FYI Kraftvolle Wiederholungen und das Wort zum Sonntag
וְהָיָה בַּיּוֹם הַהוּא אֲבַקֵּשׁ לְהַשְׁמִיד אֶת־כָּל־הַגּוֹיִם הַבָּאִים עַל־יְרוּשָׁלִָם׃
„Vnd zu der zeit, werde ich gedencken zu vertilgen alle Heiden, die wider Jerusalem gezogen sind.“ (Sacharja 12,9)
Übersetzt von Maariv – Autor Avi Aschkenasi:
Wie eine kraftvolle Wiederholung des „Pager“-Coup: Der Schlag, den Israel dem Jemen und den Huthis versetzte, kommt ans Licht.
Der dramatische Angriff in Sanaa gilt als einer der eindrucksvollsten operativen und nachrichtendienstlichen Erfolge Israels im Jemen. Kampfflugzeuge der Luftwaffe, die nach der Identifizierung des Huthi-Generalstabschefs auf die Freigabe warteten, warfen zehn Ein-Tonnen-Bomben ab und zerstörten das Gebäude mit hochrangigen Regierungsvertretern.
Der gestrige (Donnerstag) Angriff im Jemen war ein dramatischer nachrichtendienstlicher und operativer Erfolg, der sogar die „Pager“-Operation im Libanon übertraf.
Trotz der großen Distanz zu Israel – über zweitausend Kilometer – kreisten zahlreiche Kampfflugzeuge der Luftwaffe, beladen mit Tonnen von Bomben, und warteten auf das grüne Licht, um die Sitzung der Huthi-Regierung in einem geheimen Gebäude in Sanaa anzugreifen. Die Maschinen hielten sich zurück, weil der Huthi-Generalstabschef, den Israel bereits vor einigen Monaten während der Operation „Am Kol-Lavi“ zu eliminieren versucht hatte, zu der Sitzung erwartet wurde. Doch es war unklar, ob er tatsächlich eintreffen würde.
Bevor den Piloten der Befehl erteilt wurde, ohne Bombenabwurf umzukehren, fiel die Entscheidung, das Gebäude anzugreifen, in dem sich bereits fast alle Minister der Huthi-Regierung aufhielten – darunter der Innen- und der Verteidigungsminister, die neben dem Generalstabschef als Schlüsselfiguren bei der Führung der militärischen Angelegenheiten im Jemen gelten.
Der israelische Nachrichtendienst übermittelte eine Verknüpfung in der Kirya, wonach sich alle für die Ausschaltung vorgesehenen Zielpersonen im Gebäude befanden, und damit begann das Rennen gegen die Zeit. Der Generalstabschef, Generalleutnant Ejal Samir, informierte Verteidigungsminister Israel Katz und Premierminister Benjamin Netanjahu über das rote Telefon. Der Luftwaffenchef, General Tomer Bar, und seine Leute erhielten fortlaufend Updates über den Treibstoffstand der Angriffsflugzeuge und den Zeitpunkt ihres Übergangs vom Wartegebiet zum Angriff auf Sanaa, das tief im bebauten Gebiet des Jemen liegt. Ab dem Moment, in dem der Premierminister die Freigabe für den Angriff gab, gingen die Flugzeuge nacheinander hinein und warfen binnen Sekundenbruchteilen zehn Bomben ab – jede mit einer Tonne Sprengstoff – auf das Gebäude. In der Armee geht man davon aus, dass keiner der Anwesenden in dem Gebäude einen solchen Bombardement überleben konnte.
In der Armee heißt es, das Niveau der Aufklärung und die Entschlossenheit der Luftwaffe hätten den Erfolg der Operation ermöglicht. „Die Piloten und die Nachrichtendienstler zeigten Entschlossenheit und Kaltblütigkeit und signalisierten den Kommandeuren, dass sie fest entschlossen sind, auf die Bestätigung des Eintreffens des Huthi-Generalstabschefs im Gebäude zu warten. Der Erfolg der Operation resultierte aus der Beharrlichkeit von unten, von denen, die gehandelt haben“, sagte ein Militärvertreter, der in die Aktion eingeweiht war.
Kommentare
13 Kommentare zu “FYI Kraftvolle Wiederholungen und das Wort zum Sonntag”
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Vermutlich hätte schon eine 250 kg JDAM Lenkbe ausgereicht, wie einige Videos auf YouTube veranschaulichen. Aber man sollte wohl ein Ausrufezeichen setzen, vielleicht auch Richtung Teheran.
JDAM Lenkbombe sollte das heißen. Im Tor Browser verschwindet immer ein Teil des Kommentarfeldes unter der rechten Seitenspalte. Kann man das korrigieren?
Keine Ahnung…. Versuche mal mit CTRL- die Schrift kleiner zu machen.
Das Kommentarfeld kann man unten rechts mit dem Strichanfasser /2 kleine schräge Striche) seinen Bedingungen anpassen, sprich, in der Größe verändern.
Berichte und Meldungen die sprachlich an die Wochenschauen Anno dazumal erinnern
https://www.youtube.com/watch?v=RzPpZu_eoVQ
Beeindruckend, aber mal ganz naiv gefragt. Was hat es den gebracht, außer das die Huthis eine neue Regierung bekommen?
<8*) Regieren in Zukunft mehr über Remote?
Freunde der Gewaltpornografie hatten früher nur Landser-Heftchen. Aber jetzt! Armeeberichte vom auserwählten Volk!
Nein, geht nicht automatisch. Das hängt mit der Schriftgröße zusammen und außerdem ist die mittlere Spalte zu lang, denn die überdeckt das Eingabefeld für den Kommentar. Ich hatte bereits 3 Mal in meinen Kommentaren darauf hingewiesen. Die mittlere Spalte ist bei mir – Schriftgröße 23px – etwa 2 Meter lang. OK, gefühlt 2 Meter lang. 🤟 Ich hatte ebenfalls 3 Mal darauf hingewiesen wie Burks das ändern könnte ohne das Layout seines Themes vollständig neu zu schreiben.
Ja, die Größe dieses Textfeldes läßt sich händisch mit der Maus in der Größe ändern/zoomen, aber nur für den aktuellen Moment und nicht auf Dauer.
@Crazy Eddie
Ich hab das auch, gerade jetzt. Manchmal dagegen ist das Tippfenster normal und geht über die Archivleiste hinaus. Ich nutze das normale Firefox auf meinem Android-Smartphone.
Zum Thema: Hoffentlich bringt es was. Nach allen eliminieren Köpfen bei Hamas und Hisbollah gibt’s ständig neue Köpfe, die der Hydra entwachsen. Insgesamt hat’s aber jetzt sicher nicht die Falschen erwischt.
Die mittlere Spalte ist mit 480 Pixel Breite definiert.
Nachschlag!
Ganz fies nachgerechnet:
1 Tonne Sprengstoff je Bombe, das sind 1000 kg Sprengstoff. So habe ich das früher gelernt. Womöglich wird das heute anders berechnet. Also Achtung!
Das hier beschriebene Bömbchen wiegt 13.000 kg. Ich denke in die Bombe wurde alles an Sprengstoff reingesteckt was technisch möglich ist und alles an Technik weggelassen was möglich ist.
Laut dem Artikel faßt dieses Monster 2.423 Tonnen Sprengstoff. Die im 2. Weltkrieg eingesetzte 10.000 kg Bombe faßte 4.140 kg Sprengstoff.
Laut dem Bericht aus Burks seinem Post waren die eingesetzten Bomben mit 1000 kg Sprengstoff gefüllt. Die einzelne Bombe müßte demnach insgesamt irgend etwas um die 6.000 kg wiegen oder umgerechnet auf die Bombe aus dem 2. Weltkrieg ca. 2000 kg. Haben die Israelis überhaupt Flugzeuge die das unter dem Rumpf transportieren können?
Ich gehe davon aus es waren Bomben die insgesamt 1000 kg wiegen. Jede war mit ~250 kg Sprengstoff gefüllt.
Die sollten die Bomben nicht abwerfen und zurück fliegen lese ich in Burks Post. OK! Schon mal mit einer über 6.000 kg wiegenden Bombe unter dem Rumpf ein Flugzeug wie die F-16 oder F-15 gelandet? Nein, ich auch nicht. Das möchte niemand. Ich denke, deren Fahrwerk leistet das nicht. Also werden die Bomben vor der Landung abgeworfen. Mit einer insgesamt 1000 kg wiegenden Bombe sähe das mit den heutigen Maschinen anders aus. Die müßten ggf. mit vollen Zusatztanks landen und deren Gewicht wäre mit der eben genannten Bombenlast vergleichbar. Übrigens, kein Stuka ist jemals mit einer 1000 oder 1500kg Bombe unter dem Rumpf gelandet. Selbst die mit den größeren Ju88 riskierten das nicht. Auch die großen Bomber der Amerikaner oder Engländer warfen ihre Bomben vor der Landung ab. Das Problem war damals immer das Fahrwerk.
Nein, ich bin nicht durch die technischen Daten von Bomben gekrochen.
@ Jim
Smartphone quer halten.
@nOby
I h tippe mal auf die israelische Spice 2000, bevorzugt eingesetzt bei politischen Zielen wg. hoher Treffgenauigkeit und volkstümlich 1 Tonnen Bombe genannt.