Krawatten-Islamisten und Kopftuch-Muslimas

„Wenn man weiß dass 25% der hier lebenden Türken eigentlich Kurden/Aleviten sind, die so ein Gesetz aus existentiellen Gründen ablehnen und weitere christliche Assyrer und Aramäer, die auch gegen diese Verfassungsänderung sind, dann liegt die Zustimmungsquote für die Einführung der Diktatur bei den muslimischen nichtkurdischen Türken schon bei über 90%. Also sind die Türken in Deutschland gar nicht gespalten, was Erdogan angeht, wie es in der Türkei der Fall ist, sondern stehen geschlossen hinter dem Islamismus, dem Chauvinismus und der Todesstrafe.
Kein Mensch kann mir danach erzählen, dass die Integration nicht gescheitert ist. Propaganda für das „Ja“ in Deutschland haben nicht etwa die benachteiligten oder arbeitslosen Türken gemacht, sondern jene Krawatten-Islamisten, die gute Berufe haben und perfekt Deutsch sprechen. Es waren jene grinsende Kopftuch-Muslimas, die uns verkaufen wollen, dass das Kopftuch ein Zeichen ihrer Emanzipation sei.“ (Hamed Abdel-Samad | Facebook)

Kommentare

18 Kommentare zu “Krawatten-Islamisten und Kopftuch-Muslimas”

  1. Publicviewer am April 18th, 2017 12:09 am

    Interessant, aber wie erklärst Du Dir das abschneiden in England und der USA?

  2. ... der Trittbrettschreiber am April 18th, 2017 6:13 am

    Wenn nichts mehr geht hilft nur noch Mathe.

  3. Godwin am April 18th, 2017 7:26 am

    Der frühere CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz rechnet auf seiner Facebook-Seite vor, was diese Zahlen bedeuten: In Deutschland gebe es insgesamt 3,5 Millionen Türkeistämmige, davon 1,5 Millionen mit türkischem Pass. Rund 750.000 von ihnen hätten an der Wahl teilgenommen, davon 60 Prozent für Erdogan gestimmt – macht 450.000 Stimmen. 13 Prozent der Türkeistämmigen in Schlank…

  4. Godwin am April 18th, 2017 7:27 am

    Stellt sich die Frage, wieso Menschen die HIER leben, DORT wählen (dürfen)?

  5. andreas am April 18th, 2017 8:24 am

    Es reicht eigentlich meine Freundin zu zitieren, die sagte „Die Arschlöcher sind in den Achtzigern nach Deutschland geflohen um hier als politisch Verfolgte Asyl zu beantragen.“ Oder, „Die, die in der Türkei das AKP Personal stellen. Die rächen sich dafür, dass sie immer nur Personal waren, Hausangestellte ohne Bildung.“ Schaut man sich hier im Kaff um, so fallen dem einigermaßen Interessierten auf
    https://ajanda.igmg.org/placecategory/places/
    Ist doch überraschend wie viele „Kulturvereine“ unter Schirmherrschaft von Milli Görüs
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mill%C3%AE_G%C3%B6r%C3%BC%C5%9F
    hier geduldet werden. Die sind auch in Mainz unterwegs, leider ohne eigene Internetseite, nur noch auf Fratzenbuch (oops,p.s., doch…https://www.google.de/maps/place/Haifa-Allee+34,+55128+Mainz/@49.967826,8.2267978,17z/data=!4m5!3m4!1s0x47bd9135d9db7f6f:0x350c37528e0a10a1!8m2!3d49.96873!4d8.23213)
    https://de-de.facebook.com/igmgbarbaros.mainzkulturverein/
    Lustig ist der Standort des „Kulturvereins“ mit angeschlossener Moschee und Predigerausbildungsstätte.
    https://www.google.de/maps/place/Haifa-Allee+34,+55128+Mainz/@49.967826,8.2267978,17z/data=!4m5!3m4!1s0x47bd9135d9db7f6f:0x350c37528e0a10a1!8m2!3d49.96873!4d8.23213
    500m entfernt vom ZDF, 2km vom SWR, die regelmäßig höchst überrascht von politischen Entwicklungen irgendwelche Terrorismus-, Religions-, Türkei- oder sonstige Spezialexperten vor unschuldige Kameras stellen um Umstände zu anal-ysieren oder unerklärlich zu beschreiben. In der Mombacher Strasse ist noch so ein Hardliner-Club und nicht zu vergessen die riesige DITIB-Moschee. Letzterer konnte ich durch Kontaktaufnahme mit der VR-Bank immerhin das Sponsoring entziehen. Übrigens ist in derselben Strasse die Niederlassung des Arab-Nil Vereins, drollig neben dem alten jüdischen Friedhof. Eine andere Dreckbande, die nichts, wie der Name zeigt, mit der Türkei zu tun hat.
    Es ist nicht unerklärlich wie es zu dem Ergebnis des Referendums kam, man muss nur hinschauen. Zugegeben ist das nicht so einfach, weil immer die Gefahr besteht als Anti- was auch immer bezeichnet zu werden (und darauf reinfällt), auch wenn lediglich objektive Tatsachen beleuchtet werden.

  6. css_helper am April 18th, 2017 2:14 pm

    sry, nichts Inhaltliches.
    Aber mit der Ergänzung von

    word-wrap: break-word;

    im CSS für a Tags würden die Links nicht mehr über die Boxen laufen.

    Danke für die Aufmerksamkeit

  7. admin am April 18th, 2017 5:03 pm

    @css_helper: im Theme? da hab ich mir die style.css angesehen und finde nichts.

    https://www.w3schools.com/cssref/css3_pr_word-wrap.asp

    https://css-tricks.com/almanac/properties/w/word-break/

    also wo?

  8. Artur Lichtenfeld am April 18th, 2017 5:26 pm

    css_helper am April 18th, 2017 2:14 pm

    sry, nichts Inhaltliches.
    Aber mit der Ergänzung von

    word-wrap: break-word;

    im CSS für a Tags würden die Links nicht mehr über die Boxen laufen.

    Danke für die Aufmerksamkeit

    Es sind nicht die a tags. Hier werden gar keine link tags genutzt. Das hier ist der Absatz tag oder das kleine p.

  9. Artur Lichtenfeld am April 18th, 2017 5:37 pm

    Heute Morgen im MoMa (das ist Fernsehen Herr Schröder) kamen Ja- und Nein-Sager zu Wort!!! Die Ja-Sager freuen sich u.a. vor allem über die Stärkung des Islam, für dessen Verbreitung Sie sich ja unentwegt einsetzen. Und der "heldenhafte" Nein-Sager begründetet sein Nein damit, dass allein Allah über Leben und Tod entscheiden dürfe!!!
    Zum Thema:

    63,1 Prozent der in Deutschland lebenden Türken stimmten mit Ja. In Österreich 73,5 Prozent. Niederlande 71 Prozent. Belgien 75,1 Prozent. Insgesammt stimmten im Ausland 59,2 Prozent der Wahlberechtigten mit "Ja", in der Türkei selber 51,2 Prozent. Insgesamt waren im Ausland rund 2,9 Millionen Wahlberechtigte registriert. In Deutschland leben rund 1,4 Millionen wahlberechtigte Türken. Knapp die Hälfte von ihnen hat sich an der Abstimmung über die Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei beteiligt.

    Die Ergebnisse aus Deutschland im Überblick:
    Berlin: 50,3 % ja — 49,7 % nein Hamburg: 57,1 % ja — 42,9 % nein Hannover: 58,6 % ja — 41,4 % nein Münster: 64,0 % ja — 36,0% nein Essen: 75,9 % ja — 24,1 % nein Düsseldorf: 69,6 % ja — 30,4 % nein Frankfurt am Main: 57,7 % ja — 42,3 % nein Mainz: 64,5 % ja — 35,5 % nein Karlsruhe: 61,8 % ja — 38,2 % nein Stuttgart: 66,3 % ja — 33,7 % nein Nürnberg: 55,4 % ja — 44,6 % nein München: 62,7 % ja — 37,3 % nein
    Da werden sich die rot/grünen MultiKulti-Parteien aber ärgern, dass ihr so umworbenes und besonders geschätzte Clientel mit großer Mehrheit für Erdogan entschieden haben, wo dieser doch kein gutes Wort an den rot/grünen in Deutschland lässt.
    Die Türken in Deutschland haben sich also gegen die Demokratie und für das entschieden, was in den Medien und der Politik als Diktatur dargestellt wird. Wahrscheinlich sind die Türken einfach intelligenter als die Deutschen. Sie haben erkannt, dass die Demokratie deutscher Ausprägung wie eine Hure ist, an der sich jeder bedienen kann. Allerdings bezahlt man eine Hure anständigerweise, unsere Demokratie ist jedoch für alle Zugereisten umsonst. Das gefällt nicht mal den Türken.
    Die 63% werden wahrscheinlich dann auch nicht SPD und Grüne wählen. Also geht die rot/grüne Denke, die Neudeutschen werden williges Wahlvolk für sie selbst sein, nicht auf. Warten wir jetzt auf einen AKP Ableger in Deutschland.

    Am häufigsten werden von türkeistämmigen Deutschen die Parteien SPD (ca. 39 Prozent) und Grüne (ca. 13 Prozent) gewählt, da diese die türkeistämmigen Migranten durch ihre Einwanderungspolitik sowie ihre liberale Einstellung hinsichtlich des Staatsbürgerschaftsrechts ansprechen. Quelle Wikipedia

    52% wählen SPD/Grüne. 63% haben für das Referendum gestimmt. Das macht eine Differenz von 11%. Wie viele wählen nicht?
    Wie konnte es dazu kommen? Die Türken, die hier in den 60ern nach Deutschland kamen waren die unreligiöseste Gruppe von Migranten, neben den Jugoslawen! Moscheen waren bis in die 90er Jahre äußerst selten und schlecht besucht! Die Rennaisance und auch eine Radikalisierung begann mit dem Internet und schleichend auch die linke Israel feindliche Medienwelt! Der ausschlaggebende Punkt war aber definitiv türkisches Sat TV! Hier lebende Türken sehen fast ausschließlich türkisches Fernsehen und das wurde von Jahr zu Jahr islamischer, konserativer und rückständiger! Europa und Deutschland haben mit diesem Sinneswandel der Türken, ab von Kemal Atatürk, nichts zu tun! Das ist alles ein Ergebnis der neuen türkischen Regierung von Erdogan und Konsorten!
    Die beste Wahlhelferin der AfD Claudia Roth sagt dazu:

    Müssen uns extrem um Erdogan-Anhänger bemühen. Deutsche müssen sich mehr den Türken öffnen.

    Warum wird diese Frau überhaupt noch gefragt?
    In Berlin leben 300.000 Polen (dieselbe Anzahl wie Araber und einige davon sind Nachbarn des Herrn Schröder!!). In dem Zusammenhang taucht der Begriff Integration nie auf. Bei Russlanddeutschen gab es auch keine bordenden Bemühungen. Die Leute haben sich irgendwann einfach integriert.

  10. admin am April 18th, 2017 6:00 pm

    „Die Rennaisance und auch eine Radikalisierung begann mit dem Internet und schleichend auch die linke Israel feindliche Medienwelt!“

    Das ist Unfug. vgl. http://d-nb.info/911464301/04

  11. css_helper am April 18th, 2017 6:22 pm

    jetzt tue ich so, wie wenn ich Ahnung von CSS hätte und weiß nicht mal wie man hier richtig zitiert…

    @admin @Artur Lichtenfeld hat prinzipiell recht.

    Wenn Du in Deiner style.css nach „#contentleft p“ suchst und dort „word-break: break-word;“ so wie unten stehend hinzufügst, sollte das Problem gelöst sein.

    #contentleft p {
    padding: 0px 0px 15px 0px;
    margin: 0px;
    line-height: 17px;
    word-break: break-word;
    }

    PS: Doch etwas zum Inhalt

    Wie Godwin richtig bemerkt sind die Ja Stimmen tatsächlich um die 13% der hier lebenden Türken. Diese Verallgemeinerung der 90% die im FB Post stehen, halte ich für sehr gefährlich und zeigt an dieser Stelle sehr schön wie man mit Zahlenspielereien Stimmung machen kann.

  12. Messdiener am April 18th, 2017 6:22 pm

    Zitat: >>Bei Russlanddeutschen gab es auch keine bordenden Bemühungen. Die Leute haben sich irgendwann einfach integriert.>>>
    Integriert, Ja…im kleinkrimminellen Milieu und in Schlägertrupps oder gleich in der organisierten Kriminalität.

    Der liebe Gott sieht alles!!!!

  13. admin am April 18th, 2017 7:02 pm

    #contentleft p{
    padding: 0px 0px 15px 0px;
    margin: 0px;
    line-height: 17px;
    word-break: break-word;
    }

    so sieht das jetzt aus.

  14. css_helper am April 18th, 2017 7:37 pm

    Danke, noch ein Strg+F5 und ich habe hiermit für heute einer Omma über die Straße geholfen!

  15. GBlog am April 18th, 2017 8:33 pm

    Schon nicht unproblematisch in diesen Zeiten auf Blogs/Facebook-Seiten zu verlinken, wo sich das angestaute Anti-Türken-Ressentiment (auch oder gerade ehem. leichtlinks gewirkter Grünfinken) ob des Abstimmungsverhaltens der „Deutsch-Türken“ (?) entladen kann. So geschehen bei Burk’s Blog (den ich sehr schätze), wenn der unter der Überschrift „Krawatten-Islamisten und Kopftuch-Muslimas“ kommentarlos einen Hamed Abdel-Samad | Facebook zitiert …
    http://gebattmer.twoday.net/stories/1022614701/

  16. andreas am April 19th, 2017 12:16 pm

    @GBlog Auch ein interessanter Blog. Das Rheinmetall
    Engagement in der Türkei ist natürlich haarsträubend, keine Frage und die Links zu den Werbefilmchen zu „Silent Killer“ etc. gruselig. Mir ist beim Lesen plötzlich wieder eingefallen, dass das Deutsch-Türkische Waffenverhältnis schon ein altes ist. Angeblich, dafür habe ich keine Quellen gesucht, wurden nach dem Mauerfall alte NVA Fahrzeuge an die Türkei verschenkt. Viel wichtiger, und ich bin sicher da blubbert im Verlauf noch interessantes hoch, ist die Heirat Peter Kohls mit Elif Sözen http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/kohl-in-istanbul-eine-tuerkische-schwiegertochter/187382.html
    Da gab es damals Artikel, dass innerhalb dieses Firmenkonglomerats, sozusagen als Hochzeitsgeschenk, G3 Fertigungslizenzen in die Türkei vergeben wurden. Vielleicht ist das ein Hinweis aus dem Du einen spannenden Eintrag machen kannst.

  17. GBlog am April 19th, 2017 6:57 pm

    @andreas: Vielen Dank für den Hinweis. Das ist in der Tat eine interessante connection. Das meiste, was man findet, ist allerdings auf Türkisch. Man kann sich aber auch nur mit Peter Kohl und Elif Sözen-Kohl befassen (http://www.directorstats.co.uk/director/peter-kohl/http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-19120444.html).

  18. Artur Lichtenfeld am April 22nd, 2017 9:21 am

    admin am April 18th, 2017 6:00 pm

    „Die Rennaisance und auch eine Radikalisierung begann mit dem Internet und schleichend auch die linke Israel feindliche Medienwelt!“

    Das ist Unfug. vgl. http://d-nb.info/911464301/04

    Ich weiss nicht was Sie mir sagen wollen, aber ich werde mir das Buch kaufen. Gibt es bei Amazon für 0,01 Euro als Taschenbuch plus 3 Euro Porto. :)

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