Das ist jetzt nicht dein Ernst, Linux, oder?

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Backup auf eine externe Festplatte (hidden volume mit Veracrypt)

Kommentare

6 Kommentare zu “Das ist jetzt nicht dein Ernst, Linux, oder?”

  1. Mercedes am Februar 17th, 2019 12:45 pm

    Ich würd ja auch kein Datei – Backup,
    sondern ein Volumebackup der verschlüsselten Partition / Container machen.
    Geht erstmal viel schneller,und dann ist bei
    Fehlern in verschlüsselten Containern
    auch immer der ganze Container hin.

  2. Michael am Februar 17th, 2019 4:40 pm

    Das ist jetzt mal ein schöner Cliffhanger. Wann erfahren wir, wie es ausging?

  3. Jürgen am Februar 17th, 2019 6:15 pm

    Das Problem kenne ich. Ich habe mehrere Verzeichnisse verschlüsselt die dyn. Wachsen.
    Gnome Encfs Manager, 1.8.19~ubuntu18.04.1, Ein einfach zu benutzender Verwalter für Encfs-Verzeichnisse, http://www.libertyzero.com/GencfsM.

    Dazu habe ich ein UA0154 mit zwei Platten mit RAID1 geschaltet und mit Encfs verschlüsselt.
    Mein System läuft auf einem 256 GB SSD. Ich habe zwei davon und klone sie mit einem QP0010 regelmäßig, bis 30 Minuten Dauer.

  4. admin am Februar 17th, 2019 7:50 pm
  5. admin am Februar 17th, 2019 7:58 pm

    Ich habe jetzt wieder ein komplettes Festplatten-Backup gemacht, inklusive der Veracryp-Container. Geht auch nicht so schnell. Es scheint weitaus schwieriger und langsamer zu gehen, wenn man Ordner oder Dateien einzeln in deinen externen Hidden Container überspielen will. Ich habe das aufgegeben.

  6. MikeKMB am Februar 21st, 2019 8:28 pm

    Lieber Burks,

    a) parallel mehrere Kopiervorgänge sind insbesondere auf Magnetplatten sehr ineffizient. (weil die permanenten konkurrierenden Seek-Vorgänge sich gegenseitig deadlocken). Besser die einzelnen Kopiervorgänge jeden für sich beenden.

    b) Das Problem mit Veracrypt kenne ich auch. Das wird unter Linux tlw. extrem ineffizient. Eine Abhilfe besteht darin, innerhalb des Veracrypt-Volumes eine Loop-Datei anzulegen in ungefähr der maximalen Größe der Veracrypt-Partition. Dann musst du erst Veracrypt mounten und danach den Loop. Einzelheiten findest du z.B. unter https://www.thegeekdiary.com/how-to-create-virtual-block-device-loop-device-filesystem-in-linux/ – und zack, auf einmal geht das Kopieren rasend schnell, und verschlüsselt ist trotzdem alles ganz genauso. Ich vermute, bei dem direkten Zugriff auf Veracrypt wird bei jedem Write auf den Commit gewartet, und das bremst enorm. Über den Loop File hingegen wird das alles gecachet im Write-Cache und das System glaubt, es schreibt auf eine reguläre Festplatte. Dieses Verfahren ist auch insbesondere dann nützlich, wenn das Veracrypt Volume auf einem SMB Share liegt, das wird nahezu unbenutzbar, wenn man das nicht „loopt“. Vorsicht, wenn du den Loop dismountest (musst du, bevor du Veracrypt dismounten kannst), kann es SEHR lange dauern bis der umount beendet, weil zuerst der Cache geleert bzw. geschrieben werden muss.

    Viele Grüße, Mike

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