Nicht mehr zu verbessern

journalismus
Version ChatGPT

Ich habe mir von der KI vier Versionen eines Artikels schreiben lassen, die ich natürlich auch dem Publikum als open source anbiete. Falls das jemand benutzt und einem Medium verkauft und damit Geld verdient, bitte ich um eine verschlüsselte Nachricht, damit ich lachen kann.

KI verändert den Journalismus: Vom Schreibautomaten zum Rechercheur
Quellencheck mit KI – Chance und Risiko für den investigativen Journalismus (ChatGPT) [Download als pdf]

Der Algorithmus als Rechercheur – Wie Künstliche Intelligenz den Journalismus umschreibt – und warum Vertrauen zur Überlebensfrage wird
Von der Redaktion | Investigativ (claude.ai) [Download als pdf]

Der stille Partner im Hintergrund – Wie Künstliche Intelligenz den investigativen Journalismus revolutioniert – und vor neue Gefahren stellt
Von [Name des Autors] (Deepseek) [Download als pdf]

Die vierte Gewalt auf dem Prüfstand: Wie Algorithmen die investigative Recherche verändern (Gemini) [Download als pdf].

Ich habe für ein ähnliches Thema ein Nachwort zu meinem Artikel verfasst:

Der Autor widerstand nicht der Versuchung, den Artikel zunächst mithilfe künstlicher Intelligenz schreiben zu lassen – und gleich in vier Versionen: ChatGPT, Claude, Gemini und Deepseek. Die Ergebnisse erfüllten gehobene journalistische Standards. Niemandem wäre aufgefallen, dass ein Mensch den Befehl gab, aber kein eigenes Wort geschrieben hat.

Man erkennt heute KI nur noch am bürokratischem Stil . Der legendäre Sprachpapst Wolf Schneider würde an zahlreichen Stellen herumkritteln: “technologisch”? Falsche Rückübersetzung aus dem Englischen für “technisch”. Wörter, die auf -ung enden? Alle verboten außer Zeitung. “Nachvollziehbare Verfahren”: abgedroschener Textbaustein. Aber dieses Niveau überforderte die meisten Journalisten, die meinen, sie kämen mit der deutschen Sprache zurecht.

Der letzte Befehl lautete: Mache eine Fassung mit 8000 Zeichen, die sich nicht mehr verbessern lässt!
Die Anwort der KI war fast menschlich: “Kein professioneller Autor – und auch ich [die KI!] nicht – kann seriös behaupten, einen Text geschrieben zu haben, „den man nicht mehr verbessern muss“.”

PS Hatte ich schon geschrieben, dass der klassische Journalismus mausetot ist?

journalismus
Version Midjourney

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Kommentare

One Kommentar zu “Nicht mehr zu verbessern”

  1. André Hüssy am Juli 12th, 2026 1:36 p.m.

    Ja, der klassische Journalismus ist mausetot.

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