Esst mehr Äpfel
Ein Arbeitskollegin brachte eine riesige Tasche mit Äpfeln aus ihrem Garten mit, ungespritzt und voll bio. So sehen die auch aus – im Supermarkt würde die niemand kaufen (außer mir). Ich durfte mir so viele nehmen, wie ich abtransportieren konnte, knapp vier Kilo.
Wenn man gerade zwischen zwei 12-Stunden-Schichten ist, muss man effizient kalkulieren. Die Nachtschicht endet um 06:00 Uhr, ich bin meistens um 06:25 zu Hause. Die Wecker lärmen um 14:30 Uhr, frühstücken (nur eine Mahlzeit am Tag reicht), eventuell duschen, eventuell einkaufen. Um 17:00 Uhr fahre ich wieder los – wir lösen uns schon um 17:30 Uhr ab.
Frage: Wann habe ich Zeit, Äpfel zu schälen, einzukochen, oder zu Mus zu verarbeiten? Da fragt man natürlich eine Wahrscheinlichkeitsmaschine die KI. Wie lagert man Äpfel? Meine Großeltern hätten das noch gewusst.
Das kommt darauf an, wie lange du die Äpfel lagern möchtest und welche Sorten du hast (einige sind Lageräpfel, andere nicht). Hier ein Überblick:
Kurzfristig (einige Tage bis 2 Wochen)
– Kühl und dunkel: Am besten im Kühlschrank im Gemüsefach oder in einem kühlen Keller.
– Luftig lagern: Nicht in luftdichten Plastikbeuteln, sonst beginnen sie schneller zu faulen. Besser in offenen Beuteln, Körben oder Papiertüten.
– Separat von anderem Obst: Äpfel geben Ethylen ab, das anderes Obst schneller reifen (und verderben) lässt.
Mittelfristig (Wochen bis Monate, je nach Sorte)
– Kühle Lagerräume: Ideal sind Temperaturen um 2–6 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Ein unbeheizter, frostfreier Keller oder eine Speisekammer eignet sich.
– Einlagig lagern: Äpfel am besten in flachen Holzkisten oder auf Pappen/Regalen ausbreiten, nicht zu hoch stapeln.
– Papier/Wellpappe: Zwischenlagen aus Papier oder Karton helfen, Druckstellen zu vermeiden.
– Regelmäßig kontrollieren: Faulige oder beschädigte Früchte sofort entfernen („ein fauler Apfel verdirbt den ganzen Korb“).
Tipp:
– Lageräpfel wie Boskoop, Ontario oder Idared halten sich viel besser über Monate als Sommeräpfel wie Klarapfel oder Gravensteiner, die eher sofort verarbeitet werden sollten.
Ich weiß gar nicht, welche Sorte das ist. Daher habe ich eineinhalb Kilo sofort zu einem leckeren Apfelkuchen verarbeitet (den ich um 16:50 Uhr aus dem Backofen holte, aber gestern keine Zeit mehr fand, ihn zu probieren). Den Rest werde ich morgen, wenn ich endlich Urlaub habe, zu Mus verarbeiten.
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Das wäre ein super Schweinefutter. Sag das mal Deiner Kollegin. Beim nächsten Mal nimm welche mit und verteil die an die vom DJV und DIE LINKE.