Miscellanous oder: Wenig bekleidete Menschen, Chili und die Sintflut

mehr oder weniger bekleideter Mensch mit menstruationshintergrund
Symbolbild für „mehr oder weniger bekleidete Menschen (weiblich)“

Ein User schrieb:
Hmmmmm, Burks, was in diesem Blog immer geht ist:
1. Mehr oder weniger bekleidete Menschen (weiblich!)
2. Irgendwas mit Essen
3. Alles mit historischer Geschichte

Zu 3) muss ich anmerken, dass „historische Geschichte“ ein weißer Schimmel aka Oxymoron ist, es sei denn, es gäbe eine ahistorische Geschichte – wobei wir schon fast bei einer grundlegenden und tiefschürfenden Analyse der bürgerlichen Geschichtswissenschaft wären, die bekanntlich, wenn es darum geht, die Vergangenheit in Phasen oder Epochen einzuteilen, die sich – eingedenk des Widerspruches zwischen Produktionsverhältnissen und Produktivenkräften – in dialektischen Widersprüchen aka Klassenkampf auszutoben pflegen, jämmerlich versagt, da sie, sobald sie die stukturelle Analyse des Kapitalismus theoretisch erreicht hat (merke: schon Aristoteles hat die Ware an sich erklärt, was die heutige Volkswirtschartslehre feige igorieren muss), dessen Wurzeln im Feudalismus liegen, den er selbst vernichtet hat, aber dennoch auf ihm aufbaut, eine weitere Entwicklung zu etwas Höherem und Komplexeren, das wir gar nicht näher bezeichnen müssen, da das K-Wort zur zeit inpportun ist, leugnen muss, auch wenn es so klar vor den Augen erscheint wie eine Fata Morgana.

chili con carne

Ich bin den Ratschlägen des hiesigen sachkundigen Publikums gefolgt und habe den Zucker und den Wein bei Chili con Carne weggelassen und habe stattdessen Tabasco und Zartbitterschokolade zugefügt.

noah's flood

Zu 3): Ich muss es erst noch lesen, aber das Thema ist spannend. „David Brown (The Washington Post): A fascinating lesson in geology, oceanography, archaeology, and inductive reasoning.“

Over the millennia, the legend of a great deluge has endured in the biblical story of Noah and in such Middle Eastern myths as the epic of Gilgamesh. Now two distinguished geophysicists have discovered a catastrophic event that changed history, a gigantic flood 7,600 years ago in what is today the Black Sea.
Using sound waves and coring devices to probe the sea floor, William Ryan and Walter Pitman revealed clear evidence that this inland body of water had once been a vast freshwater lake lying hundreds of feet below the level of the world’s rising oceans. Sophisticated dating techniques confirmed that 7,600 years ago the mounting seas had burst through the narrow Bosporus valley, and the salt water of the Mediterranean had poured into the lake with unimaginable force, racing over beaches and up rivers, destroying or chasing all life before it. The rim of the lake, which had served as an oasis, a Garden of Eden for farms and villages in a vast region of semi-desert, became a sea of death. The people fled, dispersing their languages, genes, and memories.

Ich habe übrigens keine deutsche Ausgabe bzw. Übersetzung gefunden. irgendwie ist das bezeichnend.

Kommentare

15 Kommentare zu “Miscellanous oder: Wenig bekleidete Menschen, Chili und die Sintflut”

  1. Martin Däniken am März 26th, 2019 10:34 pm

    Oh,verehrungswürdiger Burks,
    das meinem bescheiden Begehr stattgegeben hast,
    oh ich fühle mich sowas von gebauchpinselt oder nein doch,eher meine grosshirnrindengepinselt…
    Danke,danke,danke!
    Und verzeih den Lapus floxus
    https://www.kitted.sg/products/fluxus-leggings-lapis-blue
    (habe Lapsus gemeint und falsch gegugelt! Aber so was nettes gefunden)
    mit der „historischen Geschichte“…
    naja-ich wusste es ist Blödsinn,konnte nicht widerstehen :-)

  2. Godwin am März 26th, 2019 11:36 pm

    was wäre Wissenschaft ohne Gegendarstellung

  3. Wolf-Dieter Busch am März 27th, 2019 6:57 am

    Die Zartbitterschokolade klingt interessant.

    Zum Tabasco: ebenso wie bei Senf ist die „Schärfe“ keine Geschmacksrichtung, sondern eine physische Verletzung des Mund-Rachen-Raums. Der Mensch gewöhnt sich an alles, auch an Schmerzen.

    Ich esse mit Genuss Würstchen mit Düsseldorfer Löwensenf Extrascharf, aber das ist Limit. Tabasco ist bei mir ein No-Go.

  4. flurdab am März 27th, 2019 1:34 pm

    Jetzt macht Burks sich auch noch um Menschen mit Handycap verdient.
    Die Frau auf dem Sofa ist doch eindeutig körperbehindert, viel zu kleine Hände.
    Derart Betroffene verdienen unsere Unterstützung und Wertschätzung.

    Respekt!

  5. flurdab am März 27th, 2019 1:37 pm

    Äh, nochmal zum Chli.
    Ist die Variante ohne Wein und Zucker nun besser, oder ähnlich gut?

  6. Martin Däniken am März 27th, 2019 3:39 pm

    wg. : zu kleiner Hände,ist aber niemand aus der Trump-Familie!
    Vielleicht ist der Körper zugross,sieht aber nicht unhübsch unsymmetrisch/unsympatatatisch aus…
    und das Anschauen von Brüsten(weiblichen)kann wenn man es richtig macht lebensverlängert sein!

  7. flurdab am März 27th, 2019 5:25 pm

    @ Martin Däniken

    Da hilf vermutlich nur üben, üben, üben.
    So bedient Burks aso nebenbei noch den Gesundheitssektor, man lernt nie aus.

    Wie ich letztens lesen durfte gehen Frauen ja schweren Zeiten entgegen.
    Da hat ein Stadtkämmerer einer Frau wegen Steuerschulden einen Mops gepfändet.
    Wie unsymmetrisch…

  8. Ruedi am März 27th, 2019 5:41 pm

    @Martin Däniken
    ja, absolut, wenn man nicht dazwischen kommt ..

  9. tom am März 27th, 2019 7:54 pm

    https://www.youtube.com/watch?v=BsT0IUnJ2sI
    Schon vor Jahren im Fernseher gewesen.

  10. Martin Däniken am März 28th, 2019 9:34 pm

    @Ruedi:
    kommt auf die Brüste an …als Oma und Tantchen einen an ihre drückten,weil es eimem Schlecht ging in jungen Jahren,O.K.
    Später wurde es seltsam…psst Pubertät!
    Und jetzt als Kardinal oder Bischof,
    wenn die Femen auf einen zukommen
    und Kameras zugucken,
    musste aufpassen ein beutral bis leicht pikiertes Gesicht zumachen…
    und nicht vor Vergnügen zufrohlocken…(„Münchner in Himmel“)
    Ja,Brüste haben,kann schwer sein,Brüste sehen kann es einem Mann schwer machen!
    @flurdab: Oben im Bild ist nen Link;-)

  11. Kay am März 29th, 2019 6:10 pm

    Als häufiger Leser erlaube ich mir anzumerken, „historische Geschichte“ ist redundant oder ein Pleonasmus: das Gegenteil eines Oxymorons.
    Ansonsten Danke für das Blog!

  12. Eva am März 30th, 2019 4:40 pm

    @Kay

    Der Blogbetreiber steht auf Kriegsfuß mit der deutschen Sprache.

    Seine Tautologien sind einzigartig. ;-)

  13. Gerhard am März 30th, 2019 6:58 pm

    Wie kann denn ein Blinder erkennen, ob er auf einem schwarzen oder weißen Schimmel sitzt?

  14. Martin Däniken am März 30th, 2019 11:14 pm

    @ EVA: isch wahr der Sprachverhunzer!
    Burks ist unschuldig wie die Frau oben ;-)

  15. Martin Däniken am März 31st, 2019 11:34 am

    @Gerhard: Er fragt nen Zebrastreifen…
    heiliges KanonenRohr…
    „Ich bin der Abgesandte der Wortspielhölle“

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