Cuauthemoc

cuauthemoc

Das Foto habe ich 1979 in Cuauhtémoc im Norden Mexikos im Bundesstaat Chihuahua gemacht.

El Turista

el turista

Eine Straßenszene in Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Das Foto habe ich 1982 gemacht.

Die Küste der Garifuna

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Die Atlantikküste von Honduras – die gepunktete Linie zeigt die Reiseroute zwischen La Ceiba und Puerto Lempiras im Osten. Quelle: OpenStreetMap

Einer der interessantesten und auch anstrengensten Reisen führte mich von Honduras nach Nicaragua – aber per Schiff und vom äußersten Osten Honduras per Jeep bis an die Grenze von Nicaragua. Die kleinen Schiffe brauchen für die Strecke – Luftlinie rund 200 Kilometer – rund eine Woche. (Unser Schiff sah so aus wie auf dem Foto in der dritten Reihe von oben, rechtes Bild, das kleine Holz-Schiff in der Mitte.)

Vor jedem kleineren Dorf wird geankert, und die besten Ruderer kommen und holen die Güter per Kanu. Am heutigen Biospärenreservat Rio Planato verläuft die Siedlungsgrenze zwischen den Garifuna und den Miskito.

Wikipedia-Auszug: Die Garifuna (Eigenname, ursprüngliche Bedeutung auf Igñeri: „Yamsesser“, in korrekter Pluralform eigentlich Garinagu), sind eine Volksgruppe mit heute über 100.000 Angehörigen in Zentralamerika und den USA. Die Ethnie der Garifuna basiert ursprünglich auf einer Verschmelzung von Sklaven westafrikanischer Herkunft mit Kariben, welche selbst mit den von ihnen einst unterworfenen Arawak verschmolzen waren, auf der Karibikinsel St. Vincent. Der Zusammenschluss beider Bevölkerungsgruppen nahm vermutlich 1635 seinen Anfang, als bei St. Vincent zwei Sklavenschiffe Schiffbruch erlitten: Die Afrikaner konnten fliehen, wurden von den Inselkariben (Kalipona) aufgenommen und vermischten sich mit ihnen. Ihre Sprache, das Igñeri, gehört zur indigenen amerikanischen Arawak-Sprachfamilie und zeigt im Lexikon indigene karibische, französische und englische sowie in neuerer Zeit regional auch spanische Einflüsse. Die vereinzelten afrikanischen Einflüsse im Igñeri entstammen am ehesten dem Yoruba in Südwestnigeria. Die religiös-kulturelle Überlieferung ist überwiegend (west-)afrikanisch. Die über 100.000 Garifuna leben heute in Belize, wo sie bis zu 7 % der Bevölkerung ausmachen, in Guatemala, Honduras und Nicaragua mehrheitlich als Fischer an der Küste sowie als Beschäftigte im Bananenanbau.

Die Skyline des Hafens La Ceiba in Honduras hatte ich hier schon gepostet. Die Fotos habe ich 1982 gemacht. Die junge Dame ist meine damalige Lebensabschnittsgefährtin.

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Auf einem der Fotos sieht man, wie schwierig es ist, schwere Gasflaschen (oder was auch immer da drin war) ohne Kran von einem schwankenden Schiff auf ein Ruderboot zu befördern. Der Seegang war schrecklich, weil der Misikito-Kapitän möglichst nah an die Küste fuhr, damit der Weg für die Ruderer nicht so weit war, und die Brandung uns alle wie ein Ball von der einen Seite auf die andere Seite warf. Übrigens hatten wir uns nachts, da wir nicht auf den Decksplanken schliefen, sondern auf den Ölfässern, die alles blockierten und die genau so hoch waren wie die hölzerne Reling, mit Seilen angeschnallt, um nicht schlafend ins Meer zu fallen.

Wer denkt, dass Palmen, türkisblaues Meer, Sonne und braungebrannte Menschen automatisch romantisch sind, der sollte sich mal überlegen, wie man auf einem Schiffs-Plumpsklo (auf den Fotos zu sehen) sein Geschäft verrichtet, während die gesamte „Toilette“ sich abwechselnd in beide Richtungen um rund 50 oder mehr Grad neigt – und zwar mit Caracho und das eine Woche lang ohne Pause.

Seit dieser Reise habe ich eine Abneigung gegen Kokusnuss-Geschmack – die ersten vier Tage bekamen wir nur eine Art Fraß vorgesetzt, zermatschten Reis mit ein Paar Bohnen – alles von der Schiffsbesatzung aus den Kisten geklaut, die sie befördern sollten. Und wir lebten von den Kokusnüssen, die wir dabei hatten. Kokusnuss-Diät ist aber scheusslich. Das änderte sich erst, als ich einige der Mitreisenden beiläufig fragte, wem das Schiff eigentlich gehöre. Da die guten Leute nicht wirklich einschätzen konnte, welchen Einfluss ein Ausländer haben konnte, sprach sich das schnell zum Kapitän herum, der uns plötzlich eigenhändig eine akzeptable Mahlzeit servierte. Als ich ihm dann noch eine Karte der Küste von Honduras schenkte (offenbar fuhr er nur auf Sicht), nannte er mich „hermano“ („Bruder“) und behandelte mich wie den Pascha von Dingsda.

San Cristóbal de las Casas

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Marktszenen in San Cristóbal de las Casas, Mexiko. Die Fotos habe ich im September oder Oktober 1981 aufgenommen.

Esperando

Niño

Dieses Foto habe ich 1984 in Ollantaytambo in Peru gemacht.

Orinoco Backstage

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Die Fotos habe ich 1998 am Orinoco in Venezuela gemacht – auf der südlichen Seite bei La Arenosa. Der Orinoco ist in der Regenzeit hier so breit, dass man das andere Ufer kaum sehen kann. Wenn man heute mit Google Maps draufschaut, dann erkennt man, dass die Hütten der Händler und ihre „Garküchen“ abgerissen worden sind.

Caracas Backstage

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Der Blick aus dem Zimmer meiner Herberge (ich verweigere mich hier dem Begriff „Hotel“) in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela.

Ich habe versucht herauszufinden, wo das war – damals zehn Minuten zu laufen bis zum Busbahnhof, vom dem aus die Busse in den Westen des Landes abfuhren. Der heutige Terminal la Bandera kann es aber eigentlich nicht sein.

Ich habe ein wenig recherchiert: Ich bin damals die Avenida Lecuna nach Westen marschiert, nachdem mich ein Collectivo vom Flughafen irgendwo in der Nähe des Hilton abgesetzt hatte. Der Busbahnhof, auf dem ich dann mitten in der Nacht einen Bus nach Coro nahm, hieß Terminal des Pasageros de Nuevo Circo. Offenbar fahren die Überland-Busse heute nicht mehr dort ab.

Ich meine, die Pension wäre in der Avenida Sur 9 gewesen: Die Strasse war schmal, und es gab einige billge Cafés und Spelunken, in denen nachts Nutten und finstere Gestalten verkehrten. Das Foto habe ich am letzten Tag kurz vor meiner Abreise am 4.3.1998 gemacht.

Girlfriends

Grenada

Gesehen und fotografiert in Grenada (Kleine Antillen), Gran Anse Beach, während der leider fast vergessenen Revolution 1982.

13 March 1979,
Radio Free Grenada,
Maurice Bishop,
Address to the Nation
Brothers and Sisters,
This is Maurice Bishop speaking.
At 4.15 am this morning, the People’s Revolutionary Army seized control of the army barracks at True Blue. The barracks were burned to the ground. After half-an-hour struggle, the forces of Gairy’s army were completely defeated, and surrendered.

Campesinos

valle de colca

Dieses Foto peruanischer Bauern habe ich 1984 in den Anden in der Nähe von Chivay gemacht.

Bogota Backstage

Bogota

Bogota, die Haupstadt Kolumbiens, kurz nach Sonnenaufgang – das Foto habe ich 1979 gemacht. Ich fühlte mich recht unsicher und hatte die Kamera immer gut versteckt in der Hosentasche.

Komfortklasse

bus

Diesen Bus habe ich 1979 in San Agustín in den kolumbianischen Anden fotografiert.

Iluminación

Puerto Barrios

Das Foto habe ich 1982 in Puerto Barrios in Guatemala aufgenommen.

Transamazônica

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Die Fotos habe ich 1980 [oder 1982] auf der Transamazonica in Brasilien zwischen Manaus und Porto Velho gemacht.

Damals war die Straße gerade fertiggestellt worden. Auf dem Foto Mitte links sieht man noch die Spuren der Brandrodung, auf dem Bild daneben erobern sich die ersten Pflanzen ihr Terrain wieder zurück.

Wikipedia: „Ein wichtiges Teilstück der im weiteren Sinne zur Transamazônica gerechneten Straße BR-319 von Porto Velho (Bundesstaat Rondônia) an der bolivianisch-brasilianischen Grenze entlang nach Manaus (Bundesstaat Amazonas) im Herzen Amazoniens wurde bereits in den 1980er Jahren fertiggestellt, ist inzwischen jedoch schon wieder weitgehend überwuchert und verfallen.“

Und das ist auch gut so.

Frischer Fisch aus Charlotteville

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Die Fotos habe ich 1982 in Charlotteville an der Man-O-War-Bay auf Tobago (Republic of Trinidad and Tobago, Kleine Antillen) gemacht – der idyllischste Ort, in dem ich jemals war. Hotels gab es nicht, nur einige private Zimmer, Die würdevolle Dame mit Handtasche war unsere Wirtin Miss Nicholson. Der Thunfisch, den ich mit meinem Coleman-Benzinofen zubereite, schwomm zwei Stunden vorher noch im Meer. Die Blondine unten am Strand ist meine damalige Reisebegleiterin.

Dois Rios

solimoes

Wo habe ich dieses Foto (1980) gemacht? Das ist nicht so schwer herauszufinden… (Google-Maps-Link auf 20 Kilometer genau – bitte mit tinyurl.com)

Behelmt

TarabucoTarabuco

Die Fotos habe ich 1984 in Tarabuco in den bolivianischen Anden gemacht.

Arachnophobia

Arachnophobia

Aufgenommen 1981 irgendwo in Palenque im Süden Mexikos.

San Cristóbal de las Casas

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Straßenszene in San Cristóbal de las Casas, Mexiko. Das Foto habe ich im September oder Oktober 1981 aufgenommen.

Sustainable water use in Mayan Tikal

Tikal

Diverse Medien berichten heute von riesigen Wasserspeichern der Maya, die Archäologen entdeckt haben.

Es hat mich einige Sekunden gekostet herauszufinden, wo die deutschen Zeitungen (O Wunder – sogar eine Link bei SpOn!) das abgeschrieben haben. Beim Examiner wurde ich übrigens nach englischen Suchbegriffen fündig – „Sustainable water use in Mayan Tikal“. Der Original-Artikel steht im Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), Standford University.
Recent mapping, sediment coring, and formal excavation at Tikal, Guatemala, have markedly expanded our understanding of ancient Maya water and land use. Among the landscape and engineering feats identified are the largest ancient dam identified in the Maya area of Central America; the posited manner by which reservoir waters were released; construction of a cofferdam for dredging the largest reservoir at Tikal; the presence of ancient springs linked to the initial colonization of Tikal; the use of sand filtration to cleanse water entering reservoirs; a switching station that facilitated seasonal filling and release; and the deepest rock-cut canal segment in the Maya Lowlands.

Ich finde mein Foto von Tikal (1979, vgl. auch diese) schöner als das bei SpOn.

Unter Drogenschmugglern

pando

Das Foto habe 1984 ungefähr hier auf dem Rio Mamore in Bolivien gemacht. Die Leute waren Drogenschmuggler. Das war eine der zahlreichen Situationen, die wieder mal bewiesen, dass man die Sprache des Landes, das man intensiv bereist, kennen sollte. Ich musste jedenfalls stundenlang verhandeln, bevor sie mich mitnahmen. Man konnte sich denken, was sie mitführten, aber ich habe nicht nachgefragt.

Der Fluss war teilweise so flach, dass wir alle mit anpacken mussten, um das schwer beladene Boot über die Sandbänke zu bekommen. Für die Strecke von Santa Ana de Alto Beni im Boot bis nach Rurrenabaque brauchten wir zweieinhalb Tage.

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