All those moments

machu picchu

Wir schweifen einen Moment von den Weltläuften ab. Der Instagram-Algorithmus schockte mich mit fürchterlichen Fotos, aufgenommen von einem peruanischen Reisebüro. Sie stammen aus Aguas Calientes am Rio Urubamba in Peru, von wo aus die Touristen, die mit dem Zug ankommen, per Bus über endlose Serpentinen nach Machu Picchu gekarrt werden oder zu Fuß aufsteigen.

Massen! Noch schlimmer: Massen von Touristen! Da kann ich gleich im siebten Kreis der Danteschen Hölle lustwandeln. Was hatte ich für ein unverschämtes Glück, da schon vor 45 Jahren gewesen sein.

I’ve seen things you people wouldn’t believe. Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhäuser Gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain. Not yet time to die.

Machu Picchu

Ich schrieb am 28.04.2014: Ich bin froh, das Weltwunder schon 1980 und 1984 gesehen zu haben, damals waren nur wenige Touristen da und wir konnten die Bergstadt der Inkas fast ungestört erkunden. Beim zweiten Mal habe ich sogar am Sonnentor oberhalb Machu Picchu – auf halbem Weg von Wiñay Wayna – übernachtet und konnte den Sonnenuntergang und -aufgang über der Stadt erleben.

Wakaywillque

Das Tal des Rio Urubamba bei Ollantaytambo, Peru 1984. Im Hintergrund der Nevado Verónica (5,893 m), auch bekannt als Wakaywillque. Der Ausblick war atemberaubend schön. Genau an diesem Punkt sind meine Begleiterin und ich gestartet zu einer einwöchigen Tour durch die Berge nach Machu Picchu.

Runkurakay

Runkurakay (3.760 m, südöstlich des Passes Abra de Runkurakay (3970 m), Camino de los Incas, Peru. Ich bin zwei Mal über den Inkatrail marschiert, im Januar 1979 und im Juli 1984 – bei der letzteren Version zu Fuß von Ollantaytambo aus (also einen Tag länger).

– Runkuraqai und Puyupatamarca (12.07.2023)
– Camino de los Incas, revisitado (12.11.2022)
– Inca Trail, revisited (11.12.2021)
– Valle de Pakaymayu (18.10.2021)
– Aufstieg im Nebel (02.02.2021)
– Camino des los Incas (16.10.2020)
– Salcantay – der wilde Berg (21.07.2020)
– Ayapata (11.07.2020)
– Speicher meines Gottes (09.09.2020)
– Bergwelt (16.01.2020)
– Warmi Wañusqa oder: Die Frau, die starb (08.01.2020)
– Wakaywillque (13.03.2019)
– Ewige Jugend (
12.07.2018)
– Über allen Gipfeln ist Ruh…. (14.09.2016)
– Machu Picchu, revisited (28.04.2014)
– Machu Picchu (03.12.2012)
– El camino de los Incas (04.01.2012)
– Machu Picchu (29.08.2011)

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Kommentare

5 Kommentare zu “All those moments”

  1. blu_frisbee am September 16th, 2025 1:18 a.m.

    „Der Tourismus zerstört, was er sucht, indem er es findet. [Enzensberger]

  2. Godwin am September 16th, 2025 6:11 a.m.
  3. nOby am September 16th, 2025 2:50 p.m.

    Wen das langweilt, wie wäre es damit ein Buch zu lesen. Bücher lesen ist nie verkehrt.

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    Eine Buchempfehlung von irgend jemand aus der Hölle.

    Neues Buch über AfD-Rechtsextremisten: In Höckes Klassenzimmer hing die Deutschlandkarte von 1914 Schüler: „Herr Höcke will uns zeigen, wie Deutschland aussieht, wenn er uns führt!“

    Die Ansichten von AfD-Rechtsaußen Björn Höcke, Thüringen-Chef seiner Partei, waren in seiner Zeit als Sport- und Geschichtslehrer (1999 bis 2014) offenbar schon sichtbarer als bisher bekannt.

    Das enthüllt WELT-Journalist Frederik Schindler in seinem Buch „Höcke – Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht – Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker“ (Herder-Verlag, 272 Seiten, 22 Euro), das am Montag erschien.

    In Gesprächen mit Ex-Kollegen- und Schülern erfuhr der Autor, dass der heutige Thüringer AfD-Chef zwar bei vielen Jugendlichen ‚Lieblingslehrer’ gewesen sei und mehrfach zum Vertrauenslehrer gewählt wurde, aber mit revisionistischen Ansichten auffiel.

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    Noch eine Buchempfehlung, aber persönlich vom Teufel empfohlen.

    „Platz zwei, Gerald Grosz, ‚Merkels Werk, Unser Untergang‘. Gerald Grosz jongliert in seinem Buch über die Folgen von Merkels Entscheidung zur Öffnung der Grenzen für Migranten 2015 mit falschen Zahlen wie Thilo Sarrazin auf Speed. Sagen wir so: Würde Gerald Grosz als Ingenieur Brücken konstruieren, möchte ich sie nicht befahren. Aber weil dies für das grobschlächtige Niveau dieser Hetzschrift vielleicht zu missverständlich formuliert ist, sage ich es gern deutlicher: Diese vor Häme und Hass triefende, hirnlose Wichsvorlage für Rassisten und Faschisten ist schlicht widerlich.“

    Dennis Scheck in seiner ARD Sendung Druckfrisch. Zu sehen in der Mediathek ab Minute 19:00.

  4. nOby am September 16th, 2025 2:54 p.m.

    Burks, das sind seltsam gute Fotos von Dir. Die sind von der Qualität her besser als alle anderen bisher von Deinen Reisen veröffentlichten Fotos. Was ist passiert?

  5. admin am September 16th, 2025 3:49 p.m.

    Das sind eingecannte Dias, nicht anders als anderen anderen.

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