Fehlende arabischen Frauenhaare, Sykomoren und der Berg der Versuchung

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Bei Google ist der Neubau gegenüber der Moschee an der Gamal-Abdel-Nasser-Straße noch nicht fertig.

Woran erkennt man sofort, dass man nicht mehr in Israel ist? Plötzlich sind die Städte fast ohne Frauen, und die, die man sieht, sind verschleiert bis hin zur Burka. Ich habe, außer bei kleinen Mädchen, hier noch keine arabischen Frauenhaare gesehen.

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Jericho ist im Prinzip eine Kleinstadt, die jedoch nach Süden ausufert. Dort sind „Flüchtlingslager“, vor allem Aquabat Jaber.

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Ein-Alsutan-Straße gegenüber dem (geschlossenen) Touristenbüro.

In allen Städten dieser Art, die keinen Suq mehr haben, kann man ein „Zentrum“ nicht erkennen. Die Straßen sind hässlich und zusammengewürfelt, wie Vorstädte in den USA oder Lateinamerika.

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Auf dem Schild steht „Franziscan Sisters kindergarten“

Und nun zu uns, Russen. Putin habe ich eigentlich nicht erwartet. Aber es ist gar nicht Putin, sondern Dmitry Medvedev, nach dem auch die Straße benannt wurde (was Google offenbar noch nicht gemerkt hat). Das Gebäude ist ein „russisches Museum“. Es war auch geschlossen (unten).

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Aber es gibt ChatGPT zum Übersetzen:
Under the auspices and in the presence of
His Excellency Dmitry Medvedev,
Chairman of the Government of the Russian Federation,
and
His Excellency Mahmoud Abbas,
President of the State of Palestine,
the inauguration of
President Dmitry Medvedev Street in Jericho
Friday, November 11, 2016

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Rechtes Poster (mit Foto eines jungen Mannes vor dem Felsendom in Jerusalem)
Arabisch (transkribiert):
الشهيد البطل حميد عواجنة
استشهد في معركة طوفان الأقصى
Der heldenhafte Märtyrer Hamid Awajneh
Gefallen in der Schlacht der Al-Aqsa-Flut
am 8. Oktober 2023
Tufan al-Aqsa“ ist die arabische Bezeichnung für den Angriff der Hamas auf Israel am 7./8.Oktober 2023.

Das ist wieder das Kleingedruckte unter der Oberfläche, was man auch lesen muss, selbst wenn alle Leute ultrafreundlich sind.

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Die Sykomore des Zachäus (polnisch: Sykomora Zacheusza, englisch: Zacchaeus Sycamore Tree) in Jericho ist einer der bekanntesten christlichen Pilgerorte im Westjordanland und bezieht sich auf den biblischen Zachäus, der in Jericho auf so einen Baum gestiegen sein soll, um Jesus zu sehen.

„Der heute sichtbare Baum ist eine uralte Maulbeerfeige (Ficus sycomorus), die laut lokaler Überlieferung über 2.000 Jahre alt sein soll. Botaniker weisen allerdings darauf hin, dass Sykomoren in diesem Klima selten älter als 500–600 Jahre werden.“ Also schon wieder Fake News.

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Ich war noch frisch, obwohl die Temperatur schon in Richtung 40 Grad ging. Da oben am Berg klebt ein griechisch-orthodoxes Kloster. Zum Glück gibt es eine Seilbahn.

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Ich marschierte dorthin, immer auf der Seite, wo es mehr Schatten gab. Ich kann mir vorstellen, dass die hiesige Kleinbourgeoisie die Hamas verabscheut, weil der Krieg seit 2023 den Tourismus ziemlich zum Erliegen gebracht hat. Früher war das wohl anders.

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Die Seilbahn hat schon bessere Tage gesehen. Ich war froh, dass ich allein drin saß. Um Panikattacken zu vermeiden, wird darauf hingewiesen, dass die Kabinen in der Mitte der Strecke kurz anhalten, um oben und unten neue Passagiere aufzunehmen.

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Oben links kann man das Monastery of the Temptation erkennen. „Es wurde an den Hängen des Berges der Versuchung erbaut, 350 Meter über dem Meeresspiegel, entlang einer Klippe, die auf die Stadt Jericho und das Jordantal blickt.

Seine ältesten Bauwerke stammen aus dem 6. Jahrhundert und wurden über der Höhle errichtet, in der Jesus der Überlieferung nach vierzig Tage und vierzig Nächte fastete und meditierte, während er vom Satan versucht wurde.“

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Ich habe keinen blassen Schimmer, wie man so etwas da oben hinbauen kann, ohne dass alles wieder in die Tiefe stürzt. Die Felsen sehen auch aus, als würden permanent Teile abbrechen.

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Während die Kabine nach oben bzw. nach unten ruckelt, erscheint der See Genezareth im Süden. Tiberias ist nicht zu sehen. Die Berge im Westen und Südwesten sind schon Jordanien (Foto ganz unten).

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Das Bild unten ist eine abfotografierte Postkarte. Ich wollte den einsamen griechisch-orthodoxen Mönch, der den Besuchern die winzige Kapelle zeigt, nicht umhauen, sondern fotografierte brav nicht, weil das bestimmt irgendeiner Wahrheitsfindung dient.

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Solche Toiletten habe ich das letzte Mal Anfang der achtziger Jahre in Südamerika gesehen. So etwas gibt es nicht in Israel. Wahrscheinlich müssen die so genannten „Palästinenser“ unser Geld dringend anderweitig verwenden.

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Morgen geht es im Frühtau zu Berge, nur ohne Frühtau.

jericho

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Kommentare

10 Kommentare zu “Fehlende arabischen Frauenhaare, Sykomoren und der Berg der Versuchung”

  1. MH am Oktober 21st, 2025 9:48 p.m.

    Ich bin ja grundsätzlich bei dir was den Konflikt angeht doch wie erklärst du dir das? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/gazastreifen-zerstoerung-106.html

    Keine Fake News. Niemand hat die Absicht den Gazastreifen zu zerstören?

  2. blu_frisbee am Oktober 21st, 2025 10:00 p.m.

    Der Erkenntniswert alten Bauschutts hängt vom Glauben ab, jeder erfindet eigene Mythen.

    Na gut, inzwischen gibts Archäologen.
    Kopernikus hatten Zeitgenossen nicht geglaubt.

    Epizyklen waren Vorläufer von Fourier,
    Computer, CDs, Atomabkommen funzen.
    Für GPS brauchts Einstein (Newton reicht nicht).

    Die Palestinenser hatten immer schon in der Gegend gelebt, das jüdische Volk ist eine Erfindung.
    Man unterscheide Genetik und Kultur.

    Ob der Bo-Baum so alt wird wie behauptet bezweifeln Botaniker.

  3. Jens am Oktober 22nd, 2025 1:40 p.m.
  4. admin am Oktober 22nd, 2025 2:44 p.m.

    Wieso eigentlich Siedler? Sind nicht die Araber dort die Siedler?

  5. blu_frisbee am Oktober 22nd, 2025 10:22 p.m.

    Palestinenser hatten immer schon dort gelebt.
    Siedler sind die Zionisten.

  6. admin am Oktober 23rd, 2025 4:11 a.m.

    Juden haben immer dort gelebt, Araber nicht.

  7. blu_frisbee am Oktober 23rd, 2025 5:08 a.m.

    Genetisch falsch und Lüge des Zionismus
    (Land ohne Volk für ein Volk ohne Land, Herzl)

    Der Islam hat sich kulturell verbreitet,
    nicht durch Wanderung.

    Die wenigen Juden die in Palestina gelebt hatten
    begründen nicht den Staat Israel.

    Der Staat Israel ist Siedlerkolonialismus
    wie USA, Australien, Südafrika und andere.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Siedlungskolonie

    Wie soll man mit jemandem Reden der eine völlig andere WELTSICHT hat?
    Fragst Du https://www.google.com/search?q=aus+welcher+Sorte+K%C3%A4se+der+Mond+besteht ?
    Wallace und Gromit

    Hannah Arendt unterscheidet Lügner und Verlogene.

  8. admin am Oktober 23rd, 2025 5:44 a.m.

    Der Islam hat sich vorwiegend mit Zwang und Sklaverei verbreitet.

  9. blu_frisbee am Oktober 23rd, 2025 6:58 a.m.

    Es geht um Siedlungsgeschichte, nicht Religion.

    Der heutige Islam krankt an stinkenden Mullahs.
    Der größte Feind des Judentums ist Netanyahu.
    Generell machen Religion und Nation blöd.
    Die Kombi ist Nazi.

  10. stephan am Oktober 23rd, 2025 9:01 a.m.

    das man im kloster nicht fotografieren soll, kann viel einfachere gründe haben. man müßte ja blitzlicht verwenden und es wurde ja oft in museen und hauptsächlich touristisch genutzten sakralbauten oft darauf hingewiesen, daß häufiges blitzlicht den alten gemälden schaden würde, sie könnten wohl langsam ausbleichen.

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