Zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

„Enemy Activities – German Revolution Continued – Rosa Luxemburg, the brains of „Spartacus“ during the revolution „, Akte des US-Kriegsministeriums, 1917–1918.
In den späten Abendstunden des 15. Januar 1919 wurden in Berlin Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet. Der Befehl zu ihrer Erschießung ging Waldemar Pabst aus, einem Generalstabsoffizier der Einheit. Es ist kaum vorstellbar, dass Pabst eine derart weitreichende Entscheidung aus eigenem Antrieb und ohne politische Rückendeckung getroffen haben sollte.
Fünf Jahrzehnte lang schwieg Pabst zu den Vorgängen. Erst gegen Ende seines Lebens räumte er ein, dass die Morde zumindest mit Gustav Noske abgestimmt gewesen seien und vermutlich auch mit Billigung Friedrich Eberts erfolgt waren.
Die Ermordung der beiden führenden Köpfe der KPD war ein Verbrechen. Eine rechtliche Grundlage für ihre Erschießung existierte nicht. Sie war zugleich sinnlos: Der Spartakusaufstand hatte von Beginn an keine realistische Erfolgsaussicht, war am Tag der Morde militärisch bereits niedergeschlagen, und ein erneutes Aufflammen revolutionärer Kämpfe war auf absehbare Zeit nicht zu erwarten.
Sie war darüber hinaus unlogisch. Weder Karl Liebknecht noch Rosa Luxemburg hatten zum Aufstand aufgerufen. Selbst wenn Liebknecht sich von der Dynamik der Ereignisse hatte fortreißen lassen, hatte Luxemburg dem Aufstand klar und entschieden widersprochen.
Vor allem jedoch stellte die Tat eine schwere Hypothek für die junge Weimarer Republik dar. Sie verfestigte die Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung – jener Bewegung, deren Geschlossenheit zehn Jahre später im Kampf gegen den aufziehenden Nationalsozialismus so dringend erforderlich gewesen wäre. Zugleich beraubte sie die KPD zweier ihrer brillantesten und analytisch schärfsten Köpfe, die die Gefahr des heraufziehenden Faschismus vermutlich weit nüchterner und klarer eingeschätzt hätten als der tumbe dogmatische Parteisoldat Ernst Thälmann, für den die Weisungen aus Moskau nahezu religiösen Charakter besaßen und in denen die deutsche Sozialdemokratie zum Hauptfeind erklärt wurde.
Zum Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die vor 107 Jahren ermordet wurden und die sich beim Anblick der heutigen so genannten „Linken“ vor Abscheu und Ekel geschüttelt hätten.
Kommentare
4 Kommentare zu “Zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht”
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Ein Hund mag das liebste Tier sein.
Außer es geht ums Fressen.
Wenns um Geld geht kennt die herrschende Klasse keinen Spaß.
Verblödete „Linke“ glauben an „Gerechtigkeit“.
Im Jenseits existiere eine Höhere Macht.
Eigentum ist der Ausschluß anderer vom Gebrauch.
Der ist nicht Natur sondern staatliche Erlaubnis.
https://www.youtube.com/watch?v=jn0FzeHKYwA
Wie isses nur mööchlich?
Uns wird gelehrt die Hitlerei sei ein amoralisches Pfui bäh gewesen. Es gibt zahlreiche Fotos von Frauen mit humiden Schlüfern. Hitler war der erste Pop-Star (Halitose & gefurzt). Zeitgenossen erwähnen seine blauen Augen. Zuletzt glaubte er Gesandter Höherer Mächte (der Vorsehung) zu sein Timothy W. Ryback
Das Regime fand Oskar Dirlewanger nützlich.
Über Trumps Charakter gibts endloses Gekakel.
Keiner fragt welches System so einen braucht.
https://www.youtube.com/watch?v=dh8laXqTNP0 Tooze
Herrschendes Weltbild erklärt Gesellschaft vom Individuum her.
Legitimation des Adels zur Herrschaft war Gott.
Ersatzweise danach romantischer Geniekult.
Hitler konnte gut Festungen zeichnen.
Der Generalstab war beeindruckt.
https://www.youtube.com/watch?v=VKWPk-tj8Fo Pyta
Die Erde ist kein moralischer Ort.
Seufzer der bedrängten Kreatur
Von der LL-Demo gäbs besseres zu Lernen
Burks, Du argumentierst wie ein kleines Kind. Unter Stalin ging es ab zum Tschekisten wegen eines Witz.
Ich komme gerade von Youtube. Dachte es gäbe einen Redeausschnitt von Luxemburg oder Liebknecht. Gibt es offensichtlich nicht. Dafür Spielfilme über die Luxemburg und den Liebknecht. Wer schaut sich diese Schauspielerei endloser politischer Monologe an? Gemacht von Deutschen für Deutsche. Andere Interessenten kann ich nicht ausmachen.
Mich wundert das es keine Leichenfotos gibt.
Das kommt bald wieder! Die Namen sind andere. Der Absender wird sich nicht hinter einem allgemein Sammelbegriff verstecken, sondern seinen echten Namen nennen. Majas und andere kopfblöde gibt es viele:
Auf den Fotos in diesem Artikel sind nur kopfblöde zu sehen.
Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung…. ein beachtlicher Teil der deutschen Arbeiter hatte mit Linken Theoretikern nichts am Hut und war längst auf der braunen Seite.
Wie Großvater schon sagte: die Kommunisten kamen mit MANIFEST und KAPITAL, die Nazis hatten Schuhe und Suppe.
Fressen und Moral, wissenschon…