Demografische Falle
Interessante Meinung von Tova Herzl in der Jerusalem Post: Herzl argumentiert, dass eine vollständige Annexion von Judäa und Samaria mehr Nachteile als Vorteile hätte. Ich muss ihm ihr in jedem Punkt recht geben.
„Even if Israel annexes the territory, as is currently being discussed, it is unlikely to endanger its identity as a Jewish state by granting voting rights to the local population. There is ongoing debate about whether an Arab majority exists between the Jordan River and the Mediterranean Sea, or whether there is merely a very large minority. Either way, indefinite control would require ever-heavier burdens on both taxpayers and security forces.
Moreover, the world will not accept such disenfranchisement. Whatever the differences, the code word for institutionalized discrimination is “apartheid,” and we recall the fate of white South Africa. In other words, Israel is willingly entering an enduring demographic and political trap of its own making.“
Das war ja schon seit der Staatsgründung 1948 das Problem. Bei der Geburtenrate der arabischen Palästinenser (durchschnittlich (!) mehr als drei Kinder pro Frau – mehr als doppelt so viel als in Deutschland) würden die Juden über kurz oder lang als Staatsbürger in der Minderheit sein.
Smotrichs Plan löst das Problem temporär, aber nicht auf Dauer. Israel kann sich auf Dauer auch nicht der Unterstützung der USA sicher sein. Wenn dort die Wirtschaft den Bach runtergeht, wovon ich ausgehe, könnten die merkwürdigsten antisemitischen Gestalten plötzlich an die Macht kommen.
Israel könnte natürlich eine Lesotho- und Eswatini-Lösung ins Auge fassen. Darauf wird es hinauslaufen.
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Vielleicht würde die Babyklappe etwas bringen.