Stadt des KdF-Wagens

Stadt des KdF-Wagens

Endlich mal gute Nachrichten von der Bahn. Laut HAZ, WAZ und Tagesschau hat ein ICE-Lokführer vergessen, in Wolfsburg anzuhalten.

Richtig so! Was will jemand in Wolfsburg – einer der hässlichsten Städte in Deutschland? „Von der Gründung am 1. Juli 1938 bis zum 25. Mai 1945 trug sie den Namen Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“. Auch das noch.

„In den letzten Jahren wurde die Haltestelle Wolfsburg auf dem Weg nach Berlin nämlich immer wieder vergessen. Laut Aussage der Bahn AG ist der Grund dafür der unregelmäßige Halt in dieser Stadt. Einige Zugführer vergessen eben einfach, dass sie manchmal dort stoppen müssen.“

Das ist doch ein guter Anfang! Der nächste Schritt: die so genannte Stadt „Bielefeld“ bzw. der Geisterbahnhof Bielefeld sollten von der Bahn auch nicht mehr angefahren werden – die gibt es gar nicht.

Kommentare

3 Kommentare zu “Stadt des KdF-Wagens”

  1. der Trittbrettschreiber am Juni 22nd, 2011 7:59 pm

    Gute Lokführer kennen den Unterschied zwischen dem ‚anus mundi’und dem ‚Arsch der Galaxis‘.

  2. Micha am Juni 23rd, 2011 9:22 am

    Naja, der Ermessensspielraum eines Triebfahrzeugführers geht gegen Null, wenn sein Fahrplan und/oder Signalstellung keinen Halt vorsehen. Es findet alles nur auf Befehl statt, lediglich sicherheitsbedingte Entscheidungen sind ihm möglich.
    siehe http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?2,5434149
    Gruß
    Micha

  3. Michael am Juni 23rd, 2011 11:11 pm

    Jetzt wird mir klar, wie die Bahn im neuen Stuttgarter Kellerbahnhof S21 den angekündigten hohen Zugdurchsatz schaffen will: Einfach nicht mehr anhalten! Da macht der Durchgangsbahnhof dann auch auf einmal richtig Sinn. Genial! Wie konnte ich die Bahn nur so unterschätzen.

    Also bitte nicht grämen: Die Bahn übt in Wolfsburg für die Zukunft Europas!

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