Keine Sprachkenntnis, kein Bürgergeld
In der bürgerlichen Presse lese ich ein Interview mit einer „Fallmanagerin im Jobcenter“:
WELT: Gibt es Länder, die es besser machen als wir?
Schwimmer: Dänemark. Die Höhe der Leistungen ist dort an das Sprachniveau gekoppelt. Die Asylanträge sind dadurch zurückgegangen. Bei uns wirkt das niedrigschwellige Bürgergeld hingegen als Magnet – 44 Prozent meiner erwerbsfähigen Kunden haben Migrationshintergrund. Die meisten davon verfügen nicht über Deutschkenntnisse, die für ein Beratungsgespräch ausreichen. Sie können es sich bequem im Bürgergeld einrichten, weil sie nicht vermittelbar sind. (…)
WELT: Sie würden es also zur Bedingung machen, Deutsch zu sprechen.
Schwimmer: Ja. Alle mit einer guten Bleibeperspektive sollten verpflichtend an einem Deutschkurs teilnehmen müssen. Der Übergang vom Asylbewerberleistungsgesetz ins Bürgergeld mit seinen höheren Leistungen sollte erst erfolgen, wenn mindestens das Sprachniveau B1 erreicht wurde. Kurzgefasst: keine Sprachkenntnis, kein Bürgergeld.
WELT: Haben Sie Hoffnung, dass das passiert?
Schwimmer: Nein. Die Politiker leben an der Realität vorbei, unsere Führungsebene genauso. Die haben keine Ahnung, was bei uns vorgeht und mit welchen Menschen wir zu tun haben.
Kommentare
17 Kommentare zu “Keine Sprachkenntnis, kein Bürgergeld”
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Politiker und Führungsebene leben in ihrer eigenen Realität – aus Statistiken und Bilanzen…
In deren Augen si d wir es, die in der falschen Realität leben…
Der Witz ist ja, dass der dänische und sozialdemokratische (!) Minister Mattias Tesfaye, der anfangs diese radikale Umkehr in Sachen Asylpolitik umsetzte, selber Kind von Einwanderern ist.
Der hat vor ~2 Jahren in der NZZ ein bemerkenswertes Interview gegeben, wie er so die Einwanderung erlebte. Anfangs war seine Herkunft kein Thema, als dann aber in seiner Blase alle Männer in seinem Alter auf einmal mit gleichaltrigen Frauen aus muslimischen Dreckslochländern verheiratet wurden, damit die kommen können, hat sich bei dem wohl was verändert gehabt.
Dieses Interview zu lesen dürfte für manchen deutschen Linken oder gar Grünen äußerst schmerzhaft sein, weil Tesfaya nimmt da absolut keine Gefangenen.
Er unterscheidet knallhart zwischen Wirtschaftsflüchlingen und Asylbewerbern, und ist u.a. der Meinung, die Hälfte der Asylbewerber in Europa (!) ist absolut nicht schutzbedürftig.
https://www.nzz.ch/feuilleton/mattias-tesfaye-die-juedischen-schulen-aber-auch-die-gemeinden-sind-in-einem-masse-mit-antisemitismus-konfrontiert-das-es-frueher-nicht-gab-und-das-ist-wegen-der-migration-ld.1665481
Die Ursache bekämpfen, nicht die Symptome!
Der Großteil dürfte weder unsere Grenze übertreten haben, noch hier bleiben.
Diese islamophobe Hetze gegen Geflüchtete ist unerträglich.
Ja, die Zuwanderung trägt dazu bei die Soziale Lage der unteren Schichten zu verschärfen.
Dies ist positiv zu sehen da sich ohne diese Verschärfung keinen Grund ergäbe diese faschistisch-kapitalistische System abzuschaffen.
Das und vieles mehr wählen die BRD-Bürger seit 20 Jahren…
To: Albert Rech
Begründe bitte einmal, wo hier, d. h. im Beitrag oder in den bisherigen Kommentaren nach deiner Einschätzung „Hetze“ gegen Menschen geäußert wurde.
Und ich hätte dazu bitte auch eine rechtlich relevante Definition des Begriffs „Hetze“.
@Herbert Eisenbeiß: Es gibt keine Wirtschaftsflüchtlinge. Das ist ein rechter Kampfbegriff.
https://klausbaum.wordpress.com/2015/08/20/das-helfersyndrom-als-ersatz-fuer-lichterketten/
Wirtschaftsflüchtlinge fallen auch unter den Schutz des Art. 16a GG
Von Menschenrechtsorganisationen und Linken wird das Recht von sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen auf Asyl häufig damit begründet, dass Deutschland als eines der industrialisierten Überflussländer durch postkolonialistische Ressourcenausbeutung, Konkurrenz zu kleinbäuerlichen Infrastrukturen und Enteignungen in den Entwicklungsländern die Fluchtgründe induziert und folglich diese als Konsequenz aus der ungerechten Weltwirtschaft auch zu verantworten habe. Dabei ist die historische Komponente des Begriffs Wirtschaftsflüchtling völlig aus dem Focus geraten.
Der Parlamentarische Rat -also die Mütter und Väter des Grundgesetzes- hat sich bei der Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich auf die leidvollen Erfahrungen und Lehren aus der vorangegangenen Epoche des sog. 3. Reiches bezogen. Aus einem dieser Erkenntnisse, dass nämlich viele Deutsche Schutz vor Verfolgung im Ausland suchten und er ihnen nur zum Teil gewährt wurde, später dann absolut unmöglich war, haben die Macher des Grundgesetzes das Asylrecht in den Katalog der Grundrechte (Artikel 1 – 19) aufgenommen und um für alle Zukunft eine Wiederholung auszuschließen. Für zig Millionen war ab einem gewissen Zeitpunkt an Flucht gar nicht mehr zu denken.
Jüdische Wirtschaftsflüchtlinge vor 1939:
Das NS-Regime förderte seit 1933 die Auswanderung von Juden nach Palästina. Behindert wurde die Auswanderung in die europäischen Nachbarländer.
Fast die Hälfte der rund 500.000 in Deutschland lebenden Juden emigrierte oder floh von 1933 bis 1938 ins Ausland. Bevor sich mit der Reichspogromnacht 1938, dem späteren Überfall auf Polen und damit gleichzeitig dem Beginn des 2. Weltkrieges die Verfolgung von „Nichtariern“ radikalisierte, haben viele Jüdinnen und Juden geahnt, was auf sie zukommen würde.
Wer sich über die Namen, Berufe und Funktionen prominenter jüdischer Auswanderer informieren möchte, findet bei wiki eine lange Liste:
https://de.wikipedia./Liste_bekannter_deutschsprachiger_Emigranten_und_Exilanten
Doch die meisten der rund 525.000 Juden in Deutschland waren zu diesem Zeitpunkt noch der Auffassung, die antisemitischen Ausschreitungen und Übergriffe wären Teil der Jahrhunderte langen Verfolgung und würden sich nach der „nationalen Siegeseuphorie“ der Nationalsozialisten wieder legen.
Die Ausgrenzung begann bereits am 1. April 1933 mit dem „Judenboykott“, organisiert von Julius Streicher und Heinrich Goebbels. Gerichtet war die Aktion gegen jüdische Geschäfte und Waren als auch gegen die Tätigkeit jüdischer Rechtsanwälte und Ärzte. Während des Boykotts waren Nötigung, Körperverletzung, Diebstahl und Freiheitsberaubung keine Seltenheit.
Die nicht auswanderungsbereiten Jüdinnen und Juden organisierten als Reaktion auf die Ausgrenzung aus dem öffentlichen Leben und auf den Entzug der materiellen Existenzgrundlagen ihre Selbsthilfe. Da sie der festen Überzeugung waren, die Nazis würden sich nicht lange an der Macht halten, und da die entfesselten pogromartigen, vom Vernichtungswillen der Nazis geprägten Überfälle noch kein bedrohliches Massenphänomen waren, bezeichneten sie die „Auswanderer“ ihrer Religionsgemeinschaft als „Wirtschaftsflüchtlinge“, allerdings nicht mit dem heute üblichen diskriminierenden Duktus.
Wie der weitere Verlauf der Geschichte zeigte, haben diese „Wirtschaftsflüchtlinge“ sich richtig verhalten und wurden durch den Holocaust in ihrem Status als „politisch Verfolgte in klassischem Sinne“ nachträglich bestätigt.
Die Deutschen stehen dahinter. Wer damit ein Problem hatt sollte erstens klären wo in einem völlig überalterten Land dessen ländliche Gegenden von massiver Landflucht betroffen sind die Arbeit zur versorgung der alten herkommen soll. Weitere Probleme gerne einfügen.
Und ja die deutschen stehen dahinter. Genau wie die Mehrheit der Iraner hinter den Mullahs.
sehen sie ess doch mal positiv, die dümmliche Araberjugend und ihre begeisterung für deutsche Autos, diese leute sicht nicht nur die letzte fünzel die das menschliche Zusammensein je aufgetan hat, sondern auch das peferkte Untertanenvolk für das Weltverbesserungs-projekt Deutschland..mehr kann man sich doch nicht wünschen
Die Elite tauscht ihre Unterschicht gegen eine ethnisch und religiös fremde Unterschicht aus.
Sie verwandelt den äußeren Schein des Klassenkampfes in einen ethnischen und religiösen Konflikt. So wird die Systembedrohung durch die Linke ausgeschaltet, und die Linke wird sogar in eine Systemstütze umgewandelt! Sie verbraucht sich im Kampf gegen rassistische und religiöse Diskriminierung.
Von der Klassengesellschaft in die Antidiskriminierungsgesellschaft heißt die Devise…
@altautonomer: das sind akademische Elfenbeinturm-Betrachtungen, die dem Volk inzwischen völlig egal sind.
Es gibt die Leute, die Asyl suchen, da sie politisch verfolgt sind. Und die Leute, die sich hier ein besseres Leben erhoffen, da sie in ihren Ländern ein schlechteres Leben haben. Dann noch die Kriegsflüchtlinge.
Die Anzahl der Asylsuchenden ist von dem, was zu uns kommt, die kleinste. Viele kommen her unkontrolliert, weil sie ein schöneres Leben wollen aber sind integrationsunwillig. Und das fliegt uns inzwischen um die Ohren, das Maß ist voll und es wird nicht mehr lange gut gehen.
je mehr man darüber nachdenkt, desto unseriöser wird es
– Geld kürzen, wenn man kein Doitsch spricht.
Gilt das auch für Bio-Teutonen (z.B. aus sog. Bildungsfernen Milieus)??
– Geld kürzen wer nicht arbeiten will.
klassische bourgeoisie Hetze, nach unten treten.
An sich müsste man – statt an den Symptomen herumzudeuteln – die Ursachen angehen.
„Wir schaffen das“ war eine Lüge.
Burks hatte damals selber gesagt, dass das rein ökonomisch wohl machbar wäre.
Aber Schland ist seit über 60 Jahren in keinster Weise auf Integration/Assimilation von Zuwanderern vorbereitet.
Laissez-Faire wie eh und je.
https://youtu.be/nfPasSuD0OU?t=1124
und
https://youtu.be/ApPyKPCv144?t=2544
man hätte – rückblickend – 2015 die Grenzen dicht machen müssen.
Man muss sich als Gesellschaft eingestehen, dass Integration in den aktuellen Größenordnungen offensichtlich nicht machbar ist.
Statt heimlicher Grenzregime und Zahlungen an Türkei, Libyen usw., um das Schlimmste zu verhindern, offen und ehrlich sagen
Sorry – geht nicht
und stante pede wieder zurück.
Wobei das dann „dort“ (wo auch immer das genau sein würde) zu großen Verwerfungen führen würde…
wir erinnern uns:
https://www.youtube.com/watch?v=pyg5xhAxJwA
Wenn hier einer integrationsunfähig ist dann die ekelhafte weisse Mehrheitsbevölkerung die stur an ihrer unterlegenen Kultur festhält statt sich in die neue Diversität zu integrieren.
Integration ist so einfach wenn man nur will, z.B. durch einen übertritt zum Islam.
Noch immer sind zuviel Machtpositionen in dieser Gesellschaft mit Weissen besetzt.
Hier könnten z.B. feste Quoten für nicht-weisse Personen mit türkischen, albanischen oder arabischen Migrationshintergrund dafür sorgen das solche Posten gerecht besetzt werden.
Im Bürgergeld befindet sich nun mal das 3K-Klientel. Kinder, Kranke &Kaputte. Da muss sie sich beim Arbeitsamt bewerben, wenn sie andere Kunden haben möchte.
Was nan noch nachen kann: Die Kaputten in die EU-Rente schicken. Da ist der Satz dann ggf. niedriger.
Von Italien lernen heißt siegen lernen!
Einfach das Bürgergeld ersatzlos streichen und dabei das Sozialgeld auch auf symbolische 5 € oder so angleichen.
Das kommt den hiesigen Bürgern doch sehr zu pass, wenn sie nicht gerade sekbst betroffen sind.
Wenn jemand hierhin kommt und es schafft, sich ein gutes Leben aufzubauen: Warum nicht?
Zitat: „Wenn jemand hierhin kommt und es schafft, sich ein gutes Leben aufzubauen: Warum nicht?“
Das ist zu wenig, denn da fehlt die Integration und Anerkennung der Leitkultur.
Wenn jemand herkommt, sich ein Leben aufbaut und gut integriert: ja, gerne.
Wenn jemand aber herkommt, sich hier ein Leben aufbauen will aber zugleich integrationsunwillig ist, große Teile unserer Kultur und Demokratie ablehnt, statt dessen lieber die Kultur und Staat wie aus seinem autokratischen Herkunftsland haben will, dann kann die Antwort nur „du bist hier nicht willkommen, geh zurück woher du gekommen bist!“ lauten.