Miscellaneous, revisited

Bilwi

Fotografiert in Bilwi aka Puerto Cabezas, Atlantiküste Nicaraguas, 1981. Jetzt habe ich fast alle Fotos aus dem nachrevolutionären Nicaragua online; es fehlen nur noch wenige, die aber nicht viel aussagen. Damals, an einem Sonntag, versammelten sich einige Leute vor unserer Herberge („La Costeña“ – gibt es wohl nicht mehr) und man sagte uns, die spielten ein illegales Glücksspiel, eine Art Bingo, das die Sandinisten verboten hätten. Es war wohl auch so. Aber karibische Stimmung pur.

Ich habe noch mal in meinem Reisetagebuch geblättert, die Schrift verblasst schon.
29.11.1981: Der Kommandant von Leimus (vgl. Die Küste der Miskito, 05.02.2011) glaubt, das amerikanische Volk sei für Nicaragua, nur die Regierung nicht.
03.12. Ein Farbiger warnt uns vor den Spionen der Sandinistas. Die Bewohner der Küste sind den Einfluss eines alles kontrolierenden Staates wohl nicht gewohnt. Den Einreisestempel bekommen wir nach einem halben Tag Wartezeit. Schwierigkeiten haben sie wohl mit dem Datum der Visa und damit, dass einer nicht weiß, was der andere schon gemacht hat. Wir sind offenbar die ersten Touristen nach dem Sieg der Revolution. In der moravischen Kirche wird in Englisch und Miskito gepredigt. Überhaupt sind die Miskito auf dem schmuddeligen Markt sehr freundlich bei Englisch sprechenden Leuten. Der Markt ist verboten für Fahrzeuge aller Art und borrachos.

And now for something completely different oder: Was sonst noch so geschah.

Bei den Ruhrbaronen könnt ihr etwas über die NASA, die Feuer und die Macht der Bilder lesen. „Es ist ehrenwert und richtig, über die schlimmen Brände zu berichten. Zumal sie vermutlich wirklich Folge von Klimawandel einerseits und Bolsonaros Umweltpolitik anderseits sind. Aber wenn man es mit unlauteren Mitteln tut, dann gibt man den Bolsonaros dieser Welt einen weiteren Hebel in die Hand.“ Die NASA bleibt auch sachlich und stimmt nicht in die allgemeine Hysterie ein.

Dazu passt: Ein Wahlhelfer gibt zu, dass er die Wahl in Brandenburg ein wenig.gefälscht hat. Er hat es vielleicht gut gemeint? Ich war bei derselben Wahl Leiter eines Wahllokals in Berlin – bei mir wäre das nicht passiert. Da müssen richtige faule Trottel am Werk gewesen sein. Die Stimmen werden immer drei Mal ausgezählt – und immer von anderen. Jedenfalls, wenn ich das Sagen habe.

And now for something completely different und zu etwas Gutem, Schönen und Wahren. Das Proletariat in Berlin hat einen großartigen Sieg im Klassenkampf errungen. „Der erste Gesetzentwurf von Lompschers Mietendeckel sieht Obergrenzen ab 3,42 Euro vor – auch für möblierte Wohnungen. Eigenbedarf nur noch mit Genehmigung.“ Die üblichen Verdächtigen haben natürlich Schaum vor dem Mund.

Dazu passt auch ein interessanter Essay der Neuen Zürcher Zeitung: „Macht uns der Computer zu Kommunisten? – Weil der Staat zu wenig Informationen hatte, um den Markt zu steuern, sagt der chinesische Unternehmer Jack Ma. Das sei heute anders. Mit Daten lasse sich jeder Markt beherrschen.“ Geht doch!

Ich verstehe übrigens jetzt, warum Johnson den Brexit ohne Deal will. Der Guardian erklärt es: „…no deal would mean UK did not owe Brexit divorce bill“. Ganz großes Kino. Wenn die Briten nicht bezahlten, dann könnte Resteuropa nur einmarschieren, oder was? Oder die Auslandskonten der Briten einfrieren?

By the way: Das Abo des Guardian habe ich nicht bereut. (Die Washington Post werde ich aber kündigen.) Es gab jetzt die vermutlich erste Straftat im Weltall. Die hatte der Guardian eher als deutsche Medien, die schreiben nur ab.

bstorfer Weltkarte
Credits: Wikipedia/gemeinfrei

Die Ebstorfer Weltkarte kannte ich gar nicht, eine unverzeihliche Bildungslücke.

Ganz klein und dämlich fühle ich mich auch, wenn ich lese: „Physiker haben erstmals Photonen aus der Sonne mit Photonen aus dem Labor verschränkt – über 150 Millionen Kilometer hinweg.“ Wie meinen?

Kasra

Ich muss jetzt weiterbauen 2.0. Die Skyline sieht schon ganz ordentlich aus. Morgen muss ich um 5.15 Uhr aufstehen, also ran ans Werk!

Unter Polygonen, revisited

KasraKasraKasraKasra

Ich habe keine Zeit zum Bloggen und muss das Publikum leider daher wiederholt mit politisch irrelevanten Polygonen belästigen.

Mein Avatar besichtigt gerade mein sein neues virtuelles Hauptquartier, das ein bisschen zu protzig ausgefallen ist – aber man gönnt sich ja sonst nichts. Ich bin einigermaßen im Plan, aber ab jetzt, da die meisten Gebäude stehen, wird es extrem fummelig bei den Details. Ganz unten der Hauptplatz der virtuellen Stadt, die ich gerade baue. Mein Avatar sitzt nicht traurig herum, sondern wird vom Animations-Skript in der Sitzbank zu der Stellung gezwungen. Viele Pflanzen und weiteres Dekorationsmaterial fehlen noch.

Unter Polygonen

Kasra

Die virtuelle Sache nimmt architektonische Gestalt an und wird ab Oktober auch ein eigenes Blog haben. Das ist auch gerade die Entschuldigung dafür, beim Bloggen unstetig zu sein.

Everything simplified, miscellaneous and kafkaesque

Brexit
Source: Pulse of Europe – Canarias

By the way: Greta Rackete heißt jetzt Maria-Jeanne d’Arc. Ganz wenig Likes auf Fratzenbuch – entweder ist die Pointe zu schwer zu verstehen oder alle missbilligen meine suggestive These, bestimmte Frauentypen seien die Basis für moderne Massenhysterie im Sinne Le Bons und Elias Canettis.

Ich hatte viel zu tun in den letzten Tagen, auch die zwei drei Sims sind noch nicht fertig, ja, der Bau hängt im Plan zurück; im Vergleich zum Stand von vor acht Tagen hat sich aber viel getan – ich habe jetzt und mittlerweile auch eine gesamtarchitektonische Idee.

secondlife

And now for something completely different. Lesebefehl vom Schockwellenreiter: Culture and Cognition – Essays in Honor of Peter Damerow (Open Source). Nur für Kaltduscher.

Miscellaneous: The Guardian: Schoolchildren in China work overnight to produce Amazon Alexa devices. Friedrich Engels hätte seine wahre Freude daran.

Der Europarat stellt der deutschen Regierung ein vernichteten Zeugnis aus beim Kampf gegen Korruption. Zitat aus dem Tagesspiegel:
Auch die Anzeigepflichten für Abgeordnete gehen den Experten nicht weit genug. Sie sprechen sich insbesondere dafür aus, dass Parlamentarier ihre Unternehmensbeteiligungen auch dann angegeben müssen, wenn sie unter dem derzeit für die Offenlegung geltenden Mindestanteil von 25 Prozent liegen. Beim Thema Offenlegungspflichten wirft der Evaluationsbericht dem deutschen Parlament sogar eine „Blockade jeglicher künftiger Reformen“ vor. Schon klar.

Da wir gerade dabei sind, genau hinzusehen, wo es gewaltig stinkt –
Telepolis: Scharfe Kritik an der ARD. Mit dem Filmbeitrag „Krankenhäuser schließen – Leben retten?“ soll der beitragsfinanzierte öffentlich-rechtliche Sender Werbung für die Studie der Bertelsmann Stiftung betrieben haben. Was ist dran an dem Vorwurf? Alles. Was zu erwarten war.

And now for something completely different. In China fahren die Züge bald 400 km/h schnell. Deutschland setzt weiterhin auf stinkende Privatautos und Flugzeuge für Kurzstrecken. Flughäfen zu Wäldern oder so!

Ich empfehle einen nüchternen Artikel im Tagesspiegel – ein Interview mit Christian Walburg): Was genau ist Ausländerkriminalität? „Kein Hintergrund bestimmt uns einfach. Das müsste man nur noch so popularisieren, wie Donald Trump redet. Wenn man da Katja Kipping oder verklemmte Sprachblasenfacharbeiter ranlässt, versteht das niemand oder das Volk wendet sich mit Grausen ab.

Es gab ein großes Hallo im Antideutschen-Forum auf Fratzenbuch. Die Ruhrbarone titeln: Liebe Amerikaner, lasst uns mit diesen Deutschen nicht alleine! Richtig: Linkspartei, AfD, SPD – gleich drei große Parteien stehen für einen antiwestlichen Nationalpazifismus. Falsch: … die USA sind das intellektuelle Zentrum der Welt. Immerhin kann man über die Thesen wunderbar diskutieren.

Washington Post: Israel unveils Franz Kafka’s papers after a legal battle that was, well, Kafkaesque. Schön zu lesen.

Auf Empfehlung eines Lesers: Knuttis grüner Schatten. Ein einziger Autor verfasst auf Wikipedia praktisch im Alleingang die Einträge zu «Klimaleugner», «Energiewende» und «Reto Knutti» . Widerspruch duldet der Vollzeit-Wikipedianer nicht. Hinter dem anonymen Vielschreiber versteckt sich der Aktivist Andreas Lieb. Wer bezahlt ihn? Gute und einzig richtige journalistische Frage. Wieder ein Argument mehr, Wikipedia auf Deutsch bei politischen Fragen nicht ernst zu nehmen.

Einen habe ich noch. Wenn schon Wodka, dann einen, der im Dunkel leuchtet.

Simdesign

sim second lifesim second lifesim second lifesim second lifesim second life

Im August werde ich wohl kaum zum Schreiben von Büchern kommen. Ich wurde beauftragt, drei (Gor-) Sims in Second Life zu bauen – also ein Environment für Fantasy-Rollenspieler. (Lektüre für deutsche Ignoranten und Bedenkenträger: Returning to Second Life). Die Auftraggeberin, die in Texas lebt, zahlt monatlich rund 500 Dollar, um die drei Sims zu unterhalten. (Es gibt andere Hobbys, die ähnlich teuer sind.)

Am Anfang ist alles wüst, platt und leer, und nur der Geist des Gamedesigners schwebt über den Wassern. Oben kann man zwei Sims am „Boden“ erkennen, ich bin noch beim Terraforming. Über der Sim habe ich eine temporäre Plattform eingerichtet, auf der ich vorab einige Gebäude platziert habe, die ich später unten verwenden will. Der Client, den ich verwende, erlaubt natürlich das Heran- und Herauszoomen.

Aktuell arbeite ich am Tunnelsystem. das aus Mesh-Bausteinen besteht (die ich aber kaufe und dann modifiziere – für das fucking manual von Blender hatte ich immer noch keine Zeit).

Der Screenshot in der Mitte zeigt Details des Clients beim „Bauen“. Ich habe zehn Jahre Erfahrung damit und lerne immer noch. Darunter das Ergebnis – eine Art Säulenhalle (es ist zu kompliziert, den Zweck einer Skybox auf Gor-Sims zu erläutern).

Anfang September ist „Eröffnung“. Ich hoffe, ich werde rechtzeitig fertig sein.

Ianda

Ianda

Eine (Mit-)Spielerin (aus Brasilien) in Second Life (Gor) hat auf Facebook ein Album mit mehr als 70 Fotos erstellt, die die virtuelle Stadt Ianda zeigen. Ianda habe ich 2016 für Rollenspieler bzw. deren Avatare gebaut. Die Stadt besteht aus ca. 20.000 Polygonen mit jeweils rund sechs Oberflächen, die jeweils andere Texturen habe.

Für Ianda brauchte ich ungefähr einen Monat Arbeit, täglich jeweils mehrere Stunden. Das ist natürlich ein Hobby – die Bezahlung steht in keinem Verhältnis zur Arbeitszeit.

Der ausgewählte Screenshot zeigt einen Teil des Stadttores mit Steckbriefen: Wer die gezeigten Avatare fängt, tot oder lebendig, bekommt von mir eine (virtuelle) Belohnung. Die Spieler kamen mir irgendwann in die Quere oder wollten mir (vergeblich) ans (virtuelle) Leber.

Avatare sehen dich an, reloaded

avatar

Ich muss vier Tage 12 Stunden arbeiten, vielleicht komme ich nicht dazu, etwas Substanzielles zu bloggen.

Avatarinnen schauen dich an

avatarin

Ist natürlich ein Mesh-Avatar. Die sind schwierig herzustellen.

Avatarinnen schauen Dich an, reloaded

avatar

Avatare sehen dich an, revisited

avatar

In anderen Welten sehe ich ganz anders aus (nur nicht blau).

Leitend, reloaded

STA meeting

Virtuelles Treffen der virtuellen Southern Trade Alliance in der virtuellen Stadt Esalinus samt einschlägigem virtuellen Medienbericht.

Ich (links, gestikulierend) leite die Versammlung. Irgendwie habe ich ein Faible für das Leiten – in allen bekannten Welten.

Andere über mich

avatar

Ich weiß nicht, warum ich gerade so etwas posten muss; vermutlich, weil ich Liebeskummer habe. So etwas kommt vor.

Ist ein Avatar so, wie man selbst ist? Meine Theorie, metaphorisch gesprochen: Nein, das gelingt niemandem. Hier also das, was andere Avatare in Second Life über mich sag(t)en:

[15:19[15:19] Kronn Zessinthal: I never met a man with so many enemies

[05:28] Stuart McKeenan: i know you are a stubbornmule with a dominant attitude, no matter what you do. but i also know you know your stuff.

Mein Avatar reitet da übrigens im Sandsturm in der Tahari-Wüste auf einer Kaiila. Das wäre jetzt auch ganz nett, in der Negev oder Gobi, ich hasse Kälte.

Motto: 5th Aphorism of the Codes: „When you would hunt, hunt as the sleen hunts. Tenacious, silent, and without mercy.“

„Know your enemy and know yourself and you can fight a thousand battles without disaster.“ (Sun Wu Tzu)

How well do you respond to criticism?

firestorm

Ich musste gerade online eine kleine Prüfung ablegen, weil ich mich für das Support-Team des Firestorm-Viewers beworben habe. Die Fragen fand ich lustig:

Frage: What’s the first thing to do when someone asks a question?
Antwort: I tell him that the question is great. :-) Seriously: I need to make sure that I understood the problem properly.

Frage: Someone (not a support team member) who answers a support question with bad advice or wrong information?
Antwort: Audiatur et altera pars.

Frage: Someone seeking help who responds to your followup questions and suggestions in an aggressive and defensive manner?
Antwort: I tell him: Don’t solve the question of guilt, solve the problem.

Frage: Someone seeking help who is polite but doesn’t understand your suggestions?
Antwort: I tell him to be patient, because I made all mistakes already when I was new in Second Life. I understand his feelings.

Frage: How well do you respond to criticism?
Antwort: Depends on the criticism.. :-) The users need support, but the support do not need users. That should be clear if nothing else works.

Frage: Describe a time when you had to admit to one or more people that you were wrong about something. How did you feeling while doing it? How did it work out? Would you be comfortable doing that in a public context?
Antwort: I’ve been experiencing drama for 10 years in role playing communities. I have been a moderator for roleplay for eight years. It can’t get any worse. :-)

Business in disguise

gor

Auch Avatare müssen über Geschäfte reden, meiner (rechts, in meinem virtuellen Büro in Ianda) plaudert gerade mit einem als Kaufmann verkleideten Killer, der wichtige Informationen brachte #rollenspiel #secondlife #gor

Sexy Avis

avatare

Ist denn schon Sommerpause auf burks.de? Mitnichten, aber ich darf mich – die gütige Erlaubnis der Leserschaft vorausgesetzt! – bei vier freien Tagen dem Müßiggang und dem Unsinn widmen und mich (morgen) körperlich ertüchtigen!

Mein Avatar (Mitte, wie immer misstrauisch und schwer bewaffnet) ist hier mit zwei Bodyguards unterwegs in Gor/Second Life, einige Frauen sind begeistert: „[13:49] Damariah: ((have to say sexy avis men))“.

MISCELLANEOUS

dancer in Ianda

Das Uninteressanteste zuerst: „Nach einem großen Medienwirbel um 2007 ist es heute still geworden um „Second Life“. Dabei sind rund eine Million Nutzer ihrem Zweiten Leben treu geblieben. Das dortige Bruttoinlandsprodukt beträgt rund 500 Millionen Dollar, mehr als in manch realem Kleinstaat.“ (Der Spiegel, 31.03.2018)

Ich gehöre dazu. Die Taverne auf dem obigen Screenshot habe ich auch gebaut.

And now for something completely different. Neues Deutschland: „Humanistischer Gegenentwurf zur rechten Intelligenzia. Mit der »Antwort 2018«-Erklärung gibt es nun Kontra für Lengsfeld und die Neue Rechte“.

Ich finde die Diskussion zum Würgen – sie besteht de facto aus dem Austausch von Textbausteinen, die man seit Jahren zu Genüge kennt. („Wissenschaftlich rechtsdrehend“ – habt ihr sie noch alle beim ND? „Erstunterzeichner*innen“ – das allein schreckt genauso ab wie jedes Wort von der Lengsfeld.)

And now for something completely different. Bini Adamczak, die hier schon lobend erwähnt wurde, sagt in der Schweizer WOZ: „Die Linke ist so fragmentiert, dass das Gemeinsame sehr schwer herzustellen ist“.

Leider schwurbelt Adamczak im schönsten Akademiker-Jargon daher, dass es nur so raucht. Wer unverständlich formuliert, soll sich nicht wundern, dass niemand sich dafür interessiert: „fordistische Beziehungsweisen“, „Individualisierung und Fragmentierung“ (das könnte Katja Kipping nicht besser), „vom Stalinismus desavouiert“, „das Phantasma von Homogenität, Einheit und Repräsentation“, „die Begrenztheit ihrer eigenen Perspektive reflektieren“. Neinneinnein.

Adamczak hat aber immer etwas Interessantes und Neues zu sagen, wenn man sich der Mühe unterzieht, sich durch den Text zu quälen. Das Interview ist lesenswert.

And now for something completely different. Die Bloggerin „Notaufnahmeschwester“ wettert auf Krautreporter gegen die „Lappen: „Ich arbeite seit 20 Jahren in der Notaufnahme. Aufregender Job? Sicher, aber anders, als ihr denkt. Denn nur etwa fünf Prozent der Patienten kommen mit einer lebensgefährlichen Krankheit oder Verletzung zu uns. Über die anderen schreibe ich in meinem Blog …“

Jetzt kommt mein „aber“. Warum stellt sie nicht die wichtigen Fragen? Zum Beispiel: Warum fährt die Feuerwehr Leute in eine Notaufnahme, obwohl diese augenscheinlich keine Notfälle sind? Warum fährt die Feuerwehr jeden Betrunkenen, der irgendwo herumliegt oder nur so tut, als sei er betrunken, in eine Notaufnahme? Warum werden „Kranke“, die mit „Rückenschmerzen“ oder einer kleinen Schnittverletzung (die sich mit einem Pflaster „heilen“ ließen) in eine Notaufnahme kommen, dort überhaupt angenommen, anstatt sie wieder nach Hause zu schicken? Ja, bitte? ich warte auf Antworten!?

And now for something completely different. Im Tagesspiegel lese ich über Trump und den Atomdeal mit dem Iran: „Trump nennt das Abkommen den ’schlechtesten Deal aller Zeiten‘. Im Wahlkampf hat er versprochen, ihn zu kündigen – es sei denn, der Iran stimmt Nachbesserungen zu. Trump fordert zusätzlich einen Stop der Entwicklung weitreichender Raketen; die Mullahs sollen die Unterstützung von Terrorgruppen wie Hisbollah und Hamas einstellen und ihre Revolutionsgarden nicht mehr im Irak und in Syrien einsetzen.“

Trump hält schon wieder ein Wahlversprechen? Eine Katastrophe für die deutschen Medien! „Briten, Franzosen und Deutsche haben den Deal eingefädelt und vorangetrieben.“ Ach? Die Europäer wollen also, dass Terrorgruppen finanziell unterstützt werden, womöglich mit meinen Steuergeldern? Das lässt ja tief blicken.

Ich muss jetzt leider arbeiten, sonst könnte ich mich noch weiter und mehr aufregen.

The Fair of Se’Var

kulturelle Aneignung

Es würde jetzt zu weit führen zu erklären, warum mein Avatar (der mit der weißen Tunika) da im Hintergrund sitzt. Ein Teil dieser Antwort würde die Bevölkerung auch verunsichern. Aber auf Fratzenbuch kann ich derartige Screenshots eben nicht posten.

„There are four such fairs, administered by the merchants, held annually in the vicinity of the Sardar, those of En’Kara, En’Var, Se’Kara and Se’Var.“ (Players of Gor – Gorean Saga)

Virtueller Safe

virtueller safe

Wenn ich real auch so viel Geld hätte wie mein Avatar, der hier gerade seinen virtuellen Banksafe begutachtet, brauchte ich nicht mehr zu arbeiten. Man fühlt sich wie Dagobert Duck.

Arbeitsititel: Port Shilo

simsimsimsimsimsim

Ich hatte Zeit, wieder einmal eine Gor–Sim in Second Life zu bauen. Der – geringfügig bezahlte – Auftrag war, etwas mehr „Nördliches“ zu schaffen. Palmen und tropische Gewächse waren also nicht erwünscht. Die Sim ist nur klein und wird nur wenige Spieler für das Rollenspiel beherbergen.

(Nicht weiterlesen, wer sich nicht für Technik interessiert.) Die Sim hat 5000 Polygone, von denen ich rund 2800 verbraucht habe. Auf dem oberen Screenshot kann man erkennen, dass der mittlere Baum von denen auf dem Felsen nicht richtig gerendert worden ist. Der Grund: Mesh-Objekte sind in einer bestimmten Distanz („draw distance“) gar nicht mehr zu sehen. Mesh hat sich aber durchgesetzt, Sculpties sehen einfach nicht so gut aus und sind außerdem „laggier„. Die Höhlen (vgl. 2. Screenshot von unten) sind komplett aus Mesh – die musste ich aber zusätzlich kaufen, da ich immer noch nicht genug Zeit und Lust hatte, das Handbuch für Blender zu studieren.

Ja, wer mir schmeicheln will, darf mich ruhig Spiele-Designer nennen, aber auf Hobby-Niveau.

Ianda, City of Gor und politisch irrelevant sowie inkorrekt

ianda

Noch einmal – weil in Eile – etwas Unpolitisches und total Irrelevantes: Meine virtuellen Heimatstadt Ianda (die ich auch selbst erbaut habe) #game_designer #second_life #gor

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