Torvaldsland
The basics about sculpted prims
Eine interessante und künstlerisch anspruchsvolle Art und Weise, seine virtuelle Zeit in Second Life sinnlos zu verplempern….. Daran versuch ich mich gerade. Mal sehen, ob ich das f..manual von Blender verstehe.
Giani
Giani: tiny cat-sized panther of solitary habits which inhabits the low branches of ground level in rainforests inland of Schendi. (Explorer’s of Gor, page 312)
Lazy Days
Liebliches Tal 2.0
Meeting a Merc
Wie will man diese virtuelle Situation beschreiben? Nächtliche Geheimverhandlungen mit einem Söldner, um ein Kidnapping abzusprechen? Goreaner wissen vermutlich jetzt, was mein Avatar (der mit dem Helm) plant, aber wen interessiert das schon?
Treffen der Piratenpartei in Second Life
Hihi, zwei Goreaner waren auch dabei…
Second Life Facebook Style

Die größte 3D-Welt Second Life geht einen Schritt in Richtung Facebook. Die Profile, die man im Avatar über sich selbst anlegen kann, sind jetzt im World Wide Web einsehbar; man muss also nicht mehr einen speziellen Viewer benutzen.
Krypton Radio schreibt: San Francisco based Linden Lab (LL), creators of the virtual world Second Life (SL), have taken the next step in what appears to be their overall plans to merge SL with the social media craze that has been sweeping the internet for many years now. The public profiles of SL users have now been changed to work more like the well known Facebook wall, allowing other users to post comments on the profiles of anyone who has it turned on, and it’s turned on by default. Originally a users profile could only be seen by another user while logged-in and in-world, but as Linden Lab pushed its next-gen Viewer project, it moved the profiles to website based.

Die Geschäftsidee von von LindenLab unterscheidet sich überhaupt nicht von der anderer sogenannter „sozialer Netzwerke“. Es geht immer und ausschließlich darum, die Daten und das Nutzerverhalten zu loggen und zu verkaufen. Das ist bei Google Mail ja auch nicht anders. Diese Unternehmen vertrauen darauf, dass 95 Prozent alles Nutzer dämlich sind und sich das gefallen lassen. Damit liegen sie richtig.

Man kann das Schlimmste verhüten (vgl. Screenshot):
To adjust your privacy settings, log into your profile via https://my.secondlife.com/ Go to Settings, then Privacy, and you can set your Feed setting to Nobody. This will prevent anyone from using your Feed/Wall, and your other settings can only be set to a minimum of friends if you want to hide it from the general public. Also, the web-profiles work independently of your client, no matter what version you use. Using an older client will not disable this, you will still need to log into your web-profile in order to change your settings.
Pin-up 2.0
Bastard-Politik: followd mir, ihr Mashups!
Meedia.de: „Steffen Seiberts Google+-Account ist ein Fake (…) Der Betreiber des Fake-Profils remixt Ausschnitte aus Seiberts digitalem Leben zu einem Google+-Mashup.“
Mashup? Mein frisch erworbenes Taschenwörterbuch Englisch (1584 Seiten, Langenscheidt 2011) kennt das Wort nicht. Zugeben: das Wort ähnelt der im Deutschen wohl bekannten „Matsche“, und „zusammengematscht“ ist irgendwie zu lang, unrhythmisch und auch ein heller Schimmel („auseinandergematscht“ geht gar nicht).
Wikipedia hilft: „Mashup (von englisch to mash für vermischen) bezeichnet die Erstellung neuer Medieninhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte. Der Begriff stammt aus der Welt der Musik und bedeutet dort im Englischen so viel wie Remix (vgl. Bastard Pop). In den deutschen Sprachraum wurde der Begriff rund um das Schlagwort Web 2.0 importiert, da Mashups als ein wesentliches Beispiel für das Neue an Web 2.0 angeführt werden.“
Was ist verwerflich an der nahtlosen „(Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte“? Ob nun Seibert höchstpersönlich sinnfreie Textbausteine produziert („Kanzlerin verurteilt Anschläge scharf“, „Kanzlerin verurteilt Anschläge nicht“ [aber hallo?]) oder jemand anderes – spielt das irgendeine Rolle?
Bastard Pop – der Begriff gefällt mir. Ich schöpfe hiermit einen neuen: Bastard-Politik bedeutet, dass jemand bereits bestehende politische Sprechblasen neu zusammenmatscht, dass sie neu aussehen, es aber nicht wirklich sind. Natürlich wusste ich schon im voraus, dass ich nur von Fakes umgeben bin. Das Leben ist eine Blase!
Nein, falsch: Das Leben ist in Wahrheit Second Life, und der das hier schreibt, ist im realen Leben der oben abgebildete Avatar (links)!
Vielleicht ist auch Steffen Seibert gar nicht echt, sondern nur der wahre Heino ein Avatar. Zu den Inhalten würde das ja passen.
Avatare sehen dich an
Shipwreck 2.0
Battlefield
Gesehen auf der italienischen Sim Kassarya, „la citta‘ di Pietra“.
Fachliteratur im Fachbuchhandel
Heute will ich eine Fachbuchhandlung empfehlen – Outerland Otherland in Berlin-Kreuzberg. Ich hatte ja von je her ein Faible für Bücher jenseits des Mainstreams. Bei Science Fiction bin ich sehr anspruchvoll, da sollte es schon mindestens das Niveau von Stanislaw Lem sein. Schwer, etwas Vernünftiges zu bekommen. Ich darf aber nicht jammern. Ich habe ja schon einige Sciene-Fiction-Stories veröffentlicht. Also könnte ich mir meine Bücher auch selbst schreiben.
Fantasy lese ich gar nicht, außer John Norman John Norman, obwohl das Trash ist.
Nachdem ich jetzt im Mainstream-Buchhandel mehrere Male vergeblich versucht hatte, eines seiner Bücher in englischer Sprache zu bekommen, war ich genervt. Es würde drei Wochen dauern und es gebe keine Garantie, dass es funktionieren würde, eines seiner Werke zu bestellen, sagte man mir achzelzuckend. Das darf doch nicht wahr sein? Der Kerl hat Millionen davon verkauft!
Auch online ist es schwierig mit Norman. Die 29 Fantasy-Romane des Gor-Zyklus sind bei Amazon kaum oder gar nicht erhältlich. Bei ebay erzielen die vergriffenen englischen Ausgaben Liebhaberpreise ab 50 Euro und mehr. Ich bin doch nicht blöd…
Immerhin hatten sie bei Otherland zwei Bücher Normans, aber leider in Deutsch. Mir wurde fachlich qualifiziert (ja, die beraten da ganz hervorragend!) versprochen, die neue Übersetzung sei besser als die der älteren Ausgaben – man hatte damals die Sex-Szenen fast alle gestrichen und sich auch sonst keine Mühe gegeben. Die meisten seiner Bücher standen eh auf dem Index. Auch wenn der Inhalt der Gor-Bücher hanebüchener Blödsinn sind: Einen Autor, der eine riesige Auflage hat, vierzig Jahre lang schreibt, dessen Bücher aber in Deutschland komplett totgeschwiegen werden – den muss man einfach mal in gebundener Papierform lesen.
Tajuk Oasis
Tajuk Oasis, Gor in Second Life
Three Moons of Gor
Credits: Duska Resident
Cogito ergo avatar sum
Botinnengang
Nein, das ist nicht Heidi Klum 2.0.
CPQO
Ja, das ist mein Avatar, der da zu sehen ist. CPQO soll vermutlich heißen: Concilium Populusque Ostiarum.
Die virtuelle Stadt heisst Ostia, sollte also so dekliniert werden wie Roma, aber ist concilium o-Deklination und ein regelmäßiges Neutrum? Mein großes Latinum liegt doch schon 45 Jahre zurück und ist etwas verblasst… (Tag „Science“ natürlich wegen der sprachwissenschaftlichen Frage..).
Klimakiller Internet revisited
German Internet AngstTM reloaded: Das Internet ist nicht nur pöhse und voller PrOn Pornografie, sondern verbraucht auch noch viel zu viel Energie!
Die Berliner Mottenpost Morgenpost schreibt: „Auch der Stromverbrauch eines Second-Life-Avatars ist nicht zu unterschätzen. Wenn man den Verbrauch der Spielecomputer sowie der 4000 Second-Life-Server berücksichtigt, ergibt dies einen Jahresverbrauch von 1752 Kilowattstunden.“
Zu dumm, dass es man jetzt im Internet auch noch nachschauen kann, wo ihr das abgeschrieben habt. Zum Beispiel steht das auch hier (24.09.2007) oder bei Welt Online (25. Mai 2011): „Demnach soll das Web um 2030 bereits so viel Strom verbrauchen, wie heute die gesamte Weltbevölkerung.“ Das Web? Wisst ihr überhaupt, was das „Web“ ist? Zumindest ist es kein Synonym für „Internet“, ihr Holzmedien-Dödel. Mit dem Strom, den das Usenet verbraucht, könnte man vermutlich eure Offliner-Birnen erleuchten.
„Allein das Internet verursacht durch seinen Stromverbrauch weltweit inzwischen ebenso viel CO2-Ausstoß wie der Flugverkehr, errechnete das Freiburger Öko-Institut. (…) Wenn man den Verbrauch der Spielecomputer sowie der 4000 Second-Life-Server berücksichtigt, ergibt dies einen Jahresverbrauch von 1752 Kilowattstunden (hatte ich das nicht schon irgendwo gelesen? War das nicht die Doktorarbeit von Guttenberg?) für jede der virtuellen Gestalten in dieser virtuellen Welt. Umgerechnet bedeutet dies einen CO2-Ausstoß von 1,17 Tonnen pro Jahr, wie der US-Autor Nicholas Carr berechnet hat. Wie das weitergeht, hat Greenpeace mit einer international angelegten Studie untersucht. ‚Wie schmutzig sind Deine Daten‘ ist der Titel einer Untersuchung…“ (O Wunder! Der Link kam von der taz!)
Ich vermute zugunsten der Mottenpost Morgenpost, dass denen nur der Artikel aus dem Jahr 2007 (der auf einem Blog-Posting aus dem Jahr 2006 fußt) versehentlich auf den Boden des Archivs gefallen ist, jemand den aufgehoben und entsetzt aufgeschrien hat: „Second Life? Kinderpornografie!„, und dabei ist der Artikel dann falsch in „Aktuelles“ eingeordnet und heute noch mal publiziert worden.
Stimmt nicht? Mein E-Mail-Programm von heute kann nicht irren! „Diese Nachricht wurde als Junk eingestuft.“ Sag ich doch. Qoud erat demonstrandum.







































