Tim Parks: Weißes Wasser

Burks

Leider, leider habe ich das Buch Peter Rühmkorfs jetzt fast durchgelesen. Es kommt bei mir nur sehr selten vor, dass ich mir wünsche, ein Buch möge mindestens drei Mal so dick sein. Manchmal habe ich mich auf einer Seite drei Mal kringelig gelacht. Zum Beispiel: „Wenn ich nicht so’n fideler Kerl wär, könnte man mich fast schon ne tragische Erscheinung nennen.“ Warum kommt mir das bekannt und vertraut vor?

Ich habe gerade ein Buch angefangen zu lesen, dass ruhig dahinfließt wie ein Bach in der Tiefebene, aber allmählich in Schwung kommt. Ich kann es jetzt schon empfehlen: Tim Parks: Weisses Wasser (Kunstmann, München 2005) (Rezension 1, Rezension 2).

Man lernt ganz nebenbei viel über Wildwasser und Kanufahr(t)en auf demselben, obwohl die technischen Details den Erzählfluss nicht stören. Nach rund 80 Seiten bekommt man auch mit, welche Frau der Held vielleicht abkriegt oder welche nur vorgesehen ist, wenn das Ende tragisch sein sollte. Ein Buch für den Urlaub. Es handelt auch von einer Art Urlaub, inklusive Selbsterfahrung. Leide lese ich sehr schnell, ich hätte es schon nach drei Tagen ausgelesen.

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