Unter Objektiven

In der bürgerlichen Presse lese ich: „Unter Journalisten kommen die Grünen auf 41 Prozent.“ Dementsprechend „objektiv“ sind dann auch politische Artikel. (Die Quelle nutzt Gendersternchen.)

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Kommentare

6 Kommentare zu “Unter Objektiven”

  1. Godwin am Oktober 29th, 2024 7:04 p.m.

    Meinungsfreiheit meets Marsch in die Institutionen…
    sowas kommt von sowas

    Seit geraumer Zeit raunt es ja durch die Lückenmedien, dass die „Ampel“ zerbrechen könnte.
    Aber wer wird dem Wähler dieses vergiftete „Geschenk“ machen wollen?
    Bei den aktuellen Umfragewerten für alle 3 beteiligten, wären wohl alle weg vom Fenster (R+G+G aktuell unter 30%).
    Und das ein Lindner auf seinen Ministerposten verzichtet…
    selten so gelacht…

    Zumal die „Alternativen“ keineswegs besser aussehen.
    Merz als Kanzler
    Katastrophe!!
    Was unterscheidet die JU eigentlich noch von der JA?

    Und das sollte schleunigst mal die Runde machen:
    egal wie Beschissen die aktuelle Regierung sein mag
    Die Union hat den Karren zuvor in den Dreck gefahren und wird ihn mit Merz völlig versenken

    Die Gewerkschaften haben auch nix besseres gelernt, als gebetsmühlenartig ihre Mantras runterzujammern
    Die deutsche Autoindustrie steht da, wo der Bergbau in den 80ern stand – am Abgrund.
    Was soll das Gejammer, dass die Leute ihre Jobs lieben und behalten möchten?
    wovon sollen die denn bezahlt werden??
    Die bauen Autos, die aktuell keiner mehr kauft.

    E-Mobilität, Unabhängigkeit von China usw.
    wurde doch vor ein paar Jahren alles lauthals propagiert und gefördert.
    Wer hat denn dafür gesorgt, dass die ganze Industrie den nötigen Strukturwandel nicht angegangen ist??
    War bestimmt wieder der Herr Sittich von der Schilda Response…

    Mag sein, dass andersrum Leute ohne Job erst recht keine Autos kaufen werden…
    also
    Что делать?

    gleichzeitige nehmen aktuell wieder Kommentare zu, die toitschen sollten mehr in Aktien…
    Man will also das Geld einsammeln.

    Nun könnte man nach Piketty (Kapitalrendite > Wirtschaftswachstum) argumentieren, dass jeder der nicht mehr in Aktien investiert, selber Schuld ist…
    andererseits – viele Unternehmungen sind Scharlatanierie
    oder trotz gesellschaftlichen Nutzen bleiben sie unrentabel

    am Ende gilt aber auch die Börse als Umverteiler der kleinen Kapitalien hin zu den großen und nicht umgekehrt…
    oder wissen die statistisch rechnenden Marxisten was anderes??

  2. ... der Trittbrettschreiber am Oktober 30th, 2024 6:52 a.m.

    Journalismus heute ist ja eine genial billige Kopie, ein Plagiat der Theaterbühne, auf der das oft vermeintlich Fakische dramaturgisch aufgearbeitet und an den jeweiligen Zeitgeist bissgerecht verfüttert wird. Wer sagt, das ein Geist nicht grottendumm sein kann, trunken gar, pöbelnd, solange nicht die nächste Fuhre realitätsverzerrenden Rausches auf den Tisch kommt?
    Sicher, beispielweise ist es sehr unterhaltsam, wenn man liest, dass da in Berlin 100 Leute mit Gehhilfen und Rollatoren aufeinander einprügeln, welch ein Angriff auf die Contenance des Publikums und ja, es ist ein Versuch, Erkenntnis aus neuer Perspektive zu erzeugen, wenn Journalisten den alten Freud als Labberaufguss servieren und von der ‚Verdrängung des Deutschen‘ sprechen, wenn in einem englischen Restaurant in Englisch bestellt wird und nicht in Deutsch.
    Der Gebrauch einer anderen Sprache ist immer auch ein temporärer und erfrischend herausfordernder Ausstieg aus dem gewohnten, längst nicht mehr wahrgenommenen Sprachkorsett des ‚Native-Speaking‘. Das zu einem für die Psychoanalyse geeigneten Problem zu machen, zeugt vom derzeitigen Zustand des Journalismus – einem jämmerlichen Narzissmus, der, sich als Selfie selbst spiegelnd, am eigenen langen Arm verhungert…hx.

  3. nOby am Oktober 30th, 2024 11:17 a.m.

    1. Havelbeck, politische Orientierung hiesiger Jouralisten, schön und gut. Bei Volkswagen laufen zur Zeit einige Amok. Das wäre jetzt der ideale ideologische Tummelplatz für „Die Linke“, Marxisten, Kommunisten und Burks. Aber alle schweigen.

    Die BILD-Zeitung schreibt:

    Der Gewinn brach um 63,7 Prozent ein und betrug im dritten Quartal dieses Jahres nur noch 1,576 Milliarden Euro.

    Im dritten Quartal war der Absatz weltweit um sieben Prozent auf knapp 2,2 Millionen Fahrzeuge gesunken – in China erlitten die Pkw-Marken zweistellige Einbrüche, weil der Autobauer dort zu wenig Elektroautos im Angebot hatte. Die potenziellen Käufer dort steigen überwiegend lieber auf E-Autos heimischer Hersteller um.

    Das renommierte „Wall Street Journal“ gibt vor allem der Klimapolitik die Schuld an der Krise: „Die deutsche Autoindustrie ist in einer Zange gefangen zwischen höheren Energiepreisen, die die Produktionskosten in die Höhe treiben, und Vorschriften für Elektroautos, die den Absatz bremsen. VW bricht unter dem Druck zusammen.“

    Zudem habe sich das Unternehmen noch nicht ganz vom Dieselgate-Skandal erholt. Hohe Lohnkosten, die von einer „aggressiven Gewerkschaft“ in Übereinstimmung mit der niedersächsischen Landesregierung gefördert würden, seien ebenfalls nicht hilfreich.

    Damit wäre eigentlich alles gesagt. Mehr braucht kein Kommunist oder Interessierter zu wissen, um den „Fall“ Volkswagen zu beurteilen.

    Ist das jetzt Klassenkampf oder streiten sich hier vermögende Arbeitnehmer mit einem noch reicheren Kapitalisten oder streiten hier Kapitalisten untereinander? Wie erwähnt wäre das ein gefundenes Fressen für jeden Kommunisten. Aber die beschäftigen sich lieber mit dem Kruzifix in einem Sitzungssaal der CDU oder mit einem Liedtext (Stichwort Oberindianer) von Udo Lindenberg.

    2. Schreibt Burks seine Blogposts wirklich noch selbst? Wir kennen alle seine Vorliebe für KI. Oder war er zum Beispiel gestern in Heidelberg oder hat er einen Doppelgänger?

  4. blu_frisbee am Oktober 30th, 2024 11:57 a.m.

    Wenns nur ums Meinen gienge. Es geht um Glauben.
    Es gibt 1 Welt aber verschiedene Weltbilder davon.
    Idealisten unterstellen daß Unsichtbares mit zur Welt gehört.
    Seien es Höhere Mächte, Gerechtigkeit etc..

    Rechte unterstellen ein tümliches Volk.
    Die „baierische Tracht“ ist vor 1850 nicht nachweisbar.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erfundene_Tradition

    Die Linkspartei glaubt Nazi wäre das schlechte andere falsche Gefühl wo keiner weiß woher es kommt, eine subjektive Laune.
    Die Impotenz was dagegen machen kommt von der Unfähigkeit zu begreifen mit was mans zu tun hat.
    https://www.youtube.com/watch?v=lsvdTHCS52k

    Die Jurnis kommen soziologisch aus obere Mittelschicht oder untere Oberschicht.
    Selbst Julia Friedrichs glaubt der Kapitalismus käme aus bösem Willen.
    So macht sich der Individualismus blind.
    Er betrachtet alles als individuelle geistige Schöpfung.

    Das Meinen wird als Teil des Eigenen begriffen, jede Verletzung davon wie ein Schmerz.

    Die Rede vom parteiischen Journalismus der „die Wahrheit“ verbirgt wiederholt den talking point der Nazis.

  5. blu_frisbee am Oktober 30th, 2024 4:52 p.m.

    Wer Medien vorwirft sie würden nicht „objektiv“ berichten
    unterstellt a) er kenne die Wahrheit b) Medien hätten die
    Pflicht die zu berichten und würden c) lügen.

    Wer so glaubt ist paranoid im böse verhexten moralischen Universum.
    Erwachsene wissen daß es anders garnicht sein kann (jedenfalls im Kapitalismus).

  6. Juri Nello am November 1st, 2024 4:35 p.m.

    Ich find das gut!

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