Antifaschismus der herrschenden Klasse

hateaid
Klimaschützerin vor Hate-Aid-Plakat, frühes 19. Jahrhundert (Symbolbild)

Die Geschichte wiederholt sich, hier zwei Mal als Farce. Ich schrieb 2008
„Wir befinden uns im Jahre 2008. In ganz Deutschland sitzen die Ultrarechten in den Parlamenten. In ganz Deutschland? Nein, ein kleines Dorf von unbezwinglichen Lichterkettenträgern schafft es immer wieder, Neonazi-Aufmärsche zu verhindern, anständige Aufstände in Permanenz zu veranstalten und das Böse juristisch zu verbieten. (…) Dennoch: der „Kampf gegen Rechts“ ist gescheitert.

Das ist nicht schlimm, denn in Wahrheit hat es einen solchen Kampf nie gegeben, geschweige denn einen Aufstand der Anständigen. Das gute alte Wort „Aufstand“, das so gar nicht zur deutschen Leitkultur passt, legt nahe, die Untertanen stürzten soziale Hierarchien um, enteigneten die Herrschenden ihrer Produktionsmittel und schafften Raum für das Gute, Schöne und Wahre. Davon war nie die Rede. Und ein „Kampf gegen Rechts“ setzte eines voraus: dass ein Konsens darüber bestünde, gegen wen oder was sich dieser Kampf richten könnte. Aber dem ist nicht so.“

Reden wir also heute über das kleine Dorf Campact, das stellvertretend steht für die Finanzierung des so genannten „Antifaschismus“ aka „Kampf gegen Rechts“ durch die herrschende Klasse. Verschwörungstheorie? Nein, ich zitiere die Augsburger Allgemeine, die Stuttgarter Zeitung (2024), den Berliner Kurier und die BZ. Zudem Nius (2024) und Apollo News, laut „links“ ein Wutmedium, sowie die Qualitätsboulevardzeitung Bild:

„‚Zusammen gegen Rechts‘ ist ein Netzwerk, das derzeit in den sozialen Medien massiv gegen die CDU mobil macht. (…) Das Bündnis war auch Organisator des ‚Aufstands der Anständigen‘ letzten Sonntag in Berlin. Hinter dem Netzwerk steckt der Verein Campact mit Sitz in Verden an der Aller (Niedersachsen).

Pikantes Detail: Campact ist Hauptgesellschafter der gemeinnützigen HateAid GmbH, einer Organisation, die seit 2020 über 2,5 Millionen Euro aus dem Bundesfamilienministerium von Lisa Paus erhalten hat. [Der Wikipedia-Artikel liest sich wie eine Presseverlautbarung von HateAid – kein kritisches Wort. Daher ein Appell zum Indizieren an die Google Bots: CAMPACT KRITIK BURKS.DE]. Seit 2020 hängt HateAid am Tropf der Bundesregierung – so bekam die Organisation bisher insgesamt fast 2,5 Millionen Euro aus dem Bundesfamilienministerium von Lisa Paus (56, Grüne).“

Wie das medienkompetente Publikum unschwer erkennt, sind die oben genannten Medien genau das Gegenteil vom Zentralorgan der Gendersprecher, der „Taz“, vom Tagesspiegel, der Frankfurter Rundschau und der „Zeit“. Erstere werden von den zweiten als „rechts“ bezeichnet, letztere von ersteren als „links“. Damit ist alles klar, weil man lechts und rinks bekanntlich nicht velwechsern kann.

Erst wenn man marxistisch formuliert, fällt auf, wie merkwürdig es klingt: Die „Antifa“ und die üblichen Genderklimanaturschutz-Apokalyptiker lassen sich von der herrschenden Klasse bezahlen? [Einschub: Der Begriff „herrschende Klasse“ ist in Deutschland freiwillig verboten wie „Neger“ – alle Medien halten sich ausnahmslos daran wegen Schwefelgeruchs.] Das ist zwar ein bisschen leninistisch, aber verändert man so die Welt? Der Revoluzzer erhält Bürgergeld, bevor er auf die Barrikaden steigt, alles umstürzt und Laternenlieder singt?

Machiavelli würde das pragmatisch sehen. Man muss nehmen, was am kriegen kann. Und: Man muss mit dem kämpfen, was man hat. Aber: Keine der oben genannten Organisationen möchte den Kapitalismus auch nur ansatzweise abschaffen. Was soll der ganze „gegen Rechts“-Quatsch also? Dazu passt ein Zitat, das den wohlwollenden Lesern und geneigten Leserinnen schon aus den Ohren quillt, weil hier oft, aber nicht ganz wortgetreu verwendet:

„Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern. Es gehören hierher: Klimaaktivisten, Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Omas gegen Rechts, HateAid, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art.“

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Palestinian

palestinian goods

Wait! What?

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Putin! Putin! Putin!

„Deshalb unterstützen wir den IStGH und deshalb braucht der IStGH unsere Unterstützung. Wenn der IStGH seine Arbeit jetzt nicht weiterführen könnte, wäre das doch eine der größten Freuden für Putin.“

Guckst du hier: „Länder wie China, Indien, die Vereinigten Staaten, Russland, die Türkei und Israel haben das Römische Statut entweder gar nicht unterzeichnet, das Abkommen nach der Unterzeichnung nicht ratifiziert oder ihre Unterschrift zurückgezogen“

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Nie gab es mehr zu tun

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Credits: Bundesarchiv, Bild 183-R80329 / CC-BY-SA 3.0

Mir ist heute so nach inspirierenden Wahlplakaten!

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Kinder stark machen!

Kinder

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Tschekistisch

tschekistisch

„Man muss doch wissen, was die Leute denken“. ;-) Tscheka!

„…so muss die Tscheka die Revolution verteidigen und den Feind bezwingen, selbst wenn ihr Schwert gelegentlich auf Unschuldige niedergeht.“ Wisst ihr Bescheid.

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Back to Plastic

plastik

Um alles muss man sich selbst kümmern…

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Failure

failure

Ich habe übrigens gerade extrem wenig Zeit….

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Unter Vertriebenen

Journalist
Deutscher Journalist, mutmaßlich Mitglied des DJV, beim Lesen einer Nachricht über Donald Trump, was dieser über Gaza gesagt habe (Symbolbild).

Ich musste heute beim Frühstück herzlich lachen, als ich das Statement Donald Trumps las: „Wir werden den Gaza-Streifen übernehmen. Er wird uns gehören“.

„Unklar blieb jedoch, was mit den im Gaza-Streifen ansässigen Menschen passieren soll. Denn, das machte er klar, die sollten nicht mehr mehrheitlich dort wohnen. „Meine Vision ist, dass Menschen vieler Nationalitäten dort leben.“, so Trump. Die, die das Gebiet zerstört hätten, sollten es jetzt nicht wieder aufbauen.“

Man kann natürlich vorhersehen, was die deutschen Qualitätsmedien jetzt von sich geben. Die Taz entblödet sich nicht, sogar die Hamas zu zitieren – als hätten Zeitungen vor 1977 einen Pressesprecher der Roten Armee Fraktion zu Wort kommen lassen: „Sind Sie für ein Verbot terroristischer Anschläge?“ – „Nein, da sind wir strikt dagegen!“

Ein Kommentator beim Tagesspiegel hält das für eine „Wahnsinnsidee“. Haben die ganz vergessen, dass Israel 1967 den Gaza-Streifen erobert hatte und erst 2005 wieder abzog?

Wie viele Deutsche wurden ab 1944 aus den ehemaligen deutschen Gebieten Westpreußen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien vertrieben?

ChatGPT: Die Vertreibung der Deutschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten (Westpreußen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien) ab 1944 war eine der größten erzwungenen Migrationsbewegungen in der Geschichte Europas. Die genaue Zahl der Vertriebenen ist schwierig festzulegen, da verschiedene Quellen unterschiedliche Schätzungen liefern.

Gesamtzahl der Vertriebenen:
Nach Schätzungen der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurden etwa 12 bis 14 Millionen Deutsche aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße-Linie vertrieben, darunter aus Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland.
Das Statistische Bundesamt nennt eine Zahl von ca. 12,5 Millionen Vertriebenen aus diesen Gebieten.
Aufteilung nach Regionen (ungefähre Schätzungen):
Ostpreußen: ca. 2,2 bis 2,5 Millionen
Westpreußen und Danzig: ca. 1,2 bis 1,5 Millionen
Pommern: ca. 1,5 bis 2,0 Millionen
Schlesien: ca. 3,0 bis 4,5 Millionen
Zusätzlich wurden Deutsche aus anderen Gebieten wie dem Sudetenland (ca. 3 Millionen), dem Baltikum, Bessarabien und anderen osteuropäischen Ländern vertrieben.

Diese Vertreibungen wurden durch die Beschlüsse der Alliierten auf der Potsdamer Konferenz (1945) formalisiert und führten zur Neugestaltung der Grenzen in Mittel- und Osteuropa.

Geht also. Und damals fragte niemand nach dem Völkerrecht. Warum sollte das nicht in Palästina inklusive Gaza funktionieren, zumal die Araber bekanntlich nicht in der Lage sind, mit Israel friedlich auszukommen?

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Hoher Muot

codex Manesse

Wahlwerbung der „Grünen“, 13. Jahrhundert.

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Aktivistischx

Oh…aaaaahhh! Woke Wissenschaftler dürfen in den USA jetzt nicht mehr latinx sagen (via Fefe). Das Ende ist nahe!

ChatGPT: Latinx ist ein geschlechtsneutraler [so etwas gibt es nicht!] Begriff, der als Alternative zu Latino oder Latina verwendet wird. Er wurde vor allem in den USA populär, um Menschen lateinamerikanischer Herkunft anzusprechen, ohne das traditionelle binäre Geschlechtersystem (männlich/weiblich) zu verwenden.

Ursprung und Bedeutung: „Latino“ (männlich) und „Latina“ (weiblich) sind die herkömmlichen Begriffe im Spanischen. Das „x“ in Latinx ersetzt die geschlechtsspezifische Endung und soll inklusiver für nicht-binäre oder genderqueere Menschen sein. Der Begriff wurde vor allem im englischsprachigen akademischen und aktivistischen Umfeld verbreitet.

Kritik und Akzeptanz:
Befürworter schätzen Latinx als einen inklusiven Begriff für alle Geschlechter.
Kritiker (darunter viele spanischsprachige Personen) sehen ihn als künstliche Konstruktion, die sich nicht gut in die spanische Sprache einfügt, da das „x“ grammatikalisch schwierig auszusprechen ist.
Alternativen wie Latine oder Latino/a sind ebenfalls im Umlauf.
Der Begriff wird in den USA häufiger genutzt als in lateinamerikanischen Ländern, wo traditionelle Formen wie Latino/a oder das neutrale Latine bevorzugt werden.

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Unter Altersberichtenden

ataman

Die umstrittene Frau Ataman wieder: „Die Altersberichtskommission der Regierung, unter der Leitung der Antidiskriminierungsbeauftragten Ferda Ataman, veröffentlichte einen neuen Altersbericht. Dieser sieht unter anderem vor, dass Formulierungen wie „süße Omi“ oder „für dein Alter siehst du gut aus“ künftig als altersdiskriminierend gelten. Die „süße Omi“ wird in dem Bericht als „verniedlichendes Sprechen“ eingestuft und gelte laut Ataman als „gut gemeinte Altersdiskriminierung“. Auch vermeintliche Komplimente über das gute Aussehen von Senioren erklärt Ataman als problematisch. Obwohl im rechtlichen Sinne keine Diskriminierung stattfinde, können die Formulierungen als despektierlich empfunden werden. Ataman erhofft sich eine gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema, erklärt sie gegenüber „Bild“. Der Altersbericht weist zudem darauf hin, dass ältere Menschen häufig als „gutmütig, freundlich, aber inkompetent“ angesehen und
dementsprechend behandelt werden.“

Sieht mich hier jemand als gutmütig, freundlich, aber inkompetent an? Dem hau ich eins in die Fresse! Außerdem sehe ich für mein Alter gut aus!

Die spinnen, die Antidiskrimierungsbeauftragten…

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Klatsch im Schein einer Öllampe

gor

Saß gestern in später Nacht in einem Cafe und plauderte angeregt mit einer (italienischen) Dame. Der Mann mit den weißen Haaren ist ein Killer (Assassinen – die absolute Elite im virtuellen Hauen und Stechen), aber der tut mir nichts, weil ich ihn unter Vertrag habe als Bodyguard. #secondlife #roleplay #Gor #fantasy #roleplayer #oasisoflamekaiila

Mal eine Frage: Macht das eigentlich kein Mensch außer mir?

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Cuauhtemoc, revisited

Cuauhtémoc
Cuauhtemoc, Bundesstaat Chihuahua, Mexiko, vgl. 25.05.2013.

Cuauhtemoc, Mexico, 25.9.81
Liebe Eltern!
Da wir in den nächsten zwei Wochen keinen Brief loswerden können, schon mal eine erste Nachricht. Nach 4 Tagen New York und anschließendem sehr mühevollen Tramp-Versuchen haben wir bei Sonnenuntergang mitten auf einem Autobahnkreuz beschlossen, mit dem Bus direkt bis zur mexikanischen Grenze zu fahren. Das dauerte zwar 58 (!) Stunden, aber jetzt sind wir endlich in Mexico bei den Mennoniten und essen fleißig Bratkartoffeln.

mennoniten
Hof von Mennoniten in Cuauhtémoc, im Hintergrund eine ihrer typischen Kutschen. Die orthodoxen Mennoniten benutzen keine Autos. Vgl. 25.08.2020.

Wir haben in den USA schon über 1000,- [DM] ausgegeben und werden vorläufig da nicht wieder hinfahren. Montag fahren wir mit einem Zug ins Gebirge, wo wir zwei Wochen Reit“urlaub“ machen werden. [Daraus wurde nichts.] Danach werden wir ausführlich schreiben, auch noch mal über die bisherigen Erlebnisse. (…)

brief

Adresse: „B. Schröder c/o Redekop, Av. A. Belgar 450, Cuauhtemoc“. Vermutlich war es die Avenida Agustín Melgar – da ist heute nichts mehr von dem Haus (unten) zu sehen, in dem wir damals gastierten.

brief

Apropos Redekop: Dazu habe ich ein interessantes Video gefunden: „Evangelische Abendversammlungen mit Ältester Peter Redekop in der Mennoniten Gemeinde zu Rosenthal in Cuauhtemoc, Chihuahua, Mexico“. Man hört auch das etwas merkwürdige Deutsch, das die dort sprechen. Und erst der Chor! Ob das einer der Knaben ist, die ich damals in Belize fotografiert habe? Die Familie ist später nach Cuauhtemoc zurückgekehrt. Von den Videos gibt es noch mehr, bist jetzt eine einstellige Zahl von Aufrufen. Die werden sich wundern, woher jetzt die Zugriffe kommen….

redekop
Frau Redekop vor ihrem Haus – ich habe das Foto (ehem. Dia) in dem ramponierten Zustand belassen, weil es außer mir eh niemanden interessieren wird.

Über die Vorgeschichte – warum die Mennoniten aus Russland nach Mexiko auswanderten – berichtet das Magazin Mennonite Historian – auchj dort wird der Familienname Redekop genannt.

„The David Redekop family left the Irapuato area in 1927 and settled in Cuauhtemoc (then
called San Antonio de las Arenales). Here he started peddling goods among the Old Colony Mennonites. In 1928 he started a retail store in town, and soon expanded his enterprise with a creamery, cheese factory and elevator. When other Russian Mennonites made this town their abode and came looking for a job, he would hire them. His son, William, wanted his children to have a better education, so in 1945 they emigrated to Canada. David passed away in 1953, and son Aron took over the business.“

Der Mann, der mir 1979 anbot, bei ihnen zu wohnen und den ich 1982 noch einmal besucht habe, hieß auch Aaron. Vom Alter her würde das hinkommen.

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44 und Zitate, die die Welt braucht oder auch nicht

ron prosor

Sehr geehrter Herr Kurbjuweit,
am 27 Januar 2025 versammelte sich die zivilisierte Welt, um der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und der Opfer des Holocaust zu gedenken. Dennoch entschied sich Der Spiegel an diesem Gedenktag dazu, die Schlagzeile „Der Holocaust ist Israels Anleitung zur Unmenschlichkeit“ zu veröffentlichen. (…)

Aus dem altbekannten Chor aus von Selbsthass zerfressenen Israelis und antisemitischen Juden, wie Meron Mendel, Deborah Feldman und Omri Boehm, war es dieses Mal Omer Bertiv, der seinen großen Soloauftritt hatte. Er hat die Erinnerung an den Holocaust missbraucht, um eine verdreht, hasserfüllte Botschaft zu verbreiten. Wenn Der Spiegel doch nur den Mut hätte, diese Behauptungen selbst zu schreiben, statt sich hinter Interviewpartnern zu verstecken. (…)

Schämen Sie sich!
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„Die Ablehnung des Zustrombegrenzungsgesetzes ist ein Rückschlag für die Sicherheit in unserem Land. Es hätte der Bundespolizei ermöglicht, ihre Aufgaben im Bereich der Aufenthaltsbeendigung effizienter wahrzunehmen und den illegalen Zustrom von Drittstaatsangehörigen nach Deutschland zu begrenzen. Insbesondere das Abstimmungsverhalten der SPD in Bezug auf die Zuständigkeitserweiterung der Bundespolizei verwundert doch sehr, da die SPD in der 19. Wahlperiode einem gleichlautenden Gesetz bereits zugestimmt hatte.“ (Deutsche Polizeigewerkschaft)
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„Nach den aktuellen Zahlen wären Regierungsmehrheiten bereits mit 44 Prozent möglich. Laut Insa-Chef Hermann Binkert hat eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD mit zusammen 47 Prozent eine klare Mehrheit, während Schwarz-Grün mit 42 Prozent rechnerisch nicht reichen würde.“ (Bürgerliche Presse aka Welt)
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„Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine sind mehr als eine Million Kriegsflüchtlinge zu uns gekommen. Das ist eine völlig überschaubare Zahl.“ (Jan van Aken, von der so genannten „Linken“)
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„Natürlich machen sie nicht den Mund auf, wenn 3000 Islamisten den Deutschen den Tod und sich selbst ein Kalifat wünschen: Gotteskrieger verstehen sich auf eine Art zu artikulieren, der klassische linke Lauchs nichts entgegenzusetzen haben. Daher nimmt Rot-Grün auch Randale in Universitäten hin. Islamisten sind stark und offen gewaltbereit, die plätten so einen Soziologen wie ein Gänseblümchen…“ (Don Alphonso, Couponschneider)

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Dem Volke dienen

bild

Die Qualitätsboulevardmedien bringen es auf die Punkt, wie wir kommunistischen Studenten vor einem halben Jahrhundert (har har). Aber ist das im Kapitalismus nicht immer so, dass der Wille des Volkes zuungunsten des Willens der herrschenden Klasse zurückstehen muss?

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Die hervorstehendsten Merkmale des Kleinbürgertums

„Die Tatsache, daß die S.P.D. in ihrer gesamten Politik eine kleinbürgerliche Partei geworden ist. bring tes eben mit sich, daß sich in ihr auch die hervorstehendsten Merkmale des Kleinbürgertums bemerkbar machen, und dazu gehört notwenigerweise der Antisemitismus.“ (Die Rote Fahne 172, 18. April 1921, zit. n. Olaf Kistenmacher: Arbeit und »jüdisches Kapital«. Antisemitische Aussagen in der KPD-Tageszeitung Die Rote Fahne während der Weimarer Republik, 1916)

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Gröanzdaunf

Zar Nanz
„Betreiber der Website und Verantwortlicher ist: Nanz medico GmbH & Co. KG vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin: Nanz medico Verwaltungsgesellschaft mbH, diese wiederum vertreten durch die Geschäftsführer: Markus Frenzer (aber Gendern können sie!), Carsten Behrenz, Harald Korb“ (auf Schalke?!)

Nur mal kurz zwischendurch: Datenreichtum bei den ZAR-Reha-Kliniken in ganz Deutschland. „Abrufbar waren unter anderem hochsensible Patientendaten“ (via Heise und Fefe).

„Die betroffenen Reha-Zentren stehen unter dem Dach der Nanz medico, nach eigenen Angaben der größte Anbieter ambulanter Reha-Leistungen in Deutschland. Insgesamt gehören dazu 39 Reha-Kliniken.“

„Einem Nutzer der App fiel auf, dass sie unverschlüsselt mit dem Internet kommuniziert und seine Terminpläne im Klartext vom Server abgerufen hat. Dabei zählt der Einsatz einer Transportverschlüsselung (TLS) bei Apps seit vielen Jahren zum Standard und zu den rudimentären Sicherheitsmaßnahmen.“ Au weia. Noch nicht mal TLS?

„Hackerkenntnisse waren zur Einsicht der Daten nicht nötig, es reichte aus, an irgendeinem Punkt der Übertragung einen Blick auf die Verbindungen zu werfen, zum Beispiel mit der Analyse-App PCAPdroid [gleich installiert!] direkt auf dem Smartphone. Auch Sicherheitsmaßnahmen mussten dafür nicht überwunden werden. Jeder Dritte hätte die ungeschützten Klartext-Verbindungen leicht einsehen können…“

PCAPdroid

Ich weiß nicht, wer denen die App programmiert hat, aber stehen Details zur Sicherheit nicht im Pflichtenheft des Auftrags? „Bitte Daten nicht im Klartext im Internet übertragen?“ So etwas weiß sogar ich.

„Einblicke in die Diagnosen waren möglich. Der Umfang des Datenlecks ist erheblich: Allein einer der Standorte hat augenscheinlich Daten von über 80.000 Patienten ausgeliefert. Die Daten reichen über viele Jahre zurück.“

Sozusagen der GRÖßtmögliche ANZunehmende DAtenUNFall.

Wir vermuten alle ganz richtig: „Die Klinik gab den wichtigen Hinweis offenbar an ihr Mutterunternehmen Nanz medico GmbH & Co. KG weiter, die daraufhin zumindest den Datenzugriff schnell unterbinden konnte. Seitdem werden die Daten transportverschlüsselt ausgeliefert und externe Zugriffe auf die sensiblen Informationen werden mit einer Fehlermeldung unterbunden.“ Ist der „Internet-Dienstleister“ auch derjenige, der solche Schrott-Apps programmiert und ausliefert? Und prüft der Verursacher des Schadens jetzt sich selbst?

Bei Heise kommentiert jemand: „Es kann doch nicht angehen, das vollkommen ahnungslose Totalversager folgenlos auf die Daten Zig-tausender Menschen losgelassen werden und die in alle Welt verteilen. Die haben ja wirklich jeden Anfängerfehler gemacht, der sich ihnen angeboten hat. Das sieht ja schon fast wie Absicht aus. Diese Standard-Beruhigungsfloskel „Hinweise auf Datenabflüsse oder Manipulationen lägen nicht vor“ ist immerhin glaubwürdig. Wie sollten diese hochbezahlten Anfänger das denn wohl auch mitbekommen? Die kennen ja nicht mal die grundlegendsten Regeln beim Umfang mit IT.“

Und: „Wenn die Geschäftsführung nachweisen kann, dass sie sich um Datenschutz aktiv gekümmert hat, muss man die Stelle/Person finden, die der Geschäftsführung falsche Informationen gegeben hat. Ansonsten muss die Geschäftsführung unmittelbar zur Verantwortung gezogen werden … und zwar schnell.“

Das wird schwierig werden. Alles verschachtelt. Da stelle mer uns wieder janz dumm. Was haben wir auf den ersten Blick?

– Nanz medico GmbH & Co. KG, Amtsgericht Stuttgart, HRB 17320 [die richtige Registernummer ist HRA 12284]
– Nanz medico Verwaltungsgesellschaft mbH, Amtsgericht Stuttgart, HRB 17320
– medicos.AufSchalke Reha GmbH & Co. KG, Amtsgericht Gelsenkirchen Registernummer: HRA 3530 [vermutlich u.v.a.m.]

Viel Spaß beim Suchen nach dem, der den Finger hebt und sagt: Ich bin schuld!

Zar Nanz
ChatGPT

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Einstürzende Brandmauern

brandmauer

Beschreibe eine so genannte Brandmauer, eine symbolische Grenze zwischen politischen Parteien, von der die eine mit der anderen nichts zu tun haben will.

ChatGPT: Stell dir eine gewaltige, unüberwindbare Mauer vor – nicht aus Ziegelsteinen, sondern aus purem politischem Eigensinn. Sie ragt hoch in den Himmel, verstärkt durch Empörung, Pressemitteilungen und scharf formulierte Tweets. Das ist die sogenannte politische Brandmauer – eine symbolische, aber erbittert verteidigte Grenze, die zwei Parteien oder Fraktionen trennt, die angeblich nichts miteinander zu tun haben wollen (trotz gelegentlicher verdächtiger Ähnlichkeiten).

Auf der einen Seite rufen Politiker: „Wir werden niemals mit denen zusammenarbeiten!“ Auf der anderen Seite rufen ihre Gegner: „Wir erkennen deren Existenz nicht einmal an!“ Währenddessen stehen Journalisten, Wähler und die ein oder andere verwirrte Taube daneben und fragen sich, wie lange diese Mauer wohl halten wird, bevor jemand eine praktische Leiter findet.

Natürlich hat auch diese Brandmauer ihre Schwachstellen. Manchmal finden heimliche Verhandlungen im Verborgenen statt, oder ein abtrünniges Mitglied wird dabei erwischt, wie es über die Grenze flüstert. Und wenn Wahlen anstehen… nun ja, plötzlich ist die Mauer doch nicht mehr ganz so unüberwindbar.

Am Ende geht es bei dieser politischen Brandmauer weniger um Sicherheit als vielmehr um Drama – eine große Bühne, auf der beide Seiten ihre Treue zur ideologischen Reinheit inszenieren… bis Kompromisse plötzlich politisch nützlich werden.*

brandmauern

Die Genossin Wagenknecht, die leider einen völkischen Knall hat, wenn es um Israel geht, und dessen Existenz auf’s Spiel setzen würde, laut der bürgerlichen Presse: „Wagenknecht nennt die Debatte und die Proteste gegen die Union gar eine „heuchlerische und verlogene Inszenierung“. Die AfD sei auch wegen der Fehler der Ampel-Koalition so stark geworden – in der Wirtschafts- wie der Migrationspolitik.“

Reden wir also über die Brandmauer. Ich schrieb 2020: Vermutlich muss ich jetzt Mary Douglas‘ Reinheit und Gefährdung noch einmal lesen [Deutsch: Mary Douglas: Reinheit und Gefährdung – eine Studie zu Vorstellungen von Verunreinigung und Tabu, Berlin 1988]. Es geht also um Purifikation eines politischen Standpunkts, wenn wir nicht über den Inhalt, sondern über die Form reden.

Vorab: Die AfD ist nicht die NSDAP. Die Nationalsozialisten waren die Antwort der herrschenden Klasse auf die reale Gefahr, die Arbeiterklasse, als sie noch organisiert war, würde die Macht übernehmen können. Faschismus ist immer eine Option, aber heute absolut unnötig. Faschismus heißt primär: Die organisierte Arbeiterbewegung zerschlagen, Gewerkschaften in gelbe Gewerkschaften verwandeln, die Opposition, die sich nicht beugt, einsperren oder umbringen, und einen äußeren oder einen inneren Feind suggerieren, den es in Wahrheit gar nicht gibt.

Die AfD ist hingegen eine klassische rechtspopulistische Partei, von denen es sehr viele unterschiedliche Sorten gibt: Sie nimmt das auf, was die Mehrheit der Leute will (was eigentlich die „Linke“ tun sollte), und macht dennoch eine Politik zugunsten des Kapitals. Die AfD ist nur erfolgreich, weil die so genannte „Linke „hierzulande weltanschaulich verblödet, verkleinbürgert und ideologisch verwahrlost ist.

brandmauern

Wer 30 Prozent der Wähler verbieten will, demoliert die Demokratie und ist auch kein Demokrat, sondern ein hyperventilierender Moralhysteriker. Und arrogant wie das Lastenfahrrad-Milieu: Wir wissen, was gut ist, und ihr müsst alle erzogen werden. Was ist an der Idee, illegale Massenmigration zu erlauben, moralisch gut? Illegale Einwanderung kann man eh nicht verhindern. Außerdem ist das Kapital nicht gegen sie, weil eine industrielle Schattenarmee unorganisierter Arbeiter auf die Löhne drückt.

Aber man kann Einwanderung organisieren und zu verwalten versuchen, anstatt eine Bürokratie zu haben, die schon bei kleinsten Problemen über die eigenen Füße stolpert und völlig versagt. In Großbritannien ist es übrigens nicht anders. Auch die Reaktionen, das Problem zu lösen, sind standardisierte moralisierende Textbausteine: „Menschenrechtsgruppen kritisierten diese Ansätze als «mangelhaft» und «entmenschlichend».“ Lösungen haben sie nicht. Nur Herumgefasel eben wie von einer evanglischen Bischöf*_In beim Tunten– und Kirchentag.

trans

Ich finde es komisch, welche Themen angesagt sind. Sowohl Einwanderung als auch sexuelle Orientierung sind doch nicht das Wichtigste? Wichtig ist die Lage der arbeiten Klasse, am besten nach eigner Anschauung und authentischen Quellen. (Ja, Oliver Twist sollte Pflichtlektüre sein.) Aber Tunten und Transen? Wie viele gibt es davon?

Warum regen sich die Rechten in den USA eigentlich so auf? Warum reden sie mehr über Schwule und Lesen und Tunten und Transen anstatt über den tendenziellen Fall der Profitrate oder die Vergesellschaftung der Produktionsmittel? Natürlich ist der Genderquatsch ein Ausfluss kleinbürgerlicher und protestantisch geprägter moralinsaurer Verhaltenssauce: Sei „gut“, und wehe, du bist das nicht! Dann wirst du bestraft! Ich wünsche jedem, der behauptet, es gäbe nur zwei Geschlechter und das nicht ausschließlich biologisch meint, einen Ladyboy an den Hals.

gender
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* ChatGPT: Imagine a massive, impenetrable wall—built not of bricks, but of pure political stubbornness. It stretches high into the sky, reinforced with outrage, press statements, and strongly worded tweets. This is the so-called political firewall—a symbolic, yet fiercely defended boundary that separates two parties or factions that claim to have absolutely nothing in common (despite occasional suspicious similarities). On one side, politicians insist: „We shall never cooperate with those people!“ On the other side, their opponents exclaim: „We don’t even acknowledge their existence!“ Meanwhile, journalists, voters, and the occasional confused pigeon watch from the sidelines, wondering how long the wall will hold before someone finds a convenient ladder. Of course, like all firewalls, this one has its vulnerabilities. Sometimes, secret negotiations happen in the shadows, or a rogue member gets caught whispering across the divide. And when elections come around, well… suddenly, the wall isn’t so impenetrable anymore. Ultimately, this political firewall is less about security and more about drama—a grand stage where both sides perform their commitment to ideological purity… until compromise becomes politically convenient.

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Männerschnupfen. revisited

männerschnupfen

Ich kuriere gerade einen ekligen Männerschnupfen mit Husten und Röcheln aus. Ausgerechnet dann, wenn ich nicht arbeiten muss….

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