Unter Unterwanderten

Ferat Kocak

„Wer heute von antimuslimischem Rassismus spricht, will den grassierenden Antisemitismus relativieren und den Islamismus.“ (Güner Balci, Integrationsbeauftrage Berlin-Neukölln)

Die konservative bürgerliche Presse echauffiert sich weiter darüber, dass die so genannten „Linken“ in der SPD den Bezirksbürgermeister Martin Hikel bekämpft haben, so dass dieser das Handtuch warf.

„Diese Islamisten und Aktivisten haben auch Teile der Politik und auch der SPD und der Verwaltung unterwandert“.

Und die „Linke“ sowieso. Ich nenne den Neuköllner Politiker Ferat Koçak einen in der Wolle gefärbten Antisemiten.

Das Zentralorgan der woken Gendersprecher sieht das ganz anders: Hikel sei schuld. Vermutlich, weil man sich nicht traute zu schreiben, die Juden seien schuld.

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Kommentare

2 Kommentare zu “Unter Unterwanderten”

  1. Godwin am November 12th, 2025 10:24 p.m.

    Die Instrumentalisierung des Islamismus durch [Burks] ist keine echte Solidarität mit Opfern islamistischer Gewalt und keine echte Sorge um Freiheitsrechte. Es ist ein taktischer, zynischer und höchst gefährlicher Schachzug.
    Das Endziel bleibt: Eine ethnisch homogene, autoritäre Nation. Der Islamist dient dabei nur als nützlicher Popanz, um dieses Ziel zu erreichen. Sobald die Vision verwirklicht wäre, wären nicht nur Muslim:innen, sondern auch alle anderen, die nicht in das Weltbild passen, die nächsten Opfer. Der angebliche „Beschützer“ entpuppt sich am Ende als der größere Feind der Freiheit.

  2. blu_frisbee am November 13th, 2025 12:45 a.m.

    Jeder Marxist weiß: Religion macht blöd.

    Zwar gab es ein islamic golden age als Erforschung der Natur noch religiöses Gebot war.
    Aber dann monopolisierten stinkende Mullahs die Auslegung (Salafis glauben es gäb nur einen Koran).

    Jetzt hausieren welche moralisch mit Opfa Rolle.
    Vergewaltigung kann kein Befreiungswerk sein.

    Eine Linkspartei die sich mit Religioten gemein macht ist moralisch, nicht links.
    Umgekehrt ist offizielle Politik die Leugnung israelischer Kriegsverbrechen.

    Erlittenes Unrecht legitimiert nicht künftiges.

    Wer de omnibus dubitandum (Marx‘ Motto) claimt
    und nur Hasbara raushaut ist kein Marxist.

    Alle Seiten streiten mit Lautstärke um Lufthoheit überm Stammtisch; es ist wie eine Prügelei unter Irren auf der Titanic.

    Bullshittern gehts nicht um korrekte Auskunft
    über die Sache sondern soziale Dominanz im Rang. Vernünftig ist das nicht.

    Beide Seiten unterstellen im Jenseits gäbs ne höhere Macht die den Leuten Gefühle ins Hirn fickt.

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