Chinesisches zum variablen Kapital

china

Ich darf die an Ökonomie interessierten Leser und die wirtschaftsaffinen Leserinnen auf ein kleines Video auf Instagram aufmerksam machen.

„In an interview with Fortune, Apple CEO Tim Cook explained that China is no longer a cheap labor market, as many people assume. He said labor costs in China haven’t been low for years. Instead, Apple manufactures there because of the country’s unmatched concentration of skilled labor, especially in areas like tooling and precision engineering. Cook highlighted that while the U.S. might struggle to gather a few hundred skilled engineers, China can fill entire football fields with them. This depth of talent, built through years of focused vocational education, gives China a huge advantage in advanced manufacturing. Cook made it clear that Apple values quality and efficiency over cost-cutting, and China’s infrastructure and expertise make it the best fit for their production needs. His comments challenge the outdated view that China is chosen just for cheap labor—it’s really about scale, skill, and speed.“

Der Profit für die Kapitalisten erhöht sich, wenn die Kosten für das variable Kapital (also u.a. die Löhne) gesenkt werden. Der Profit steigt aber auch, wenn das variable Kapital bei gleichen Kosten produktiver ist als das der Konkurrenz.

china

image_pdfimage_print

Kommentare

5 Kommentare zu “Chinesisches zum variablen Kapital”

  1. blu_frisbee am April 12th, 2025 10:12 p.m.

    Nicht nur haben die Chinesen 3000 Jahre Wirtschaftsgeschichte inkl Naturkatastrofen,
    eine cooperative Ökonomie mit Wasserbau,
    Staatsdiener selektiert durch Bildung.

    Sondern auch Marx studiert von dem man viel lernen kann (auch wenns damit nicht aufhört).
    Und einen wie Wang Huning.
    https://www.fr.de/politik/amerika-wang-huning-china-xi-jinping-konfrontation-usa-amerika-gegen-92270676.html

    Traditionelle Ökonomie hat die Prognosekraft von Astrologie, studieren ist Indoktrination in Glaube und Konstruktion von Epizyklen.
    https://www.youtube.com/watch?v=Ahi9ML-Wmy4

  2. Godwin am April 12th, 2025 10:58 p.m.

    Für DEN Europäer muss alles ins gewohnte alte Bild passen:
    Die Schwarzen in Afrika sitzen ausgehungert in der Wüste und stampfen Hirse.
    Die Schwarzen in Amerika pflücken Baumwolle oder sind im Gangs.
    Die (Süd-)Osteuropäer klauen alles.
    Die Orientalen sind inzwischen alles Terroristen.
    Und die Schlitzaugerten san halt billig…

    Und Demokratie ist, wenn die CDU regiert…

  3. ... der trittbrettschreiber am April 13th, 2025 1:33 a.m.

    Wie glücklich müssen die dort 1982 gewesen sein – nur wussten sie es nicht…hx.

    Naja, wie hier auch.

    https://youtu.be/igu47i6J4mI

  4. Godwin am April 13th, 2025 8:48 a.m.

    Kleine Ergänzung/Korrektur

    Wenn China quasi eine Art Überangebot an hochqualifizierten Arbeitskräften aufbieten kann, dann drückt das auch die Preise.
    Angebot und Nachfrage

    Wenn 3 Firmen um einen Programmierer kämpfen, überbieten die Firmen sich.
    Wenn die 3 Firmen aus 10 Programmierern wählen können unterbieten sich die Programmierer…

  5. nOby am April 13th, 2025 5:33 p.m.

    Burks, Du solltest Dich von Wirtschaftsthemen fern halten. Das könnte jemand für eine Narretei halten.

    Hier ist genau das was Du brauchst um zu behaupten „der Tag heute, das war ein gelungener Tag“. Ich wußte gar nicht das es bei den Palästinensern Marxisten gibt. Von Kanada wußte ich das auch nicht. Beide haben sich der Förderung der internationalen Gesinnung verschrieben. Das wären demnach alles Burk’sche Clone, sozusagen.

    In diesem Video hat ein englischer Opa zu einem Migranten gesagt „er soll Englisch sprechen“. Daraufhin wird der Opa von einem Bobby verwarnt. Der erklärt dem Opa das er gerade ein „hate crime“ Verbrechen begangen hat. Jetzt stelle ich mir den deutschen Touristen aus der gebildeten Mittelschicht vor, also den Wähler der Grünen Befreiungsfront, zu dem ein Engländer sagt, er soll gefälligst Englisch sprechen.

    Zum Abschluß zitiere ich die BILD-Zeitung ohne Quellenangabe, weil paywall:

    Die neue schwarz-rote Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, erstmals einen deutschen Astronauten zum Mond zu bringen. Gibt es nichts Wichtigeres, werden Kritiker jetzt fragen. Klare Antwort: Nein!

    BILD sagt, warum es gut ist, dass die Raumfahrt einen so großen Stellenwert in der Regierung bekommt.

Schreibe einen Kommentar