Großer Mann und kleiner Mann, um das Brandenburger Tor herum
Heute habe ich den kleine Mann gefunden. Das sieht irgendwie lustig aus. Burks gefällt das.
Übrigens, Grok sagt: Die ursprüngliche und älteste Schreibung des Vornamens ist Burkhard (bzw. in althochdeutschen Quellen auch Burkhart, Burchard oder Burcard). Der Name ist rein althochdeutsch und setzt sich aus zwei Gliedern zusammen:
1. burg / burc = die Burg, der Schutz, die Festung
2. hart / hard = hart, stark, kühn, mutig
Burkhard bedeutet daher wörtlich: „der Burgstarke“, „der kühne Burgbeschützer“ oder „der mit der Stärke einer Burg“. Das ist ein typischer zweiteiliger germanischer Personenname aus der Zeit der Merowinger und Karolinger (6.–9. Jahrhundert). Die heute in Deutschland am weitesten verbreitete Form ist Burkhard (mit „k“ und ohne „t“ am Ende), gefolgt von Burkhardt und Burkhart.
Wenn mir vor mehr als vier Jahrzehnten jemand gesagt hätte: Direkt neben dem Brandenburger Tor wirst du mal arbeiten!, hätte ich den für verrückt erklärt.
Das Leben – jedenfalls mein Leben – war und ist voller Überraschungen, und ich bin gespannt auf die nächste…
Der Vorteil am unvermeidlichen Tod ist bekanntlich, dass man sich nachher nicht darüber ärgern kann. Ich würde das tun, weil ich das Gefühl hätte, so viel von dem verpasst zu haben, was noch alles kommt.

Brandenburger Tor, 80-er Jahre, eingescanntes Dia
Kommentare
4 Kommentare zu “Großer Mann und kleiner Mann, um das Brandenburger Tor herum”
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Was kommt, verpaßt man, man kann es nicht bereits verpaßt haben.
Das ist jetzt Hirnverknotung…
Wird man der ständigen Überraschungen nicht auch mal überdrüssig?
„Positive“ Überraschungen ok – nimmt man wohl gern.
Aber meist geht es ja mit eher als negativ oder zumindest als lästig empfundenen Eindrücken einher.
Die ständige Ung’wissheit, welche Scheiße dann wohl als nächstes unverhofft um die Ecke kommt…
Falls es bei Rheinmetall langweilig sein sollte,
kleine Lektüre-Empfehlung
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Burks, ja, Du hast es erkannt. Bei Deiner IQ-Begabung hat es lange gebraucht. Am Brandenburger Tor standest Du umgeben von den Geistern der Goebbels, Hitler, Kaiser Wilhelm II und vermutlich Erich Mielke. Es fehlen Deine Vorbilder. Kein Mao. Kein Stalin. Kein Lenin. Ich stelle mir gerade vor wie der Mao das Tor bereiste und seine Hand auf eine der Säulen legte. Wahrscheinlich wärst Du vor der Säule in Ohnmacht gefallen. Entweder schon 1990, oder wenn nicht 1990, dann später. Diese Glückseligkeit ist Dir erspart geblieben.
In meiner Familie gab es einen Heini aka Heinrich. Das war ein Melker. Bereits mit 7 Jahren wurde der Melker. Geboren 189x. Bei der Musterung mit 16 Jahren hatte der das Gardemaß von 1,80 Meter und war in der Lage ein echtes Pferd zu reiten und noch wichtiger, er konnte selbständig ohne Hilfe ein Pferd besteigen und wieder absteigen. Als die den zum Militär einzogen, landete der in Berlin-Potsdam und wurde einer von denen des Gardes du Corps, die man in alten Filmen hoch zu Ross in rot-weißer Uniform, silbernem Brustpanzer, goldenem Helm und einer langen Lanze, sieht. Nebenher bekam der Sprachunterricht in Hochdeutsch. Von Haus aus sprach der nur Plattdeutsch. Weil er zu den körperlich ganz Großen zählte, 1,89 Meter, mußte er erst 1917 an die Front. Die kleiner gewachsenen Kameraden hatten nicht dieses Glück.
Von dem habe ich ein Fotoalbum. Das ist ungefähr 15 Zentimeter dick und in dem befinden sich Fotos von diesem Heini, seinen Eltern und Geschwistern. Darunter Fotoplatten, aber mehrheitlich sind das Fotos, die auf dickem Papier zu Positiven gemacht wurden. Teilweise sind die – je nach der Größe – bis zu 3 Millimeter dick und außerordentlich stabil.
Der Heini muß so einer Art von Theatergruppe angehört haben. Er wird auf den Fotos mit und ohne Pferd gezeigt. Mit dunklem Brustpanzer, mit silbernem Brustpanzer, mit dunklem Brustpanzer und einem riesigen Stern vorne drauf und in normaler Soldatenuniform. Die war Blau. Ich sehe den auf den Fotos mit Gewehr als Wache vor einem Schloß (?) oder beritten mit 4 anderen Reitern und Lanzen mit Wimpel seit Zeitlich vor dem Brandenburger Tor stehend. Es gibt Gruppenfotos und Einzelfotos. Der war damals sowas wie ein Star hier auf dem Dorf erzählte mir meine Oma. Der ist in Berlin beim Kaiser hieß es. Den hat der Kaiser persönlich ausgesucht. Vor dem soll sogar der örtliche Bürgermeister stramm gestanden haben und er bekam in den Kneipen sofort einen Platz wird gesagt. In Berlin muß es damals eine kleine Industrie gegeben haben, die solche Fotos produzierte und verkaufte. Nach dem Krieg wurde Heini wieder Melker und später berittener Postbeamter und noch später bekam er eine Postkutsche. Ich habe den nicht gekannt, aber er soll der Einzige in der Familie gewesen sein, der damals lesen und rechnen konnte und über ein festes Einkommen verfügte.
Jetzt komme ich zu den Gräuslichkeiten. Gehängt wurde im Tor niemand. Tod geprügelt wahrscheinlich ebenfalls niemand. Ich denke, niemand kam im Tor zu Tode. Was mich wundert. Ob Erich Mielke als SED Funktionär jemals dort war, das weiß ich nicht. Ich selber war noch nie da. Damals – von der DDR Seite her – war das Sperrgebiet und auf der anderen Seite stand die Mauer dazwischen. Heute glaube ich nichts verpaßt zu haben.
Warum die SED das Tor nicht zu Straßenschotter umfunktionierte, das weiß ich nicht. Als Sieger hätte ich das veranlaßt. Im Kalifat Almania wird das Tor mit Sicherheit als Hinrichtungsstätte für Almans genutzt werden. Die machen das bestimmt so wie damals mit Mussolini. 80 bis 100 rund herum um das Tor aufgehängt, das sollte kein Problem sein. Leere Mauerhaken 📌 wären genug vorhanden. Wenn die ein Menschengewicht aushalten, dann würde ich das so machen. Ich würde alle konvertierungsunwilligen (neues Wort!) Almans und einige andere mehr an deren eigenen Denkmälern hinrichten und vergammeln lassen. Es wird sich sicherlich ein Nachfolger von „Burks“ finden, der das gerne fotografiert und die Fotos in seinem Blog veröffentlicht.
Danke für das Foto mit den Firmenschildern.