Buschmühlen in Rixdorf

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Mir ist gerade unangenehm aufgefallen, dass ich gestern nicht gebloggt habe. Das kommt davon, wenn man, zusammen mit Freunden, einen so genannten „Zug durch die Gemeinde“ veranstaltet, der durch den vorherigen und vorsorglichen Konsum leckeren Fleisches magenmäßig abgefedert wurde und, da mich das erschröckliche Gefühl überkömmt, die geneigten Leserinnen und wohlwollenden Leser mit einem wohltemperierten deutschen Satz zu überfallen, der vor Kausal, Relativ- und sonstigen grammatikalischen Ketten znur so strotzt, dem Gehirnschmalz, was die Logik angeht, also Einiges abverlangt, der (das bezogene Subjekt ist der „Zug durch die Gemeinde“), ich also hiermit fortfahre zu berichten, was sich zutrug, soweit ich mich erinnern kann, der also damit ausklang, eine im Kiez – genauer: Schudomastrasse 3 (die Kneipe ist von Google Streetview noch nicht indiziert) – neu angesiedelte Destillerie zu besuchen und die dort dargebotenen edlen Getränke, vornehmlich irischer Provenienz, zu kosten, demzufolge sich das Motiv, während des Besäufnisses der Testreihe „Bushmills“ das traute Heim aufzusuchen, um etwas zu bloggen, zunehmend verflüchtigte und stattdessen von der Furcht überlagert wurde, trotz ausreichender geografischer Kenntnisse des Kiezes die Tür meines Wohnhauses nicht mehr wiederfinden zu können, wenn das Event sich noch mehr in die Länge gezogen hätte, dergestalt, dass wir noch in einer anderen Kneipe einkehrten, die zwar nicht irischen Whiskey, dafür aber schlichtes Bier anbot, ein Entschluss, den ich übrigens nicht bereute, da mir zwischendurch auch noch die derzeitige Dame meines Herzens mit ihrem Tölchen Hund begegnete, was mein trunkenes Herz zwar erfreute, wir aber unausgesprochen beschlossen, in den nächsten Stunden getrennte Wege zu gehen da der Hund auch keinen Whiskey mag, da ich wie ein Stein auf jedes Bett gefallen wäre, das sich mir in den Weg gestellt hätte, was später auch geschah. Es war aber mein eigenes – zum Glück.

By the way: Was erlauben Bushmills? So kriegt ihr aber keinen Traffic auf Eure fucking Javascript-verseuchte Website!

bushmills

Gründer-des-wissenschaftlichen-Sozialismus-Strasse, zentral von oben

Karl-marx-Strasse

Der Himmel über dem Richardplatz

Richardplatz

Hoffen

hoffen

Café Rix, Berlin-Rixdorf – auch bekannt als „Neukölln“.

Begründer-des-wissenschaftlichen-Sozialismus-Strasse

karl-marx-strasse

Schön, dass die Straßenschilder in Berlin-Neukölln Rixdorf so klar formulieren…

Kunst am Verkehrsschild

artart

Karneval der Thailänderinnen in Rixdorf

Thailänderinnen

Zum Stumpfen Eck

Zum Stumpfen Eck

Am Tresen der Kneipe Zum Stumpfen Eck am Böhmischen Platz in Rixdorf, auch bekannt als Berlin-Neukölln.

Typisch Neukölln, revisited

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Typisch Neukölln

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Am Tresen

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Die letzten Stunden im Leben eines hässlichen grünen Waschbeckens

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Ich ahnte es: Natürlich war der Abstand der Bohrlöcher meines alten Waschbeckens anders als die des neu gekauften, und ich musste erst einmal mit einem fetten Bohrer die Wand zur Küche penetrieren, ohne sie ganz einzureißen. Mein Hausbesitzer sagte, die Kacheln seien vermutlich stabiler als die Wand und hielten die zusammen.

Bevor ich das alte Waschbecken abmontierte, stellte sich auch noch heraus, dass der Hauptwasserhahn für meine Wohnung nicht mehr funktierte. Der anwesende Hausbesitzer meinte, er könne das persönlich regeln, was aber damit endete, dass er den Daumen auf das offene Ende halten musste, während das Wasser nur so spritzte, während ich die Treppen hinunterrannte, um dem deutschtürkischen Wurstbudenbesitzer zuzurufen, er möge den Hauptwasserhahn des ganzen Hauses abdrehen, was dieser auch tat, weil er gelernter Installateur ist und weiß, wo der ist. Ist halt eine typisch familiäre Rixdorfer Szenerie hier; manchmal besser als Comedy.

Der schwierigste Teil, den neuen Wasserhahn an das Waschbecken und das Abflussrohr anzuschließen, hebe ich mir für’s Wochenende auf. Das verdammte Handbuch gibt mir noch ein Rätsel auf. Da taucht u.a. eine „Exzenterstange“ auf, deren Sinn und Zweck sich mir nicht erschließt. Vorher muss ich ohnehin noch viel streichen.

Kein Laufwetter

schnee

Ausserdem bin ich schon wieder verschnupft.

Buschkowskys Burg

Buschkowskys Burg

Feuer im Hinterhof, revisited

Appartments under fire

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Feuer im Hinterhof

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Wohnungsbrand im Hinterhaus – es raucht immer noch vor sich hin, aber die Feuerwehr hatte es nach einer Stunde im Griff.

Maria und Josef in Neukölln

„So endet die Weihnachtsgeschichte von Neukölln. Diesem unberechenbaren Berlin-Bethlehem, wo sich zwar keine Krippe fand, »Maria« aber in einer Kneipe kellnern könnte. Wo Andy seinen Worten Taten folgen lässt. Wo Dirk den Penny putzt. Wo Schorsch auf einer Tiefkühltruhe schläft. Wo sich Hajo auf die Weihnachtsessen freut. Wo Habib uns zum Essen einlud. Und wo »Josef« sich jetzt auf den Weg zu Funda macht, um einen Antrag auf Hartz IV zu stellen, mit Verweis auf seine tischlerischen Fähigkeiten.“

„Das Einfühlungsvermögen der Menschen mit niedrigerem sozialem Status war größer.“

Zwei Reporter der Zeit inkognito als Obdachlose in Berlin-Neukölln unterwegs. Die beste Weihnachtsgeschichte, die ich jemals gelesen habe. Man muss nichts mehr kommentieren. Wer nicht jedes Wort dieser Geschichte liest, gehört ausgepeitscht.

Weihnachtsmarkt am Richardplatz

weihnachtsmarktweihnachtsmarkt

Zum stumpfen Eck

kitsch

Die Ecke des Hauses wurde im 2. Weltkriegevon einer Bombe getroffen und abgerissen. Seitdem heisst die Kneipe, die laut Quellen 1905 zum ersten Mal renoviert wurde, „Zum stumpfen Eck„. 24 Stunden geöffnet, das Publikum ist für zart besaitete Seelen manchmal gewöhnungsbedürftig, dafür aber echt neuköllnisch.

Kein optimales Laufwetter

schnee

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