Entfreund*innen

Diejenigen 32 Personen, die meinten, mich neulich auf Facebook auf einen Schlag „entfreunden“ zu müssen, weil ich die Außenministerin Annalena Baerbock zwar nicht mit Ullrich Friedrich Willy Joachim von Ribbentrop verglichen, aber boshafterweise in einem Satz zusammen erwähnt hatte, dergestalt, dass dieser auf jeden Fall schlechter als jene sei, wohl wissend, dass der Außenpolitikexperte Christian Hacke schon vor zehn Jahren meinte, der damalige Außenminister Guido Westerwelle sei der „bornierteste Außenminister seit von Ribbentrop“ und eingedenk der Tatsache, dass die grüne Trampolinspringerin aber mitnichten, auch was ihren Intellekt und ihre Bildung angeht – obzwar nicht die geistige Elite Deutschland – mit Nazi-Kriegsverbrechern auf eine Stufe gestellt werden darf, seien versichert, dass sie nicht in meinen erlauchten „Freundes“kreis zurückkommen können, derweilen seit den zwei Tagen, als das Unheil meines Postings seinen schicksalsschweren Lauf nahm und mich fast sozial ächtete, sich 32 neue „Freunde“ eingefunden haben, was – according to science – die Energiebilanz des Universums wieder ausgleicht oder, um es salopp zu formulieren, welchselbiges die Angelegenheit des „Entfreundens“, die vermutlich als Strafe und dramatischer Abgang verstanden werden sollte, zu einem Nullsummenspiel machte. Just saying.
Kommentare
11 Kommentare zu “Entfreund*innen”
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Wurde Kay Nietfeld gezwungen, das Foto Hitler vor der dem Eiffelturm mit Außenminister Baerbock nachzustellen?
Im übrigen sind mir Fotografen, die den Fotoapparat nicht einmal gerade halten können, ein Gräuel, nicht satisfaktionsfähig. Abgesehen von der ungeheurlichen Tabuverletzung sehen die Bilder auch noch richtig Scheiße aus.
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Den Kommentar habe ich heute bei PPQ hinterlassen, nachdem der Regierungsfotograf seine Finger nicht zügeln konnte weil ihm jemand aus der Entourage auf die Nerven ging.
Ist doch nur für die Kinder zählt nicht als Ausrede.
Freunde kennzeichnen sich durch Taten, weniger durch Datenbanjentags bzw Herzklicks.
Unbestimmt bleibt,ob das Abschalten der Herzen durch Fingerzucken der Leserschaft oder durch magnetoelektronische Störungen im Bladecenter verbrochen wurden.
Bei Gendergedöns rumheulen, aber scheiß URL-Shortener benutzen. m)
Was lernen wir daraus? Entfreunden genug den Burks, dann wirft er seine Grundsätze für gute Sprache über Bord und baut ellenlange Bandwurmsätze, die er sonst so abgrundtief verabscheut.
Der erste Satz ist ein heute selten gewordener Lesegenuß. Der geht aber noch deutlich länger und steht dann auf einer Stufe mit der berühmten Definition der Eisenbahn durch das Reichsgericht:
„Eine Eisenbahn ist ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fortbewegung von Personen oder Sachen über nicht ganz unbedeutende Raumstrecken auf metallener Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte den Transport großer Gewichtmassen beziehungsweise die Erzielung einer verhältnismäßig bedeutenden Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist, und durch diese Eigenart in Verbindung mit den außerdem zur Erzeugung der Transportbewegung benutzten Naturkräften – Dampf, Elektrizität, tierischer oder menschlicher Muskeltätigkeit, bei geneigter Ebene der Bahn auch schon durch die eigene Schwere der Transportgefäße und deren Ladung usf. – bei dem Betriebe des Unternehmens auf derselben eine verhältnismäßig gewaltige, je nach den Umständen nur bezweckterweise nützliche oder auch Menschenleben vernichtende und menschliche Gesundheit verletzende Wirkung zu erzeugen fähig ist.“
Ware Freunde komme eh nur kistenweise und als Stapel daher.
Der erste Satz hat 1137 druckbare Zeichen in 182 Wörtern, 21 Kommata und einem Punkt.
Blööödsinnnn!
Das kann Katja Kipping genauso und erst die Frau Baerbock … Männer fallen mir gerade nicht ein … und das was Kim Jong-un aka fetty schreibt kann ich nicht lesen.
Burks, Du weißt doch ganz genau, dass jeder Klick kostet, plus oder minus schietegal. Nix ausgeglichene Energiebilanz. Und die armen N.. in Afrika könnten den Strom so gut brauchen.
@Horst Horstmann: superb!
Ich bin nur sehr selten auf Facebook. Und wenn, dann nur ganz kurz. Deshalb lege ich auch keinen grossen Wert auf Facebook-Freundschaften. Twitter sagt mir besser zu.
Don Alphonso
Freunde, die nur Freunde sind, wenn ihnen Dein Impfstatus passt, waren nie welche.