Unbekannte Freunde

„Schön, dass man dank Facebook seine Freunde nicht mehr kennen muss.“ (Quelle: Heise-Forum)

Trittin begrüßt Kriegseinsatz in Mali

Vgl. den Tag.

Lob und Tadel

Don Alphonso: „Vor einem halben Jahrzehnt kam ich zum bisher letzten Mal in meinem Leben in Berlin an. Ich ging auf eine Podiumsdiskussion. und im Publikum sah man dem herumwackelnden Niggemeier an, dass er eigentlich gern auf meinem Platz gewesen wäre“.

Har har. Vermutlich habe ich nicht viel mit dem Don gemeinsam, aber seine mir sehr sympathische Attitude erinnert mich an einen schlecht gereimten und vermutlich religiösen Spruch aus dem Poesiealbum meiner Mutter: Wer da fährt nach hohem Ziel, lern am Steuer ruhig sitzen, unbekümmert, ob am Kiel Lob und Tadel hoch aufspritzen.

Oder wie es mein Hausphilosoph Lichterberg zu sagen pflegte: „Vom Wahrsagen lässt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.“

Wachstum®

Feynsinn: „Die führenden Fachexperten der Wirtschaftswissenschaftlichkeit sind sich einig: Das Allerwichtigste ist Wachstum®. Ohne Wachstum® hört die Wirtschaft auf zu existieren; im übertragenen Sinne ist das Ende des Wachstums® eine Widerlegung des ökonomischen Ratschlusses. Aus Sicht der Physik liegt dieses Phänomen im “Anderswo”, außerhalb des Zukunfts- und Vergangenheitskegels, in einer unmöglichen Dimension. „

Der deutschen Wirtschaft

Über den Bundestag sollte man längst hängen: „Der deutschen Wirtschaft“ statt „Dem deutschen Volke“. (Quelle: Heise-Forum)

Frommer Zausel Thierse redet wirr

„In der DDR gab es keinen Religionsunterricht an den Schulen, keine Militärseelsorge, keine öffentlichen Bekenntnisse. Und siehe da, das Ding ging unter!“ Das sagt Wolfgang Thierse zu Zeit online.

So einen Unfug kann man nur noch satirisch beantworten wie die Titanic: „Sie meinen also, mit Beten für den Zehnjahresplan, öffentlichen Trabi-Segnungen und Predigten vor dem Politbüro wäre die DDR zu retten gewesen? Und Sie wären dann womöglich niemals in die Politik gegangen? Dafür hätte auch mehr als drei Kreuze gemacht: Titanic“.

Früher und nun

Früher, da ich unerfahren
Und bescheidner war als heute,
Hatten meine höchste Achtung
Andre Leute.

Später traf ich auf der Weide
Außer mir noch mehre Kälber,
Und nun schätz ich, sozusagen,
Erst mich selber.
(Wilhelm Busch)

Nur die harte Tour

Ein Kommentar im Heise-Forum zum Thema: „Onlinebanking lieber per Althandy“:
„Fürs Autofahren brauche ich einen Führerschein. Fürs Schießen einen Waffenschein. Debilität ist keine Sicherheitslücke im OS. Wenn mich Onlinebanking überfordert, dann darf ich es nicht tun. Manche lernen es nur auf die harte Tour.“

Präventionsmedium Internet

Sueddeutsche.de: „Nach Informationen der Zeitung Die Welt wollen die Innenminister von Bund und Ländern den Verfassungsschutz moderner und transparenter machen. Unter anderem solle das Internet als ‚Aufklärungs- und Präventionsmedium‘ stärker genutzt werden.“

Bruhahahahahaha. Das wird immer mehr ein Toll- und Irrenhaus.

Ich schrieb sinngemäß nach dem 4761sten Verfassungsschutz-Skandal am 02.07.2012 :
Wetten wir, dass es den Inlandsgeheimdienst in einem Jahr genau so wie heute noch geben wird? Ohne dass sich irgendetwas geändert hätte? Jede Wette!

Kapitalismus-Schulung, revisited

„Von den Rettungsaktionen profitieren vor allem Akteure, die es nicht verdienen. Nämlich Hedgefonds, Großbanken und russische Oligarchen“, schreibt die marxistische Internationale Spiegel online.

Nazis in Lebenskrisen

„Wenn junge Männer in Lebenskrisen sind und ein Rechtsradikaler kommt, werden sie rechtsradikal, wenn ein Linksextremer kommt, werden sie linksextrem, kommt ein Salafist, konvertieren sie zum Islam und kommt Horst Hrubesch, spielen sie mit Begeisterung Fußball.“ (Ralf Jäger, SPD, Totalitarismus-Theoretiker und Innenminister in Nordrhein-Westfalen, laut General-Anzeiger)

Klar, Auschwitz hätte verhindert werden können, wenn nicht so viele junge deutsche Männer in Lebenskrisen gewesen wären.

Mitgegangen, mitgefangen

Neue Zürcher Zeitung: „Ich habe mich schon öfters gewundert, wie ausgiebig Angehörige der Twitter-Gemeinde Hinweise auf Online-Artikel von Kollegen oder Konkurrenten weiterleiten. (…) Es gilt die unspektakuläre Regel: erst denken, dann zwitschern.“

Wen denken kann, ist klar im Vorteil.

So wahr uns Deutschen ein höheres Wesen helfe

„‚Die Bundesrepublik Deutschland ist ausdrücklich nicht laizistisch gegründet worden‘, sagte die CDU-Chefin mit Blick auf den Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes.“

Stimmt. Deutschland ist kein laizistischer Staat wie etwa die Türkei oder Frankreich.

Fratzenbuch, Skype & Co.: Kostenlose Dienstleistungen?

Ein lesenswerter Kommentar im Heise-Forum:

Ich frage mich immer, wie man so dämlich sein kann anzunehmen, daß es so etwas wie eine kostenlose Dienstleistung geben könne. Nach meiner Erfahrung gilt immer noch: wenn Dir etwas kostenlos angeboten wird, bist Du nicht der Kunde, sondern das Produkt, mit dem der Anbieter sein Geld verdient.

Daß man mit 16 so etwas noch nicht verinnerlicht hat, ist wohl verzeihlich. Hier haben IMHO die Eltern versagt, die dem Burschen nicht beizeiten die Basics beigebogen haben.

Im Tal der Ahnungslosen

Don Alphonso über Google und die Verlage und das Leistungsschutzrecht: „Ja, klar geht es um den Journalismus, da muss man etwas tun, aber wenn ich sehe, wie bescheuert die meisten das Thema Blogs angefasst haben, wie labbrig die Umsetzung ist, wie uneffktiv da Jahr um Jahr Chancen vergeigt wurden, und wie wenig Druck auf den Journalisten lastet, weil die Oberen selbst nicht wissen, was die da tun, dann darf einen das Ergebnis nicht wundern.“

Selbstbestimmte Selbständige

Selbständige

Bezug zur Realität

Ein Heise-Leser über „Internet-Sucht“ und die (lächerliche) These, ledige und arbeitslose Männer seien besonders „gefährdet, sich so sehr in den Tiefen des Netzes zu verlieren, dass sie den Bezug zur Realität“ verlören:

„Ich kenne tatsächlich einige Leute, die den Bezug zur Realität verloren haben. Die meisten davon waren in ihrem ganzen Leben noch nie ohne fremde Hilfe im Internet. Sie leben von ‚Diäten‘ und bestimmen, wo es langgeht und was gut für uns ist. Ich rede übrigens nicht von Kochbuchautoren für kalorienreduzierte Ernährung.“

Demokratie und Kapitalismus

„Während die Bevölkerung der USA durch die Krise gewaltige Teile ihres Vermögens einbüßte, wuchs der Reichtum der meisten ihrer Volksvertreter stetig weiter“. (Quelle: SpOn)

Steinbrück: Transparenz gibt es nur in Diktaturen

„Ich glaube, dass es Transparenz nur in Diktaturen gibt“, sagte Steinbrück. (Quelle: SpOn)

Miez, miez, miez

Powersätze für den Abenteuerurlaub: „Miez, miez, miez“.

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