Eliminiert

djv

Beim Deutschen Journalistenverband (Bundesverband) nimmt die Verblödung immer mehr zu, wenn es um Israel geht. „Der Deutsche Journalisten-Verband verurteilt die Tötung von palästinensischen Journalisten und Kameraleuten durch das israelische Militär.

Die israelische Armee hatte zuvor bekannt gegeben, den palästinensischen Journalisten Anas al-Sharif wegen angeblicher Verbindungen zur Terrororganisation Hamas getötet zu haben. Dabei sollen vier weitere Medienschaffende ums Leben gekommen sein. Al-Sharif arbeitete für den Sender Al Jazeera. Der Sender sowie die UNO wiesen die Vorwürfe gegen den Journalisten zurück, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, weil internationalen Journalisten der Zugang zum Gazastreifen verwehrt wird.“

Sogar die Qualitätsboulevardmedien sind da besser: „So veröffentlichte ein Armee-Sprecher ein undatiertes Foto, auf dem al-Sharif mit dem mittlerweile getöteten Hamas-Chef Yahya Sinwar zu sehen ist. Der 2024 ausgeschaltete Terrorführer, der Architekt des Überfalls auf Israel vom 7. Oktober 2023, legt ihm kumpelhaft den Arm um die Schulter, al-Sharif grinst fröhlich. Es ist ein Bild, das Intimität und Vertrautheit zeigt – nicht Distanz oder kritische journalistische Beobachtung. Für einen unabhängigen Reporter in einem der brutalsten Konflikte der Welt ist das ein mehr als ungewöhnliches Motiv.“

Die Vorwürfe lassen sich sehr wohl überprüfen. Aber die wollen nicht oder sind zu ignorant dafür.

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Kommentare

12 Kommentare zu “Eliminiert”

  1. ... der trittbrettschreiber am August 12th, 2025 2:39 a.m.

    Ach ja. Und? Nun?

    Bin im Keller: Recherche, möglichst lautlos und unparteiisch – ungeploppt eben…hx.

    https://youtu.be/nmEsbam-EgY

  2. blu_frisbee am August 12th, 2025 11:22 a.m.

    Hitler wird als Gewaltherrschaft vorstellig gemacht.
    Auch „Demokratie“ kann Härten und Gemeinheiten.
    Ständiges Moralgedöns.
    https://www.youtube.com/watch?v=5y2FuDY6Q4M
    Antideutsche freuen sich wie die Mitford-Schwestern und kommen sich gut vor dabei.

    Jever: Ein Wunder. 1 gesoffen, 2 gepisst.

  3. juri nello am August 12th, 2025 11:51 a.m.

    Kriegsberichterstatter war nicht mal eine deutsche Erfindung, auch wenn sich embedded journalism schöner Anhört.

    Neutralität ist dem Menschen nicht gegeben. Ein Wunder, dass er sich trotzdem ständig in dieser Rolle versucht.

  4. Keinkölner am August 12th, 2025 12:10 p.m.

    In Kriegsgebieten gibt es doch ständig die Gefahr für Journalisten, und nicht nur die, körperlichen oder seelischen Schaden zu erleiden.
    Wie kann ein „Journalistenverband“ nur so einen Unsinn von sich geben? Sollten Journalisten nicht so berichten, dass sich der Leser bzw. Zuschauer selber eine Meinung bilden kann?

  5. nOby am August 12th, 2025 12:42 p.m.

    Der Ölfleck meldet:

    Lokalzeitung zensiert AfD-Interviewpartner und meldet ihn an Behörden

    Warum in ferne Länder schweifen? Wie wäre es mit Nordrhein-Westfalen?

    Die Lippische Landes-Zeitung (LZ) in Nordrhein-Westfalen hat Passagen aus einem Interview mit dem AfD-Bürgermeisterkandidaten Jirka Möller gestrichen und diese nach eigenen Angaben „an die verantwortlichen Behörden zur Prüfung“ weitergeleitet.

    Ein ähnlicher Fall sorgte jüngst in Aachen für Diskussionen. Dort lädt die Aachener Zeitung im Kommunalwahlkampf zu 16 Wahlforen ein, schließt jedoch die AfD aus. Dazu passend erklärte ein Redakteur zuvor: „Wir berichten objektiv, so neutral wie wir es können, überall das, was passiert. Aber wir kommentieren sehr, sehr klar – und zwar gegen die AfD. Konsequentermaßen. Es gibt keine Kollegin, keinen Kollegen, der das nicht tut.

    Wer will das lesen was die veröffentlichen und meinen? Wie die Hamburger Morgenpost schaufeln die sich das eigene Grab und finden es toll.

  6. Crazy Eddie am August 12th, 2025 3:28 p.m.

    Wer sich in Fragen der Loyalität und Integrität nur ungern festlegen mag, ist mir suspekt. Burks ist Kampfsportler (wie auch ich) und als solcher lebt man diese und weitere Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und Disziplin. Obwohl ich Burks nicht persönlich kenne, wüßte ich doch, woran ich bei ihm bin, ginge es darum, mit ihm nach Mitternacht um dunkle Ecken zu ziehen. Diese Qualitäten findet man leider nicht bei jedem. In diesem Sinne: Hat Tip und und eine gute Reise nach Israel, lieber Burkhard.

  7. ... der trittbrettschreiber am August 12th, 2025 4:50 p.m.

    @blu_frisbee

    „Jever: Ein Wunder. 1 gesoffen, 2 gepisst.“

    VerJEVERungstheorien verbreiten:
    ‚Wer guten Hopfens ist, kann sogar drauf gehen.‘

    Bei dem o.g. Wunder allerdings muss sich wieder Mal ein Radeberger unerkannt (in einer Holzkiste?) eingeschlichen haben…hx.

  8. Jens am August 12th, 2025 5:57 p.m.

    „legt ihm kumpelhaft den Arm um die Schulter, al-Sharif grinst fröhlich. Es ist ein Bild, das Intimität und Vertrautheit zeigt“

    … und deshalb ist die Tötung einfach OK?
    … mit solchen Aussgen steht man aber mit beiden Füßen fet auf den Grundsätzen faschistischer, menschenfeindlicher Ideologien.
    Und jetzt kommt mir nicht mit „der hat ja auch mal gesagt …“

  9. Crazy Eddie am August 12th, 2025 8:00 p.m.

    Ja, die Tötung ist einfach okay. Allein schon aus dem Grund, daß Al-Sharif noch während des Terrorangriffs die Hamas dafür bejubelte. Das ist mehr als Zustimmung, das ist Anfeuern! Er wird auch nicht der letzte gewesen sein, dem für seine Taten die Rechnung ins Gesicht geschmissen wird.

  10. blu_frisbee am August 12th, 2025 8:33 p.m.

    Im Krieg gehts ums gewinnen, nicht um Moral.
    Moralgedöns ist nur Legitimation für Leut.
    (Steht so bei Clausewitz).

    Die HAMAS hat sich auf Krieg eingelassen.
    Netanyahu hats gewußt & gewollt. LIHOP.
    Insofern: Moral langweilt.

    Moral wird im religiösen Weltbild verhandelt.
    Als nächste verzapfen die daß die Ede flach wär.

    Ursachen erforschen ist nicht Schult zuweisen.
    https://www.youtube.com/watch?v=23UJ2H0axOA

  11. Mutant am August 16th, 2025 10:11 a.m.

    Sehr gut!
    Das macht unser Rechtssystem soviel einfacher und am Ende auch billiger. Man sollte alle töten, denen man habhaft wird. Ich vermute mal das entspricht auch der Jahrtausendjahre alten Rechtssprechung die jeder Gute kennt.

  12. Mutant am August 16th, 2025 10:26 a.m.

    @blu_frisbee Im Krieg müssen also alle getötet werden, die zu der feindlichen Gruppe gehören. Egal welche Funktion sie haben?

    und zum Video: ein typisches Westprodukt. Man erklärt anderen wie sie zu denken haben und konstruiert dann aus der anderen hernagehensweise etwas negatives. Z.b. „Blackfacing“ war, wenn überhaupt, in den USA ein Problem, wegen der Sklaverei, die es in China nie gab.
    Ich empfehle für das Verständnis von fremden Ländern immer Kanäle von leuten die die Sprache sprechen und sich mit den Menschen auf der strasse unterhalten. Für das Beispiel „Schwarze in China“ gibt es diesen Kanal. Der alle aufgezählten Verhaltensweisen bestätigt, aber diese nicht als Angriff sieht und mit den Leuten redet.
    https://www.youtube.com/@Crestochinaadventures

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