Sehr geehrte Pizzeria Zulu!

pizza
Pizza aus Fürth (Symbolbild)

Sehr geehrte Pizzeria Zulu in in Fürth! Sehr geehrter Herr Gaspare Squitieri!

Ihr hattet da in der Königstraße 81 laut den Berichten der Qualitätsmedien einen Aushang, der sinngemäß lautet: Juden und Hunde seien nicht erwünscht. Das Schild wurde wieder entfernt. Ich vermute, dass ihr den Text jetzt ändern wollt, etwa: „Araber sind hier nicht erwünscht, so lange die Geiseln in Gaza nicht frei sind!“ Bring them home!

Wenn ich jemals nach Fürth kommen sollte, was ein höheres Wesen verhindern möge, werde ich sicher nicht bei Euch einkehren, sondern vor die Tür kacken spucken oder leise das Motto von Krav Maga vor mich hinmurmeln: „We do bad things to bad people.“

Gaza? Israel macht dort fast alles alles richtig, mal abgesehen davon, dass jeder Krieg tragisch ist und schreckliche Kollateralschäden nach sich zieht. Aber die Bewohner Gazas wollten es so, genauso wie die Bewohner Dresdens es so wollten. Wenn man einen Krieg anfängt, sollte man über die Folgen nicht jammern. Das wissen wir Deutschen doch am besten.

Und übrigens: Judäa und Samaria gehören zu Israel, schon rund dreitausend Jahre. Bekomme ich jetzt bei Euch Hausverbot?

Nessuna riunione desiderata!
Burkhard Schröder

image_pdfimage_print

Kommentare

4 Kommentare zu “Sehr geehrte Pizzeria Zulu!”

  1. Sascha P. am September 26th, 2025 9:58 p.m.

    Moin! Also, wenn schon, dann IN das Lokal scheißen, vor allen Gästen!
    Davon ab stellen sich mir folgende Fragen:
    a) Kontrolliert der Typ die Ausweise der Gäste?
    b) kann der Hebräisch von Arabisch, Türkisch, Farsi, Kurdisch unterscheiden? (Könnte Böse enden…)
    c) welche Gäste will der in Zukunft haben?
    d) ist es nicht kulturelle Aneignung, seine Pizzeria „Zulu“ zu nennen?
    Fragen über Fragen…

  2. admin am September 26th, 2025 10:21 p.m.

    ;-)

  3. Keinkölner am September 27th, 2025 7:09 a.m.

    Das und ähnliche Vorfälle sind das Resultat medialer Hetze. So lassen die Regierenden den ihnen ergebenen ÖRR und Pressekonzernen die jeweils ausgewählte Gruppe aus der „Zivilgesell-
    schaft“ ausschließen.

    Juden, „Rechte“, alte weis(s)e Männer, „Boomer“,
    es kann jeden treffen.
    Das geht so lange, bis die BRD-Bevölkerung komplett gespalten ist. Die schaffen das!

  4. nOby am September 27th, 2025 4:45 p.m.

    Burks, reg Dich ab. Du hast keinen Grund Dich aufzuregen. Gestern war ein ganz großer Tag für Dich und die Linke. Ab heute könnte, ach was, hat die Linke am Bundesverfassungsgericht die Mehrheit. Nicht die Mehrheit bezogen auf alle Gerichte (alias Senate), aber bezogen auf einen Senat (alias Gericht). Sofern alles klappt steht einem AfD Verbot nichts mehr entgegen oder einem CSU Verbot oder einem CDU Verbot. Morgen sieht die Welt gleich viel schöner aus. Danke Friedrich Merz. Du hast Dich heute selbst verstümmelt.

    Die Schrottsammelstelle schreibt „Die Richter des Bundesverfassungsgerichts gelten als namhafte Persönlichkeiten, auch weil dies als gesellschaftliche und moralische Bedingung vorausgesetzt wird; sie zeichnen sich durch besondere Kenntnisse und Erfahrungen im öffentlichen Recht aus.“

    Jemand sollte die Schrottsammelstelle darauf hinweisen, dass die Behauptung von den namhaften Persönlichkeiten nicht mehr stimmt.

    Es gibt ganz skurrile Bürger, die behaupten, dass Roland Freisler als Richter im Nachkriegsdeutschland eine zweite Karriere gemacht hätte und früher oder später als Richter an das Bundesverfassungsgericht berufen worden wäre. :)

    nachdem die Begründung für die Rentenbezüge Marion Freislers, der Witwe Roland Freislers, bekannt geworden war, in der es hieß, Freisler hätte 1945 auch in der BRD Karriere machen können (Hochverratsprozesse als Herrschaftspraxis im Nationalsozialismus, von Isabel Richter, 2001, Seite 205)

    Mit anderen Worten, Antisemitismus könnte demnächst in ’schland neue Staatsräson sein. Demnach wäre es legal was der Bäckermeister als Hinweis in sein Schaufenster an’s Glas klebte. Ich meine, es ist ohnehin schon legal. Dem läßt sich nur mit juristischen Spitzfindigkeiten begegnen. Aber es gibt keine Gesetz das Antisemitismus verbietet. Findet das keiner komisch? Die hatten 70 Jahre Zeit eines zu texten, aber nichts ist passiert.

Schreibe einen Kommentar