Wenn Wahlen etwas ändern würden

Leseempfehlung: Mathias Broeckers über „Wenn Wahlen etwas ändern würden…“

Kommentare

6 Kommentare zu “Wenn Wahlen etwas ändern würden”

  1. Godwin am August 30th, 2017 8:42 am

    „Auch als Podcast auf KenFM erschienen“

    Ich dachte, rechtspopulistische Propaganda wäre in diesem Blog fehl am Platz

  2. admin am August 30th, 2017 10:42 am

    Das hat nichts mit dem Artikel zu tun.

  3. bombjack am August 30th, 2017 3:24 pm

    Da gäbe es Abhilfen, zwar nicht von Ratiopharm, aber es könnte was ändern:

    a) Bundeskanzler (egal ob Weiblein oder Männlein) darf maximal 2 Legislaturperioden (8 Jahre) machen.

    b) Volksvertreter Bundestag werden ebenfalls auf 2 Legislaturperioden beschränkt.

    c) xx Plätze im Bundestag werden durch das Losverfahren bestimmt.

    d) Es werden bei Erst- und Zweitstimme auch negative Stimmen eingeführt die mit den positiven verrechnet werden d.h. Personen/Parteien können auch heraus gewählt werden.

    e) Wähler die mit keiner Partei einverstanden sind werden extra erfasst u.U. wie bei Befragungen Skala von 0 bis 10 (lehne völlig ab bis totale Zustimmung)

    f) Sperrfrist mit Weiterzahlung der Diäten bzw. normalen Lohn (weil keine Abgeordnetentätigkeit mehr) von min einer halben Legislaturperiode oder Verbots des Wechsel nach der Abgeordnetentätigkeit in die Wirtschaft.

    g) Verbot von Nebeneinkünften, Mitglied in Aufsichtsräten u.U. Ausnahme für gemeinnützige Vereine.

    h) Abstimmungen ähnlich dem Schweizer Modell.
    Zaumzeug für durchdrehende Politiker aka „alternativlos“.

    bombjack

  4. Holzmichel am August 31st, 2017 10:12 am

    Und wer genau ist dies Elite, die uns alle wie Marionetten lenkt? Glaubt hier wirklich jemand daran, dass ein konspirativer Zirkel der Superreichen sich jeden Freitag über das Weltgeschehen austauscht und festlegt was nun zu berichten ist, welche Regierung was zu tun hat und was es am Samstag zum Frühstück gibt? Lächerlich.

    Der Weg zu freien Wahlen hat viele Menschen das Leben gekostet und war ein steiniger. Heute stellen sich vermeintlich besonders Intellektuelle hin und erzählen was vom Verschwörungspferd: Ich bin aus Überzeugung Nichtwähler, weil ändern wird sich eh nichts. Die Masse wird gelenkt und ist zu Dumm es zu erkennen. Na ein Glück dass es Menschen wie Broeckers gibt, die Aufklärung betreiben.
    Dazu würde mich interessieren: Warum lässt die Elite jemanden wie Broekers gewähren? Ist das Teil der Suggestion von Freiheit? Oder hat da irgendein kapitalistischer Unterdrückungsmechanismus nicht gegriffen?

  5. andi am August 31st, 2017 5:46 pm

    Wenn ein Liberaler wie Bernays, den Broeckers zitiert, sich am Ende der 1920er Jahre damit brüstete, zu jenen zu gehören, die wüssten, wie man die Massen lenkt, frage ich mich, warum er ein Verschwörungstheoretiker gewesen sein soll. Schließlich war er dezidiert für die wirtschaftsliberale Ordnung seiner Zeit und mit seinen Büchern, dessen heute bekanntestes „Propaganda“ heißt, betrieb er Eigenwerbung für seine PR-Agentur. Insofern läuft Ihr Vorwurf werter Holzmichel ins Leere.

    Es lohnt sich durchaus mal ins Kleingedruckte sowohl des Liberalismus als auch des Neoliberalismus zu gucken, weil dort Klartext gesprochen wird. Seien es Zeitschriften oder politisch-philosophische Schriften von Hayek, Bernays und Co..

  6. Holzmichel am September 1st, 2017 11:15 am

    Werter Andi,
    als in Dingen des (Neo-)Liberalismus belesener Mensch können Sie mir sicher den besagten Klartext ausführen. Spezfischer: Wer genau sitzt da an den Schalthebeln? Wie genau bewerkstelligt man die Steuerung der Weltgemeinschaft? Zu welchem Zwecke wird manipuliert und seit wann?

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