Konstant variabel

variables Kapital

Die bürgerliche Presse belehrt uns auf’s Wunderbarste, was Kapitalismus ist und was ihn so treibt. (Das variable und konstante Kapital hatten wir schon durchgenommen.)

Mehr Arbeit und weniger Lohn erhöht den Profit (Mercedes). Das varibale Kapital wird billiger gemacht oder die Kosten entsorgt durch Entlassungen. (Volkswagen). Das dürfte unstrittig sein.

Jetzt aber die Preisfrage: Wie kommt die Höhe des Lohns zustande?

variables und konstantes kapital

Ganz einfach: Es gibt keine Konstante oder einen „fairen“ Lohn, wie uns die so genannte „Linke“ weismachen will. Die Höhe des Lohns ist ausschließlich ein Resultat des Klassenkampfes, den es nach den Apologeten des Kapitalismus gar nicht gibt – also das Ergebnis einer – politisch bewusst oder unbewusst – gestellten Machtfrage.

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Kommentare

9 Kommentare zu “Konstant variabel”

  1. Godwin am Juni 26th, 2026 8:38 p.m.

    Georg Schramm zitierte viele Jahren einen DER Kapitalisten schlechthin
    Waren Buffet

    der meinte, natürlich gäbe es einen Klassenkampf und seine Klasse – die der Reichen – führt und gewinnt ihn gegen die Armen…

    zum fairen Lohn spuckt die KI u.a. folgende Punkte aus:

    – Lebenshaltungskosten (Living Wage): Reicht der Lohn aus, um am Arbeitsort Miete, Lebensmittel, Energie, Mobilität und soziale Teilhabe zu bezahlen?
    – Inflation: Ein fairer Lohn muss die Teuerungsrate ausgleichen (Reallohnsicherung), damit die Kaufkraft nicht sinkt.

    dafür zu „kämpfen“ ist ja doch ok.
    da solltest du die Goldwaage mal wegpacken

    kann man eher am Begriff „Kampf“ ansetzen.
    kämpft man noch, oder schwuchtelt man schon?

    zum Thema an sich
    https://www.youtube.com/watch?v=Vl1E_PTsN44

  2. Albert Rech am Juni 27th, 2026 12:09 a.m.

    Durch den Verzicht auf Profit kann ein fairer Lohn gezahlt werden, so wie in der Deutschen Demokratischen Republik.

    Während die Arbeiter im Westen bei Daimler und Porsche für einen Hungerlohn ausgebeutet wurden haben die Arbeiter im VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau nicht nur einen fairen Lohn erhalten sondern sind auch Miteigentümer der Produktionsmittel gewesen.

    Durch den Verzicht auf Profit war es in der DDR auch nicht mehr nötig durch unnötige Innovation oder Investition dem tendenziellen Fall der Profitrate zu bekämpfen.
    So konnte der Trabant über Jahre unverändert auf den gleichen Produktionsmitteln produziert und an den Konsumenten geliefert werden, während sich die Automobilindustrie im Westen sinnlose Konkurrenzkämpfe geliefert hat.

  3. Jim am Juni 27th, 2026 9:35 a.m.

    @Albert Rech
    Spitzenmäßig! Ich lieg flach vor Lachen :⁠-⁠D

  4. nOby am Juni 27th, 2026 10:41 a.m.

    Ist das Satire?

    Albert Rech am Juni 27th, 2026 12:09 a.m.

    Durch den Verzicht auf Profit kann ein fairer Lohn gezahlt werden, so wie in der Deutschen Demokratischen Republik.

    Während die Arbeiter im Westen bei Daimler und Porsche für einen Hungerlohn ausgebeutet wurden haben die Arbeiter im VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau nicht nur einen fairen Lohn erhalten sondern sind auch Miteigentümer der Produktionsmittel gewesen.

    Durch den Verzicht auf Profit war es in der DDR auch nicht mehr nötig durch unnötige Innovation oder Investition dem tendenziellen Fall der Profitrate zu bekämpfen.
    So konnte der Trabant über Jahre unverändert auf den gleichen Produktionsmitteln produziert und an den Konsumenten geliefert werden, während sich die Automobilindustrie im Westen sinnlose Konkurrenzkämpfe geliefert hat.

    Wenn ja, bitte als Satire ausweisen. Danke.

  5. Juri Nello am Juni 27th, 2026 4:20 p.m.

    Die Frage ist wofür? Rausgeschmissen werden sie eh demnächst. Die Nachfrage ist halt nicht mehr so dolle. Ob nun ein paar Autos mehr direkt auf den Autofriedhof wandern, um die Preise zu stabilisieren, nutzt da nix.

    Die Chefs haben schon längst ihr Schäfchen im Trockenen, können also in Ruhe den Sittich machen.

    Das, was immer noch richtig profitabel ist, sind die Banken der Autokonzerne.

    Hier sollen die Leute schlicht doppelt und dreifach verarscht werden, da der Automarkt schon seit über drei Dekaden abgesprochen ist.

  6. Albert Rech am Juni 28th, 2026 9:11 a.m.

    @Juri Nello:
    Eventuell sollte man VW vergesellschaften und das Land Niedersachsen und die Gewerkschaften mit der verwaltung beauftragen.
    Ohne den Zwang zum Profit könnte VW kleine billige Elektroautos bauen und faire Löhne zahlen.
    Mit gierigen Sharholdern die nur auf Profit aus sind ist dies nicht möglich.

  7. Galgenbruder am Juni 28th, 2026 9:29 a.m.

    Ich fand diese Erklärung ganz interessant:

    https://basecamp.com/guides/why-we-choose-profit

    Ist allerdings auf die Startup- und Softwarebranche bezogen. Da waren die Kosten des fixen Kapitals zumindest bis zum aktuellen KI-Hype überschaubar.

  8. Godwin am Juni 28th, 2026 7:38 p.m.

    im Übrigen:

    10.000 Arbeitsplätze verliert Deutschland jeden Monat

    https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/china-arbeitsplaetze-wirtschaft-in-china-deutschland-e261869/?reduced=true

    wozu braucht man da noch „Fachkräfte“??

  9. Götz am Juni 29th, 2026 6:54 a.m.

    Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, fünfhundert nagelneue Autos auf einem Riesenschiff zu parken und das später mitten im Atlantik anzuzünden.
    Von der Schattenflotte zum Scheinbrand …

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