Toxoplasma gondii oder: bring food to the oasis of Kima!

tahari

So sieht der Plot eines Rollenspiels aus, den sich Leute wie ich ausdenken. (Man könnte das auch als „Animateur“ bezeichnen.) Es werden vermutlich rund zwei Dutzend Leute teilnehmen; es könnten aber auch mehr werden. Der Rekord des virtuellen Events, das seit ein paar Jahren stattindet mit immer anderen Plots, steht bei knapp vierzig.

Next march to the Oasis of Klima: 16 August, noon SLT / 8pm GMT, 21:00 GMT+1-german time). Start: Main place Oasis of Lame Kaiila.

Roleplay plot: Bring food to the Oasis of Klima!

The people of the Oasis of Klima are starving and desperately need food! In the exchange point of Klima, a parasite (Toxoplasma gondii) has infested almost all food and made it inedible.

The last caravan only made it as far as the ruins of the Oasis of Mandara. There, a violent sandstorm caught them by surprise. The caravan leaders tried to bring the food into the labyrinth, but the men disappeared, presumably perishing in the quicksand.

Your task:
– March with the Guard of the Dunes to the ruins of the Oasis of Mandara, round up the Kaiila, and search for the food crates in the Labyrinth and bring them up. Never do this alone, always in at least two! A Kur was last seen in the Labyrinth!
– Bring the food crates to the exchange point of Klima and then through the salt mines directly to the oasis!

Equipment that is necessary: You need to wear appropriate clothing for the desert: always strong wind and sandstorms, extremely hot sun. Men should be armed. Ropes, torchs, clothing that protects against the blazing heat, enough water. Do not fall into the quicksand!
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OOC hints:
The food is for sale for 1 Lindendollar, if you dont have lindendollars I will give them to you. The food is scattered in several places in the labyrinth.
To prevent cheating, I know who took them. Anyone who buys one of the crates from afar will be ejected. I have unlimited view distance and see everything on my sim.

Tarsk Dried Meat 4 cates
Sa’Vella Tabuk Dried Meat 1
HoY Bazi Tea Crate 3
Verr Meat dried 1
Bosk Meat Crate 2
Barrel Kargash Winery 1
HoY Barrel Rence Beer spigot
Tabuk Dried Meat 1
Tarsk Dried Meat 3
HoY crate of Tospit 1
Teehra Palm Wine Barrel 2
Crate of Wingfish 2
HoY crate Melons 1
HoY Crate Onions 1
Dried fish crate-Made in Meqara Port 1
Crate – Black Wine of Thentis 1
HoY Chocolate 1 crate (10) 1

After you have unloaded the crates and barrels in Klima, you can take them back OOC if you want

– Please accept all (experience) teleporters.
– Recommended for the best view:
World – Photo and Video – Phototools – Sky – „Fine Day“ or
World – Environment – Midnight

Background knowledge

The location of this Oasis is secret and very few people know the way for going to Klima. One of the major sites within the Tahari for obtaining salt are the brine pits of Klima, hidden deep within the dune country and its location is closely guarded. The guards of Dunes protect the Oasis and keep secret the road for coming from. The guards always wear a turban, so their face are hidden and they could not be recognized. They serve the Ubar salt, a secret lord, one of the most powerful Pasha of The Tahari. 20% of the gorean salt is produced here.

Klima, has its own well, but for the most part, relies on caravans for supplies as well as fresh stock of slaves. These food stores are delivered to scouted areas („exchange point of Klima“) some pasangs from the compounds, whence they are retrieved later by salt slaves.

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Berlin bei Nacht

Berlin by night

Wie der Titel schon sagt.

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Körperbilder oder: Sydney Sweeney hat schöne Gene

one night stand

„Über Jahre war Bodypositivity und Vielfalt ein großer Trend – in der Modebranche, sowie in der Social-Media-Branche. Aktuell zeichnet sich ein Rückwärtstrend zurück zum Schönheitsideal eines dünnen Körpers ab: Ein Bild, das weiß, kolonial und NS-ideologisch geprägt ist“, behauptet Como vom WDR – „der Sound der Welt“.

Wenn mir jemand mit denglischen Buzzwords kommt, bin ich schon bedient. Bodypositivity? „Body Image“? (Antisemiten sind es auch: Sie fügen #blacklivesmatter hinzu, was mit dem Thema rein gar nichts zu tun hat.) Körperpositivität? WTF? In einfacher Sprache: Wer fett ist, sollte sich nicht schämen. (Gilt das auch für Bulimie?)

Aber man kann sich die Argumente mal anhören. Ich fragte ChatGPT, wie Schönheitsideale entstehen.

Kulturelle Traditionen und Werte

– Geschichte und Mythologie: Gesellschaften übernehmen oft Schönheitsvorstellungen aus ihrer eigenen Geschichte, Kunst und religiösen Überlieferung.
– Werte und Normen: Was als „schön“ gilt, hängt oft von den vorherrschenden gesellschaftlichen Werten ab (z. B. Tugendhaftigkeit, Reichtum, Jugend, Gesundheit, Fruchtbarkeit).

Das ist wieder mal ein ungeordnetes Sammelsurium. In einfacher Sprache: Die herrschenden Klassen und ihre medialen Lautsprecher bestimmen über das Ideal, was „schön“ ist. Es gibt aber unstrittig auch biologische Konstanten: Symmetrische Gesichter und Körper werden unbewusst mit gesunden Genen und stabiler Entwicklung verbunden. Und natürlich gilt Jugend wegen der von der Evolution vorgesehenen geschlechtlichen Vermehrung als attraktiv. Bis jetzt sehen wir noch keinen Unterschied zwischen fett und schlank.

– Klasse und Status: Bestimmte äußere Merkmale (z. B. helle Haut, schlanker Körper, bestimmte Kleidung) können als Zeichen von sozialem oder ökonomischem Status gelten.
– Geschlechtsspezifische Rollen: Schönheitsideale sind oft geschlechtlich codiert und spiegeln Erwartungen an Frauen und Männer wider (z. B. weibliche Jugend und Zierlichkeit vs. männliche Stärke).

Das dürfte zwar unbewusst noch eine Rolle spielen, ist aber im Kapitalismus ohne Funktion.

Medien und Popkultur

– Film, Werbung, soziale Medien: Sie verbreiten und verstärken bestimmte Schönheitsbilder, oft durch Wiederholung und Idealisierung.
– Influencer und Prominente: Sie prägen aktiv das, was als attraktiv gilt, insbesondere durch Inszenierung auf Plattformen wie Instagram oder TikTok.

Das Wichtigste lässt die KI natürlich weg: Pornografie. Einschränkend: Für jeden Bedarf gibt es dort auch ein Angebot, von tiny tits bis big ass. Der Markt regelt das.

Wirtschaftliche Interessen

– Mode- und Kosmetikindustrie: Unternehmen schaffen oder verstärken Ideale, um Produkte zu verkaufen (z. B. Anti-Aging, Körperoptimierung).
Schönheitschirurgie und Fitnessindustrie: Auch sie profitieren davon, dass bestimmte Körperbilder als normativ gelten.

Dissens, euer Ehren KI. Es stimmt zwar, aber ist abgeleitet von dem, was jeweils das herrschende Ideal ist.

Technologische Technische Entwicklungen

– Fotobearbeitung und Filter: Digitale Manipulation verändert den Blick auf den „natürlichen“ Körper.
– KI und virtuelle Schönheiten: Neue Technologien schaffen teilweise unrealistische Ideale.

Wie oben.

Globalisierung

– Durch Austausch und Medienpräsenz verbreiten sich Schönheitsvorstellungen über Landes- und Kulturgrenzen hinweg – oft dominiert von westlichen (v. a. amerikanischen) Idealen.

Psychologische Mechanismen

– Soziale Anerkennung: Menschen passen sich dem an, was in ihrer Umgebung bewundert wird.
– Vergleich und Gruppenzugehörigkeit: Wer dazugehören möchte, orientiert sich an dem, was innerhalb der Bezugsgruppe als schön gilt.

Apropos anthropologische Konstanten. Die KI weist auf Proportionen hin:

Goldener Schnitt: Das Verhältnis 1:1,618 (auch als Phi bekannt) wird häufig als angenehm empfunden.

Gesicht: Bestimmte Proportionen (z. B. Augenabstand, Stirnhöhe) korrelieren oft mit Attraktivitätsurteilen.

Körper: Das sogenannte „Waist-to-Hip Ratio“ (z. B. 0,7 bei Frauen) wird oft als attraktiv wahrgenommen – vermutlich wegen Zusammenhängen mit Fruchtbarkeit.

Übrigens: Zur Transformation des Körpers im Faschismus hat Theweleit alles gesagt. Bei Riefenstahls fotografischen Inszenierungen der Reichsparteitage und etwa der geht es IMHO nicht um Schönheitsideale, auch wenn das alle behaupten. Vielmehr: Welche Funktion hat der Körper im Verwertungsprozess des Kapitals? „Natürlich“ gibt es nicht, auch nicht bei den Nuba. Wahrscheinlich fasziniert der Körper der „Naturvölker“, weil er in der Projektion der „Zivilisierten“ dort noch etwas bedeutet, eine Art reaktionäre „antikapitalistische“ Romantik nach dem Motto des „Zurück zur Natur“ und alles voll Bio und gar nicht Maschine.

Über Demut und der Druck, fit zu bleiben, hatte ich hier 2018 schon etwas geschrieben:

Falls man daraus eine Lehre ziehen kann, dann ist es wohl Demut. Trotz unserer vielgepriesenen Intelligenz und „Komplexität“ sind wir nicht die alleinigen Lenker unserer Geschicke oder überhaupt von irgendwas. Man kann verbissen seine Fitnessübungen machen und nach den neuesten Moden der Ernährungswissenschaft essen und trotzdem am Stich einer Biene sterben. Auch schlank und beispielhaft fit kann man einen Makrophagen in sich tragen, der beschließt, mit einem heranwachsenden Tumor gemeinsame Sache zu machen. (…) Der Druck, fit und schlank zu bleiben und den eigenen Körper im Griff zu haben, lässt im Alter keineswegs nach: Vielmehr werden die Daumenschrauben angezogen. Familienmitglieder und Ärzte bearbeiten Ältere, sich in einem Fitnessstudio anzumelden, „gesund zu essen“ oder allermindestens tägliche Spaziergänge zu unternehmen. Wer darauf gehofft hat, nach Jahrzehnten von Stress oder körperlicher Schwerstarbeit in einen Lehnstuhl oder eine Hängematte zu sinken, wird möglicherweise enttäuscht.

Das alles hat mit Kolonialismus nichts zu tun.

body image

„Vielen Dank an alle, die sich in unserer Kommentarspalte konstruktiv zu dem Thema geäußert haben! Wir kommen aktuell nicht mit der Bearbeitung aller Kommentare hinterher und schließen die Kommentarspalte bis auf weiteres.“

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Unbedingt Sex

one night stand

Ich hätte dazu auch ein paar Tipps, aber ich habe eine 12-stündige Nachtschicht vor mir.

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Work in Progress

Ich habe die Literaturliste zu Israel in die Blogroll gebeamt, weil ich die oft brauche und immer wieder updaten muss.

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Unter Sortierenden

KI China

Ich habe die Blogroll durcheinandergewirbelt und dann sortiert. Heute hatte ich einen Artikel für ein (Print-)Magazin abgeliefert, der beschreibt, wie man in Deutschland englischsprachige chinesische Fernsehsender ansehen kann. Dabei liefen mir allerlei interessante Links aus China über den Weg, etwa wie CGTN Dokumentary oder The Paper (Sixth Tone). Der zweite Artikel beschäftigte sich mit dem Einsatz der KI und Avataren bei chinesischen Nachrichtensendern (vgl. oben).

Zeitungen, die keine englische Ausgabe haben und deren Sprache ich nicht spreche, habe ich rausgenommen, obwohl das Fremdsprachliche an sich heute kein Problem mehr ist. Aber schwedische Zeitungen lese ich nie. Das kann sich alles schnell ändern. Neulich suchte ich englischsprachige Quellen aus Vietnam und Kambodscha und hätte die gern schon in der Blogroll gehabt.

Südamerika und Israel sind natürlich überrepräsentiert; aber das liegt an meinen Interessen. Die Mideast Times habe ich zum Beispiel weggelassen. Warum sollte ich die lesen? In arabischen Ländern gibt es keinen Journalismus, der seinen Namen verdient.

Südafrika hat kaum überregionale Tageszeitungen; der Herald ist die älteste noch erscheinende Zeitung Südafrikas, daher originell. Genauso witzig finde ich die deutschsprachige Allgemeine Zeitung aus Namibia. Da will ich noch mal hin, wenn es die Vorsehung erlaubt. (Genauso wie in die Rupununi, aber das ist noch unwahrscheinlicher.)

Ich habe auch keine italienische Zeitungen in der Blogroll. Notfalls kann ich mit mir meinem Latein, Französisch und Spanisch den Inhalt sowieso zusammenreimen. Ich kann mich auch gar nicht erinnern, wann ich – und ob ich überhaupt schon Medien aus Italien konsumiert habe und was der Anlass war.

[Jetzt fehlt noch ein interessanter Schlusssatz, der mir aber nicht eingefallen ist.]

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