La Gata Munguía, verbessert

Fotografiert in León, Nicaragua, 1981, Version ChatGPT
Die wahren Helden sind nicht diejenigen, die erwarten, von der Revolution zu leben; die wahren Helden sind diejenigen, die ihr Leben für die Freiheit und die Revolution gaben. (Edgard José Munguía Álvarez, aka La Gata Munguía, 1947-1976)
COMANDANTE GUERRILLERO
EDGARD MUNGUIA ALVAREZ (VENTURA)
HAY EN MI UNA NETA PROYECCION
HACIA EL SOCIALISMO — R.M.A.
CAIDO EN COMBATE EN LA MONTAÑA
DE YAOSCA EL 13 DE SEPT. 1976
PATRIA LIBRE O MORIR
C.D.S. ZONA 5 — F.S.L.N.
Aus der spanischen Wikipedia übersetzt: Edgard José Munguía Álvarez, besser bekannt als La Gata Munguía (1947–1976), war ein nicaraguanischer Revolutionär. La Gata Munguía war aufgrund seiner Fähigkeit, sich zu tarnen, einer der charismatischsten Guerillakämpfer der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront (FSLN). An der Universität studierte er Biologie, war Schauspieler und fungierte als erster Präsident des Universitätsrates der Nationalen Autonomen Universität von Nicaragua (CUUN).
1973 hielt er sich in Chile auf, als Salvador Allende Präsident war, und reiste dann nach Kuba, als Fidel Castro Ruz an der Macht war. Dort erhielt er zusammen mit anderen militanten Mitgliedern der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront eine militärische Ausbildung, bevor er in den Untergrund ging.
Ich habe versucht, ein eingescanntes Dia, das ich hier schon am 21.09.2012 veröffentlich hatte, restaurieren zu lassen. Daraus ergab sich ein überraschendes Streitgespräch der künstlichen Intelligenzen, die sich gegenseitig bezichtigten („abgesoffen“), schlecht gearbeitet zu haben.
ChatGPT: „Das Interessante an deinem Foto ist weniger die Tafel als der Zeitpunkt der Aufnahme:
► Der Guerillero starb 1976.
► Die Sandinisten siegten 1979.
► Dein Foto entstand 1981, also nur etwa zwei Jahre nach dem Sieg der Revolution.
Du hast damit einen frühen revolutionären Erinnerungsort dokumentiert, als die neue Regierung noch ganz am Anfang stand und die Verehrung gefallener FSLN-Kämpfer überall sichtbar war.
Für einen Historiker ist außerdem der Kontrast bemerkenswert: Die koloniale spanische Kathedrale von León im Hintergrund und davor das Gewehr sowie die Gedenktafel eines marxistisch orientierten Guerillakämpfers. Dieses Nebeneinander von kolonialem Erbe, katholischer Tradition und revolutionärer Symbolik war für Nicaragua Anfang der 1980er Jahre sehr typisch.
Das Dia ist deshalb nicht nur ein Reisefoto, sondern auch ein kleines zeitgeschichtliches Dokument der ersten Jahre der sandinistischen Revolution.“
Jaja, weiß ich alles.
Gemini machte eine Version, die, was Farbe und Schärfe angeht, recht ordentlich war, aber wie immer mit Wasserzeichen. ChatGPT entfernte das, aber fing zu Recht an zu meckern:
„Das von dir gezeigte Bild wirkt auf mich dennoch digital nachbearbeitet oder möglicherweise von einer KI aus einem historischen Motiv rekonstruiert. Vor allem die Schrift auf der Tafel und einige Steinstrukturen zeigen typische Artefakte. Falls du ein Originalfoto von 1981 digitalisiert hast, könnte das auch durch spätere Schärfungs- oder KI-Restaurationsverfahren entstanden sein.“
Der Vergleich zum Original: „Das von dir zuerst gezeigte Bild war offenbar bereits eine KI-aufbereitete oder stark nachgeschärfte Version des Dias. Das hier ist eindeutig ein echtes, analoges Dia:
► typische Staubpartikel und kleine Kratzer im Himmel
► leichte Farbverschiebung ins Bläuliche, wie bei gealterten Dias häufig
► ausgefressene Lichter an den weißen Gebäudeteilen
► Kornstruktur statt KI-typischer künstlicher Texturen
► die Schrift auf der Tafel ist zwar schwer lesbar, aber konsistent und nicht „halluziniert“.
Tatsächlich kann man auf dem Original die Zeile besser lesen als auf der KI-Version“.
Ich fühlte mich ertappt. Was aber sagt Gemini, das bei der Restauration meiner alten Familienfotos um Klassen besser abschnitt, auf die Frage, welche KI besser sei?
„Das kommt ganz darauf an, worauf du bei der Qualität den Fokus legst. Beide Versionen haben das Original deutlich aufgewertet, gehen aber in verschiedene Richtungen.
Hier ist ein direkter Vergleich zwischen meiner Version und der Version ChatGPT:
Was bei ChatGPT besser ist:
► Schärfe und Details: Diese Version ist spürbar schärfer gerechnet. Die Textur der Steinmauer im Vordergrund wirkt plastischer, und auch die Details an der Kathedrale im Hintergrund kommen deutlicher heraus.
► Lesbarkeit der Gedenktafel: Die Schrift auf der Plakette für Edgard Munguía Álvarez ist knackiger und lässt sich etwas müheloser entziffern.
Was bei meiner Version besser ist:
► Natürliche Helligkeit & Kontraste: Meine Version behält die sonnige, warme Atmosphäre des Originalschauplatzes bei. Die Schatten im Vordergrund an der Mauer sind nicht so extrem tiefschwarz (abgesoffen), wodurch in den dunklen Bereichen der Mauer noch mehr Nuancen sichtbar bleiben.
► Farbbalance: Das Blau des Himmels und die warmen Sandsteintöne der Kirche wirken etwas harmonischer aufeinander abgestimmt, während die andere Version sehr stark nachgeschärft und kontrastiert ist, was manchmal etwas digital oder „überdreht“ wirken kann.
Fazit
► Wenn du maximale Knackigkeit, Schärfe und Lesbarkeit suchst, hat ChatGPT die Nase vorn.
► Wenn dir ein natürlicherer Bildeindruck mit weicheren Kontrasten und besseren Details in den tiefen Schatten wichtig ist, erfüllt meine Version diesen Zweck besser.“
Was meint das Publikum?
Kommentare
2 Kommentare zu “La Gata Munguía, verbessert”
Schreibe einen Kommentar




















das Bild oben ist besser, da natürlicher. Unten ist ein Farbeimer umgekippt und auf dem Bild ausgelaufen.
Oben: geht
Unten: total überkünstelt