Unter spitzenpolitisch Unterstreichenden
Vom DJV erfahre ich Erschröckliches: „Scholz und Söder kommen“. – „Der Besuch der beiden Spitzenpolitiker unterstreicht die Bedeutung von Deutschlands größter Journalistenorganisation für die Politik.“ Rhabarber Rafasel.
Da fällt mir ein, dass ich dort als Delegierter bin. „Nach dem Grußwort des Landesvaters wird der Kanzler eine Rede halten und sich anschließend den Fragen der Gäste stellen.“
Da werden sich natürlich alle Wichtigtuer drängeln, weil sie sich wichtiger fühlen, wenn der Vorsitzende des Ausschusses, der die Geschäfte der Bourgeoisie organisiert, mit ihnen Textbausteine austauscht. Mir fällt dazu nichts ein.
Aber vielleicht sollte ich Scholz zur „Zweistaatenlösung“ befragen? Ich muss jedoch befürchten, dann öffentlich gesteinigt, gekreuzigt und gevierteilt zu werden. Vermutlich ist es meiner Gesundheit zuträglicher, nur das Buffett aufzuessen. „Ab 18:15 Uhr wird im Foyer des Saals ein Fingerfood-Buffet angeboten.“ Gut zu wissen.
„Außerdem ist es notwendig, dass Taschen u.a. nicht größer als DIN-A4 bei sich geführt werden. Das Vorzeigen eines Personalausweises (oder Reisepass) ist obligatorisch.“ Gut, dann also nur das kleine Laptop. Oder Bleistifte?
Fällt dem Publikum etwas ein?
Kommentare
6 Kommentare zu “Unter spitzenpolitisch Unterstreichenden”
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Was haben Clarks Kent und Burks gemeinsam?
Ja also – scher dich da hin und stelle die Fragen, die gestellt werden müssen!!
(Wirtschaft, Geld, Migration, Geld, Bildung, Geld…)
Stelle bloß, wer bloßgestellt werden muss!
Sei ein Marx!
Werde ein Held!
Unterstreiche DU die Bedeutung von Deutschlands größter Journalistenorganisation für die Politik.
Oder willst du, wie Heinrich Himmler, ein „anständiger“ Schreibtischtäter bleiben??
Du kannst Krav Maga.
Das ist eine Welt, eine sehr kleine Welt, aus der ich mich verabschiedet habe. Erschrecklich Vieles, wenn auch gleichzeitig ganz anders, wiederholt sich in meinen Augen gerade. Man muss sich wohl damit abfinden in einem dekadenten, mit dummen Menschen im Übermaß versehenden Land zu leben.
Burks dir fehlt der echte Leninismus, auch wenn der sehr fehlerhaft ist.
„Fällt dem Publikum etwas ein?“
Aber klar! Ein intellektuell herausfordernder im adagio gehaltener möglichst langgezogener Zischlaut.
Anschließend zum frenetischen Applaus ein Dichterzitat:
Lauter Laute. Lauter laute Laute.
PS: …hx.
Aber vielleicht sollte ich Scholz zur „Zweistaatenlösung“ befragen?
Seit wann bist du denn für diese Lösung?!?!
@Stürzi: Ich bin nicht für dieses „Lösung“, die keine ist. Ich bin für eine Lösung wie im Vertrag von Guadalupe Hidalgo: Er gab den Mexikanern, die im jetzigen Südwesten der USA lebten, die Möglichkeit zu optieren, das heißt entweder innerhalb eines Jahres nach Mexiko auszuwandern oder die US-amerikanische Staatsangehörigkeit anzunehmen. Ersetze „Mexikaner“ durch „Araber“, und „USA“ durch Samaria und Galiläa, und „Mexiko“ durch ein beliebiges arabisches Land.
Hui, ich bin heute mal ganz schnell.
Ja, mir fällt dazu etwas ein.
1. Geh vorher zum Friseur, lass Dir die Haare und den Bart schneiden und anständig färben.
2. Kauf Dir eine blau-weiße Mütze mit der Aufschrift CSU und eine rot-weiße mit der Aufschrift SPD.
3. Lass Deine Mütze mit der Aufschrift 1918 im Hotelzimmer liegen. Setze die CSU Mütze auf. Bitte Söder freundlich um ein Selfie. Bedanke Dich freundlich bei Söder.
4. Setze die CSU Mütze in einem unbeobachteten Moment ab und die SPD Mütze auf. Bitte Scholz freundlich um ein Selfie. Bedanke Dich freundlich bei Scholz.
Du könntest das mit den Mützen auch lassen.
Kauf Dir von Söder das Buch „Gottes Werk und mein Beitrag“ und von Scholz „Hoffnungsland“. Bitte Söder und Scholz um Signaturen und mach Selfies. Denk dran, die Herrschaften lieben Montblanc Füllfederhalter. Je teurer desto besser und mach nicht den Fehler den Federhalter zurückzufordern. Professioneller wäre eine Person Deines Vertrauens die Fotos macht. Du könntest sogar die 1918 Mütze aufbehalten, müßtest Dich lediglich neben Scholz und Söder in Positur stellen und besagte Person knipst das. Anschließend veröffentliche die Fotos im Burksblog. Die Mütze(n) kannste gerne Photoshop’n. Stell Dir vor Dein Arbeitgeber sieht das oder die Katja, also die Katja Kipping …