Failed State

Neukölln
Montage: Burks/KI

„Die wichtigste Aufgabe eines Staates ist es, die Sicherheit seiner Bürger zu garantieren. Auch wenn es – so ein viel benutztes Argument – eine „totale Sicherheit“ nicht geben kann. Dennoch, zwischen der „totalen Sicherheit“ und dem Risiko, in einem Nahverkehrszug von einem zugewanderten Täter erstochen zu werden, den die Behörden „übersehen“ haben, muss es einen Weg geben, individuelle Freiheit mit kollektiver Sicherheit zu verbinden. Ein Staat, der dazu nicht in der Lage ist, ist ein failed state, ein gescheiterter Staat. Wer Juden und Angehörigen anderer „vulnerabler“ Minderheiten dazu rät, bestimmte Quartiere zu meiden, gibt zu, dass er gescheitert ist.“ (Henryk M. Broder)

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Kommentare

6 Kommentare zu “Failed State”

  1. Juri Nello am November 23rd, 2024 8:59 p.m.

    Der gibt eher zu, dass der Staat gescheitert ist. In einer sog. Demokratie bilden die Bürger den Staat. Auch Herr Broder ist so einer.
    Die Globalisierung wollten sie indes alle und jetzt kommen sie mit den Nachteilen nicht klar, die absehbar waren.

    Der Minderheitenschutz ist indes nur Merkmal von Sozialstaaten. Man fragt sich ja immer, wie die in den USA da durchkommen.

  2. Godwin am November 23rd, 2024 9:49 p.m.

    Broder fährt Nahverkehr?
    Wie oft wurde er denn schon bedroht oder gar „gemessert“?

    frei nach Bill Bufford:
    „Möglich, das die einzigen Täter, die Broder je gesehen hat, ein paar Ladendiebe beim Einkaufen waren.“

  3. Albert Rech am November 24th, 2024 10:04 a.m.

    Schlimm wie der Jude Broder gegen Zuwanderer hetzt.
    Tatsächlich ist es nicht die Aufgabe des Staates für Sicherheit in öffentlichen Nahverkehrsmitteln und auf Weihnachtsmärkten zu sorgen, sondern durch Umverteilung die Neuankommenden in die Gesellschaft zu integrieren.
    Bedauerliche und verständliche Einzelfälle wie z.B. einen Messerangriff auf einen Hetzer der Hass gegen den Islam verbreitet sind dabei insofern ein Versagen des Staates als das der Einzeltäter nicht genügend Unterstüzung erhalten hat und damit ja gar keine andere Wahl hatte als durch seine Tat auf seine Lage aufmerksam zu machen.

  4. nOby am November 24th, 2024 11:31 a.m.

    Godwin am November 23rd, 2024 9:49 pm

    Broder fährt Nahverkehr?
    Wie oft wurde er denn schon bedroht oder gar „gemessert“?

    frei nach Bill Bufford:
    „Möglich, das die einzigen Täter, die Broder je gesehen hat, ein paar Ladendiebe beim Einkaufen waren.“

    Deine Zeilen sind verachtenswert.

    Und jetzt stellen wir uns vor das Broder ab nächsten Montag tatsächlich den Nahverkehr in Berlin nutzt.

  5. KeinKölner am November 24th, 2024 12:48 p.m.

    „Messern“ gehört also zur Globalisierung? Interessante „Logik“.

  6. ... der Trittbretttschreiber am November 24th, 2024 4:46 p.m.

    Ich werde wie eh und JEVERdammtnochmal meist geflaschenöffnert – hat was …hx.

    PS: Nette Musik zischt hin und wieder schonmal:

    https://www.youtube.com/watch?v=2qXeioDr1-k

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