Truecrypt mit Linux, reloaded

truecrpyt

Mir geht es so wie den meisten Leute: Erst wenn ich etwas wirklich brauche, beschäftige ich mich damit, zumal wenn ich das Thema schon genügend zu kennen glaube.

Morgen fahre ich in den Ruhrpott – inne Heimat, wie man dort zu sagen pflegt. Da ich eine Woche Pause von Secondlife machen will, brauche ich nur mein Netbook mitnehmen, auf dem Ubuntu läuft. (In Unna ist erst recht Neuland-Entwicklungsland, was die Geschwindigkeit angeht.)

Aber habe ich dort auch wirklich alle Schlüssel, um verschlüsselte E-Mails lesen zu können? Ich erwarte wichtige Post für eine aufwändige Recherche.

Also schnell einen Container auf einem USB-Stick erzeugen. Ähhhh… aber auf dem Netbook hatte ich kein Truecrypt. Ich muss doch dort den Container wieder öffnen können! (Keys import etc.) Wie ging das noch mal gleich?

Das entsprechende Wiki erklärt, wie man einen Leopard-Panzer, den man als Bausatz gekauft hat, selbst zusammenbaut. Ich hasse es. Wieder in Ruhrpöttisch: Die kommen imma von Hölzken auf Stöcksken. Besser gleich das hier lesen und anwenden.

Voilá! (Ja, ihr könnt da gern draufgucken, es gibt nichts zu sehen, was ihr nicht sehen dürftet!)

Kommentare

7 Kommentare zu “Truecrypt mit Linux, reloaded”

  1. blowfish am Oktober 19th, 2015 7:05 pm

    Nur mal so als Tipp, da das Truecrypt-Projekt bekanntlich verstorben ist (oder wurde?): Es gibt als Nachfolger (Fork) Veracrypt, das TC-kompatibel ist und inzwischen bekannt gewordene Sicherheitslücken gefixt hat. Meine Tests unter Linux und Windows waren erfolgreich. Ob man VC mehr vertraut als TC, muß man selbst entscheiden.

  2. Lazarus09 am Oktober 19th, 2015 7:06 pm

    … Amazon Kunde .. Spalter..!!

  3. totschka am Oktober 19th, 2015 7:35 pm

    „Aber habe ich dort auch wirklich alle Schlüssel, um verschlüsselte E-Mails lesen zu können?“

    Meiner (so sagt man gelegentlich hier bei uns), nur zur Erinnerung: wenn Du verschlüsselte Mails lesen willst, dann brauchst Du genau einen Schlüssel – Deinen eigenen privaten. Asymmetrisch und so…
    Ich gehe davon aus, dass die Mails, die Du lesen willst, an Dich adressiert sind. Die Absender verschlüsseln also mit Deinem öffentlichen Schlüssel, und nur der Besitzer Deines privaten Schlüssels kann sie dann entschlüsseln.

  4. admin am Oktober 19th, 2015 7:39 pm

    @totschka: Ich brauche einen geheimen, um Mails lesen zu können. Den muss ich also auf jedem Rechner haben… Das meinte ich.

  5. Monika am Oktober 19th, 2015 8:18 pm

    TrueCrypt ist mir zum täglichen Gebrauch zu umständlich. Für Mailaccounts und verschiedene andere Sachen nehme ich KeyPassX. Für wichtige Dateien habe ich verschlüsselte Verzeichnisse eingerichtet und mit Gnome Encfs Manager verwalte ich sie.

    Die Verschlüsselten Verzeichnisse sicher ich mit Seafile auf einen meiner Server. Seafile (China) verschlüsselt auch noch mal.
    Auf einem anderen Rechner (Laptop) synchronisiere ich dann mit Seafile und schalte sie mit Gnome Encfs Manager in Klartext.

    Ich verwalte 5 Server und über 400 Mailadressen, alles meine. Alle wollen ein eigenes Passwort haben und haben auch noch verschiedene URLs und Parameter. Textdateien mit den Passwörtern und Installationshinweisen machen sich da besser als TrueCrypt mit einer festen Kontainergröße.

    Ist etwas neu lege ich eine Textdatei an und schreibe alles rein was noch notwendig ist um in der Ferne meine Sachen zu benutzen.

    Die lokalen NAS Server, Fritzboxen, verschlüsselten Festplatten und Sticks habe ich noch nicht erwähnt.

    Demnächst gibt es bei Aldi 64 GB USB 3 Sticks für 15 Euro. Ein neues Feld?

  6. Shogun am Oktober 20th, 2015 12:39 pm

    @Monika: auf dem Screenshot ist INTENSO zu erkennen…

  7. ... der Trittbrettschreiber am Oktober 20th, 2015 2:28 pm

    „Mir geht es so wie den meisten Leute: Erst wenn ich etwas wirklich brauche, beschäftige ich mich damit, zumal wenn ich das Thema schon genügend zu kennen glaube.“

    Ich freue mich, nicht zum Mainstream in dieser Hinsicht zu gehören. Ich beschäftige mich seit Jahren in weiser Voraussicht mit dem Thema “ Wandelnde Teichmolch-Populationen in den Sümpfen Germaniens unter der Herrschaft Roms“. Ich bin sicher, wenn ich es brauchen werde, werde ich nicht so in der Bredullie sein, wie Du jetzt.

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