Chefökonomisches

A gigantic bureaucratic machine made of marble and rusted steel, endlessly fed by exhausted workers carrying sacks of gold coins uphill, while elegant government clerks in oversized suits stamp papers that transform into smoke and disappear into the sky, in the background towering factory chimneys and giant industrial machines create real glowing value and gears, ironic contrast between productive labor and bloated administration, dark marxist satire, symbolic capitalism and state bureaucracy, cinematic lighting, dystopian realism, brutalist architecture, red banners fading in rain, hyper-detailed, metaphorical, ironic, political allegory, oil painting mixed with socialist propaganda poster aesthetics –ar 16:9 –s 750 (Gemini)
Ich bin versucht, den Wanderpokal „Lautsprecher des Kapitals“ an Dorothea Siems zu vergeben, die „Chefökonomin“ der „Welt“ aka bürgerliche Presse, für ihren (paywallgeschützen) Artikel Der Arbeitsmarkt spiegelt die düstere Wahrheit.
„Siems ist eine Verfechterin einer Freien Marktwirtschaft und wird bisweilen auch als neoliberal bezeichnet.“ Beruhigend zu wissen, dass sie nicht die unfreie Marktwirtschaft unterstützt. Artikel von Journalisten, die den Kapitalismus zu erklären versuchen, aber dem Publikum stattdessen Meinungen unterjubeln, die strittig sind oder sogar Unsinn, könnrn oft lehrreich sein im Sinne der Volksweisheit, die von bösartigen Zeitgenossen Idi Amin zugeschrieben wird: „Keiner ist unnütz: Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen“.
Doch die heutige Situation, das zeigen die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts, bedroht den Wohlstand des Landes nicht minder, als dies damals die Rekordzahl von fünf Millionen Arbeitslosen tat.
Was meint der suggestive Begriff „Wohlstand des Landes“? Man könnte das als Marxist mit einem ironischen Statement kontern: Wenn es der herrschenden Klasse gut geht, geht es auch dem Proletariat und allen anderen Klassen gut. Aber unserer Kapitalismus-affinen „Volkswirtschaftler“ würden dem ganz unironisch beipflichten und nur andere Begriffe benutzen, weil „Klasse“ freiwillig verboten ist.
Vor allem die Industrie schrumpft infolge der Belastung durch überhöhte Energiepreise, steigende Lohnnebenkosten sowie Bürokratie und überzogene Steuern mit zunehmender Geschwindigkeit.
Das ist schon starker Tobak. Der Profit des Kapitals sinkt, weil das variable Kapital aka Löhne zu teuer ist? Überzogene Steuern? Was sind denn „nicht überzogene“ Steuern?
| Rang | Land | Körperschaftsteuer / Unternehmenssteuer | Relativ zu Polen = 100 |
|---|---|---|---|
| 1 | Deutschland | 30,1 % | 158 |
| 2 | Vereinigtes Königreich | 25,0 % | 132 |
| 3 | Frankreich | 25,8 % | 136 |
| 4 | Italien | 27,8 % | 146 |
| 5 | Spanien | 25,0 % | 132 |
| 6 | Niederlande | 25,8 % | 136 |
| 7 | Türkei | 25,0 % | 132 |
| 8 | Schweiz | 19,7 % | 104 |
| 9 | Polen | 19,0 % | 100 |
| 10 | Belgien | 25,0 % | 132 |
| 11 | Dänemark | 22,0 % | 116 |
| 12 | Schweden | 20,6 % | 108 |
| 13 | Norwegen | 22,0 % | 116 |
Kann man also pauschal behaupten, dass es einem Land besser geht, wenn die Kapitalisten weniger Steuern zahlen? Natürlich nicht, nur für Lautsprecher des Kapitals. Das weiß sogar die KI: Kann man einen Zusammenhang herstellen zwischen der Höhe der Steuern für die Unternehmen und der Produktivität und der Rentabilität?
Ja – allerdings nicht in Form eines einfachen linearen Zusammenhangs. In der Wirtschaftswissenschaft gilt heute eher:
– Sehr hohe Unternehmenssteuern können Investitionen, Innovation und Kapitalbildung bremsen.
– Sehr niedrige Unternehmenssteuern allein erzeugen aber ebenfalls nicht automatisch hohe Produktivität oder hohe Gewinne.
– Entscheidend ist das Gesamtumfeld: Infrastruktur, Bildung, Rechtssicherheit, Energiepreise, Bürokratie, Arbeitskosten, Kapitalzugang und Innovationskraft.
Man kann grob drei Beobachtungen machen:
1. Hohe Produktivität trotz hoher Unternehmenssteuern
Beispiele: Deutschland, Dänemark, Schweden, Niederlande. Diese Länder haben relativ hohe Steuer- und Abgabenquoten, aber trotzdem hohe Arbeitsproduktivität, starke Exportindustrien, hohe technologische Kompetenz.
Grund: Die Steuern finanzieren teilweise Faktoren, die Produktivität erhöhen: gute Infrastruktur, Ausbildungssysteme, Forschung, stabile Institutionen.
2. Niedrige Unternehmenssteuern fördern oft Investitionen
Beispiele: Irland, Schweiz, Osteuropäische Staaten
Niedrigere Unternehmenssteuern erhöhen die Nachsteuerrendite [den Profit], machen Standorte attraktiver, ziehen internationale Konzerne an.
Das kann Investitionen, Firmengründungen, Kapitalzufluss und Beschäftigung erhöhen.
Die Schweiz kombiniert beispielsweise moderate Unternehmenssteuern, hohe Rechtssicherheit, stabile Energieversorgung, hohe Innovationskraft.
Dadurch entstehen oft hohe Unternehmensrenditen [gemeint sind sind wieder Profite].
3. Der entscheidende Punkt ist die „Gesamtbelastung“
Für Unternehmen zählt nicht nur die Körperschaftsteuer, sondern Lohnnebenkosten, Energiekosten, Bürokratie, Regulierung, Genehmigungsdauer, Kapitalmarktzugang, Arbeitsrecht.
Deshalb kann ein Land mit etwas höheren Steuern trotzdem wirtschaftlich erfolgreicher sein als ein Niedrigsteuerland mit schwachen Institutionen.
Das sind Binsenwahrheiten, die die KI uns anbietet. Das beweist aber auch: Die These, weniger Steuern für das Kapital machten uns alle reicher und glücklicher, ist Bullshit.
| Land | Durchschnittslohn brutto pro Jahr | Unternehmensprofite / Gewinnanteil | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Schweiz | 107.487 € | ca. 41 % | sehr hohe Löhne, hohe Profitabilität |
| Dänemark | 71.961 € | ca. 42 % | hohe Löhne, solide Profite |
| Deutschland | 66.700 € | ca. 40 % | hohe Löhne, mittlere bis hohe Profite |
| Vereinigtes Königreich | 65.340 € | ca. 39 % | hohe Löhne, mittlere Profite |
| Belgien | 62.348 € | ca. 38 % | hohe Löhne, eher mittlere Profite |
| Niederlande | 69.028 € | ca. 43 % | hohe Löhne, hohe Profite |
| Norwegen | 68.420 € | ca. 49 % | hohe Löhne, sehr hohe Profite |
| Schweden | 50.338 € | ca. 39 % | gute Löhne, mittlere Profite |
| Frankreich | 45.964 € | ca. 32 % | mittlere Löhne, niedriger Gewinnanteil |
| Italien | 36.594 € | ca. 42 % | mittlere Löhne, solide Profite |
| Spanien | 32.678 € | ca. 44 % | niedrigere Löhne, hohe Profitquote |
| Polen | ca. 26.000 € | ca. 48 % | niedrigere Löhne, hohe Profitquote |
| Türkei | 18.590 € | ca. 52 % | niedrige Löhne, sehr hohe Profitquote |
Unsere Chefökonomin: Wenn hierzulande Maschinen hergestellt und verkauft werden, sorgt diese Wirtschaftsleistung für Umsatzerlöse, die dann zum Teil als Lohn an die Arbeitnehmer gehen. Ist der Staat der Arbeitgeber, erhöht zwar jede neue Stelle in Höhe der Personalkosten statistisch das Bruttoinlandsprodukt. Doch es ist der Steuerzahler, der mit seinem Geld diese Jobs finanziert. Der Staat muss den Bürgern und Betrieben zuvor die Mittel abnehmen, um die Gehälter im öffentlichen Dienst zahlen zu können. Weil in diesem Prozess hohe Reibungsverluste entstehen, kosten die Beschäftigten unter dem Strich weit mehr, als sie an Lohn bekommen. Im Privatsektor geht die Rechnung dagegen anders aus: Jeder Arbeitsplatz bringt mehr, als er kostet – oder er fällt weg.
Wir übersetzen das in marxistisches Deutsch: Wenn in der kapitalistischen Produktion Maschinen hergestellt und veräußert werden, entsteht daraus ein Mehrwert: Der schlägt sich nur zu einem Teil in den Löhnen der Arbeiter nieder. Der Mehrwert bzw Profit (keine Synonyme) wird vom Kapital angeeignet.
Der bürgerliche Staat hingegen schafft keinen neuen Wert, sondern verteilt lediglich bereits im Produktionsprozess erzeugten gesellschaftlichen Reichtum um. Jede zusätzliche Stelle im Staatsapparat erscheint zwar statistisch als Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, tatsächlich finanzieren sich diese Arbeitplätze, indem Einkommen und Gewinne durch Steuern und Abgaben abgeschöpft werden.
Die Kosten dieser Umverteilung tragen letztlich die arbeitenden Klassen und die produktiven Bereiche der Wirtschaft. Während im privaten Unternehmen der einzelne Arbeitsplatz nur solange bestehen bleibt, wie er Mehrwert erzeugt, kann sich der Staatsapparat auch unabhängig von unmittelbarer Produktivität ausweiten, sofern die gesellschaftliche Gesamtarbeit genügend Überschüsse hervorbringt, um ihn zu tragen.
In Deutschland aber hypertrophiert ein ineffizienter Staatssektor, der mittlerweile die Hälfte aller Wirtschaftsleistung beansprucht. Mit einer immer höheren Schuldenfinanzierung kaschiert die Politik den Niedergang des Privatsektors, der sich in den Arbeitsmarktzahlen spiegelt. Gegen diese eklatante Fehlentwicklung helfen nur wirtschaftsfreundliche Reformen.
„Wirtschaftsfreundlich“. Damit ist der Artikel kein Journalismus mehr, sondern Polemik und Propaganda. Aber was will man von der bürgerlichen Wirtschaftspresse erwarten!
Apropos: Wo sollte ich mich als Chefökonom bewerben?

Der obige Prompt mit Midjourney
Kommentare
14 Kommentare zu “Chefökonomisches”
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kriegen die irgendwelche Tantieme, wenn sie ihre sog. „Meinung“ unters Volk jubeln??
andererseits – Journalismus als Gesinnungsjournalismus bedient halt eine gewisse Leserschaft, deren Gesinnung man kennt und wo man weiß, was die lesen wollen.
Unliebsame Realität sorgt nur für Unbehagen oder Verwirrung.
Baudrillard hilft auch hier:
Es geht nicht mehr um das reale Ereignis, sondern um die Inszenierung der eigenen moralischen Haltung.
Der Konsument liest den Artikel nicht, um die Welt zu verstehen, sondern um das Zeichen der „richtigen Gesinnung“ zu konsumieren. Die Nachricht wird zum Modeaccessoire der eigenen Identität.
Das ist ja in etwa, was man den Grünen oder den Linken vorwirft. Aber das funzt halt auch bei allen anderen.
Freihändler Smith hat Gleichtausch unterstellt.
Rosa Luxemburg sagte Geldvermehrung braucht ein
Außen zum plündern.
Aus Sicht des Kapitals sind Steuern immer Last.
Religioten glauben eine Transzendentalie zahlt.
VWL ist ein Irrglaube, ua auf Staatskosten.
Kapitalismus ist weltweites System, Siems und Fahimi beide verblöden sich national beschränkt.
Sklaven erarbeiten Coltan im Kongo und Schokolade an der Elfenbeinküste.
Eine dunkle Fabrik wertschöpft nicht selber sondern klaut von Fabriken die noch nicht soweit sind.
Das Problem heute ist das wir überall viel Meinung und Theorie haben, aber niemand mehr auf die Zusammenhange und das Ergebnis schaut.
Deshalb werden überall Modelle präsentiert, die tatsächliche zahlen in Relationen stellen und damit suggerieren was vermeintlich richtig ist.
Das dadurch entstehende Chaos in der Politik und den staatlichen Institutionen, wird von denen die Kapital akkumulieren benutzt, um letztlich die Löhne zu drücken. Die Abgabenquoten spielen dabei weniger eine Rolle, die Rendite ist immer gesichert.
Man sollte sich z.b. die Entwicklung auf dem Finanzmarkt anschauen und diese zahlen in Relation zu Produktion und der Schaffung von Mehrwert stellen. Dann sieht man wo Gelder hin fliessen. Alles was uns als Wirtschaftspolitik verkauft wird, zielt dahin das Rendite auf diesen Markt erzielt wird. Ob dann am Schluss wirklich etwas produziert wird, spielt heute keine Rolle mehr. Nicht umsonst lohnt es sich funktionierendes stillzulegen und neues dysfunktionales zu bauen. Das Geld fließt trotzdem. Und am Ende haben wir eine kaputte Infrastruktur mit einigen wenigen schönen Schlösser dazwischen. Es ist wie im Feudalismus. Damals war die Kirche der kitt, der die Menschen ruhig hielt. Heute sind die Geisteswissenschaften und die Medien, die Kirchen und Pfarrer.
Wenn Du American Psycho, wo alles Wichtige zur aktuellen Wirtschaft drinnen steht, gelesen hast, kannst Du Dich hier bewerben: https://www.ifo.de/karriere-am-ifo
Das Wesen unserer lustigen Demokratie besteht nun mal darin, die alten Seilschaften aus Klerus, Adel und Geldadel zu bedienen und das Meiste für sich und seinen Klan sicherzustellen. Dabei ist es unerheblich, ob man eher politisch, unternehmerisch oder eher sportlich unterwegs ist.
Der Niedergang der Industrie wird hoffentlich weitergehen. Der ist nur verdient und tatsächlich
Marktbereinigung. Das ist wie mit der Kohle damals im Pott.
Das ist ja alles schön und grün, aber wenn das Zeugs nicht hergestellt wird, von was sollen die Löhne/Steuern kommen? Ich meine die Produktion wandert ab, weil Keiner mehr Bock hat sich die Hände schmutzig zu machen. Der andere Teil der Produktion ist irgendwo falsch abgebogen und versucht sich durch Selbstmord vor dem Tod zu retten. Ihr kommt da mit weniger Verwaltung und Maschinen die da was produzieren sollen. Das muss Irgendwer produzieren, das ist nun das Problem.
<8*) Der Aluhut meint: Mal sehen wie lang die Party noch geht.
Ökonomie wird als als moralischer Kapitalismus indoktriniert.
Die Wahrheit über Kapitalismus ist Mafia.
Der Preis bestimmt sich eben nicht nur über Arbeitszeit sondern auch über Macht.
Eigentümer nehmen was sie können.
Geld ist der Repräsentant von Eigentum.
Marx zitiert Dunning
https://www.woz.ch/2621/korruptionsskandal/so-kam-die-beute-in-die-schweiz/!D2P0EPS37PX
https://www.woz.ch/2621/sammelklage/der-grosse-buecherraub/!V7R7A5J00S57
https://www.woz.ch/2621/sabotage/feuer-fuers-geteilte-glueck/!CXPY10QQ5CJX
Moralisch wäre nicht nehmen was nicht gegeben wurde.
Bürgerliche erklären sich die Welt als Gefühl.
VWL verhandelt nur sichbares.
Über Geldwäsche, illegale Drogen und Waffen etc informiert mehr schöne (oft fiktionale) Literatur.
Vielleicht orientiert man sich ja auch an den falschen Wertmaßstäben?
https://www.youtube.com/watch?v=N5hmM2YM4r4
Die Aneignung des Mehrwerts durch den Kapitalisten ist ein Problem, noch schlimmer ist die Akkumulation des Mehrwerts im Unternehmen durch Investitionen durch die der Kapitalist immer reicher wird.
Die einzige sinnvolle Lösung für das Problem ist die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und die Kontrolle der Produktionsmittel durch die Partei der Arbeiterklasse wie sie schon von 1946 bis 1989 in der Deutschen Demokratischen Republik umgesetzt wurde.
Statt den Mehrwert in sinnlose Investitionen oder unnötige Produktverbesserungen zu stecken konnte er zum Wohl der Gesellschaft verwendet werden.
Dank der Energiewende sind die Erzeugerpreise für Strom drastisch gesunken, zum Teil sogar ins negative.
An windigen, sonnigen Wochenenden und Feiertagen ist der Strom häufig sehr billig. Und was machen die Kapitalisten?
Statt gerade in diesen Zeiten zu produzieren schicken sie die Arbeiter nach Hause.
Auch die Behauptung das die Löhne- und Lohnnebenkosten (Sozialversicherungen) zu hoch sind ist eine Lüge auf die die KI hereingefallen ist.
Durch die neoliberalen Reformen der ultrarechten Schröder-Fischer Bande wurde Deutschland zu einem Billiglohnland.
Diese niedrigen Löhne haben es Konzernen wie Porsche, Daimler, BMW, SAP, BASF, ect. erlaubt ihre Konkurrenz (z.B. Fiat und Peugeot) mit billigeren Produkten vom Markt zu verdrängen.
Ich mach es mal ganz kurz. Es betrifft ausschließlich IQ-Begabte und deren Fans, die es einfach nicht verstehen wollen:
Den Ball in der Wirtschaft spielen heute Blackrock oder auf der anderen Seite ein Unternehmer wie der Mineralölkonzern Shell. Ihr würdet euch wundern was Blackrock mittlerweile in diesem Land und in Europa alles besitzt. Sich heute mit Hilfe von Marx am Kapitalismus im Jetzt abzuarbeiten macht keinen Sinn. Schon gar mit Hinblick auf den Islam, der sich bereits in vielen Ländern Europas als neue Regierungsform selbst avisiert hat.
Ich kann allen nur die Ausschweifungen einer gewissen Beatrix von Storch empfehlen. Die ist was Blackrock und Konsorten betrifft eine Expertin und erklärt in leichter Sprache die Zusammenhänge. Leider fast immer hinter Paywall. Sich selbst zu informieren ist schwierig. Viele Journalisten meiden das Thema wie der Teufel das Weihwasser. Ja, Blackrock ist ein großer Anzeigenkunde. Niemand will den verlieren. Das Thema bedarf außerdem viel Recherche. Dem will sich kein Journalist mehr aussetzen und das gern genommene copy & paste ist schwierig.
Den Theoretikern hier im Burksblog nenne ich jetzt zwei Beispiele für Kapitalismus aus dem aktuelle Leben. Die mögen der Leserschaft entgangen sein.
Kapitalismus geht so:
Nach Del-Monte-Kollaps Kalifornische Bauern fällen 420.000 Pfirsichbäume.
Noch stehen die Bäume, aber die künstliche Bewässerung wurde teilweise eingestellt.
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Oder so:
„Als würde es uns nicht geben” US-Stadt mit 50.000 Einwohnern droht Energie-Aus.
Microsoft braucht mehr Strom. Die erzeugen dort in der betroffenen Gegend ihren Strom selbst und die Kapazitäten sind ausgeschöpft. Warum keiner von Extern gekauft wird, das weiß ich nicht. Was noch geht ist Solarstrom. Zur Zeit liefert Solar ca. 25% des Strom in Nevada.
Das mit der Grundgebühr wäre totaler Kapitalismus, aber es gibt nur entweder Kapitalismus oder nicht..
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Das ist keine Kapitalismus:
Rechnung von der Kommune Anwohner muss Straßensanierung für 18.000 Euro zahlen.
Vorfälle dieser Art häufen sich in den letzten Jahren in ’schland.
Das ist Willkür, weil die es können. Selbst wenn jemand Offizielles behauptet
bleibt es behördliche Willkür. Die Gemeinsamkeit mit dem Kapitalismus ist offensichtlich, weil die es können.
@Godwin
Nein. Siems glaubt was sie sagt.
Das ist in jeder Religion so.
Der Kapitalismus ist anders als sich Siems vorstellt.
Zum Kapitalismus gibts vielerlei Beschwerden.
Marx verlängert die Jammerlitanei nicht sondern
macht sich an die Ursachenforschung.
Übrigens hatten auch Kapitalisten schon gemerkt daß
einer gut arbeitet wenn er gut ißt, kleidet, wohnt.
Solche wie Siems glauben der Mensch is a Maschin.
Die „dark satanic mills“ hat das Kapital ausgelagert in Drittweltländer.
Wenn Kapital nicht profitiert wirds bösartig.
Ogallala-Aquifer