Die Zukunft
Fällt es nur mir auf, dass es kaum noch gute Science Fiction gibt? Die meisten Filme sind woker Fantasy-Schrott oder Fast-and-Furious-Versionen mit pseudofuturistischen Mobilgeräten Fahrzeugen. Meine These dazu: Da niemand eine positive Vision hat, wie die Zukunft aussehen könnte, fällt allen nur noch an Postapokalypse ein.
Das war mal anders, wenn man an die sowjetische Science Fiction denkt wie an Konstantin Ziolkowski oder die Gebrüder Strugatzki. Oder an den Ausnahmeschriftsteller Stanislaw Lem, der die Science Fiction aus den Niederungen der Populärliteratur in die Höhen der ernst zu nehmenden Literatur gehoben hat. (Den Unterschied gibt es im angelsächsischen Raum gar nicht.)
Der Kapitalismus bringt keine Ideen hervor, die ihn selbst als Vergangenes schildern könnten. Entweder gibt es reaktionäre Zurück-zur-Natur-Fantasien wie in Aufbruch nach Pandora oder der Klassengegensatz zwischen Kapital und Arbeit wird noch auf die Spitze getrieben wie in Elysium oder Snowpiercer.
Die meisten anderen Plots drehen sich um aufsässige Roboter oder um die Begegnung mit den ganz Anderen aka Aliens – beide Themen hat Lem schon vor mehr als einem halben Jahrhundert optimal literarisch dargestellt (Die Verhandlung, Solaris).
Meine Fantasie reicht aus, um mir die Welt in ferner Zukunft umrissartig vorzustellen. Man muss nur die einzelnen relevanten Variablen extrapolieren.
Verfügbarkeit von Informationen: Informationen als Resultat dessen, was der Homo sapiens über seine Welt denkt und welche Schlüsse er zieht, wurden schon immer ausgelagert, um sie mehreren zugänglich zu machen und sie gleichzeitig zu speichern, damit man später noch etwas davon hat. Der Codex des Hammurabi unterscheidet sind prinzipiell nicht von der Gutenberg-Bibel oder dem Internet.
Man kann sich natürlich vorstellen, dass um den Zugang zu Informationen gekämpft werden wird. Informationen sind genau so eine Ressource wie Rohstoffe. Aber wenn man sich langfristigen Trend seit Beginn der Menschheit ansieht, geht es doch, mit Unterbrechungen, in die Richtung: Alles könnten alles wissen, wenn sie nur wollten.
Aussehen. Auch hier haben sich die Basics nicht groß geändert: Der Mensch bedeckt seinen Körper halbwegs. Wenn der Homo sapiens im Sinne des Wortes vielleicht zur Vernunft kommt und aufhörte, höhere Wesen zu verehren, würde die Kleidung nicht unbedingt so puritanisch sein wie heute, sondern vielleicht sogar der in der minoischen Zeit vor vier Jahrtausenden ähneln. Solange Christentum und der Islam aber noch eine Rolle spielen, bleiben nackte Brüste tabu.
Lange oder kurze Haare: Lange Haare bei Männern, ohne irgendwie „frisiert“ zu sein, sind in der Geschichte eher selten, auch wenn uns zahllose Germanen- und „Barbaren“-Filme etwas anderes weismachen wollen. Der Suebenknoten kommt gerade wieder in Mode. In soldatisch geprägten Kulturen trug der Mann Kurzhaar. Oder auch: Je patriarchalischer die Kultur, um so mehr haben die Frauen lange Haare und die Männer kurze (Israel ist ein gutes Beispiel!)
In einem Science-Fiction-Film müsste man schon sehr viel Fantasie haben, um sich Frisuren auszudenken, die es noch nie gegeben hat.
Ökonomie: Wir stellen uns eine Wirtschaft vor, die viel höher entwickelt ist als unsere jetzige – ein Gesellschaft, in der die grundlegenden Bedürfnisse erfüllt sind: Energie und Nahrung. Das wäre jetzt schon theoretisch möglich, aber der Kapitalismus will es nicht so.
Alle Informationen über den Bedarf müssten den Produzenten von Waren fast in Echtzeit zur Verfügung stehen. Das machte rationales Wirtschaften möglich. „Ich kann morgens jagen, nachmittags fischen, abends Viehzucht betreiben, nach dem Essen kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne jemals Jäger, Fischer, Hirte oder Kritiker zu werden.“
Warum kommt keinem Autor die Idee, so etwas zu beschreiben? Die KI könnte wunderbare Bilder dazu liefern. Natürlich gäbe es genug Konflikte, da der Mensch an sich nicht nur nach dem Guten, Schönen und Wahren strebt, sondern auch nach dem Bösen – weil er es kann.
Mobilität: Unerreichter Standard hierzu ist Bladerunner. Ich würde es aber ganz anders darstellen. Individualverkehr und die dazu passenden Fahrzeuge, mögen sie auch aus dem Stand fliegen können, haben keine Zukunft, zumindest nicht in hoch verdichteten Städten. Man kommt viel schneller staulos irgendwo hin mit Metro, Straßenbahn oder Hochgeschwindigkeitszügen. Oder mit motorisierten Zweirädern. Oder man reitet auf Robotern.
Oder man fragt sich: Warum muss ich überhaupt weg, wenn mir alles ins Haus geliefert wird und ich jederzeit per Video jeden sehen kann, den ich sehen will?
Waffen: Auch hier, wie beim Fahrzeug. Individuelle Bewaffnung hat keine Zukunft oder ist nur eine mehr oder wenige irrelevante Option im close combat Die gehört Drohnen in jeder Größe und mobilen künstlich intelligenten Robotern. Warum sollten sich Menschen der Gefahr aussetzen, getötet zu werden?
Steuerknüppel, Joystick, Knöpfe oder Schalthebel sind die Waffen der Zukunft. Unbemannte winzige Drohnen hat schon Frank Herbert beschrieben.
Wie weit in die Zukunft hinein kann man spekulieren? Was würden Beethoven und Marx von der Welt noch verstehen, wenn sie heute wieder aufwachten? Oder Kaiser Augustus?
Wir geraten automatisch ins Lemsche Dilemma, wie in „Solaris geschildert“: Etwas, das uns fremd ist, kapieren wir nicht. Imitation ohne Plan ist dann die einzige Form der Kommunikation. Es geht auch den Aliens so, wie in Der Unbesiegbare.
Was würden wir verstehen, wenn man uns die Welt in 100 Jahren zeigte? Sprechen dann alle Mandarin, loben den Kommunismus, und Frauen zeigen nackte Brüste?
Ich vergaß Sex. Was auf jeden Fall wegfallen wird, weil erst vom Kapitalismus erschaffen, ist die eheliche Treue. Die Ehe ist primär ein Entschluss, gemeinsam zu wirtschaften und Kinder großzuziehen, aber keinesfalls, nur mit einer Person Sex zu haben. Leider werde ich diese Zeit vermutlich nicht mehr erleben. Oder es geschieht ein Wunder…
Kommentare
9 Kommentare zu “Die Zukunft”
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Die Verblödung nimmt zu. Schreiberlinge liefern infantile Omnipotenzfantasien.
Während die Menscheit auf nem Suizidtrip ist
gehts Leuten um den größeren Penis.
Welche Menschenrechte würden außerhalb der Erde noch gelten? Gäbe es ein Grundrecht auf atembare, saubere Luft oder auf sonstige lebensnotwendige Ressourcen? Wenn überhaupt, dann wohl nur innerhalb sehr enger Grenzen. Viel wahrscheinlicher wäre es, daß man für seinen Sauerstoff einen hohen Preis zu zahlen hätte. Der Mond ist eine herbe Geliebte: TANSTAAFL
Es gibt nur ein universelles Menschenrecht, nämlich zu tun, was man will, und es gibt nur eine universelle Menschenpflicht, nämlich selbst die Verantwortung dafür zu tragen. Außerhalb der Erde würden zwangsläufig sehr libertäre Gesellschaften entstehen, weil niemand aus seiner bloßen Existenz irgendwelche Ansprüche ableiten kann.
so so – der alte Herr beklagt, es gäbe keine Innovation mehr, nichts Neues würde mehr ersonnen – aber seine Vorstellungen sind auch nur ein Sammelsurium von Altbekannten…
„Der Kapitalismus bringt…“ gar nichts, weil es kein handelndes Subjekt ist.
Menschen werden im sog. kapitalistischen System da hervorbringen, was sich verkaufen lässt.
Psychoanalysen und daraus abgeleitete Algorithmen helfen dabei.
Daher auch der (Konkurrenz-)Kampf um die Daten – wer weiß was über wen als potentiellen Kunden.
aber schlussendlich ist nicht Wissen Macht. sondern nur Macht ist Macht.
(btw – selbst Ausnahmeserien wie GoT passten sich nach ein paar Staffeln den allg. Standards an)
„…wenn sie nur wollten“
der alte Trick, die gesellschaftlich geschmiedeten Fesseln als „ich wollt nur nicht“ zu verschleiern.
Kommt der Bauer in die Stadt, scheint ihm alles verborgen.
Man braucht also erst einmal eine Basis an Wissen (aka Kulturelles Kapital), um bestimmte Informationen zu verarbeiten.
Musen sind teilweise frei zugänglich. Trotzdem gehen viele nicht hin.
(vgl. Soziologie ist Kampfsport – Doku über Bourdieu)
Suebenknoten sind afaik nur in bestimmten Szenen und Milieus „trendy“
Was ist da überhaupt das zeitgemäße Wort – in, cool, voll fett waren ja eher die 90er und 00er Jahre…??
die Subkulturen verkommen allesamt mehr und mehr zum reinen Fasching.
Nur die LGTBQIA+ hat daraus eine politische Bewegung gemacht. Bunt sein als gesellschaftliches Lebensziel…
Sci-Fi wäre also eine Gesellschaft von Freaks, die ihre Alter-Egos als eigentliche Identität ausleben.
Wahlweise friedlich oder konfliktbeladen…
von blanken Titten ist man in Berlin ja nicht weit entfernt.
KitKatClub und Berghain sind für Burks ja sicher Alltagslocations.
In Berlin trägt auch kaum eine Frau, die was auf sich hält, noch BH. Aber nicht gucken oder gar drauf ansprechen – sexuelle Belästigung und Kapital(ismus)verbrechen…
römische Dekadenz und babylonische Tempelprostitution werden wohl – wenn überhaupt – in anderer Form wiederkehren (laut Marx als Farce)
Online-Pornographie sorgt ja mittlerweile dazu, dass viele einigen wenigen nur noch beim Ficken zuschauen, aber selber keine Partner haben…
Sci-Fi wären also Sexroboter (die es auch schon geben soll)
Ansonsten hat schon Lisa Eckhart skizziert wo es auch bzgl. Sex lang geht.
„die grundlegenden Bedürfnisse erfüllt sind: Energie und Nahrung“
und Wi-Fi!!
eine solche Gesellschaft wäre geprägt von Antriebslosigkeit und Langeweile.
wie weite Teile der aktuellen Gesellschaft ja auch schon.
Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
Man schaue sich nur das Mädel (Nova) aber ca. Minute 41 an – diese Hilflosigkeit, dieses primitive, gefühllose Gekicher bei jeder Nachricht, die sie dann bekommt…
Sch-Fi müsste die Useless Class beinhalten – ggf. auch die protofaschistischen Arbeitsethiker als deren Gegner.
„Ich kann morgens (Menschen) jagen, nachmittags auf Pornos abwichsen, abends Unzucht betreiben, nach dem Essen die Politik kritisieren, wie ich gerade Lust habe (und AfD wählen).
Es ist ein wenig wie in der Satire.
Die Realität hat die Fantasie schon längst eingeholt.
„Warum muss ich überhaupt weg, wenn mir alles ins Haus geliefert wird und ich jederzeit per Video jeden sehen kann, den ich sehen will?“
jaaaa – eine anti-soziale Gesellschaft, Depression und Suizid als Normalzustand.
Jeff Bezos und so haben ja noch an solchen Sachen Entwickeln lassen. Logistik-Zentren und Auslieferungen auf vollautomatischer Drohnenbasis.
Andy Jassy hat das dann eingestellt – zu teuer.
Wie wäre es mit eine Neo-Sklavenhaltergesellschaft??
Es kommt immer anders als gedacht. Mir reicht die Gegenwart völlig, besser wird da nichts mehr.
Nur noch mehr Kontrolle und Gängelung durch immer rafiniertere Technik.
Wozu werden denn nahezu alle technischen Geräte immer „Smarter“?
Ich schreibe für Perry Rhodan NEO, den „Neustart“ von der Urserie aus den 1960ern (die immer noch läuft). Eine solche Serie funktioniert nur, wenn der Verlag damit schwarze Zahlen schreibt: Wenn sie also eine breite, zahlende Leserschaft erreicht. Das ist die Krux.
Zu Aliens und ihrer notwendigen „Leserkonformität“ hatte ich vor ein paar Jahren einen Vortrag auf einer Wissenschaftsnacht gehalten.
https://www.youtube.com/watch?v=HbQgR1n0LX0&list=PLi_wwxAwiC5BLIZpuJxOpoJuX_75MDDB5&index=11
Zusammengefasst: Leider ist es außerordentlich schwer, wirklich abstrakte, sozusagen „zu Ende gedachte“ Außerirdische an eine breitere Leserschaft zu bringen – dies ist wieder das Abwägen zwischen elitärem Luxurieren (=Erreichen einer nur kleinen, gegenüber abstrakten Ideen offenen Zielgruppe) und dem Erreichen der Allgemeinheit wenigstens mit einigen grundlegenden Gedanken.
In sofern muss es halt auch in vielem SF weiterhin mit Handwaffen rummsen …
Oh und netter Gedanke zu den Frisuren. Deswegen nervt mich vielleicht auch der Trend zu arabisch-konform ausrasierten Nacken so sehr.
OK, Burks, Du bist in einer depressiven Phase. Das kann passieren. Dagegen gibt es Medikamente. Inwieweit Du die noch auf Kassenleistungs oder überhaupt in ’schland bekommst, das weiß ich nicht. Aber es gibt diese Medikamente. Damit schwebst Du wieder über den Dingen und denkst „ich bin wieder jung – ich bin ein Vogel, ich kann fliegen“ oder sowas. In den USA lebt die halbe Bevölkerung mit diesen Medikamenten. Jedenfalls habe ich den Eindruck.
Dabei läuft doch Hobby mäßig eigentlich alles vorzüglich für Dich. Der Linken ging es noch nie so großartig wie heute. Mit der Heidi Reichinnek habt ihr eine nett anzuschauende Vorsitzende, die weit besser aussieht wie Lenin, Stalin und Mao zusammen gemixt.
Und nicht nur das: Die Ossis haben es falsch gemacht, die Sowjets auch, die Jugoslawen auch, die Kubaner auch, die Nordkoreaner auch, die Tschechen auch, die Polen auch, die Bulgaren auch usw. – ALLE waren zu blöd, den richtigen Sozialismus aufzubauen, aber jetzt habt ihr EINE, die genau weiß, wie es geht und die weiß wie die Ampel auf freie Durchfahrt geschaltet wird! Heidi Reichinnek. Was für ein Glücksfall.
Ihr betreibt immer mehr „N“GOs (Nichtregierungsorganisationen, ehemals regierungsfremde Organisationen), besetzt in ’schland immer mehr Schaltstellen und bald werdet ihr die undemokratische Schwefelpartei verbieten können, wenn in Sachen Bundesverfassungsgericht alles klappt. Danach könnt ihr vielleicht sogar die CDU verbieten und es gäbe nur noch Linke im Bundestag. Was willst Du für den Anfang mehr? Alleine das sollte bei Dir die Serotoninproduktion hemmungslos ankurbeln.
Ja, ok, das ist alles nur temporär und das ist vielleicht das Problem. Denn dann übernimmt der Islam. Du wirst das nicht mehr erleben, ich auch nicht, aber der wird übernehmen. Erst England. Dann Belgien. Dann Frankreich, gern auch in umgedrehter Reihenfolge. Dann ’schland. Dann … Sofern sich der Islam nicht selbst ein Bein stellt und damit ist zu rechnen – irgendwann – früher oder später die ganze Welt. Die Städte sehen dann mehrheitlich aus wie Beirut oder Gaza, aber das restliche Land erholt sich und sieht – zumindest in ’schland – irgendwann aus wie zu den Zeiten der Germanen. Es wird hier soviele Esel, Kamele und Sklaven geben wie noch nie. Also nix mit Raumschiffen, besiedelten Monden und Terminatoren. Vielleicht explodiert die Erde auch vorher oder Aliens landen. Keine Ahnung. In 100 Jahren möchte ich jedenfalls nicht in Hamburg, Kassel, Düsseldorf oder Berlin leben wollen. Das wird die Zeit sein in der sich die hiesigen indigenen Konvertiten ausleben, um sich zu beweisen. Die werden alles in den Schatten stellen was es bisher an Gräuel und Exzessen an Menschen und Tieren gab. Dagegen war Auschwitz ein „All inclusive Plus“ Wellness-Urlaub. Das ist meine feste Überzeugung.
Ok, streich den letzten Absatz. Der ist bei Depressiven nicht gerade hilfreich und könnte alles nur noch schlimmer machen. Deine Schnapsvorräte sind aufgebraucht? Bei manchen hilft ein Gläschen und ein leckeres Essen.
S.F.? Mal schauen was so die üblichen Errungenschaften sind, die sich der S.F. Bewanderteinnenaussenunddiverssowieso so vorstellt und was davon erreicht wurde.
[ ] Andere Planeten besiedeln.
[ ] Stationen im Weltraum.
[ ] Fluchtaxis.
[ ] Krebs heilen.
[ ] Interstellar reisen.
[X] 53 Geschlechter definiert.
[ ] Wohnungsproblem gelöst.
[ ] Teleportation/Beamen
[ ] Funktionierender Nahverkehr.
[X] Wir haben uns noch nicht in die Luft gejagt.
[-] KI/AI, irgendwas was menschliche Dummheit ersetzt, aber Es lernt davon. 50%
[ ] Keine Krankheiten mehr/Krankheiten heilbar. Wir pfuschen an den Symptomen herum.
[ ] Gesunde Verpflegung, begreifen was das ist.
[ ] Verlässliche neutrale Wissenschaft.
[ ] Antigravitation.
[ ] Arbeitszeiten oder Work Live balance…
<8*) War so die Vorstellung in den 80ern, stell Ich mir vor.
Wir haben bereits eine Zukunft wie sie Marx beschrieben hat gehabt, in der Deutschen Demokratischen Republik.
Bis diese Zukunft von der Arbeiterklasse verraten wurde, für eine handvoll Bananen und einen gebrauchten Merceded Benz.
Früher oder später wird allerdings der Kapitalismus an seinen eigenen Widersprüchen verrecken, und nach einer Phase der Diktatur des Proletariats und des Sozialismus wird am Ende der Geschichte der Kommunismus stehen, so wie es Marx, Engels, Lenin und Mao wissenschaftlich bewiesen haben.
Dabei wird das was der aktuelle Spätkapitalismus geschaffen hat die grundlegenden Werkzeuge für die kommende gerechte Weltordnung sein:
KI wird uns helfen Dinge wie Wohnraum und Nahrungsmittel gerecht zu verteilen, ohne menschliche Schwächen.
Ebenso wird sie dabei hilfreich sein Faschisten und andere Feinde des Sozialismus zu identifizieren und zu bekämpfen.
Hier kommen dann auch autonome Waffensystem wie Drohnenschwärme zum Zug, Wächter die niemals schlafen und den Feind bekämpfen wann immer er sein feiges Haupt erhebt.
Psychopharmaka und Genentische Modifikation werden uns erlauben einen besseren Menschen zu erschaffen, frei von übersteigerten Individualismus, Egoismus und Gier. Ein neuer Mensch wird entstehen, der wie eine Ameise bereit ist sich für das Wohl der Gemeinschaft aufzuopfern.
Dieser neue Mensch wird auch spirituell erneuert werden, und zwar durch den Einfluss des Islams. Der Islam wird das passende Ideelle Fundament zum historischen Materialismus liefern um diesen zu stabilisieren.
Gerade im Bereich der sexuellen Moral wird der Islam stabilisierend wirken, da er ein festes Regelgerüst liefert das dem Menschen halt bietet.
Sollte es zu einem Rückgang der Geburtenrate unter der zum Erhalt der Gesellschaft nötigen Größe kommen der durch Zuwanderung nicht bekämpft werden kann bieten sich hier auch neue Möglichkeiten an.
Sollten die vier Ehefrauen die im Islam jedem Mann zustehen nicht aussreichen könnte die Gesellschaft jungen ledigen Frauen während der Schwangerschaft ein Gehalt zahlen.
Dabei könnte der Staat diesen Frauen auch ein die künstliche Befruchtung mit hochwertiger DNA kostenlos anbieten, und damit auch einen Beitrag dazu leisten diese ekelhafte weisse Mehrheitsgesellschaft zu überwinden.
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