Unvereinbar oder nicht

Alexander Fritsch schreibt auf Tichys Einblick: “Der Deutsche Journalisten-Verband DJV will keine AfD-Mitglieder mehr in seinen Reihen dulden. Das ist die falsche Reaktion auf die Entfremdung der klassischen Nachrichtenmedien von ihrem Publikum.”

“30.000 Wähler hat die SPD bei der Bayernwahl an die AfD verloren, die Grünen immerhin noch 10.000. Die jetzt alle rückwirkend zu Nazis zu erklären, ist schlechterdings absurd. Aber wenn es um die rechte Gefahr geht, brennen bei vielen Journalisten die Sicherungen durch. (…) Am wenigsten gefällt mir, dass dem deutschen Journalismus scheinbar völlig die Fähigkeit zur Selbstkritik abhanden gekommen ist.”

Vgl. meinen Beitrag vom 22.08.2012: “Wer ist Alexander Fritsch?”

Ich halte von Unvereinbarkeitsbeschlüssen, die sie der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) jetzt einführen will, rein gar nichts, auch wenn meine politischen Gegner und andere halb- und ganzgebräunte Pappkameraden ebenfalls dieser Meinung sind. So etwas macht man nur, wenn einem nichts mehr einfällt.

Kommentare

2 Kommentare zu “Unvereinbar oder nicht”

  1. Martin Däniken am November 2nd, 2018 10:05 pm

    Wie wäre es mit einer Abteilung “AfD im DJV”!

  2. Wolf-Dieter Busch am November 2nd, 2018 11:37 pm

    Sehe ich ähnlich. Wenn mir einer den Zugang mit Brettern vernagelt, mutiere ich zum Holzwurm.

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