Das Heilige Edikt oder: Gewährt Flüchtigen keinen Unterschlupf u.a.
Das Heilige Edikt (Sheng Yü)
Ausgehend von den sechs Leitsätzen, die sein Vorgänger im Jahr 1652 erlassen hatte, wurde dieses Edikt 1670 vom Kaiser Kangxi (* 4. Mai 1654 in Peking; † 20. Dezember 1722 im Alten Sommerpalast) herausgegeben. Es sollte jeweils am ersten und fünfzehnten Tag eines jeden Monats in jeder Ortschaft öffentlich verlesen und erläutert werden. Jeder der 16 Leitsätze besteht aus sieben Schriftzeichen. Kangxis Nachfolger Yongzheng veröffentlichte 1724 eine stark erweiterte Erläuterung. .
1. Erfüllt aufrichtig die Pflichten der kindlichen Pietät und der brüderlichen Verbundenheit, um den sozialen Beziehungen den ihnen gebührenden Wert zu geben.
2. Behandelt eure Verwandten mit Großzügigkeit, um Harmonie und gegenseitige Zuneigung zu fördern.
3. Pflegt Frieden und Eintracht in eurer Nachbarschaft, um Streitigkeiten und Rechtsprozesse zu verhindern.
4. Erkennt die Bedeutung von Landwirtschaft und Maulbeeranbau an, um eine ausreichende Versorgung mit Nahrung und Kleidung sicherzustellen.
5. Schätzt Sparsamkeit, um Geld und Güter zu bewahren.
6. Fördert Schulen und Unterricht, um die Bildung der Gelehrten zu verbessern.
7. Verwerft falsche Lehren, um die wahre Gelehrsamkeit zu ehren.
8. Erläutert die Gesetze, um die Unwissenden und Uneinsichtigen zu warnen.
9. Zeigt Anstand und Höflichkeit, damit Sitten und Gebräuche geordnet und gut bleiben.
10. Geht eurem rechtmäßigen Beruf mit Fleiß nach, um den Lebensunterhalt des Volkes zu sichern.
11. Unterweist eure Söhne und jüngeren Brüder, damit sie vor Fehlverhalten bewahrt werden.
12. Unterbindet falsche Anschuldigungen, um die Unschuldigen und Rechtschaffenen zu schützen.
13. Gewährt Flüchtigen keinen Unterschlupf, damit ihr nicht an ihrer Bestrafung mitschuldig werdet.
14. Entrichtet eure Steuern vollständig, damit behördliche Zwangsmaßnahmen entbehrlich werden.
15. Schließt euch in den Pao-Chia-Gemeinschaften zusammen, um Diebe und Räuber zu unterdrücken.
16. Legt Feindschaften bei, damit ihr euer Leben gebührend achtet.
Anmerkung: Pao-Chia bezeichnet ein System gegenseitiger Haftungs- und Selbstverwaltungsgemeinschaften von jeweils 100 (chia) beziehungsweise 1.000 (pao) Haushalten.
Zitiert nach East Asia: The Modern Transformation, vgl. 10.06.2026, übersetzt von Hal.
Kommentare
4 Kommentare zu “Das Heilige Edikt oder: Gewährt Flüchtigen keinen Unterschlupf u.a.”
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Klasse Übersetzung des Koran. Du bist mit Deiner persönlichen Transformierung zum Rechtgläubigen weiter als ich dachte. Die Wege zu Allah sind verschlungen. Ja, ja. Genau das steht im Koran, nur mit anderen Worten. Was nicht im Koran steht, das läßt sich in den Hadithen nachlesen. In jedem Fall sind das 100 Punkte für Dich Burks.
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Das unser Christentum zu nichts mehr taugt, das zeigt im Ansatz folgendes Beispiel. Das Beispiel läßt sich allerdings nicht 1 zu 1 auf die Rechtgläubigen übertragen. Deswegen hinkt es:
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81-jährige Pennerin von der Straße ist gefährlicher wie jeder sogenannte Gefährder.
81-jährige wohnungslose Frau wegen Beleidigung 22 Tage ins Gefängnis gesteckt.
Ich glaube, die Dame wird sich gefreut haben. Jeden Tag was zu essen. Jeden Tag was zu trinken. Frische Wäsche, Dusche, vielleicht Seniorensport, TV im Gemeinschaftsraum, Bücherei, gesundheitliche Betreuung. Alles kostenlos.
Was kostet ein Tag kalkulatorisch im Zuchthaus – 150 €? Das wären 3.300 € für 440 € Bußgeld.
Bliebe zu klären, warum ein Richter jemand zu einer Geldstrafe verurteilt, wo jeder der Beteiligten im voraus weiß, der Verurteilte hat kein Geld. Stattdessen Schriftverkehr, Verhandlung, Urteil, Kostenbescheide und mehrere Mahnungen an eine Wohnungslose verschicken, Haftbefehl tippen, Fahndung zum Laufen bringen. Andererseits, die wird keinen Rechtsanwalt zur Seite gehabt haben, sofern die überhaupt vor Gericht erschienen ist. Wie sollte das bei einer Obdachlosen gehen? Vor Gericht war die demnach Freiwild, das beweist die hohe Geldstrafe.
Wie erwähnt, unter den Rechtgläubigen wäre das anders geregelt worden.
Nachfolgend bleibe ich beim Thema. Wieder ein Beispiel, warum es mit dem Christentum zu Ende geht. Der Fisch stinkt vom Kopf her, heißt es nicht so? Im Verlauf dieses Post verstoßen die von den christlichen Kirchen gleich gegen mehrere Punkte aus Deiner Liste. Parallel dazu kennen die ihre Bibel nicht mehr und vertrauen darauf, dass selbst die Gläubigen die Bibel nur als Buch kennen, aber nicht mehr deren Inhalt. Das sind Verstöße, die einem Rechtgläubigen nie unterlaufen würden.
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Die Kleriker – die Katho„laiken“ in diesem Fall – müssen sich langsam aber sicher von der Bibel distanzieren. Es geht um diesen Leserbrief, den die Fuldaer Zeitung veröffentlichte:
Abels Leserbrief im Wortlaut:
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Bistum distanziert sich Ex-Pfarrer nennt CSD-Anschlag „Signal des Himmels”.
Ex-Pfarrer. Überall wird extra darauf hingewiesen. Ex-Pfarrer. Es ist ein Ex-Pfarrer. Gott sei gedankt.
So steht es im Koran geschrieben und zwar mit den Wortschatz, der damals geläufig war; bei Moses im Alten Testament gibt es ähnliche Passagen:
Die Rechtgläubigen glauben das nicht nur, die wissen das Allah jeden rechtgläubigen Mann zu 100% nach seinem Ebenbild erschafft:
Jetzt wird es ganz schäbig bis perfide. Der Journalist von der Fuldaer Zeitung veröffentlicht den Leserbrief, um Schlagzeilen, um Reichweite, um Clicks zu generieren und oder den hiesigen christlichen Klerikern mal so richtig eine reinzuhauen. Danach wartet er ab, um sich, wenn die Gelegenheit günstig erscheint, sich entsetzt zu distanzieren. Von einer Entschuldigung lese ich nichts. Wahrscheinlich sitzt der jetzt bei einer Flasche Wein zu Hause und lacht sich ins Fäustchen:
Donnerwetter. Wie lausig ist das denn? Der Journalismus in ’schland sinkt immer tiefer. Bisher dachte ich immer, es geht nicht mehr tiefer wie BILD-Zeitung und Spiegel, aber es geht locker noch tiefer. Mir fehlen die Worte.
Als Reaktion darauf sollten sich jetzt die christlichen Kirchen von der Bibel distanzieren. Denn die Bibel ist in Teilen mehr oder weniger nur eine Kopie dieses Leserbrief, den ein Ex-Pfarrer verfaßte und den ein ganz schlimmer Journalist publizierte, um Geld zu machen oder/und den Kirchen was rein zudrücken. FOCUS, WELT oder ZEIT beschäftigen Studenten in Teilzeit, die Leserkommentare sichten und ggf. aussortieren wegen Quatsch, Provokation oder vermuteten Gesetzesverstößen. Ich wette, der Ex-Pfarrer landet wegen Volksverhetzung vor Gericht und wird verurteilt. Wenn, dann haben die christlichen Kirchen die ganz, ganz große Arschkarte gezogen. Distanzieren reicht danach nicht mehr aus. Das was die Fuldaer Zeitung inszenierte, das ist im Grunde eine frei Haus gelieferte Riesenwerbung für den Islam.
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BILD nennt es Tiraden.
Bistum distanziert sich: Priester nennt CSD-Anschlag „Signal des Himmels“.
Das Bistum kann sich nicht distanzieren. Es könnte sich von der Bibel distanzieren und von dem, was der Ex-Pfarrer geschrieben hat. Sich von dem Ex-Pfarrer alleine zu distanzieren, das wäre gelogen und Gott mag keine Lügner.
Nettes Foto von dem Mann. Das ist über 30 Jahre alt. Gab es kein neueres Bild?
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Um was geht es im biblischen und koranischen Sinn? In aller Kürze:
Was hat es mit der Lut-Geschichte im Koran auf sich?
(Lot) im Koran:Lut war ein Prophet und Neffe des Propheten Ibrahim (Abraham). Er wurde von Allah zu dem Volk in den Städten Sodom und Gomorrha gesandt, die für schwere Sünden bekannt waren – vor allem für die offene Ausübung von Homosexualität („Männer, die zu Männern gehen statt zu Frauen“), Raub, Gewalt gegen Reisende und allgemeine Ausschweifung.
Lut rief sie auf, Allah allein anzubeten, rechtschaffen zu leben und diese Gräueltaten aufzugeben. Das Volk lehnte ihn ab, verspottete ihn und drohte ihm.
Als Allah Engel (u. a. Jibril) in Gestalt schöner junger Männer zu Lut schickte, um ihn und die Gläubigen zu retten, begehrten die Männer der Stadt die Gäste sexuell und stürmten Luts Haus. Lut bot ihnen verzweifelt seine Töchter an, um seine Gäste zu schützen, doch sie lehnten ab. Die Engel offenbarten Lut ihre wahre Identität und befahlen ihm, mit seiner Familie (außer seiner ungläubigen Frau) noch in derselben Nacht die Stadt zu verlassen und sich nicht umzudrehen.
Am Morgen drehte Allah die Städte um und ließ einen Regen aus gebrannten Tonsteinen (Sijjil) auf sie niederregnen, wodurch sie vollständig zerstört wurden. Luts Frau, die zurückblieb und dem Volk nahestand, teilte das Schicksal.
Die Geschichte wird im Koran an mehreren Stellen erzählt (z. B. in Sure 7, 11, 15, 26, 27, 29), als Warnung vor Unmoral, Ablehnung von Propheten und der Strafe Allahs für Völker, die trotz Warnung nicht umkehren.
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Die biblische Geschichte hört sich anders an. Demnach sind Sodom und Gomorrha zwei Städte im Ersten Buch Mose, der Genesis. Laut der Erzählung wurden sie von Gott durch Feuer und Schwefel zerstört, weil ihre Bewohner schwer gesündigt hatten und grausam zu Fremden waren … grundsätzlich geben sich Bibel und Koran nichts.
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Sind das Triaden?
Ein sehr weiser Mann. Auf die heutige Demokratur angewendet würde man teilweise heftiges überhebliches Dekadenzgelächter ernten. Lehrsatz für die Wahlen: jede neue Legislatur treibt horrendere Figuren an die Oberfläche, als einem lieb sein kann.Vorselektiertes Ideologen- und Idiotenpack, je nach Aufgabenbereich. Das ist kein Zufall sondern gesteuert.Ich rede mich hier aber nicht um Kopf und Kragen.
Vor ein paar Tausend Jahren war Platons Kritik an der „Demokratie“, daß wenn man jeden Deppen wählen lässt, man früher oder später von Deppen regiert wird. Es ist jetzt offensichtlich „später“.