Kein goldener Boden
Heute bin ich 1.21 hrs gelaufen und war eh verschwitzt. Da ich dieses Problem noch kurz lösen wollte, machte ich mich ans Hämmern, Sägen und Bohren. Das gestaltete sich komplizierter, als ich zunächst vermutet hatte. In meinem Bad scheint keine Wand wirklich rechteckig zu sein. Ich verschiebe das Grobe jetzt auf morgen. Bah. Ich habe keine Lust, mit meinen zarten Schriftstellerhänden vollends unter die Handwerker zu geraten, obwohl das Handwerk einen goldenen Boden haben soll, die Schriftstellerei jedoch nur selten.
Unter Angströhren
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Burks über den Zylinderhut (auch bekannt als Angströhre), den Biberhut, John Hetherington, die klassische Kopfbedeckung des eleganten Herrn in der Revolution und der höheren Stände im Kapitalismus. (Ich habe jetzt ein Mikrofon, muss aber noch damit üben.)
Laufstyle

Der Tipp der des Joggens kundigen Leserschaft war Gold wert (bzw. Atemluft). Wer langsam läuft, kann länger. Aber am Sonntag Morgen bei optimalem Laufwetter macht es auch Spaß. Ich kann ja schon fast den Angriff auf die zehn Kilometer wagen. Mal sehen, was die Waage gleich sagt.
Angriff auf die Stunde gelungen

Na also. Erschwerend: ich bin zu einer suboptimalen Zeit gelaufen. Erleichternd: Es war wieder optimales Laufwetter. Als meine Füße dann doch schwer wurden, blies mir ein sanfter kühler Wind ins Gesicht. Die Strecke ist ausbaufähig, aber zunächst gesetzt. Ich werde jetzt in Angriff nehmen, ein paar Kurven im Görlitzer Park mehr zu laufen.
Vielleicht sollte ich doch ein anderes Shirt nehmen – die Leute starren mich immer an, als sei ich eine Reinkarnation von Breivik. Oder ich sollte ein Smiley aufnähen. Oder lächeln. Das kann ich aber nicht, wenn ich laufe.
Es geht voran, Update

Wasser und Kohlenhydrate
Heute habe ich nach 32 Minuten schlapp gemacht und mich mehr kriechend als laufend zu meinem Fahrrad geschleppt. Peinlich. Lag es vielleicht daran, dass mir die des Joggens kundigen Leserinnen und des Laufens mächtigen Leser die falschen Ratschläge gegeben haben?
Ich habe auf das Frühstück verzichtet. Das war offenbar gar nicht gut, mit leerem Bauch zu jpggen (es war aber auch zu spät und schon brüllend heiß, ich akzeptiere eine Teilschuld).
Und sollte man während des Joggens trinken oder schwabbelt die Flüssigkeit dann laufhemmend im Magen herum?
Es geht voran
Es geht läuft voran: Eine längere Strecke, aber insgesamt schneller als vorher.
Begonnen hatte es bei 37 min 47 sec für 2.0´92 miles (2.92mi = 4.6992845km). Heute 3.31 miles (3.31mi = 5.3269287km) in 36.10 min. Morgen oder übermorgen werde ich die Strecke mal ausweiten und versuchen, weitere 10 Minuten dranzuhängen.
Und Sonntag berichte ich über das, was meine Waage sagt!
Mehr weiß ich nicht zu dem Thema zu berichten. Ich muss aber die Leere neben der Grafik noch mit Text füllen. Also bleibt nur: „Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.“
Das Wort zum Mittwoch
Bio ist nicht gesünder, nur teurer
Welt online: „Viele Verbraucher schwören auf Bio-Lebensmittel – auch, weil sie angeblich gesünder sein sollen als normales Essen aus dem Supermarkt. Eine Meta-Analyse von Hunderten Studien entlarvt dies als Irrtum.“
Natürlich: „Bio“ ist ein Placebo der neuen Mittelschichten und eine ziemlich teure Attitude, ein Lebensstil, vergleichbar mit den Kleidermoden von Jugendkulturen. Und natülrich eine Abzock-Masche der „Bio“-Firmen.
Running and Encrypt Devices

Dieselbe Zeit, aber ein bisschen weiter. Es geht voran.
Nur für die besorgten Leserinnen und stirnrunzelnden Leser, die meinen, ich wäre, weil ich ein Smartphone mit GPS und Jogger-Devices benutzte, auf die Seite der Datenkraken gewechselt: Ich mach es denen immer noch so schwer wir möglich. Ja, ich habe auf encrypt geklickt!
Die Zukunft der Pornoindustrie

Der Technologieforscher Jonathan Coopersmith im Interview mit der taz:
„Ein zukünftiges Ziel der Pornoindustrie wird die Verschmelzung von virtueller Realität und reiner Realität sein. Die Pornografie könnte zukünftig ein wichtiger Faktor sein, bei dem Versuch die Kluft zwischen Realität und Sehnsucht zu schließen.“
Endlich mal jemand, der den Finger am Puls der Zukunft hat und auch meine Meinung teilt. Man sollte ihm Second Life empfehlen.
Am Rande vermerkt: „Technologie“ sei eine falsche Rückübersetzung aus dem Englischen und Griechischen und zudem Blähdeutsch, sagt der Sprachpapst Wolf Schneider. Die aktuellen Wörterbucher sehen das anders: Technologie sei die Wissenschaft von der Technik. Ein hässliches Wort ist es aber trotzdem. Mir gefiele „der Technikforscher“ besser. Also:
Der Technikforscher Jonathan Coopersmith im Interview mit der taz: Ein Ziel der Pornoindustrie für die Zukunft wird sein, Realität und virtuelle Realität zu verschmelzen.
Nur 394 kcal, Endomondo?
Für Attentäter und Assassines: Hier ist meine Laufstrecke. Heute war es jedoch tropisch schwül, und ich bin erstens viel zu spät losgelaufen, war zweitens noch ziemlich unfit (gestern Kneipe) und bin drittens total langsam getrabt. Immerhin bin ich bis zum Schluss durchgelaufen, ohne schlapp zu machen.
Ich soll 2200 kcal am Tag zu mir nehmen, wird mir vorgerechnet. Wenn ich mich gar nicht bewegte, verbrauchte ich 1861 kcal.
Nur 394 Kilokalorien verbraucht? Das ist ja ein ganzer Kuchen aus Käse, Schinken und Oliven (das Rezept hört sich lecker an). Oder auch: Gefüllte Brötchen mit Pilzen und Tomaten, Hähnchenkeulen a la Orange mit Gemüse, Seezungenröllchen mit grünen Bohnen, Paprika-Reis-Wraps, Seeteufel auf Creme-Spinat, Makkaroni a la Putanesca, Hühnchen Oriental mit Sojasprossen, Kartoffel-Käse-Plätzchen, Gemüselasagne mit Ziegenkäse, Tallarines mit Hühnchen und Rosinen….ahhhhh. Ich habe Hunger!!!!
Dieses Endomondo ist ein App (ein Zusatzprogramm) für ein Smartphone. Es spioniert einen zwar aus, aber die Features sind lustig. Wie messen die denn meine „Hydradition“ – und was ist das?
Klein Burks, fröhlich
Klein Burks, vermutlich 1957 oder 1958.
Gefällt mir und gefällt mir nicht
Andere Leute schreiben Fratzenbuch mit ihren Intimitäten voll, ich nicht. Aber wie Teile meiner Wohnung aussehen, kann jeder wissen – ich erlaube ja auch Besucher. Gestern musste ich hier hart arbeiten: Ich habe einen alten Autogeiser (Stiebel Eltron) hinter der Dusche entfernt. Ich bin mir nicht sicher, ob das Ding so heißt; vielleicht sagt man in Neusprech auch „Gas-Vorratswasserheizer“. Das Teil muss schon angebracht worden sein, bevor meine Wohnung eine Heizung bekam und ist bestimmt dreißig Jahre alt. Es war ziemlich mühsam, die Schrauben zu lösen, ohne die Wand zur Küche mit einzureißen. Ich werde also ein wenig mauern müssen. Der Boden hinter der Dusche (dort, wo die Sonne nie hinscheint) sieht nicht gut aus. Teile meines Hauptwasserhahns scheinen auch zu fehlen. Das gibt ein Gewerkel und Gefummel…
Sweet Memories of Mexico
In diesem Hotel in Mexiko Stadt bin ich 1979 und 1981 abgestiegen; und mit dieser (deutschen) Dame hatte ich dort einen one night stand, wie man so sagt, und da niemand sie kennt und sie sich seitdem verändert haben wird, kann ich das nette Foto auch hier veröffentlichen.
OMG?! Schweres Smartphone?

Man muss natürlich berücksichtigen, dass mein Smartphone vier Kilogramm wiegt und die Waage immer übertreibt.
Das nächste Etappenziel ist < 95, das Ziel in der Ferne eine Acht vorn. Immerhin habe ich heute meine 35-Minuten-Jogging-Strecke in 31 Minuten geschafft. Beim nächsten Mal werde ich die Strecke etwas verlängern und den Görlitzer Park erreichen und dort eine Runde drehen können, ohne vor den Augen der dort versammelten Damen tot umzufallen. Ich kann mich am besten selbst unter Druck setzen, wenn ich meine Lebensziele aller Welt mitteile, damit ich mich um so mehr schämen muss müsste, wenn ich sie nicht erreiche erreichte.
Fahr, fahn, fahn mit der Eisenbahn
Klein Burks, vermutlich 1957 oder 1958. Die Märklin-Lokomotive habe ich heute noch, und sie fährt auch noch.
Nachlese
Sicherheit beim Smartphonen, almost not found

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Nur um eines klarzustellen: Ich mache keine Werbung für Marken oder „Markenklamotten“, und fast sämtliche Sachen, die ich trage, kaufe ich in einem Kreuzberger Laden, der garantiert keine Nike-Schuhe führt. Ich bin dort Stammkunde seit fünfzehn Jahren.
Aber diese Turnschuhe habe ich in einer Notlage gekauft – die alten Laufschuhe fielen fast auseinander. Nachdem ich fast zwei Stunden entnervt diverse Schuhläden abgeklappert habe, fand ich endlich welche, die passten (vgl. Überschrift). Nike scheint die einzige Firma zu sein, die erschwingliche Treter für Männer anbietet, die auf großem Fuß leben. Und die gibt es zwischen Hermannplatz und U-Bahnhof Karl-Marx-Strasse nur hier.





























