Mao!

Mao
Make a kitschy poster in the style of the Chinese Cultural Revolution glorifying the great Chairman Mao.

Ich hatte heute eine witzige Unterhaltung im Naturkundemuseum mit einem Besucher und seinem Sohn aus China, der Volksrepublik, wie ich kühn und richtig vermutetet. Beide standen vor dem Eland und rätselten offenbar herum, was das wohl sei. Als ich sie ansprach, stellte sich heraus, dass sie auch schlecht Englisch sprachen und mich kaum verstanden. Sie bemühten dann eine Übersetzungssoftware auf ihren Smartphones.

Ich sagte dem Mann, dass es schon immer mein Traum gewesen sei, nach China zu reisen. Er nickte heftig mit dem Kopf: „You are always welcome!“ Ich merkte dann an, dass ich in meiner Studentenzeit den Vorsitzenden Mao bewundert habe. Das brachte den Mann völlig aus der Fassung. Er ergriff mit seinen beiden Händen meine Hand und schüttelte sie lange, breit lächelnd und begeistert, und sagte immer wieder: „Mao! You are always welcome!“

Ich weiß nicht, ob er wirklich verstanden hatte, was ich meinte, oder ob er nur entzückt war, dass eine Langnase wusste, wer Mao war.

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Kommentare

9 Kommentare zu “Mao!”

  1. blu_frisbee am Juli 17th, 2025 9:58 p.m.

    Bericht über die Bauerbewegung in Hunan

    Soll man sich an ihre Spitze stellen, um sie zu führen? Soll man hinter ihnen hertrotten, um sie wild gestikulierend zu kritisieren? Oder soll man ihnen in den Weg treten, um gegen sie zu kämpfen? Es steht jedem Chinesen frei, einen dieser drei Wege zu wählen, aber der Lauf der Ereignisse wird dich zwingen, rasch deine Wahl zu treffen.

    http://www.infopartisan.net/archive/maowerke/hunan1.htm

    Ideologie ist notwendig falsches Bewußtsein.
    Notwendig weil Anschein falsche Schlüsse suggeriert.
    Der Liberale denkt alle Leute sind wie ich,
    er betrachtet Gesellschaft als Kollektion von Individuen, dh ohne Gesellschaft.

    Thomas S. Kuhn

    Unsa Sauerländer glaubt alle Leut wären Millioäre.
    Er kennt nur solche.
    https://www.youtube.com/watch?v=5pvsTZUOKY8

  2. Godwin am Juli 18th, 2025 3:32 a.m.

    Gibt ja immer solche und solche.

    Chinesen sind in asiatischen Ländern zunehmend ungern gesehen.
    Als Geschäftsleute kaufen sie alles auf.
    Als Touristen benehmen sie sich wie früher die Russen – Hauptsache teuer und aufführen wie die Assis…

  3. blu_frisbee am Juli 18th, 2025 9:48 a.m.

    Chinesn sind schlechtes Benehmen, nationalistisch, geschäftstüchtig, bildungsbeflisen.
    Die KPCn ist ein Karrieclub mit 90M Mitgliedern.
    Die ThinkTanks haben Marx gelesen. wang huning
    Renate Dillmann Keyu Jin
    Fürs gemeine Volk ist Mao immer noch Heiliger.

    Die westliche Außenpolitik ist verblödet.
    Susanne Weigelin-Schwiedrzik

    Schlechtes Benehmen kann man anderen auch nachsagen.
    Hüte dich vor Sturm & Wind und deutschen die im Ausland sind.

  4. blu_frisbee am Juli 18th, 2025 2:14 p.m.

    Oh. Link war
    Prof. Dr. Michael Hartmann: Deutsche Eliten. Die wahre Parallelgesellschaft

    Die meisten Leut haben gar keinen Begriff wo+wie sie leben. Bernt Engelmann, Hans-Jürgen Krysmanski

    So ab 50 Millionen betritt man ne andere Welt.
    Man fliegt nicht mehr Linie, hat mehrere schloßartige Anwesen in diversen Kontinenten etc.

    Es ist nicht der böse Wille sondern Spielregel
    (der Kapitalist muß mehr Geld, will es aber auch).
    In China analog.

    Nix Moral, sondern welches System macht Reiche?
    BlackRock verwaltet 11,5 Milliarden, Empfehlungen gibt Computer Aladdin.
    Wer ChatGPT ua für ‚intellent‘ hält der früher den Schachtürken für lebendig.

  5. nOby am Juli 18th, 2025 3:30 p.m.

    Was ich schon immer mal fragen wollte:

    Ist oder war Burks Mitglied der KP der Volksrepublik China?

    Chinas Kommunistische Partei hat die Marke von 100 Millionen Mitgliedern überschritten. Wie die Partei mitteilte, waren es Ende 2024 mehr als 100,27 Millionen Genossen und damit gut eine Million mehr als 2023.

    Die KP zählt zu den größten Parteien der Welt und begeht im Juli den 104. Jahrestag ihrer Gründung. Ein Drittel der Mitglieder sind den Angaben zufolge Landwirte oder Arbeiter. […] Unter den Mitgliedern sind den Daten zufolge 31 Millionen Frauen (30,9 Prozent).

    Ich weiß nicht ob die Ausländer zulassen. Eigentlich müßten die dem Burks als alten Mao Kämpfer nicht nur anerkennen, sondern ähnlich wie in Kuba den Kampfgefährten Castros und Ches, mindestens eine Rente, wenn nicht sogar ein eigenes Häuschen mit Kuh und Hühnern, bis zum Tod überlassen. Che wurde damals zum „geborenen kubanischen Staatsbürger“ ernannt. Geht das auch in China? Dann würde Burks zum „geborenen chinesischen Staatsbürger“ ernannt.

  6. blu_frisbee am Juli 19th, 2025 4:51 a.m.

    BlackRock verwaltet 115oo Milliarden.
    Tilo Jung reibt sich an Susanne Klatten 25Mrd,
    weil Sünde gegen geglaubte Transzendentalie Gerechtigkeit.

    Was die Leute denken wies ideal sein sollte,
    was die Leute glauben wies ist,
    was die Realität sagt wies wirklich ist:
    Wealth Inequality in America (6:32)
    https://www.youtube.com/watch?v=QPKKQnijnsM

    Weltweit, auch China isses ähnlich.
    Die Leut können sich eher das Ende der Welt vorstellen als das Ende vom Kapitalismus.
    https://www.youtube.com/watch?v=L9VoRmjxvPs <1:58

  7. Crazy Eddie am Juli 19th, 2025 12:52 p.m.

    @ nOby
    Mitglieder der KPCh betreiben keine privaten, politischen Blogs und schon gar nicht solche, in denen frei diskutiert werden kann. Der normale Chinese kommt gar nicht auf die Idee, zu politischen Angelegenheiten seine Meinung zu sagen. Sowas tut man einfach nicht. Der alte Chinese, der so freundlich war, hat anscheinend den Großen Sprung nach vorne und die Kulturrevolution überlebt. Ob als Opfer oder als Täter, bleibt offen und sehr oft mußten Opfer selbst zu Tätern werden, um zu überleben. Am Ende hatten sie alle gelernt, den Großen Bruder Mao zu lieben und glaubten felsenfest an die eigene Heuchelei.

    Frage an die KPCh: Ist es wahr, das man für nichts zu 20 Jahren Haft verurteilt werden kann?

    Antwort: Im Prinzip ja, aber dafür muss man eine Straftat begangen haben. Für nichts bekommt man nur 10 Jahre Haft.

  8. nOby am Juli 19th, 2025 4:54 p.m.

    Danke!

    Um Mißverständnissen vorzubeugen, ich prügel mich nicht mit Omas.

    Tatort war im Taunus auf Höhe Friedhof vor der Ortschaft Kröftel. Das ist eine rund 2 km lange Abfahrt, teils 14%. Rechts und links nur Ackerfläche. Kaum Bäume, kaum Sträucher. Vor mir radelten 6 und hinter mir 2. Auf dem Parkplatz vor dem Friedhof parkte ein Auto und daneben stand eine Oma mit einem angeleinten Hund. Das war aus der Entfernung gut zu erkennen, schon wegen der gelben Hundeleine. Ziel war es das Rennrad bei der Ortseinfahrt auf mindestens 40 km/h runter zu bremsen.

    Ich habe keine Ahnung warum der Köter sich plötzlich wie ein Porsche in Bewegung setzte. Vermutlich lag das an meinen Bremsen. Bin nicht mit Scheibenbremsen unterwegs sondern mit Felgenbremsen. Die Gummis machen gelegentlich Geräusche beim Bremsen. Meine am Hinterrad quietschte sehr laut und ich bremste in Intervallen. Ich weiß nicht ob den Köter das animiert hat. Jedenfalls wurde die gelbe Hundeleine immer länger und der Hund stand plötzlich schräg direkt vor mir. Doof war der Hund nicht, weil er im letzten Moment nach links sprang. Leider war das die falsche Seite. Habe es noch geschafft rechts am Hund vorbei zu fahren. Dabei habe ich die Hundeleine mit dem Vorderrad überfahren. Die Hundeleine spannte sich wieder und verfing sich am vorderen Kettenblatt bzw. über dem Tretlager. Jeder kann sich vorstellen was dann mit dem Hund geschah. Der wurde in mein Hinterrad gedrückt. Bei mir entstand sowas wie ein Linksdrall und ich landete auf dem Bauch im Rinnstein und der Hund lag neben meinem Rad. Glaube der war ohnmächtig, weil der keinen Mucks von sich gab. Dann hörte ich diese keifende Frauenstimme mit hessischem Dialekt hinter mir und im nächsten Moment traf mich ein Schlag mittig auf die Wade. Kurz darauf noch einer auf die Ferse. Zu mehr kam es nicht, weil die Tochter der Oma eingriff. Bei mir war alles OK, lediglich die Handflächen brannten. Am Fahrrad war eine Speiche gebrochen. Ich bin sogar noch ins Hotel geradelt und das ist jetzt nicht unbedingt eine flache Strecke. Am nächsten Morgen konnte ich mit dem geprügelten Bein nicht mehr auftreten und ein Rettungswagen transportierte mich ins Krankenhaus.

    Der Hund, eine Hündin, hat Fell verloren, eine Kralle ist angerissen, ein Unterschenkel ist gebrochen und vorne eine Hüftfraktur. Der Hund kann froh sein kein Halsband sondern dieses Geschirr um die Brust getragen zu haben. Ein Halsband und das Genick wäre gebrochen. Die Oma hat mich übrigens im Krankenhaus besucht. Ich habe mir durch die Schwestern sagen lassen das sei eine Ausnahme. Täter besuchen selten bis nie das Opfer im Krankenhaus. Tut ihr alles schrecklich leid. Ja, OK! Warum sie die Bremse der Leine nicht gedrückt hat – tja … Davon gibt es ein 4k Video. Meine beiden Enkel sind davon begeistert. Mein Problem ist nicht richtig gehen zu können. Das soll noch zwei Wochen andauern. Aktuell schmiere ich mir alle 2-3 Stunden den Unterschenkel mit Pferdesalbe ein. Parfümierte Pferdesalbe. Ich meine es lindert etwas. Sehen wir Mal …

  9. nOby am Juli 19th, 2025 4:57 p.m.

    Crazy Eddie am Juli 19th, 2025 12:52 pm

    @ nOby
    Mitglieder der KPCh betreiben keine privaten, politischen Blogs und schon gar nicht solche, in denen frei diskutiert werden kann. Der normale Chinese kommt gar nicht auf die Idee, zu politischen Angelegenheiten seine Meinung zu sagen. Sowas tut man einfach nicht. […]

    Das erinnert mich an irgend etwas. War es im Zuge der Wahl zum Richter an das Bundesverfassungsgericht und hier die Abweichler der CDU? Es fällt mir bestimmt wieder ein …

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