Burks.leicht

wortsalat

„Auf der Internet-Seite von der taz gibt es jetzt Texte in Leichter Sprache zur Bundestags-Wahl. Das Angebot heißt taz.leicht.“

Journalisten, die kein verständliches Deutsch schreiben können, haben ihren Beruf verfehlt. Einer „leichten Sprache“ bedarf es nicht.

„Auf der Website der Taz“ klingt übrigens besser. Der Dativ ist dem usw.. Und was soll ein Punkt inmitten eines Wortes? Ist das leichtes Werbesprech?

Kommentare

10 Kommentare zu “Burks.leicht”

  1. Martin Däniken am Juli 4th, 2017 3:25 am

    Geht um Inklusion…gibt wohl (geistig) behinderte ,die wählen dürfen mit Hilfe von Betreuern?
    vielleicht sollen die Behinderten sich unabhängig informieren können…
    Hat die taz nicht so richtig ausführlich kommuniziert,obwohl-FürstDonnersmark-Stiftung spicht für sich!

  2. ... der Trittbrettschreiber am Juli 4th, 2017 7:03 am

    Das ist ein schönes Bild. Es bedarf keiner Erklärung. Ein Zimmer wird gestrichen. Die Maler sind bei der Linkspartei angestellt. Deshalb malen sie in rot. Einer von ihnen ist aber in der CDU. Er malt lieber mit schwarzer Farbe. Die Buchstaben sind schon vorher an der Wand gewesen. Das ist in den meisten Schulen so. Deshlab, Burks, nimm’s leicht aber nicht leichter.

  3. leser am Juli 4th, 2017 11:21 am

    „Leichte Sprache“ meint eine Sprache, die auch von Menschen mit Behinderung verstanden werden können soll. Siehe Inklusion.

  4. David am Juli 4th, 2017 4:34 pm

    @leser:
    …was aber dazu führt, daß, schon aus rein praktischen Gründen, Texte mittelfristig nur noch in „leichter Sprache“ veröffentlicht werden. Das senkt natürlich das Niveau der Kommunikation und beschleunigt (um es mal ganz drastisch auszudrücken) die Zunahme der allgemeinen Verblödung in Verbindung mit dem Politkorrektsprech ganz erheblich. Das macht es den Obertanen leichter, die Untertanen zu beherrschen.

  5. Artur Lichtenfeld am Juli 4th, 2017 4:44 pm

    Herr Schröder, bitte übernehmen Sie. Es ist nur ein Nazi und keine Nazis. Endlich ist es mal ein Nazi und kein Moslem oder sowas. Und der ist auch noch 63 Jahre alt. Dachte bisher, mit 62 oder 63 wird jeder dort in die Frühverrentung gedrängt und das ohne Rücksicht auf „Verluste“.

  6. Martin Däniken am Juli 5th, 2017 2:43 pm

    Die Deutsche National und Soldatenzeitung war ja auch immer Vorreite von „Leichter Sprache und Verständlichkeit“
    war abe nicht auf orginär Behinderte gezielt…
    eher spezielle Spezialfälle!
    Aber auch sowas wie Mittelweg-Das Maazin des Hamburger Instututs für sozialforschung wird auch seine eigene Vorstellung von „Leichter Spache“ haben!
    Aber natürlich bleibts bei:
    „Krieg ist Frieden
    Freiheit ist Sklaverei
    Unwissentheit ist Stärke!“
    Sehr einfache Sprache,übrigs

  7. ... der Trittbrettschreiber am Juli 6th, 2017 12:50 pm

    Wer sich daran gewöhnt in einfacher Sprache informiert zu werden, fällt der schleichenden Infantilisierung und in Folge einer regressiv galoppierenden Verblödung anheim. Die Nachrichten sind ein gutes Beispiel dafür. Ich bin, sobald ich das Radio einschalte, automatisch im Vorschulmodus und reagiere genau so auf den kindlich zubereiteten Horrormüll. Falls ich doch einmal in den Burks-Lesenden-Modus verfalle, trinke ich ein herbes JEVER ohne Milch:

    http://www.huffingtonpost.de/2015/10/15/menschen-kaffee-schwarz-psychopath_n_8300624.html

    Es lebe die Analogie!

  8. Martin Däniken am Juli 7th, 2017 1:23 am

    Es lebe die Intention!
    Wenn ich die „Sendung mit der Maus“ oder „Löwenzahn“gucke weis ich das Arbeit dahintersteckt etwas einfach auszudrücken aka kindgerecht ohne grob zu simplifizieren!
    Aber auf der anderen Seite leben wir in einer 140Zeichen-Welt,in der komplexes simplifiert werden muss…
    Wie haltens denn die Englishsprachigen Länder mit „Leichter Sprache“ und Inklusion…
    Machen die auch daran den Untergang des Abenslans daran fest oder sind sie eher pragmatisch/REALISTISCH

  9. ... der Trittbrettschreiber am Juli 7th, 2017 7:33 am

    Skoda: Take it leasy.

  10. Jürgen F. am Juli 12th, 2017 8:47 pm

    Da steht „von der“, weil geistig behinderte Menschen den Sachverhalt dann besser begreifen können. „Auf der Website der taz“ ist zwar sprachlich schöner und für geistig nicht-behinderte Menschen leicht zu verstehen. Aber für diejenigen Menschen, die auf „Leichte Sprache“ angewiesen sind, ist nicht ohne weiteres ersichtlich, wie die beiden Wörter zueinander in Beziehung stehen – wegen „der… der“.

    Von daher: Hab ein Nachsehen.

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