Klassenkampf in Nepal

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Klassenkampf in Nepal – der Präsidentpalast steht in Flammen. „The Government Palace in Nepal is completely engulfed in flames – they are not even trying to extinguish it (…). The building housed the main offices and departments, including the Prime Minister’s offices. All important documents have burned. It was the largest palace in all of Asia, with nearly 2,000 rooms. It was built as the Prime Minister’s private residence in 1903. The Nepalese army threatens to deploy troops on the streets if looting, arson, and vandalism do not stop.“

Angeblich ist der Premierminister auf der Flucht. (Die Kathmandu Post ist gerade nicht erreichbar – vermutlich wird die Website gerade von Anfragen überflutet.)

BY the way: Von 1996 bis 2006 befand sich die Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) in einem Bürgerkrieg gegen die Monarchie und das hinduistische Klassensystem.

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Kommentare

5 Kommentare zu “Klassenkampf in Nepal”

  1. Godwin am September 9th, 2025 10:24 p.m.

    „In Nepal hatten Zehntausende gegen die Sperrung von Online-Plattformen demonstriert“

    so so – TikTok, Insta, FB & Co. sind nun treibende Kräfte des Klassenkampfes…

    aber gut zu wissen – macht es als Reiseziel interessant

  2. nOby am September 10th, 2025 2:32 p.m.

    Noch mehr Klassenkampf. Ja, das ist Klassenkampf!

    Spanienradrundfahrt.

    Ein ganz ganz ungewöhnliches Ereignis ist eingetreten. Vertreter der Radrennfahrer haben sich getroffen, um zu beraten, ob die Rundfahrt wegen der vielen pro-palästinensischen Demos abgebrochen wird oder nicht. Das ist im Radsport ein absolutes Ausnahmeereignis. Eigentlich ist das eine Sensation.

    Ob das wirklich stimmt, das weiß ich nicht. Meine belgischen und holländischen Informationsquellen berichten aktuell nicht darüber. Die machen sich über den Gegenwind sorgen, der für die heutige Etappe angekündigt ist. Eine +20% Steigung und Gegenwind, das will niemand.

    Streikende Radfahrer hat es bisher – nach meiner Erinnerung – in der gesamten Geschichte des Radsport bisher nur 4 Mal gegeben. Dazwischen liegen immer Jahrzehnte und mehrere Generationen. Wenn wir uns anschauen wer dabei jeweils die Rädelsführer waren, dann sehen wir immer aggressive bis hoch aggressive Typen, die sich auf dem Rennrad genauso darstellten, nämlich die aggressiv angriffen, die sich selbst nicht schonten und deren Ziel es war die Gegner kaputt zu fahren. Einer von denen – und der letzte der lebt – ist Bernard Hinault. Er war Rädelsführer eines Streik und er lieferte sich 1984 mit demonstrierenden französischen Arbeitern sogar einen Boxkampf vor laufenden Kameras. Diese Spezies ist im Radsport sehr selten. Soweit ich mich erinnere waren es immer Franzosen die einen Fahrerstreik anführten. Der nette Jan Ullrich ist das völlige Gegenteil dieser Spezies.

  3. Godwin am September 10th, 2025 3:28 p.m.

    Aktuell auch wieder Klassenkampf in Frankreich.

    Aber ändern wird sich wieder nix

  4. zero-content am September 11th, 2025 12:17 a.m.

    da ich grad barbara preuss´ einführung in lenins „kinderkrankheit“ lese – kleinbürgerlicher revolutianismus!

  5. Sascha P. am September 11th, 2025 4:55 p.m.

    Hauptsache es rumort noch etwas. Besser als nix. ;-)

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