonso schreibt über Öttinger. Das dazu passende Video ist aber schon etwas älter.
Effizienz und Produktivität
Mother Jones hat zusammengestellt, wie weltweit die Arbeit organisiert wird: „Why „efficiency“ and „productivity“ really mean more profits for corporations and less sanity for you.“ Sehr interessant zu lesen.
Außerhalb der medialen Filterblase
Thomas Knüwer (Indiskretion Ehrensache): „Die seltsame Spezies namens Journalist (Versuch einer Beschreibung)“.
Dies ist derzeit bei einigen Menschen in meinem Umfeld, die nicht was mit Medien oder Journalismus machen, die Reaktion auf die Meldungen aus den Redaktionen von „Stern“ und „Spiegel“. Denn seien wir ehrlich: Außerhalb der medialen Filterblase ist das Interesse an diesen Scharmützeln eher begrenzt, es gibt Wichtigeres wie die Ukraine-Krise, die IS, den Bundesligastart oder die Ice Bucket Challenge.
Ein sehr schöner Artikel, den es sich lohnt, ganz und bis zum Ende zu lesen.
The Golden Age of Investigative Journalism?
Neu in der Blogroll: TomDispatch. Ich empfehle den Artikel Anya Schiffrin: „Who Knew We Were Living in the Golden Age of Investigative Journalism?“


















