Kann alles weg oder: Beinahe eine Apokalypse

Apokalypse

– Nein, es nicht heiß und auch keine Hitzeapokalypse. Heiß ist, wenn mehr als 35 Grad die kühlere Saison ist. Die Klimaapokalyptiker sehen das naturgemäß unentspannter.

– Ich wäre gestern schon auf dem Wasser gewesen, bin aber vorgestern mit einem Freund in Neuköllner Kneipen versackt dergestalt, dass ich auf dem Heimweg schon den Sonnenaufgang sah, was einen allzulangen Schlaf bis in den Nachmittag nach sich zog. Anstatt den Körper zu ertüchtigen, buchte ich zahlreiche Hostels und die Flüge für meinen Urlaub im November. Wohin es geht, verrate ich jetzt noch nicht, jedenfalls sehr weit weg.

– Wenn Fefe noch bloggte, hätte er bestimmt erwähnt, dass einer der Wikipedia-Gründer von eben demselbem Portal gesperrt wurde. Er hätte gegen mir völlig unbekannte Regeln verstoßen, was der Betreffende ironisch kommentiert hat.

– Zur Infrastrukturapokalype: Die Deutsche Bahn fuhr zeitweise gar nicht mehr. Überhaupt nicht und bundesweit. „Es gibt Probleme mit dem digitalen Bahnfunk“. Softwareprobleme also. Kann man nichts machen. Die Software war schon vor zwei Jahrzehnten kaputt.

– Andrej Hermlin hat auf Facebook die Beschlüsse der sogenannten „Linken“ zu Israel einen Verrat genannt. Er hat natürlich recht. Diese Partei ist für jeden anständigen Menschen unwählbar geworden. Das ist für die Linke insgesamt eine politische Apokalypse, weil der Begriff „links“ total diskreditiert wird.

– Die Rechte lacht sich in Fäustchen. Mit gesundem Klasseninstinkt nennt der Couponschneider Don Alphonso Karl Marx einen „rassistischen Schmarotzer“, obwohl die deutsche Linke mit Marx so viel zu tun hat wie Adolf Hitler mit der CDU. Ulf Poschardt, hinter der Paywall der bürgerlichen Presse verschanzt, entsorgt die frühere Tugend Antifaschismus gleich mit.

Nur zum Mitschreiben: die deutsche „Linke“ ist mehrheitlich eine antisemitische und völkische Partei („das Volk der Palästinenser“) der neuen städtischen Mittelschichten und dem akademischen Subproletariat und, was die Klassenbasis angeht, eine „Arbeiterpartei“ wie die FDP. Kann weg.

Zum Glück haben die Araber hierzulande noch nicht entdeckt, dass die so genannte „Linke“ ihre Partei ist. Wenn das geschieht, muss man weltanschaulich eine NSDAP 2.0 fürchten. Der Großmufti lässt grüßen.

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Kommentare

7 Kommentare zu “Kann alles weg oder: Beinahe eine Apokalypse”

  1. altautonomer am Juni 24th, 2026 4:36 p.m.

    „Nein, es nicht heiß und auch keine Hitzeapokalypse.“

    Ave Cäsar! Tausende von Hitzetoten im Juni in Europa grüßen Dich.

  2. Godwin am Juni 24th, 2026 5:41 p.m.
  3. Albert Rech am Juni 24th, 2026 6:45 p.m.

    Der Islam ist links, denn er basiert auf Solidarität:

    Im Islamischen Glauben wird zwischen zwei Arten von Almosen unterschieden: der verpflichtenden Zakat als einer der fünf Grundsäulen und der freiwilligen Sadaqa. Sie dienen dazu, soziale Ungleichheit zu verringern und den eigenen Charakter von Habgier zu reinigen

  4. admin am Juni 24th, 2026 6:58 p.m.

    Typisch Jacobin.

  5. nOby am Juni 25th, 2026 12:50 p.m.

    Klasse Kommentar Burks, wie auf spiggel.de. In Dir lebt demnach noch was.

    ***

    Falsch:

    Das ist für die Linke insgesamt eine politische Apokalypse, weil der Begriff „links“ total diskreditiert wird.

    Richtig:

    Das ist für die Linke insgesamt eine politische Apokalypse, weil der Begriff links total diskreditiert wird.

    ***

    Mit gesundem Klasseninstinkt nennt der Couponschneider Don Alphonso Karl Marx einen „rassistischen Schmarotzer“,

    War das nicht eine Tatsache? Die stimmt nicht mehr?

    ***

    Zum Glück haben die Araber hierzulande noch nicht entdeckt, dass die so genannte „Linke“ ihre Partei ist.

    Nein. Das sind die SPD und der DGB. Gefolgt von den GRÜNEN. Deren islamische Follower sind allerdings alles eher Typ IQ-Begabte. Die unterprivilegierten Rechtgläubigen und die religiösen Führer sind nicht dabei. Um die zu holen bedarf es einer Partei der Rechtgläubigen, an der kein Ungläubiger beteiligt ist. Die gibt es bereits, allerdings muckt die nicht rum und macht auch keine Werbung. Die ist eher ein Testballon. Die Partei der Rechtgläubigen kommt. Wer das behauptet ist aktuell übrigens noch ein Verschwörungstheoretiker und Spinner.

  6. nOby am Juni 25th, 2026 12:54 p.m.

    Ich wäre gestern schon auf dem Wasser gewesen

    Wie wäre es bei den Temperaturen mit im Wasser? Ist das erlaubt und wenn ja, könnte der Burks das?

    Wir haben hier aktuell eine leichte Briese. Die Büsche bewegen sich leicht, während sich die Baumkronen heftiger bewegen. Leider kommt die Briese aus der falschen Richtung. Dadurch riechen wir den Gestank der Alster. Die stank immer bei dieser Hitze, aber der Gestank war anders. Im Hafen, z.B. an den Landungsbrücken, riecht es noch wie früher. Ob das an den in die Außenalster entsorgten Schaf- und Ziegenkadavern liegt, das weiß ich nicht. Der Gestank scheint keinen Segler zu stören. Früher wurde die Alster seltenst von Schwimmern genutzt. Mittlerweile tummeln sich einiges an Volk an bestimmten Stellen im Wasser der Außenalster. Fast alles braungebrannte Kinder und Jugendliche mit schwarzen Haaren. Ok, die Schwimmen nicht. Ich glaube, keiner von denen kann das. Die Planschen demnach. Kein Mädchen ist dabei. Wir fragen uns dann, von woher sind die mit der U-Bahn angereist? Auffällig ist, keiner nutzt eine Taucherbrille. Ich würde nie ohne Taucherbrille in diese Jauche hüpfen. Streife ich mit dem Fernglas über die Villen, dann sehe ich im Bereich der Wasserzugänge dieser Villen gelegentlich uniformiertes Personal – teils mit grauem Haar – stehen, die diese Planscherei ebenfalls mit dem Fernglas beobachten. Einige tragen Pistolen. Das gab es früher nicht. Eine Mauer reichte als Schutz. Beliebt sind weiß angestrichene Vollziegelmauern. Reiche mögen keine Maschendrahtzäune. Dazwischen zwei oder drei von Behörden genutzte Gebäude. Die sind leicht zu identifizieren, die sehen vom Erhaltungszustand aus wie 1935. Warum die noch nicht verkauft sind, das weiß ich nicht. 15 – 20 Millionen dürfte jedes Grundstück bringen.

    Wer es versuchen will, der könnte es dort versuchen. Schwimmen ist nicht verboten, wird aber wegen der Schiffahrt und anderer Gründe nicht gerne gesehen. Meist kommt ein Boot der Wasserschutzpolizei angetuckert und einer in schicker Uniform hält eine Ansprache. Entweder mit Megaphon oder über die Bootsrufanlage. Danach tuckern die weiter. Wie erwähnt, ich habe in den letzten 10 Jahren nie über Schwimmunfälle im Bereich Alster gelesen und vorher ehrlich gesagt auch nicht.

  7. admin am Juni 25th, 2026 3:29 p.m.

    Ich musste gestern arbeiten. Ja, ich kann schwimmen.

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